Die geneigte Administratorin benötigt oft eine Übersicht über die IP-Konfigurationen ihrer Rechner. Neben der reinen Adressliste zählen dazu häufig auch die eingetragenen DNS-Server – etwa dann, wenn ein alter Server durch einen neuen ersetzt und dieser dann bei den Clients eingetragen werden muss. Eine WMI-basierte Skriptlösung kann dabei helfen.
Unser Skript “Bert” verbindet sich per WMI (Windows Management Instrumentation) mit einem Windows-System und liest die wichtigen Eckdaten der IP-Konfiguration aus. Diese zeigt er als separierte Liste auf der Kommandozeile an. Leitet man diese Ausgabe in eine zentrale Datei auf einem Server um, so entsteht eine CSV-Datei, aus der man etwa mit Excel die IP-Konfigurationen direkt verarbeiten kann. Das Skript funktioniert lokal und über das Netzwerk.
Bert. IP-Auswertungsskript (1,4 KiB, 129 hits)
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In Reaktion auf unseren gestrigen Artikel über das Auslesen von Mailbox-Größen in Exchange 2010 machte uns ein Leser auf ein hübsches Skript aufmerksam, das ein rudimentäres GUI für diese Aufgabe bietet. Es lässt sich mit Exchange 2010 auch remote von einem Admin-PC aus verwenden.
Vorsicht, wie bei jedem Skript muss man der Exchange-Shell bzw. der PowerShell ggf. zunächst erlauben, Skripte auszuführen. Der Aufruf geschieht dann in “Dot Syntax”:
PS C:\Users\Nils\mbsizereportv6> .\mbsizereportv6.ps1
Hier findet sich der Download:
[Glen's Exchange Dev Blog: Mailbox Size Gui - Exchange 2010 Remote Powershell version]
http://gsexdev.blogspot.com/2010/03/mailbox-size-gui-exchange-2010-remote.html
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Exchange 2010 enthält mächtige Funktionen zur Auswertung der Mailbox-Datenbanken. Leider sind diese nur über die PowerShell zugänglich. Als Merker für mich und alle anderen daher hier zwei Kommandos zur schnellen Auswertung von Mailbox-Größen.
Als erstes die Gesamtgröße aller Mailboxen. Das Kommando ruft die Mailbox-Statistiken für alle Postfächer auf und gibt die Summe, den Durchschnitt, das Maximum sowie das Minimum für die Volumina in Megabytes aus:
Get-MailboxStatistics -Server MSX01 | %{$_.TotalItemSize.Value.ToMB()} | Measure-Object -sum -average -max -min
Wichtig: Dieses Kommando zählt alle Mailboxen auf einem Server. Statt “MSX01” ist der Servername anzugeben. Möchte man eine bestimmte Datenbank auswerten, so ändert man das Kommando in:
Get-MailboxDatabase "Mailbox Database 01" | Get-MailboxStatistics | %{$_.TotalItemSize.Value.ToMB()} | Measure-Object -sum -average -max -min
Hierbei ist dann “Mailbox Database 01” der Name der betreffenden Datenbank.
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Der Zeitpunkt der letzten Datensicherung ist bei Exchange schon immer feststellbar gewesen. In Exchange 2010 lauert allerdings bei der Bestimmung des Werts eine Falle.
In der grafischen Konsole findet sich dieser Wert bei den Eigenschaften der Datenbank:

Versucht man diesen Wert nun über die PowerShell auszulesen, so bekommt man vielleicht einen Schreck. Der naheliegende Befehl Get-MailboxDatabase "Mailbox Database 01" | fl behauptet, die Datenbank sei noch nie gesichert worden:

Und genau da lauern a) die Falle und b) der Trick. Man muss das Cmdlet nämlich ausdrücklich dazu auffordern, den Datenbankstatus heranzuziehen – nur dann stimmen die Angaben zum Backup.
Get-MailboxDatabase "Mailbox Database 01" –Status | fl
Dieses Kommando führt dann zum erwünschten Ergebnis:

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Wer kennt es nicht, tausende von Bildern aufgeteilt in hunderten Unterordnern. Im Laufe der Zeit und über die Jahre hinweg, kann es nun vorkommen, das sich eine ganze Menge an Daten sammelt, so auch in diesem Beispiel.
Nun werden Bilder heutzutage in riesen Auflösungen fotografiert – die Kameras geben das ja auch her – und in verschiedenen Ordnern/Dateifreigaben gespeichert. Wenn man nicht gerade professionell in einem Fotostudio arbeitet oder privat ein Hobby-Fotograf ist, macht es wenig Sinn diese Bilder zu Archivierungszwecken in solch hohen Auflösung aufzubewahren. Mitarbeiter die täglich etliche Bilder machen, schauen auch nicht ständig nach, wie die Kamera gerade eingestellt ist. So passiert es, dass Bilder >4MB keine Seltenheit sind.
Bilder im JPEG/JPG Format sind komprimiert und werden auch nicht viel kleiner, wenn diese im nachhinein noch komprimiert werden. Das Backup-Volume wird dadurch immer größer, gerade wenn diese Dateien einer Langzeitarchivierung unterliegen.
Ich beschreibe hier, wie man mit dem kostenlosen Tool „IrfanView“ (Version 4.30) eine Masse an Bilddateien (JPG/JPEG) in der Auflösung verkleinert, um diese zu Archivierungszwecken abzulegen.
Ein kleiner Hinweis vorweg: In den Einstellungen die ich hier vornehme, werden die Bilder ersetzt (!), dass bedeutet das Bild mit der Originalgröße wird es nicht mehr geben!
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Am 1. und 2. Februar 2012 wird in München die neue IT-Konferenz “WINone” stattfinden. Inhalt der beiden Tage sind professionelle Windows-Lösungen mit einem großen Schwerpunkt auf den Neuheiten, die mit Windows “8” und dem neuen Server-Windows vor der Tür stehen.
Die Liste der Referenten liest sich wie ein “Who is who” der deutschen Windows-Community, darunter auch drei Autoren von faq-o-matic.net, die fünf der über 20 Vorträge halten werden.
Noch sind Plätze frei – es empfiehlt sich, schnell zu buchen.
[WINone: Windows, die nächste Generation]
http://www.winone.at/munich/
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Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik hat kürzlich eine Anleitung zur sicheren Konfiguration von Windows 7 veröffentlicht. Das Dokument mit dem Titel Anleitung zur Installation und Minimierung eines Arbeitsplatz-PCs mit Windows 7 enthält sehr detaillierte Angaben darüber, welche Einstellungen gesetzt werden sollten, damit ein PC mit Windows 7 sicher betrieben werden kann. Dabei gehen die Autoren recht weit und empfehlen zum Beispiel, den Serverdienst zu deaktivieren, wodurch unter anderem administrative Freigaben wie C$ nicht mehr zur Verfügung stehen. Auch das Löschen der Auslagerungsdatei beim Herunterfahren könnte für Unmut sorgen, verzögert es doch jeden Neustart um mehrere Minuten.
Unabhängig davon macht das BSI viele sinnvolle Vorschläge, die jedoch auch als ebensolche angesehen werden sollten, und keinesfalls als "Vorgaben" zu interpretieren sind. Wie auch die Autoren schreiben, ist jede Einstellung auf Sinnhaftigkeit für die eigene Situation und Kompatibilität mit vorhandenen Anwendungen zu prüfen.
Die Empfehlungen sind sorgsam recherchiert. Einige kleine Fehlerchen konnte ich dennoch finden:
- Seite 66, "Datenausführungsverhinderung"
Es wird empfohlen, DEP für alle Programme und Dienste einzuschalten. Dies kann jedoch zu Fehlfunktionen bei manchen Programmen führen und erfordert gründliches Testen.
- Seite 75, "Neue Drucker automatisch in Active-Directory veröffentlichen"
Es wird empfohlen, dies zu deaktivierten. Die Einstellung ist jedoch für Windows 7 ohnehin nicht wirksam.
- Seite 75, "Installation von Druckern, die Kernelmodustreiber verwenden, nicht zulassen"
Es wird empfohlen, dies zu deaktivierten. Die Einstellung ist jedoch für Windows 7 ohnehin nicht wirksam.
Alles in allem ein sinnvolles Dokument, dessen Lektüre für jeden auf Sicherheit bedachten Administrator selbstverständlich sein sollte. Es ist übrigens das erste Dokument des BSI zu Windows 7. Bislang musste sich, wer Empfehlungen des BSI befolgen wollte, mit dessen Informationen zu Windows Vista behelfen.
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Mit den Developer-Tools des Internet Explorer 9 ist es recht einfach möglich, Cookies selektiv zu löschen. Die althergebrachte Standardmethode sieht ja leider nur vor, alle Cookies (oder eben gar keine) zu entfernen. Alte Tricks, die Cookies aus dem Dateisystem manuell zu löschen, funktionieren leider in den aktuellen Versionen auch nicht mehr recht, weil man die Cookies kaum identifizieren kann.
So geht’s:
- Die Webseite, deren Cookies man entfernen möchte, ansurfen.
- F12 drücken – es öffnen sich die Entwickler-Werkzeuge.
- Im Entwicklerbereich unter “Cache” gibt es die zwei Befehle “Browsercache für diese Domäne löschen” und ”Cookies für Domäne deaktivieren”. Der zweife Befehl ist leider sehr unglücklich übersetzt – er meint: Cookies für diese Domäne löschen (die nachfolgende Bestätigung drückt das dann richtig aus).
- Wichtig: Will man durch das Löschen der Cookies die An- oder Abmeldeprobleme von Webseiten mit Live ID lösen, so muss man die Cookies von der Live-Domäne löschen (http://login.live.com/), nicht die von der eigentlichen Applikations-Webseite.
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Der Hyper-V-MVP Aidan Finn hat eine Liste neuer Funktionen zusammengestellt, die uns mit Hyper-V 3.0 (in Windows Server “8”) erwarten. Der Blog-Post, den er regelmäßig aktualisieren und erweitern will, gibt eine knappe Übersicht über jedes der neuen Features.
[Windows 8 Hyper-V Feature Glossary]
http://www.aidanfinn.com/?p=11979
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Neulich im Forum hatte ein User ein Problem mit einer virtuellen Maschine unter Hyper-V. Als einzige von mehreren VMs startete dieser virtuelle Rechner nicht richtig neu. Er blieb im Status “Starting …” hängen, war nicht ansprechbar und reagierte über die Hyper-V-Steuerung weder auf die Anforderung zum herunterfahren noch auf die zum Abschalten.
Abhilfe schaffte folgende Aktion. Vorsicht, es dürfte sich hier um ein nicht supportetes Verfahren handeln – Anwendung also auf eigene Gefahr!
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