Microsoft übertrifft sich selbst: Der Software-Riese überraschte am heutigen Dienstag mit der Information, dass die Nachfolgeversion von Windows Vista, bislang geführt unter dem Codenamen „Windows 7“, noch in diesem Jahr auf den Markt gebracht wird. Mit einer derart schnellen Weiterentwicklung des marktführenden Betriebssystems hatte niemand gerechnet.
In einer Mitteilung an Microsoft-Mitarbeiter und Microsoft-Dienstleistungspartner wurde die Veröffentlichung für das „späte dritte Quartal 2008“ angekündigt. Dabei wurde ausdrücklich darauf hingewiesen, dass das Kalenderjahr 2008 gemeint ist – eine wichtige Klarstellung, denn oft beziehen sich Microsoft-Datumsangaben auf das eigene Geschäftsjahr, das am 30. Juni endet. Ein Eingeständnis, dass Windows Vista damit doch nur eine „Zwischenversion“ gewesen sei, wie manche Kritiker gespöttelt hatten, will Redmond mit dieser Information aber nicht geben: „Windows 7 wird eine logische Weiterentwicklung von Windows Vista sein und kein Ersatz“, heißt es in der Mitteilung. Die Mitteilung hat einen hohen Stellenwert: Nicht weniger als 14 Microsoft-Führungskräfte haben sie unterschrieben, einschließlich Steve Ballmer und Ray Ozzie.
… weiterlesen
Kurzlink zu diesem Artikel:
http://faq-o-matic.net/?p=797
Mein PC läuft gezwungenermaßen an einer USV, weil die Stromversorgung nicht ganz so toll ist (ich lebe in Thailand). Nun war die Batterie der USV nicht mehr so gut, also habe ich die beiden LCD-Monitore direkt an die Stromversorgung und nicht an die USV angeschlossen.
Nun eine ganz andere Geschichte, welche zuerst mal nichts mit den LCD-Monitoren zu tun hat:
Zwei Wochen später meldet sich das ASUS-Motherboard bei Booten mit einem Checksum Error. Typischer Fehler, wenn die Lithium-Knopfbatterie auf dem Motherboard leer ist. Bei einem fast neuen Motherboard, kaum 3 Monate alt, sollte das eigentlich nicht passieren. Also einfacher Test: Ins BIOS rein und die Einstellungen wiederhergestellt. Das ASUS hat ja die Möglichkeit, zwei Profile abzulegen, und ich speichere meine Einstellungen immer dort ab. Alles läuft wieder problemlos. Bis am nächsten Morgen, als ich den PC starte. Genau das gleiche Spiel. OK, in den PC-Shop, eine Knopfzelle kaufen und auswechseln. Sicherheitshalber noch den Kurzschlussstrom der alten messen, tatsächlich leer. Nun läuft der PC auch am nächsten Morgen wieder, und am übernächsten, für ziemlich genau 2 Wochen, dann beginnt das Spiel von vorne. Irgendwas ist also defekt.
… weiterlesen
Kurzlink zu diesem Artikel:
http://faq-o-matic.net/?p=796
Moderne Grafikhardware und moderne Betriebssysteme erleichtern die richtige Konfiguration der Anzeigeeinstellungen, weil sie sich direkt über die verfügbaren Modi verständigen können. Einmal hatte ich allerdings einen ganz komplizierten Fall. Bei einem Samsung 173P ließ sich die native Auflösung 1280×1024 nicht einstellen, weder auf Windows XP noch auf Windows Vista. Es war zum Verzweifeln: Wenn ich das .INF von Samsung installiert hatte und den Rechner wieder neu startete, kam der wieder mit einer unscharfen (da interpolierten) Auflösung von 1024×768 daher. Am DVI-Port ist das ziemlich mühsam. Schlussendlich habe ich mit diversen Tools rausgefunden was der Grund war.
… weiterlesen
Kurzlink zu diesem Artikel:
http://faq-o-matic.net/?p=795
Viele Windows-Admins benutzen RDP-Sessions, um ihre Server bequem aus der Ferne zu administrieren. Manchmal kommt es aber vor, dass eine Aufgabe länger andauert, ohne dass man sie beaufsichtigen muss. Kein Problem – die RDP-Sitzung wird einfach getrennt, und nach einiger Zeit kann man sich dann neu verbinden, um den Erfolg der Maßnahme zu kontrollieren und sich geordnet abzumelden.
Kein Problem? Doch. Denn allzu oft vergisst man eben, die offene Sitzung zu schließen. Dadurch sind die verfügbaren 2+1 Sitzungen (zwei normale und eine Konsolensitzung) schnell belegt, und kein anderer Admin kann sich anmelden. Eine einfache Lösung für Fälle, in denen sich die zeitliche Dauer einer Aufgabe absehen lässt, ist ein simpler Kommandozeilenbefehl. Voraussetzung ist das Progrämmchen sleep.exe aus dem Resource Kit.
Man öffne einfach ein CMD-Fenster und tippe dort ein:
sleep <Dauer in Sekunden> && shutdown -l -f
Dadurch erfolgt nach der angegebenen Dauer eine Abmeldung, bei der evtl. offene Applikationen zwangsweise geschlossen werden. Für eine Wartezeit von zwei Stunden also etwa:
sleep 7200&&shutdown -l -f
Den Schalter -f kann man auch weglassen, um die Abmeldung abzubrechen, falls noch eine Applikation mit ungespeicherten Daten läuft. In dem Fall tritt aber natürlich der gewünschte Effekt nicht ein, die belegte Session zu beenden.
Kurzlink zu diesem Artikel:
http://faq-o-matic.net/?p=794
Ein unverzichtbares Tool scheint eine saubere Netzwerkkarte mit entsprechenden Tools zu sein. Hatte ich vor zwei Wochen doch das folgende nette Erlebnis.
Nach einem Umbau eines Restaurants wurden die Kassen-PCs an die neu verlegten Netzwerkdosen angestöpselt und in Betrieb genommen. Alle Dosen wurden durch eine Fachfirma verlegt und getestet. Seltsamerweise wollte an einer Dose ein Kassen-PC partout nicht ans Netz. Der selbe PC an einer anderen Dose ist OK. Die Vermutung liegt nahe, dass die Dose eine Macke hat …
… weiterlesen
Kurzlink zu diesem Artikel:
http://faq-o-matic.net/?p=793
Lange hat’s gedauert, viel Verwirrung hat’s gestiftet: Seit gestern ist Service Pack 1 für Windows Vista endlich erhältlich!
Eine kleine Einschränkung gibt es trotzdem noch: Benutzer von Vista Ultimate sollten sich noch ein paar Tage länger gedulden, denn mit der jetzt verfügbaren Version des Service Pack („Wave 0“) könnte es Probleme mit zusätzlichen Sprachpaketen geben.
32-Bit-Version: [Download details: Windows Vista Service Pack 1 Five Language Standalone (KB936330)]
http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?FamilyID=b0c7136d-5ebb-413b-89c9-cb3d06d12674&DisplayLang=en
x64-Version: [Download details: Windows Vista Service Pack 1 Five Language Standalone for x64-based Systems (KB936330)]
http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?FamilyID=874a414b-32b2-41cc-bd8b-d71eda5ec07c&displaylang=en
Kurzlink zu diesem Artikel:
http://faq-o-matic.net/?p=792
Zuletzt aktualisiert: 24. April 2008
Die Einrichtung eines Windows Server 2008 Core als zusätzlicher DC in Active Directory stellt eine kleine Herausforderung dar: Der dcpromo-Assistent läuft hier nicht, sodass der Prozess mit dem „unattended“-Verfahren in der Kommandozeile geschehen muss. Zusätzlich wird hier im Artikel beschrieben, wie man den Core-Server anschliessend auch per RDP erreichen kann.
… weiterlesen
Kurzlink zu diesem Artikel:
http://faq-o-matic.net/?p=791
Zuletzt aktualisiert: 6. Juni 2008
Vor wenigen Wochen hat Microsoft in Deutschland seine neuen Produkte Windows Server 2008, SQL Server 2008 und Visual Studio 2008 vorgestellt. Exklusiv bieten jetzt einige Community-Sites Video-Mitschnitte von sechs Kern-Sessions der Veranstaltung an. Auch faq-o-matic.net ist dabei!
Folgende Sessions könnt ihr hier sehen:
Zum Ansehen benötigst du den Silverlight Player, den du bei Bedarf hier findest: http://www.microsoft.com/silverlight/resources/InstallationFiles.aspx
Update: Wie mir Jörg Schmidtke mitgeteilt hat, sind jetzt auch Kundenvideos der „Heroes happen here“-Aktion online. Mehr dazu:
[Joerg´s IT-Blog: Heros Happen {HERE} – Kundenvideos verfügbar!]
http://schmidtke-sh.spaces.live.com/blog/cns!966B26A11278266E!2739.entry
Kurzlink zu diesem Artikel:
http://faq-o-matic.net/?p=790
Zuletzt aktualisiert: 28. Mai 2010
Das Service Pack 2 für Windows Server 2003 (veröffentlicht im Sommer 2007) hat ein sehr interessantes, aber leider auch sehr heikles Feature eingeführt: Das "Scalable Networking Pack (SNP)". Die Idee ist eigentlich klasse: Viele Standardaufgaben im Netzwerkverkehr, die bislang von der CPU des Rechners ausgeführt wurden, werden an die Netzwerkkarte abgegeben. Dadurch bleibt mehr CPU-Zeit für die Applikationen auf dem Server übrig, und die Gesamtperformance steigt.
Der Nachteil: Diese funktionale Änderung erforderte ein Update der Netzwerkspezifikation von Windows (Network Driver Interface Specification, NDIS). Das wiederum bedeutet, dass herkömmliche Netzwerktreiber nicht damit klarkommen. Das alles wäre noch nicht so schlimm – das Problem entstand erst durch die Entscheidung, das SNP standardmäßig zu aktivieren, sobald Service Pack 2 installiert ist. Vor Service Pack 2 war noch das ausdrückliche Einspielen eines Hotfixes nötig.
Und da begann das Unheil: Server, auf denen nicht der aktuellste Netzwerktreiber installiert war, verhielten sich in vielen Situationen ausgesprochen seltsam. Am heftigsten betraf dies Applikationen wie ISA Server oder Exchange, aber auch viele andere Server hatten plötzlich Probleme bei der Netzwerkkommunikation. Eine Übersicht gibt das Exchange-Team in folgendem Artikel:
… weiterlesen
Kurzlink zu diesem Artikel:
http://faq-o-matic.net/?p=789
Zuletzt aktualisiert: 28. Mai 2010
Kein Feature von Windows Vista ist so umstritten wie die Benutzerkontensteuerung (User Account Control, UAC). Gleichzeitig wird aber auch keine Funktion so stark missverstanden wie diese Sicherheitseinstellung. Da Windows Server 2008 auf demselben Code beruht wie Vista, ist es auch für Netzwerk-Admins an der Zeit, sich mit den Hintergründen dieses Systems zu befassen und sinnvolle Umgangsweisen damit kennenzulernen.

Ein zentrales Missverständnis, das in der Frühphase des Vista-Marketing leider auch aus dem Hause Microsoft oft transportiert wurde, betrifft den Nutzen der Benutzerkontensteuerung (im Folgenden auch kurz UAC). Sie stellt weder einen universellen Schutz vor schädlicher Software wie Viren oder Trojanern dar, noch handelt es sich um ein Mittel, mit dem alte Applikationen, die an dem restriktiven Berechtigungssystem von Vista scheitern, für Benutzer kompatibel gemacht werden können. UAC ist ein Baustein in dem umfassenden Sicherheitskonzept von Windows Vista und Windows Server 2008, das aber immer um weitere Komponenten wie Virenscanner, eine Firewall und natürlich ein aufmerksames Benutzerverhalten ergänzt werden muss. Und: Selbst das stark erweiterte Vista-Schutzkonzept ist natürlich keineswegs vollständig in dem Sinne, dass es den Rechner per se „sicher“ macht. Wie überall sonst auch, muss die Betriebs- und Datensicherheit kontinuierlich geprüft und angepasst werden.
Um UAC sinnvoll nutzen zu können, sollte Klarheit über die Absicht und die Hintergründe bestehen. Darum geht es im Folgenden.
… weiterlesen
Kurzlink zu diesem Artikel:
http://faq-o-matic.net/?p=788