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SCVMM, Linux Templates und Domain Integration (Teil 3)

von veröffentlicht am13. Februar 2018, 06:46 Uhr Kurzlink und Zitatlink einblenden
Kategorie Kategorie: Linux, System Center, Virtualisierung   Translate with Google Translate Translate EN   Die angezeigte Seite drucken
Zuletzt aktualisiert: 18. März 2018

Dieser Artikel ist der dritte und letzte Teil einer dreiteiligen Serie. Der vorherige Teil der Serie ist hier zu finden.

In diesem Teil wird aus der erstellten VM ein System Center Virtual Machine Manager Template erzeugt.

Einrichtung

Entgegen einer virtuellen Maschine mit Windows kann man eine virtuelle Linux Maschine (Standard SCVMM 2016 RTM) nicht direkt zu einem Template konvertieren. Glücklicherweise ist hier kein Sysprep notwendig, da alle Generalisierungen wie z.B. die Neuerzeugung des SSH Host Keys durch den Integration Agent beim Deployment passieren. Um unsere VM anschließend zu einem Template konvertieren zu können, müssen wir diese erst mal in unsere Library „einlagern“. Dies geschieht durch einen Rechtsklick auf die ausgeschaltete VM und den Kontextmenüpunkt „Store in Library“.

Hinweis: Möchte man diese VM noch für weitere Templates verwenden, so sollte man sie vorher klonen, da sie im nächsten Schritt wieder aus der Library entfernt und zu einem Template konvertiert wird.

Hierfür öffnen wir den Assistenten zum Erstellen eines neuen System Center Virtual Machine Manager Templates. In diesem Assistenten wählen wir „Use an existing VM template or a virtual hard disk stored in the library“ und selektieren unter Browse die gerade „eingelagerte“ virtuelle Maschine, oder spezieller: Ihre virtuelle Festplatte. Im nächsten Wizard wählen wir einen Namen für das Template wie z.B. „TMPL_Ubuntu160402_Server“ und wählen die Hardware Generation 2 aus. Im Anschluss passt man die Hardware nach Bedarf an und stellt (sofern konfiguriert) den Netzwerkadapter auf „Static IP (from a static IP pool)“ um.

Unter OS Configuration fügt man nun unter dem Reiter „Scripts“ die Kommandos wie auf dem Screenshot gezeigt hinzu. Wichtig hierbei ist, die Reihenfolge zu beachten, da diese – entgegen der eigenen Erwartung – das neue Kommando an erster und nicht an letzter Stelle einfügt.

Zum Kopieren:

/bin/sh -c "/opt/joinDomain.sh“
/bin/sh -c "rm /opt/joinDomain.sh“

Hat man dies erledigt, kann man das Template speichern und seine erste VM über das Template deployen.

Sofern die Netzwerk Konfiguration stimmt, sieht man (je nach Rahmenbedingungen) wenige Minuten später ein neues Computerkonto im Default Container (normalerweise „Computers“) und kann mit einem User, welcher in der im letzten Artikel beschriebenen lokalen Admin Gruppe ist, durch das Kommando „sudo“ Superuser Privilegien erhalten.

Fazit

Mit überschaubarem Aufwand lässt sich das Linux VM Deployment automatisieren und auch hier etwas Transparenz in die Authentifizierung bringen.

Durch Scripts im Template kann man beispielsweise auch PowerShell for Linux mitinstallieren und während des Deployments Scripts z.B. von einem internen Webserver anfordern und ausführen.

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