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Checkliste: Best Practice für Hyper-V 2012

von veröffentlicht am13. März 2013, 06:50 Uhr Kurzlink und Zitatlink einblenden
Kategorie Kategorie: Virtualisierung, Windows Server 2012   Translate with Google Translate Translate EN   Die angezeigte Seite drucken
Zuletzt aktualisiert: 14. März 2013

Der Microsoft-Engineer Roger Osborne hat eine Checkliste veröffentlicht, in der er eine ganze Reihe von Best-Practice-Empfehlungen zu Hyper-V zusammenstellt. Die Liste bezieht sich auf Windows Server 2012, aber einiges lässt sich auch auf die Vorgängenversion anwenden. Es gibt allerdings auch noch eine ältere Fassung für Windows Server 2008 R2.

Wie bei jeder Best-Practice-Liste handelt es sich auch hier um Empfehlungen, nicht um “harte” Aussagen. Vielen der Tipps können wir uns nur anschließen, andere würden wir etwas differenzierter betrachten. Eine sinnvolle Arbeitshilfe ist die Liste allemal!

Update 13.3.2013, 15:45 Uhr: Es haben sich mehrere Leser bei mir gemeldet, um darauf hinzuweisen, dass Rogers Liste in ihrer derzeitigen Form leider einige Ungenauigkeiten und Fehler enthält. Das ist mir bewusst, daher hatte ich von vornherein den obigen Hinweis verfasst. Trotzdem halte ich die Liste insgesamt für eine gute Sache. Bitte setzt trotzdem nicht alles 1:1 um!

Verschiedene Stellen (einschließlich uns selbst) prüfen gerade, Ergänzungen, Korrekturen oder Antworten auf die Liste zu verfassen. Anscheinend ist der Artikel gegenüber der Fassung von gestern Abend auch schon überarbeitet worden.

Hier seien einige Punkte vorab kurz benannt, die wir anders einschätzen.

  • Hostserver sollten nicht pauschal einer AD-Domäne angehören, sondern nur, wenn dies Sinn ergibt.
  • Dynamic Memory sollte nur selektiv eingeschaltet werden, wenn dies für die jeweilige Applikation Sinn ergibt. Dies muss man vorher genau prüfen. Anderenfalls kann es gut sein, dass die Applikation den dynamischen Speicher nicht verwenden kann und aufgrund dieser Fehlkonfiguration sogar fehlerhaft arbeitet. Für Exchange in allen Versionen beispielsweise ist Dynamic Memory nicht erlaubt. Zudem erschwert Dynamic Memory die Kapazitätsplanung in manchen Umgebungen.
  • Die empfohlenen Speichergrößen in dem Artikel unter “Memory” sehen wir sehr skeptisch und empfehlen sie so, wie sie aktuell dort stehen, nicht als Richtlinie.
  • Test-Failovervorgänge sollten nicht pauschal in einer Produktionsumgebung ausgeführt werden. Dieses Thema ist wichtig, aber kaum mit einer starren Richtlinie zu behandeln.

Update 2, 14. 3. 2013: Der irische MVP Aidan Finn hat eine eigene, detaillierte Antwort auf die Checkliste von Roger Osborne geschrieben (und zwar auf die ursprüngliche, noch nicht korrigierte Fassung). Die sehr guten Informationen (abgesehen von den unnötigen Kraftausdrücken) finden sich hier:

[Recommended Practices For Hyper-V]
http://www.aidanfinn.com/?p=14288

[Windows Server 2012 Hyper-V Best Practices (In Easy Checklist Form) – Ask Premier Field Engineering (PFE) Platforms]
http://blogs.technet.com/b/askpfeplat/archive/2013/03/10/windows-server-2012-hyper-v-best-practices-in-easy-checklist-form.aspx

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