von AutorWalter Steinsdorfer veröffentlicht am6. Februar 2005, 14:34 Uhr Kurzlink http://faq-o-matic.net/?p=667
Kategorie Kategorie: Exchange

Die zuständigen Mailserver für eine Domäne werden über den sog. Mailexchanger-Eintrag (MX) im DNS gefunden. Diese Einträge werden vermehrt dazu verwendet, Mails von Einwähladressen und offenen Relays auszuschließen, um die Last durch Spammails zu reduzieren.

Wie stellt man nun den Exchange-Server bzw. den virtuellen SMTP richtig ein, damit die Mails zugestellt werden?

Zuallererst benötigst du einen MX-Eintrag. Dieser zeigt auf einen Namen, i.d.R. wird das vom Provider als mail.FQND eingetragen.

MX-Eintrag für meine Domäne :

nslookup -type=MX inet-service.com

Server: fritz.slwlan.box

Address: 192.168.178.1

Nicht autorisierte Antwort:

inet-service.com MX preference = 10, mail exchanger = mail.inet-service.com

IP – Adresse für meine Domäne :

nslookup mail.inet-service.com

Server: fritz.slwlan.box

Address: 192.168.178.1

Nicht autorisierte Antwort:

Name: mail.inet-service.com

Address: 213.221.100.58

Reverse Eintrag für diese IP – Adresse :

nslookup 213.221.100.58

Server: fritz.slwlan.box

Address: 192.168.178.1

Name: mail.inet-service.com

Address: 213.221.100.58

Nun muss noch im virtuellen SMTP-Server unter Eigenschaften, Übermittlung, Erweitert unter "Vollständig qualifizierter Domänenname" das gleiche eingetragen werden, was der Provider beim A-Eintrag festgelegt hat.

Dann nur noch den SMTP-Dienst neu starten oder kurz warten, bis die Änderungen in der Metabase des IIS umgesetzt sind. Der SMTP-Server meldet sich dann mit dem richtigen Eintrag:

telnet mail.inet-service.com 25

220 mail.inet-service.com Microsoft ESMTP MAIL Service

In vielen Fällen wird es eine Firewall vor dem Exchange-Server geben, die an der externen IP-Adresse Port 25 zum SMTP-Server per NAT weiterreicht. Auch in diesem Fall gilt die obige Erklärung, da die SMTP-Schnittstelle nach außen voll transparent erscheint.

Ein wenig Vorsicht ist geraten bei Exchange-Organisationen mit mehreren Standorten und Connectoren dorthin. Verändere ich den virtuellen SMTP-Server wie oben ausgeführt, dann kann zu den Standorten häufig keine Verbindung mehr hergestellt werden. Hier hilft es mit mehreren virtuellen SMTP-Servern zu arbeiten.

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