Es gibt gar keine “richtige” oder “beste” OU-Struktur für eine Active-Directory-Domäne. Trotzdem gibt es aber ziemlich viel, was man “nicht so gut” machen kann. Nach langem Zögern stelle ich daher hier eine Beispiel-Struktur vor, die als Grundlage für eigene Designs dienen kann.
Ein Grundfehler zieht sich durch sehr viele AD-Umgebungen, seit Microsoft Ende der Neunzigerjahre mit ersten Beispielen und Schulungen an die Öffentlichkeit gegangen ist: Viele Admins versuchen seither nämlich, das Organigramm des Unternehmens mit OUs in der Domäne abzubilden. Schnell stellen sie dann fest, dass das ziemlich umständlich für den Admin ist. Und kurz darauf kommt dann die Erkenntnis, dass sich das Organigramm schon wieder geändert hat, aber niemand hat den Admins Bescheid gesagt.
Die Erkenntnis: Die OU-Struktur im AD ist nicht für das Organigramm da, sondern für die Administration. Die IT-Administration hat in aller Regel völlig andere Kriterien als das Business, und das ist auch gut so. Die AD-Struktur soll also den Admins helfen, nicht den Mitarbeitern. Mitarbeiter bekommen die OUs ohnehin praktisch nie zu Gesicht, Manager auch nicht. Hier stellt sich dann aber auch schon das Problem mit “Best Practice”: da auch die IT-Administration von Unternehmen zu Unternehmen sehr unterschiedlich ist, wird es kein Modell geben, das zu allen passt. Wie oben schon angemerkt, gibt es ein paar Konstrukte, die sich in vielen Situationen bewährt haben und von denen aus man dann selbst planen kann.
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