Das gerade freigegebene Windows Server 2008 ist das erste Betriebssystem, das gleich mit dem Service Pack 1 erscheint. Wer auf einem frisch installierten, ungepatchten System im RTM-Zustand die Versionsinformation aufruft, sieht Folgendes:
Auch in Active Directory lässt sich das nachvollziehen:
Das ist aber keineswegs ein Fehler, sondern es ist die volle Absicht. Was steckt dahinter?
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Zuletzt aktualisiert: 28. Mai 2010
Der Leitsatz "Never change a running system" ist eine der am häufigsten missverstandenen IT-Empfehlungen überhaupt. Abgesehen davon, dass es sich um einen deutschen Pseudo-Anglizismus handelt (im angloamerikanischen Sprachraum nutzt man diesen Spruch nicht, sondern nur in Deutschland – ähnlich wie das Wort "Handy"), dient dieser Satz in der Regel dazu, ein fehlendes Patchmanagement für Betriebssysteme und Applikationen zu rechtfertigen. Berechtigt ist das praktisch nie.
Der Spruch leitet sich von der Sportweisheit "never change a winning team" ab. Jeder halbwegs fähige Trainer weiß aber, dass selbst das nur für sehr begrenzte Zeit gut geht, weil das Team dann eben nicht mehr gewinnt. Die Aufgabe eines guten Teamchefs besteht darin, sein Team weiterzuentwickeln, damit es besser wird oder zumindest seinen Status nicht verliert. Selbst die Mannschaft von Bayern München wird ständig umbesetzt, obwohl es mehr als den Meistertitel in der Bundesliga kaum zu gewinnen gibt.
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Gerade im Konefernzhotel neben der Messe Frankfurt angekommen, zähle ich schon meinen persönlichen Countdown zum deutschen Launch von Windows Server 2008, SQL Server 2008 und Visual Studio 2008. Ich gehe noch einmal die Demos durch, damit morgen um 15:30 Uhr auch alles klappt wie gewünscht: »Gehärtet von Anfang an: Windows Server 2008 löst spezielle Aufgaben sicher und zuverlässig« zeigt einige der Neuerungen, mit denen Windows Server 2008 den Aufbau sicherer Netzwerke noch einfacher und umfassender macht als seine Vorgänger. Dienstag, 19.2., 15:30 Uhr.
Auch weitere Autoren von faq-o-matic.net sind dabei: Ulf B. Simon-Weidner hält gleich drei spannende, sehr technische Sessions zu den Neuigkeiten in Active Directory. Frank Solinske zeigt, wie man mit BitLocker einen Server auf der physischen Ebene sichert. Daniel Melanchthon deckt mit mehreren Sessions ein großes Spektrum mit einem Schwerpunkt auf Sicherheit ab. Und dann gibt es noch fast 60 weitere Referenten mit weit über 100 Sessions.
Übrigens: Wer mich sieht und anspricht, hat die Chance, einen coolen faq-o-matic.net-Button von mir zu bekommen. Fürs T-Shirt, das Käppi, die Jeansjacke (brrr … naja: den Wintermantel) oder wofür auch immer.
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Nachdem in der letzten Woche die Nachricht die Runde machte, dass nicht nur Windows Server 2008, sondern auch das SP1 für Windows Vista den RTM-Status erreicht haben (Release to Manufacturing), ging eine Welle der Aufregung durch die Community. Ehemalige Betatester des Windows Server 2008 und Abonnenten von TechNet und MSDN machten sich sofort an den Server-Download. Doch es machte sich sogleich auch Enttäuschung breit: Denn trotz des RTM-Status ist das SP1 für Vista noch nicht zum Download verfügbar. Der Grund dafür ist, dass zunächst noch einige Hardwarehersteller Gelegenheit bekommen sollen, ihre Treiber zu aktualisieren. Näheres dazu beschreibt dieser Blogpost:
[Windows Vista Team Blog : Announcing the RTM of Windows Vista SP1]
http://windowsvistablog.com/blogs/windowsvista/archive/2008/02/04/announcing-the-rtm-of-windows-vista-sp1.aspx
Nun aber hat Microsoft auf die Rückmeldungen und die irritierten Reaktionen gehört und seinen Zeitplan verkürzt. Für ehemalige Betatester steht das SP1 ab sofort zum Download über die Betaseite bereit. Volumenlizenzkunden (Open und Select) erhalten den Zugriff auf die englische Version ab dem 15. Februar, andere Sprachen folgen. Noch in diesem Monat werden dann die MSDN- und TechNet-Abonnenten das Paket erhalten können. Alle anderen Kunden müssen sich allerdings weiterhin bis Mitte März gedulden. Details dazu:
[Windows Vista Team Blog : Windows Vista SP1 availability for technical customers]
http://windowsvistablog.com/blogs/windowsvista/archive/2008/02/11/windows-vista-sp1-availability-for-technical-customers.aspx
Einer Warnung können wir uns nur anschließen: Niemand sollte das SP1 aus Ungeduld aus einer inoffiziellen Quelle herunterladen. Zu groß ist die Gefahr, irgendeinen manipulierten Kram vorgesetzt zu bekommen.
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Für Administratoren ist es oft nützlich, per EMail benachrichtigt zu werden, wenn ein bestimmtes Ereignis eintritt, z.B.
- Stromausfall
- Server Reboot
- Eine Festplatte ist fast voll
- Ein Virus wurde gefunden
Mit dem untenstehenden Visual-Basic-Script-Programm kann dies leicht realisiert werden. Man braucht dazu neben den Namen von Absender und Empfänger auch den Namen eines SMTP-Servers, welcher das Mail weiterleiten soll. Je nach Server ist zudem ein Kontoname und Passwort erforderlich.
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Für Administratoren ist es oft nützlich, per EMail benachrichtigt zu werden, wenn ein bestimmtes Ereignis eintritt, z.B.
- Stromausfall
- Server Reboot
- Eine Festplatte ist fast voll
- Ein Virus wurde gefunden
Mit der untenstehenden Batch-Datei kann dies leicht realisiert werden. Man braucht dazu neben den Namen von Absender und Empfänger auch den Namen eines SMTP-Servers, welcher das Mail weiterleiten soll. Je nach Server ist zudem ein Kontoname und Passwort erforderlich.
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Mittlerweile pfeifen es schon viele Spatzen von den Dächern: Seit gestern nachmittag (4. Februar) sind Windows Server 2008 und das Service Pack 1 für Windows Vista fertig. Zunächst können Abonnenten der Microsoft-Technikprogramme MSDN und TechNet die ersten Versionen herunterladen. Erfahrungsgemäß wird es dann noch einige Wochen dauern, bis physische Datenträger verfügbar sind.
Damit stehen die fertigen Produkte rechtzeitig zum deutschen Launch zur Verfügung, der vom 19. bis zum 21. Februar in Frankfurt zelebriert wird. Noch sind Plätze frei, wer teilnehmen will, sollte sich aber sputen.
Zunächst wurden von Windows Server 2008 nur die x64-Fassungen in den wichtigsten Sprachen veröffentlicht. Die 32-Bit-Versionen werden „in den nächsten Wochen“ erwartet. Mehr dazu findet sich z.B. auf dem Blog von Daniel Melanchthon:
http://blogs.technet.com/dmelanchthon/archive/2008/02/04/windows-server-2008-rtm-und-windows-vista-sp1-sind-fertig.aspx
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Wer wie ich häufig mehrere Systeme remote verwaltet, setzt dazu gern den RDP-Client ein, der sich in eine MMC-Konsole integriert. Alle, die das nicht kennen, sollten sich das adminpak installieren, eine neue MMC öffnen und dort über Snap-in hinzufügen die Remotedesktopverbindungen hinzufügen.
Zugegeben: Es gibt noch bessere Multisession-RDP-Clients (z.B. den von VisionApp oder den TS Royal). Dieser hat aber den Vorteil, dass er sich in eine zentrale MMC integrieren lässt, die auch noch andere Werkzeuge beheimatet. Ein wirkliches Manko des MMC-Clients ist aber, dass man bei einer größeren Zahl von Verbindungen nicht sieht, welche davon noch aktiv sind. So passiert es oft, dass man die MMC schließt und mehrere Server-Sessions offen lässt, die unnötig Ressourcen belegen.
Folgendes Kommando in einem CMD-Fenster zeigt schnell alle noch offenen RDP-Verbindungen an:
netstat -a|find "3389"
Auch hier eine kleine Stolperfalle: Falls auf dem PC ein SAP-GUI installiert ist, zeigt netstat den RDP-Port 3389 als "sapgw89" an. In diesem Fall funktioniert folgende Variante:
netstat -a|find /i "sapgw89"
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Seit dem Service Pack 2 für Exchange Server 2003 ist die Datenbankgröße der Standard Edition nicht mehr auf 16 GB begrenzt. Sie kann jetzt auf bis zu 75 GB anwachsen. Damit ist die Standard Edition für Mittelständler wieder interessant. Es gibt aber eine Stolperfalle: Nach der Installation liegt die Begrenzung der Datenbank bei 18 GB. Wer die vollen 75 GB (oder einen Zwischenwert) ausnutzen möchte, muss erst einen Eintrag in der Registry setzen. Wie das geht, beschreibt folgender Artikel:
[Konfiguration und Verwaltung der Größenbeschränkung von Datenbanken]
http://technet.microsoft.com/de-de/library/aa998066.aspx
Dabei gibt es aber gleich wieder einen Pferdefuß: Bei einem einzelnen Server ist so ein Registry-Eintrag schnell gesetzt. Was aber, wenn es um mehrere Server geht, die auch noch regional verteilt sind? Der naheliegende Gedanke, den Registry-Wert per Gruppenrichtlinie zu verteilen, scheidet leider aus: Schlauerweise muss die Einstellung in einem Pfad getroffen werden, der variable Werte enthält, nämlich den Servernamen und den GUID (!) der Datenbank. Tolle Wurst!
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Zuletzt aktualisiert: 9. Juli 2009
Nach einer Migration von Exchange Server 5.5 auf Exchange Server 2003 mit der Move-Mailbox-Methode tauchen im Ereignisprotokoll des Exchange-2003-Servers oft Unmengen von Warnmeldungen mit der Event-ID 9551 auf. Der Grund: Oft sind in der Exchange-5.5-Umgebung Berechtigungen auf Postfachebene oder auf Öffentliche Ordner für Konten gesetzt, die nicht mehr existieren. Exchange 5.5 nutzt dabei ein eigenes Format, die Berechtigungen zu speichern: Anders als Windows, das für solche Zwecke Security IDs (SIDs) verwendet, nutzt Exchange 5.5 den X.500-Namen des berechtigten Objekts. Im Zuge der Migration versucht Exchange, die „alten“ Objektverweise durch Windows-SIDs zu ersetzen. Dazu nutzt es den Abgleich des Exchange-Verzeichnisses mit Active Directory, der über den Active Directory Connector (ADC) erzeugt wurde.
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