Zuletzt aktualisiert: 18. Dezember 2017
Die SQL Express Edition erfreut sich gerade für kleine Anwendungen großer Beliebtheit, da sie keine Lizenzkosten verursacht. Diese Beliebtheit dürfte sogar noch steigen seit dem Microsoft mit dem Service Pack 1 für den SQL Server 2016 viele Funktionen der Standard und sogar Enterprise Edition nun auch in der Express Edition verfügbar macht. Nun stehen hier auch viele der In-Memory Features und Sicherheitsfunktionen wie AlwaysEncrypted auch in der Express Edition bereit. Informationen zu allen Neuerungen in der Express Edition findet man in der offiziellen Ankündigung unter https://blogs.msdn.microsoft.com/sqlreleaseservices/sql-server-2016-service-pack-1-sp1-released/
Der Agent
Etwas, was aber weiterhin nur eingeschränkt enthalten ist, ist der SQL Server Agent. Dadurch muss man sich Alternativen überlegen, wie man zeitgesteuerte Aufgaben abbilden kann. Dieser Umstand wird gerade für die Sicherungen der Datenbank zum Problem. Mit den Bordmitteln des SQL Server Express gibt es erstmal keine Möglichkeit seine Datenbanken automatisch zu sichern.
Bei der Suche im Internet findet man häufig die Vorgehensweise die Datenbank Datei direkt zu sichern indem man die mdf-Datei kopiert. Der Nachteil an dieser Methode ist aber, dass der SQL Server Dienst für den Zeitraum der Sicherung nicht laufen darf, da sonst die Datei(en) noch im Zugriff sind. Ein weiterer Nachteil ist zudem, dass man die Datenbank nur im Wiederherstellungsmodel „Einfach“ betreiben kann da eine Log Sicherung und damit das leeren des Transaktionslogs nicht möglich ist.
Alternative Powershell
Microsoft stellt aber mit der Powershell eine einfache Möglichkeit bereit wie man auch in der Express Edition seine Datenbanken sichern kann.
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Windows 10 und Windows Server 2016 enthalten eine Konfigurationsänderung, die es Angreifern erschwert, neue Ziele in einem Netzwerk ausfindig zu machen und zu erreichen. Dazu ändern sie das Verhalten des SAMR-Protokolls, das es seit frühen Windows-NT-Versionen gibt.
Bislang war es jedem authentifizierten Benutzer möglich, alle Benutzerkonten eines Computers oder der Domäne aufzulisten. Das ermöglicht eine Reihe weitergehender Angriffe (ein Beispiel gibt es bei uns mit einem simplen DOS-Angriff auf eine Domäne). Dabei umgeht die hier diskutierte Methode das Active Directory und das Kerberos-Protokoll, indem es mit der alten SAM-Logik von Windows NT arbeitet.
Seit Windows 10, Version 1607, und der Release-Version von Windows Server 2016 hat sich hier die Zugriffslogik geändert, indem die Remote-Abfrage nur noch für Administratoren erlaubt ist. Ein PowerShell-Skript in der TechNet Gallery erlaubt eine granularere Steuerung:
[TechNet SAMRi10 – Hardening SAM Remote Access in Windows 10/Server 2016]
https://gallery.technet.microsoft.com/SAMRi10-Hardening-Remote-48d94b5b
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Microsoft bietet seinen Kunden jetzt eine Option, den Herstellersupport für bestimmte Serverprodukte auf insgesamt 16 Jahre zu verlängern. Das neue Programm “Premium Assurance” lässt sich kostenpflichtig für Windows Server und SQL Server hinzubuchen.
Bisher gewährt Microsoft einen definierten Supportzeitraum für seine professionellen Produkte, der sich in die zwei Phasen “Mainstream Support” (fünf Jahre nach Erscheinen) und “Extended Support” (weitere fünf Jahre) aufteilt. Wer für seine Lizenzen das Upgrade-Abo “Software Assurance” abgeschlossen hat, kann für bestehende Installationen jetzt eine dritte Supportphase von sechs Jahren hinzukaufen. Die ersten Produktversionen, für die dies möglich ist, sind Windows Server 2008 und SQL Server 2008.

Näheres dazu findet sich hier:
[Introducing Windows Server Premium Assurance and SQL Server Premium Assurance | Hybrid Cloud Blog]
https://blogs.technet.microsoft.com/hybridcloud/2016/12/08/introducing-windows-server-premium-assurance-and-sql-server-premium-assurance/
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Die Redaktion geht in eine kurze Feiertagspause. Nach dem Jahreswechsel melden wir uns mit neuen Artikeln zurück.
Bis dahin schöne Feiertage und einen guten Jahreswechsel! 
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Windows Server 2016 ist jetzt seit einigen Wochen verfügbar, und Kunden prüfen, wann und wie sie das neue System einsetzen können. Besonders für Hyper-V-Umgebungen stellt sich da die Frage, wie man vorhandene VMs auf die neue Version migriert.
Zwar trommelt Microsoft laut für das “Cluster Rolling Upgrade”, bei dem man mit wenig Aufwand und ohne Downtime auf die Version 2016 kommt. Aber: Das geht nur, wenn die betreffenden VMs bisher auf einem Cluster unter Windows Server 2012 R2 laufen. Wer eine ältere Version oder keinen Cluster hat, kommt damit nicht weiter.
Hier eine Übersicht über die möglichen Methoden.
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Windows Server Backup, das eingebaute Datensicherungsprogramm von Windows Server, eignet sich auch, um virtuelle Maschinen in Hyper-V zu sichern. Versucht man allerdings, VMs aus dem Backup eines anderen Servers wiederherzustellen, so stößt man auf eine unerwartete Hürde: Windows Server Backup (WSB) zeigt den Namen der gesicherten VMs nicht an, sondern nur deren GUID.

Tolle Wurst. Was für eine VM mag das sein?
Tatsächlich sind die Namen zwar im Backupsatz enthalten, aber offenbar fehlt in WSB eine Funktion, um diese auch auszulesen. Sie finden sich in den XML-Dateien im Backup-Ordner. Man kann sie dort aufspüren, aber das ist ziemlich aufwändig, denn es kann eine ganze Reihe von XML-Dateien geben. Das ruft nach der PowerShell.
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Die Hyper-V-Community lädt alle Interessierten herzlich zu ihrem nächsten Treffen ein: am 18. Januar 2017 in Hannover. Jetzt haben die Organisatoren auch die Agenda veröffentlicht:
- 14:00 Begrüßung
- 14:15 – 14:45 Marco Horstmann, Veeam
Backup & Replication, wir meinen es ernst
- 14:45 – 15:30 Nils Kaczenski
„Hyper-V Geeking“ – eine Session mit Dingen, von denen man gar nicht wusste, dass man sie wissen wollte. Von exotischen Betriebssystemen bis zu VMs, die man im Keller findet.
- 15:30 – 16:00 Kaffeepause
- 16:00 – 17:00 Carsten Rachfahl
Neuerungen in Windows Server 2016 Failover-Clustering
- 17:00 – 18:00 Networking
Die Teilnahme ist wie immer kostenlos. Wir freuen uns, wenn ihr dabei seid! Hier geht’s lang:
[Hyper-V Community | Hyper-V Community Treffen am 18. Januar bei Michael Wessel Informationstechnologie in Hannover]
https://www.hyper-v-community.de/?p=539
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Es gibt Situationen, in denen Hyper-V das Löschen einer virtuellen Festplatte von einem CSV verweigert. Das kann verschiedene Ursachen haben und ist nicht immer leicht zu lösen.
Eric Siron hat beschrieben, was man dann tun kann:
[Cannot Delete a Virtual Hard Disk from a Cluster Shared Volume?]
http://www.altaro.com/hyper-v/cannot-delete-virtual-hard-disk-cluster-shared-volume/
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Herauszufinden, was bei ADFS genau passiert, ist gar nicht so einfach. Vor einiger Zeit haben wir vorgestellt, wie sich das Debug-Logging einsetzen lässt:
[ADFS: Debug-Logging einschalten und auswerten | faq-o-matic.net]
http://www.faq-o-matic.net/2016/06/29/adfs-debug-logging-einschalten-und-auswerten/
Leider fehlen bei dieser Protokollierung aber die Informationen, welche Eigenschaften ein User beim Anmeldeversuch mitbringt und welche Informationen ADFS in das SAML-Token schreibt. Näheren Aufschluss über diese Daten gibt die Sicherheitsüberwachung auf dem ADFS-Server. Wie alles im Zusammenhang mit ADFS ist aber auch dieser Weg ein steiniger.
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Seit Oktober 2016 gibt es zu den Security-Updates das Montly Rollup und ein Preview Rollup (siehe hier).
Die neue Updatestrategie von Microsoft hat mich im System Center Configuration Manager schwer überrascht. Ich hatte nicht aufgepasst und ungewollt das Preview Rollup auf eine Hand voll Maschinen losgelassen. Aber wie ist das passiert?
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