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Wenn die Cloud-Versprechen gebrochen werden – oder: wohin mit den Daten?

von veröffentlicht am4. November 2015, 06:44 Uhr Kurzlink und Zitatlink einblenden
Kategorie Kategorie: Cloud   Translate with Google Translate Translate EN   Die angezeigte Seite drucken

Microsoft hat soeben angekündigt, dass sie den Speicherplatz im Cloud-Speicher OneDrive radikal reduzieren wollen. Dies setzt einen Großteil der Anwender unter Handlungsdruck.

Der Grund dafür sei, so Microsoft, dass einige Anwender insbesondere das Angebot “unbegrenzten Speicherplatzes”, das es bei bestimmten Office-365-Verträgen gab, allzu exzessiv genutzt hätten. Diese Aussage hinterlässt mich fassungslos. Haben die in Redmond wirklich nicht damit gerechnet, dass jemand das ausnutzt?

Hier die wichtigsten Änderungen:

  • kein “unlimited Storage” mehr für Office-365-Abonnenten der Stufen Home, Personal oder University. Das Maximum liegt künftig bei 1 TB.
  • keine neuen Verträge mehr über 100 oder 200 GB. Das Maximum liegt bei 50 GB.
  • Die kostenlose Version reduziert sich für alle (!) von 15 GB auf 5 GB. Der Aufschlag von 15 GB, den es für die Anbindung der Foto-Galerie von Smartphones gab, entfällt ebenfalls.

Wer bislang mehr gespeichert hat, als die Maximalwerte künftig zulassen, soll für weitere 12 Monate darauf zugreifen können. Nach 90 Tagen aber nur noch lesend. Nach 12 Monaten wird gelöscht.

Hier die FAQ von Microsoft:

[OneDrive Changes FAQ | OneDrive Blog]
https://blog.onedrive.com/onedrive_changes_FAQ/

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