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	<title>faq-o-matic.net &#187; Sicherheit</title>
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	<description>Das Autoren-Blog der IT-Community</description>
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		<title>Konfigurationsempfehlungen vom BSI f&#252;r Windows 7</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 05:00:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helge Klein</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Windows 7]]></category>

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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Bundesamt f&uuml;r Sicherheit in der Informationstechnik hat k&uuml;rzlich eine Anleitung zur sicheren Konfiguration von Windows 7 ver&ouml;ffentlicht. Das Dokument mit dem Titel <a href="https://www.bsi.bund.de/DE/Themen/InternetSicherheit/Client/Dokumente/dokumente_node.html" target="_blank">Anleitung zur Installation und Minimierung eines Arbeitsplatz-PCs mit Windows 7</a> enth&auml;lt sehr detaillierte Angaben dar&uuml;ber, welche Einstellungen gesetzt werden sollten, damit ein PC mit Windows 7 sicher betrieben werden kann. Dabei gehen die Autoren recht weit und empfehlen zum Beispiel, den Serverdienst zu deaktivieren, wodurch unter anderem administrative Freigaben wie C$ nicht mehr zur Verf&uuml;gung stehen. Auch das L&ouml;schen der Auslagerungsdatei beim Herunterfahren k&ouml;nnte f&uuml;r Unmut sorgen, verz&ouml;gert es doch jeden Neustart um mehrere Minuten.</p>
<p>Unabh&auml;ngig davon macht das BSI viele sinnvolle Vorschl&auml;ge, die jedoch auch als ebensolche angesehen werden sollten, und keinesfalls als &#034;Vorgaben&#034; zu interpretieren sind. Wie auch die Autoren schreiben, ist jede Einstellung auf Sinnhaftigkeit f&uuml;r die eigene Situation und Kompatibilit&auml;t mit vorhandenen Anwendungen zu pr&uuml;fen.</p>
<p>Die Empfehlungen sind sorgsam recherchiert. Einige kleine Fehlerchen konnte ich dennoch finden:</p>
<ul>
<li>Seite 66, &#034;Datenausf&uuml;hrungsverhinderung&#034;<br />
Es wird empfohlen, DEP f&uuml;r alle Programme und Dienste einzuschalten. Dies kann jedoch zu Fehlfunktionen bei manchen Programmen f&uuml;hren und erfordert gr&uuml;ndliches Testen.</li>
<li>Seite 75, &#034;Neue Drucker automatisch in Active-Directory ver&ouml;ffentlichen&#034;<br />
Es wird empfohlen, dies zu deaktivierten. Die Einstellung ist jedoch f&uuml;r Windows 7 ohnehin nicht wirksam.</li>
<li>Seite 75, &#034;Installation von Druckern, die Kernelmodustreiber verwenden, nicht zulassen&#034;<br />
Es wird empfohlen, dies zu deaktivierten. Die Einstellung ist jedoch f&uuml;r Windows 7 ohnehin nicht wirksam.</li>
</ul>
<p>Alles in allem ein sinnvolles Dokument, dessen Lekt&uuml;re f&uuml;r jeden auf Sicherheit bedachten Administrator selbstverst&auml;ndlich sein sollte. Es ist &uuml;brigens das erste Dokument des BSI zu Windows 7. Bislang musste sich, wer Empfehlungen des BSI befolgen wollte, mit dessen Informationen zu Windows Vista behelfen.</p>
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		<title>Kennw&#246;rter selbst zur&#252;cksetzen</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 05:40:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert Fehlauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Active Directory]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Tools]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.faq-o-matic.net/2011/11/07/kennwrter-selbst-zurcksetzen/</guid>
		<description><![CDATA[Welcher Admin kennt nicht die Anrufe von Benutzern, die ihr Kennwort vergessen haben? Kommt das seltener als 1-2 mal pro Tag vor, ist alles noch einfach zu handhaben. Wie verh&#228;lt sich so etwas aber bei tausenden von Benutzern, die m&#246;glicherweise nur peripher mitbekommen, dass das Kennwort &#252;berhaupt abl&#228;uft? Oder bei Nutzern, die sich nicht t&#228;glich [...]<h3>Verwandte Beiträge:</h3><ol>
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<p>Dann hat man entweder regelrechte Sprechstunden f&uuml;r vergessliche Nutzer (an die sich diese nat&uuml;rlich nicht halten), eine Passwort-Hotline oder man beschafft eine entsprechende Password Self Service Software.</p>
<p><span id="more-3586"></span>
<p>Password Self Service kennt man &uuml;blicherweise entweder von diversen Webmailanbietern wie Hotmail oder auch von Webforen. Bei letzteren bekommt man im Allgemeinen sein neues Kennwort an die Emailadresse gesandt, mit der man sich registriert hat. Das ist bei einer L&ouml;sung mit Exchangepostf&auml;chern nat&uuml;rlich wenig hilfreich, da man das Passwort f&uuml;r das Active Directory Konto auch f&uuml;r den Zugriff auf das Postfach ben&ouml;tigt. Genau darauf hat man aber keinen Zugriff, da man sein Kennwort vergessen hat. Eine andere L&ouml;sung sind sogenannte Frage und Antwort Modi, bei denen sich der Benutzer aus diversen Fragen eine oder mehrere aussucht und dazu entsprechende Antworten vergibt, die nur er kennt. Bspw: “Wie ist der Name Ihres ersten Haustieres?” oder “Wie lautet der M&auml;dchenname Ihrer Mutter?”</p>
<p>Nach der Eingabe der korrekten Antworten kann man sich ein neues Kennwort vergeben und damit wieder anmelden.</p>
<p>Eine L&ouml;sung f&uuml;r Password Self Service bietet Sysop Tools mit Password Reset Pro f&uuml;r Active Directory.</p>
<h4>Wie genau funktioniert das also?</h4>
<p>Damit ein nicht authentifizierter Nutzer (er hat ja schliesslich sein Kennwort vergessen), ein neues Kennwort vergeben kann, ben&ouml;tigt er eine M&ouml;glichkeit sich gegen&uuml;ber dem System zu legitimieren. Dies kann in Password Reset Pro &uuml;ber zwei Modi erfolgen.</p>
<ol>
<li>Profile Enrollment Mode</li>
<li>Active Directory Data Mode</li>
</ol>
<p>Zus&auml;tzlich gibt es einen dritten Modus „Domain Authentication only“, mit dem Benutzer ihr Kennwort &auml;ndern k&ouml;nnen. Ein Zur&uuml;cksetzen eines vergessenen Passwortes ist hiermit allerdings nicht m&ouml;glich, weswegen dieser Modus im Artikel nicht weiter ber&uuml;cksichtigt wird.</p>
<h4>Profile Enrollment Mode</h4>
<p>Im Profile Enrollment Mode mu&szlig; sich der Anwender einmalig eine Kombination aus vorgebenem Bild und frei definierbaren Sicherheits-Wort w&auml;hlen. &Uuml;ber beide Informationen wird dann ein Hash gebildet und verschl&uuml;sselt im Active Directory gespeichert. Mit Hilfe dieser Kombination ist es ihm m&ouml;glich, das vergessene Passwort zur&uuml;ckzusetzen. Nat&uuml;rlich kann der Administrator auch Worte und User ausschlie&szlig;en. Bspw. sind Worte die das gew&auml;hlte Bild bezeichnen dann doch zu einfach. Administrative Accounts k&ouml;nnen ebenfalls ausgeklammert werden.</p>
<p><a href="http://www.faq-o-matic.net/wp-content/uploads/2011/10/image21.png"><img style="background-image: none; border-right-width: 0px; margin: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px; padding-top: 0px" title="image" border="0" alt="image" src="http://www.faq-o-matic.net/wp-content/uploads/2011/10/image_thumb21.png" width="244" height="113" /></a></p>
<p><em>Abbildung 1: Einstellungen des Sicherheits-Wortes</em></p>
<p>Sobald der Nutzer die Webseite von Password Reset aufruft, kann er sich „einschreiben“. Hierzu mu&szlig; er sich mit seinem Nutzernamen und seinem (nicht vergessenem Kennwort) identifizieren. Er w&auml;hlt aus den angezeigten Bildern eines aus, und gelangt so zum zweiten Schritt.</p>
<p><a href="http://www.faq-o-matic.net/wp-content/uploads/2011/10/image22.png"><img style="background-image: none; border-right-width: 0px; margin: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px; padding-top: 0px" title="image" border="0" alt="image" src="http://www.faq-o-matic.net/wp-content/uploads/2011/10/image_thumb22.png" width="244" height="148" /></a></p>
<p><em>Abbildung 2: Gew&auml;hltes Bild anklicken</em></p>
<p>Hier w&auml;hlt er ein Wort, welches nur den Bedingungen aus Abbildung 1 entsprechen muss. Danach ist der Einschreibevorgang abgeschlossen.</p>
<blockquote><p>Kommentare, dass sich die Nutzer die Kombination von Bild und frei w&auml;hlbarem Wort ebenfalls nicht merken k&ouml;nnen sind verst&auml;ndlich. Aber anscheinend f&auml;llt es vielen Nutzern doch einfacher, als sich ein ein komplexes Kennwort allein zu merken.</p>
</blockquote>
<p><a href="http://www.faq-o-matic.net/wp-content/uploads/2011/10/image23.png"><img style="background-image: none; border-right-width: 0px; margin: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px; padding-top: 0px" title="image" border="0" alt="image" src="http://www.faq-o-matic.net/wp-content/uploads/2011/10/image_thumb23.png" width="244" height="146" /></a></p>
<p><em>Abbildung 3: Sicherheits-Wort eingeben</em></p>
<p><a href="http://www.faq-o-matic.net/wp-content/uploads/2011/10/image24.png"><img style="background-image: none; border-right-width: 0px; margin: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px; padding-top: 0px" title="image" border="0" alt="image" src="http://www.faq-o-matic.net/wp-content/uploads/2011/10/image_thumb24.png" width="244" height="236" /></a></p>
<p><em>Abbildung 4: AD Passwort zur&uuml;cksetzen</em></p>
<blockquote><p><strong>Info:</strong> Alle Daten werden innerhalb des Active Directory gespeichert. Es sind keine zus&auml;tzlichen Datenbanken wie SQL o.&auml;. notwendig. Beim „Enrollment“ generiert der Masterservice mit den beiden Komponenten (Bild und Sicherheits-Wort) einen AES-256 verschl&uuml;sselten „logischen Zeiger“. Dieser Zeiger wird im Attribut „altSecurityIdentities“ des Benutzerobjekts im Active Directory gespeichert. Dieses Attribut existiert in jedem Active Directory und ist f&uuml;r solche Zwecke vorgesehen:       <br /><a href="http://msdn.microsoft.com/en-us/library/windows/desktop/ms675221(v=vs.85).aspx">http://msdn.microsoft.com/en-us/library/windows/desktop/ms675221(v=vs.85).aspx</a></p>
</blockquote>
<p><a href="http://www.faq-o-matic.net/wp-content/uploads/2011/10/image25.png"><img style="background-image: none; border-right-width: 0px; margin: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px; padding-top: 0px" title="image" border="0" alt="image" src="http://www.faq-o-matic.net/wp-content/uploads/2011/10/image_thumb25.png" width="183" height="244" /></a></p>
<p><i>Abbildung </i><i>5</i><i>: Eingeschriebener AD-Benutzeraccount</i></p>
<p>Wie erw&auml;hnt, ist hierzu ein einmaliges Einschreiben aller Nutzer notwendig, damit obige Methode funktioniert. Password Reset Pro stellt dem Administrator hierzu eine Konsole zur Verf&uuml;gung, in welcher erkennbar ist, wie viele seiner Nutzer bereits eingeschrieben sind. S&auml;umige Nutzer k&ouml;nnen per Emailvorlage &uuml;ber die Notwendigkeit zum Einschreiben informiert werden.</p>
<p>&Uuml;ber den Stand des Enrollments wird der Administrator mit t&auml;glichen Reports oder durch einen Blick in die Report-Konsole unterrichtet.</p>
<h4>Active Directory Data Mode</h4>
<p>Im Active Directory Data Mode ist das Einschreiben (Pre-Enrollment) nicht notwendig. Der Administrator legt entsprechende Attribute im Administrationstool fest, auf deren Basis die Frage(n) gestellt werden soll(en). Beispielsweise kann in einem AD-Attribut die Information &uuml;ber Telefonnummer oder B&uuml;ro gespeichert werden. Dem Nutzer werden im Webportal die Fragen „Wie lautet Ihre dienstliche Telefonnummer? und „In welchem B&uuml;rogeb&auml;ude sitzen Sie?“ pr&auml;sentiert und er muss alle korrekt beantworten. Die Antworten werden dann mit den Werten im entsprechenden AD-Attribut verglichen und als korrekt oder fehlerhaft gewertet. Es sind alle verf&uuml;gbaren AD-Attribute m&ouml;glich. Das Active Directory h&auml;lt jedoch viele Attribute f&uuml;r Dom&auml;nenbenutzer lesbar bereit. Deswegen sollte man sich im Klaren dar&uuml;ber sein, sein, dass zwar keine Vorbereitung durch den Nutzer erforderlich ist, aber dass es durchaus Nutzer mit gen&uuml;gend „Elan“ gibt, die Kennworte anderer Nutzer auf Basis „freiverf&uuml;gbarer“ Informationen zur&uuml;cksetzen.</p>
<h4></h4>
<h4>Technische Informationen zu Password Reset Pro</h4>
<p>Password Reset Pro besteht aus den zwei Komponenten Webportal und Masterservice. Beide k&ouml;nnen entweder auf einem Server installiert werden (&quot;single tier&quot;), oder getrennt als sogenannte &quot;two tier&quot; Installation. Das Webportal bietet die Schnittstelle, welche der vergessliche Benutzer zu Gesicht bekommt. Der Masterservice ist die Komponente, welche die eigentliche &Auml;nderung im Active Directory vornimmt. Dieser Dienst ben&ouml;tigt entsprechend delegierte Rechte im AD, um die Kennworte der Nutzer zur&uuml;cksetzen zu k&ouml;nnen. Die Verwendung von Dom&auml;nenadminrechten ist nicht empfohlen.</p>
<p>Getestet wurde die Version 3.1.67, welche sowohl als 32- als auch 64-bit Applikation installiert werden kann. Allerdings sind Installationen derzeit nur auf englischsprachigem Betriebssystem m&ouml;glich. Der Hersteller SysOp Tools hat aber Internationalisierung angek&uuml;ndigt (s. geplante Features).</p>
<p>Die Installation ist einfach zu erledigen, und wird vom Hersteller mit einer ausf&uuml;hrlichen englischsprachigen Anleitung unterst&uuml;tzt.</p>
<p><a href="http://www.sysoptools.com/support.aspx?tbc=0">http://www.sysoptools.com/support.aspx?tbc=0</a></p>
<h4>Geplante Features</h4>
<p>Nat&uuml;rlich gibt es auch Funktionen, die sich derzeit noch nicht im Produkt befinden, aber vom Hersteller bereits angek&uuml;ndigt wurden. Hierzu geh&ouml;ren u.a.</p>
<ul>
<li>Mobile Device Zugriff &#8211; Passwort&auml;nderungen und –entsperrungen vom iPhone, Windows Mobile, iPad, BlackBerry aus.</li>
<li>Windows Vista, Windows 7 and Server 2008 Self Service Integration im Anmeldefenster</li>
<li>Sharepoint-Plugin zum Anzeigen der Restlaufzeit des Passwortes</li>
<li>Mehrsprachige Weboberfl&auml;che des Portals</li>
</ul>
<h4>Fazit</h4>
<p>Das Programm erweist sich als erstaunlich einfach und praktisch im Alltag, und wird jedem Administrator, der die oben beschriebene Ausgangssituation kennt, eine Menge an Telefonanrufen ersparen. Mein bisheriger Kontakt mit dem Produktsupport &uuml;ber Email erfolgte schnell und unkompliziert (notwendig geworden wegen der Installation auf einem deutschsprachigen System). Wie der Punkt „geplante Features“ zeigt, ist trotzdem noch jede Menge Potenzial, welches in zuk&uuml;nftigen Ver&ouml;ffentlichungen realisiert werden sollen.</p>
<p>Die Lizenzkosten bewegen sich in einem Rahmen vergleichbarer L&ouml;sungen anderer Hersteller. &Uuml;ber die Webseite des Herstellers kann ein Angebot angefordert werden.</p>
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</ol>]]></content:encoded>
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		<title>Dynamische Objekte in AD: Unbekannt und gef&#228;hrlich</title>
		<link>http://www.faq-o-matic.net/2011/10/10/dynamische-objekte-in-ad-unbekannt-und-gefhrlich/</link>
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		<pubDate>Mon, 10 Oct 2011 04:37:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils Kaczenski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Active Directory]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist weithin unbekannt, dass Active Directory bereits seit Windows Server 2003 eine Funktion unterst&#252;tzt, mit der sich “Dynamic Objects” erzeugen lassen. Diese Microsoft-Erfindung ist als RFC auch f&#252;r andere Verzeichnisdienste spezifiziert: [RFC 2589 - Lightweight Directory Access Protocol (v3): Extension (RFC2589)] http://www.faqs.org/rfcs/rfc2589.html Dynamische Objekte decken spezielle Anforderungen ab, in denen Eintr&#228;ge in einem LDAP-Verzeichnisdienst [...]<h3>Verwandte Beiträge:</h3><ol>
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<p>[RFC 2589 - Lightweight Directory Access Protocol (v3): Extension (RFC2589)]   <br /><a href="http://www.faqs.org/rfcs/rfc2589.html">http://www.faqs.org/rfcs/rfc2589.html</a> </p>
<p>Dynamische Objekte decken spezielle Anforderungen ab, in denen Eintr&auml;ge in einem LDAP-Verzeichnisdienst nur f&uuml;r kurze, nicht immer vorhersagbare Zeitr&auml;ume existieren d&uuml;rfen. Ein dynamisches Objekt erh&auml;lt bei seiner Erzeugung einen TTL-Eintrag (Time to Live), nach dessen Ablauf es automatisch verschwindet. Im Gegensatz zu normalen L&ouml;schvorg&auml;ngen geschieht dies nicht ausdr&uuml;cklich, sondern von selbst – und das entfernte Objekt wird im Fall von Active Directory nicht in einen “Tombstone” verwandelt, es hinterl&auml;sst also keine Spuren im Verzeichnis. Stattdessen ist jeder Dom&auml;nencontroller selbst daf&uuml;r zust&auml;ndig, das abgelaufene Objekt einfach sang- und klanglos zu l&ouml;schen.</p>
<p>Die TTL eines dynamischen Objekts kann w&auml;hrend seiner Lebenszeit verl&auml;ngert werden. Dies k&ouml;nnen Applikationen nutzen, um die G&uuml;ltigkeit eines Eintrags bei Bedarf zu verl&auml;ngern. Tats&auml;chlich ist der eigentliche Einsatzzweck von Dynamic Objects auch ihre Nutzung durch Applikationen. Es steckt allerdings einiges dahinter, was einige Quellen n&auml;her beleuchten.</p>
<p><span id="more-3483"></span>
<p>Auf Florian Frommherz’ Blog gibt es einen Artikel, der das Konzept von Dynamic Objects auf Benutzerobjekte anwendet. Zwar ist es eigentlich nicht daf&uuml;r entworfen worden, aber es&#160; funktioniert tats&auml;chlich.</p>
<p>[Florian’s Blog » Creating dynamic objects with Active Directory]   <br /><a href="http://www.frickelsoft.net/blog/?p=282">http://www.frickelsoft.net/blog/?p=282</a></p>
<p>Ein anderer Blog-Eintrag eines Microsoft-Mitarbeiters beschreibt, warum die urspr&uuml;ngliche Implementierung in Windows Server 2003 fehlerhaft war und warum sie mit dem Service Pack 1 ge&auml;ndert wurde. Diese &Auml;nderung hat in der Folge dazu gef&uuml;hrt, dass einzelne Drittanbieter-Applikationen nicht mehr funktionierten, doch aus der Argumentation wird deutlich, warum sich dies nicht vermeiden lie&szlig;.</p>
<p>[When is it &quot;by design&quot; -- a tale of a dynamicObject ( yet another post SP1 change ) - Spat's WebLog (Steve Patrick)]   <br /><a href="http://blogs.msdn.com/b/spatdsg/archive/2006/06/14/630435.aspx">http://blogs.msdn.com/b/spatdsg/archive/2006/06/14/630435.aspx</a> </p>
<p>In einigen Vortr&auml;gen der Security-MVP Paula Januszkiewicz aus Warschau ist zu sehen, wie gef&auml;hrlich die fehlerhafte urspr&uuml;ngliche Implementierung von Dynamic Objects war. Sie lie&szlig; sich f&uuml;r Angriffe verwenden, die kaum rechtzeitig zu erkennen und noch schwieriger abzuwenden waren.</p>
<p>[entryTTL Demo from TechEd North America 2011 - Paula's Security Blog]   <br /><a href="http://blogs.technet.com/b/plwit/archive/2011/05/23/entryttl-demo-from-teched-north-america-2011.aspx">http://blogs.technet.com/b/plwit/archive/2011/05/23/entryttl-demo-from-teched-north-america-2011.aspx</a> </p>
<p>[10 Deadly Sins of Administrators about Windows Security (engl.) | TechDay@ice:2011]   <br /><a href="http://technet.microsoft.com/de-de/edge/10-deadly-sins-of-administrators-about-windows-security-engl-techday-ice-2011">http://technet.microsoft.com/de-de/edge/10-deadly-sins-of-administrators-about-windows-security-engl-techday-ice-2011</a></p>
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		<title>IIR IT Admin Tech Talk 2011: Die Folien</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Sep 2011 04:53:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils Kaczenski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Downloads]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Virtualisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Windows Server 2008 R2]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier sind die Folien meiner beiden Vortr&#228;ge beim IIR IT Admin Tech Talk 2011 zu Best Practice f&#252;r Hyper-V und zur Sicherheit in VM-Umgebungen. Verwandte Beitr&auml;ge: IIR Admin Tech Talk 2010: Folien und Skripts meiner AD-Sessions Am 27. und 28. September 2010 fand in Oberursel bei... ice:2011: &#8220;Tu mir das nicht an&#8221;- die Folien Active [...]<h3>Verwandte Beiträge:</h3><ol>
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		<title>SetACL Studio ist verf&#252;gbar</title>
		<link>http://www.faq-o-matic.net/2011/09/09/setacl-studio-ist-verfgbar/</link>
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		<pubDate>Fri, 09 Sep 2011 08:57:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils Kaczenski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Administration]]></category>
		<category><![CDATA[Dateisystem]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Tools]]></category>
		<category><![CDATA[Windows]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.faq-o-matic.net/2011/09/09/setacl-studio-ist-verfgbar/</guid>
		<description><![CDATA[Vor einigen Tagen hat Helge Klein, Autor des Berechtigungs-Werkzeugs SetACL, sein neues Produkt SetACL Studio fertig gestellt und ver&#246;ffentlicht. Die Software erlaubt eine sehr umfassende und leistungsf&#228;hige Steuerung und Verwaltung von Berechtigungen in (nahezu) allen wichtigen Bereichen eines Windows-Systems: NTFS, Freigaben, Drucker, Registry, WMI … Einen &#220;berblick &#252;ber SetACL Studio findet ihr (noch aus der [...]<h3>Verwandte Beiträge:</h3><ol>
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<li><a href='http://www.faq-o-matic.net/2011/06/27/ankundigung-setacl-studio-die-leistung-von-setacl-kombiniert-mit-einer-supereinfachen-oberflache/' rel='bookmark' title='Ank&uuml;ndigung: SetACL Studio &#8211; Die Leistung von SetACL kombiniert mit einer supereinfachen Oberfl&auml;che'>Ank&uuml;ndigung: SetACL Studio &#8211; Die Leistung von SetACL kombiniert mit einer supereinfachen Oberfl&auml;che</a> <small>SetACL ist bekannt als leistungsf&auml;higes und vielseitiges Werkzeug zur Verwaltung...</small></li>
<li><a href='http://www.faq-o-matic.net/2011/01/11/berechtigungen-professionell-verwalten-mit-setacl/' rel='bookmark' title='Berechtigungen professionell verwalten mit SetACL'>Berechtigungen professionell verwalten mit SetACL</a> <small>Wenn heute in Foren dar&uuml;ber diskutiert wird, welche Tools am...</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="display: inline; float: left" title="SetACL Studio" alt="" align="left" src="http://cdn9.helgeklein.com/wp-content/uploads/2011/02/SetACL-Studio-v1-953x320-v2.png" width="240" height="81" />Vor einigen Tagen hat Helge Klein, Autor des Berechtigungs-Werkzeugs SetACL, sein neues Produkt SetACL Studio fertig gestellt und ver&ouml;ffentlicht. Die Software erlaubt eine sehr umfassende und leistungsf&auml;hige Steuerung und Verwaltung von Berechtigungen in (nahezu) allen wichtigen Bereichen eines Windows-Systems: NTFS, Freigaben, Drucker, Registry, WMI …</p>
<p>Einen &Uuml;berblick &uuml;ber SetACL Studio findet ihr (noch aus der Betaphase) bei uns:</p>
<p>[faq-o-matic.net » SetACL Studio – Die Beta ist da]    <br /><a href="http://www.faq-o-matic.net/2011/08/08/setacl-studio-die-beta-ist-da/">http://www.faq-o-matic.net/2011/08/08/setacl-studio-die-beta-ist-da/</a> </p>
<p>… und nat&uuml;rlich aktuell bei Helge selbst:</p>
<p>[SetACL Studio | Helge Klein | Home of SetACL]    <br /><a href="http://helgeklein.com/setacl-studio/">http://helgeklein.com/setacl-studio/</a></p>
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		<title>Sichere Kennw&#246;rter</title>
		<link>http://www.faq-o-matic.net/2011/08/11/sichere-kennwrter/</link>
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		<pubDate>Thu, 11 Aug 2011 04:36:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils Kaczenski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Cartoon-Dienst xkcd.com von Randall Munroe hat dieser Tage eine wundersch&#246;ne Illustration gebracht, wie man sichere Kennw&#246;rter aufbaut. Zwar ist dem wenig hinzuzuf&#252;gen, aber wer es etwas elaborierter mag, sei trotzdem auf Jesper Johanssons hervorragende Artikelreihe zu Kennworts&#228;tzen hingewiesen: [The Great Debates: Pass Phrases vs. Passwords. Part 1 of 3] http://technet.microsoft.com/en-us/library/cc512613.aspx [The Great Debates: Pass [...]<h3>Verwandte Beiträge:</h3><ol>
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Cartoon-Dienst <a href="http://xkcd.com/" target="_blank">xkcd.com</a> von Randall Munroe hat dieser Tage eine wundersch&ouml;ne Illustration gebracht, wie man sichere Kennw&ouml;rter aufbaut.</p>
<p><img title="To anyone who understands information theory and security and is in an infuriating argument with someone who does not (possibly involving mixed case), I sincerely apologize." alt="Password Strength" src="http://imgs.xkcd.com/comics/password_strength.png" width="550" height="447" /></p>
<p>Zwar ist dem wenig hinzuzuf&uuml;gen, aber wer es etwas elaborierter mag, sei trotzdem auf Jesper Johanssons hervorragende Artikelreihe zu Kennworts&auml;tzen hingewiesen:</p>
<blockquote><p>[The Great Debates: Pass Phrases vs. Passwords. Part 1 of 3]      <br /><a href="http://technet.microsoft.com/en-us/library/cc512613.aspx">http://technet.microsoft.com/en-us/library/cc512613.aspx</a> </p>
<p>[The Great Debates: Pass Phrases vs. Passwords. Part 2 of 3]      <br /><a href="http://technet.microsoft.com/en-us/library/cc512609.aspx">http://technet.microsoft.com/en-us/library/cc512609.aspx</a></p>
<p>[The Great Debates: Pass Phrases vs. Passwords. Part 3 of 3]      <br /><a href="http://technet.microsoft.com/en-us/library/cc512624.aspx">http://technet.microsoft.com/en-us/library/cc512624.aspx</a> </p>
</blockquote>
<p>Oder auf deutsch:</p>
<blockquote><p>[Die Grundsatzdiskussion: Kennwort oder Kennwort-S&auml;tze]      <br /><a href="http://www.microsoft.com/germany/technet/sicherheit/newsletter/kennwoerter.mspx">http://www.microsoft.com/germany/technet/sicherheit/newsletter/kennwoerter.mspx</a></p>
<p>[Die Grundsatzdiskussion: Kennwort-S&auml;tze oder Kennw&ouml;rter - Analyse]      <br /><a href="http://www.microsoft.com/germany/technet/sicherheit/newsletter/kennwoerter2.mspx">http://www.microsoft.com/germany/technet/sicherheit/newsletter/kennwoerter2.mspx</a></p>
<p>[Die Grundsatzdiskussion: Kennwort-S&auml;tze oder Kennw&ouml;rter - Fazit]      <br /><a href="http://www.microsoft.com/germany/technet/sicherheit/newsletter/kennwoerter3.mspx">http://www.microsoft.com/germany/technet/sicherheit/newsletter/kennwoerter3.mspx</a> </p>
</blockquote>
<p>Und als Erg&auml;nzung:</p>
<p>[Security Watch: The Most Misunderstood Windows Security Setting of All Time]    <br /><a href="http://technet.microsoft.com/en-us/magazine/2006.08.securitywatch.aspx">http://technet.microsoft.com/en-us/magazine/2006.08.securitywatch.aspx</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>ILO-Board und HP System Management Homepage mit Zertifikaten einer eigenen CA versorgen</title>
		<link>http://www.faq-o-matic.net/2011/05/02/ilo-board-und-hp-system-management-homepage-mit-zertifikaten-einer-eigenen-ca-versorgen/</link>
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		<pubDate>Mon, 02 May 2011 04:54:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bent Schrader</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Webserver]]></category>

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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Dieser Beitrag erschien zuerst <a href="http://bent-blog.de/windows/ilo-board-und-hp-system-management-homepage-mit-zertifikaten-einer-eigenen-ca-versorgen/" target="_blank">auf Bents Blog</a>.</em></p>
<p>Wer die <a href="http://technet.microsoft.com/de-de/library/cc758473(WS.10).aspx">Microsoft Zertifikatdienste</a> installiert hat, benutzt diese f&uuml;r die unterschiedlichsten Zwecke. Ob zur Verschl&uuml;sselung des IP-Verkehrs zwischen Dom&auml;nencontrollern oder -servern, f&uuml;r die Verwendung von Benutzer-Zertifikaten zur VPN-Einwahl oder beispielsweise um f&uuml;r interne Webserver eigene Zertifikate (SSL Zertifikat) bereitzustellen.</p>
<p>In meinem Fall ben&ouml;tige ich oftmals letztere Variante, um Zertifikate f&uuml;r die Insight Lights Out Boards (ILO) oder die HP System Management Homepage von Hewlett Packard Servern bereitzustellen. Diese lassen sich leider nicht (wie Computer- oder Benutzerzertifikate) automatisch via Gruppenrichtlinien verteilen, sondern m&uuml;ssen manuell erstellt werden.</p>
<p><span id="more-3084"></span>Selbstverst&auml;ndlich lassen sich die Funktionen eines ILO-Boards (Steuerung des Servers und Remote-Konsole) oder der System Management Homepage auch ohne interne Zertifikate nutzen, allerdings m&uuml;ssen die Adressen bzw. Webseiten im Browser manuell zu den vertrauensw&uuml;rdigen Seiten hinzugef&uuml;gt und/oder die selbst erstellten Zertifikate importiert werden. Die Administration innerhalb einer Dom&auml;ne ist allerdings recht unflexibel, da dieser Vorgang an unterschiedlichen Arbeitsstationen oder Servern manuell wiederholt werden muss.</p>
<p>Der folgende Leitfaden beschreibt, wie man die integrierten Microsoft Zertifikatdienste f&uuml;r die Ausstellung der ben&ouml;tigten Webserver-Zertifikate f&uuml;r die Hewlett-Packard Funktionen verwendet.</p>
<h5>Voraussetzungen</h5>
<p>Das beschriebene Verfahren f&uuml;r die Nutzung von Zertifikaten mit einer eigenen Microsoft Zertifizierungsstelle setzt voraus, das zun&auml;chst eine Dom&auml;ne bzw. Organisation vorhanden und DNS eingerichtet ist und nat&uuml;rlich ordnungsgem&auml;&szlig; funktioniert. F&uuml;r eine einfache Remote-Verwaltung ist der Einsatz eines DHCP-Servers von Vorteil.</p>
<p>F&uuml;r die Ausstellung der ben&ouml;tigten Webserver-Zertifikate gen&uuml;gt bereits die Windows Server Standard Edition. Die integrierte Webserver-Zertifikatvorlage l&auml;sst sich zwar nicht ver&auml;ndern und ist fest auf 2 Jahre G&uuml;ltigkeit eingestellt – dies sollte aber ausreichend sein. Bei der Enterprise Edition ist dieser Zeitraum nicht nur &auml;nderbar, es ist hier weiterhin m&ouml;glich, eigene Zertifikatvorlagen zu erstellen.</p>
<p>Bei einer ordnungsgem&auml;&szlig; eingerichteten Zertifizierungsstelle von Microsoft (Windows Server 2003 oder 2008) wird immer neben der MMC Zertifizierungsstelle eine Webseite (IIS-integriert) eingerichtet, &uuml;ber die verschiedene Konfigurationsm&ouml;glichkeiten via Browser abrufbar sind:</p>
<ul>
<li>Anforderung eines Zertifikats</li>
<li>Anzeige des Status ausstehender Zertifikate</li>
<li>Download des Zertifizierungsstellenzertifikats, Kette oder Sperrliste</li>
</ul>
<p>Die Webseite ist &uuml;ber die Adresse <strong>http://&lt;Servername&gt;/certsrv</strong> erreichbar und wird f&uuml;r die folgenden Schritte ben&ouml;tigt.</p>
<h5>Einrichtung</h5>
<p>Wird ein neuer HP Server im Netzwerk integriert, so wird nach der Verkabelung des ILO-Boards, selbiges automatisch eine IP-Adresse via DHCP beziehen. In der MMC f&uuml;r DHCP findet man diese IP-Adresse unter dem folgenden Namen:</p>
<blockquote><p>ILO&lt;Server-Serial-Number&gt;.&lt;FQDN&gt;</p></blockquote>
<p>Um nun die initiale Konfiguration des ILO vorzunehmen, verbindet man sich mit einem Browser auf diese IP-Adresse. (HTTP-Verbindungen [Port 80] werden dabei immer automatisch auf HTTPS [Port 443] umgeleitet.) Hier erh&auml;lt man sofort folgende, bekannte Browser-Warnung:</p>
<p><a href="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2011/03/browser-ssl-problem.jpg"><img style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="Browser: SSL Problem - unbekanntes Zertifikat" src="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2011/03/browser-ssl-problem-300x130.jpg" border="0" alt="" width="300" height="130" /></a></p>
<p>Nach dem Fortsetzen warnt der Internet Explorer (aber auch andere Browser) durch die farblich rot markierte Adresszeile, dass das initial selbst ausgestellte Zertifikat der aufgerufenen Seite nicht g&uuml;ltig ist:</p>
<p><a href="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2011/03/url-before.jpg"><img style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="Adresszeile des Browsers ohne g&uuml;ltiges Zertifikat" src="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2011/03/url-before-300x8.jpg" border="0" alt="" width="300" height="8" /></a></p>
<p>Die erste Anmeldung erfolgt immer als Benutzer Administrator mit einem mitgelieferten, Server-abh&auml;ngigen Default-Passwort. In der Verwaltung des ILO-Boards kann man nun (bei Bedarf) die Netzwerkkonfiguration (IP-Adresse, DNS etc.) &auml;ndern, neue Benutzer definieren bzw. &auml;ndern und den Namen des ILO festlegen. F&uuml;r mich hat es sich bew&auml;hrt, als Namensschema den eigentlichen Servernamen zu integrieren:</p>
<blockquote><p>ilo-&lt;Servername&gt;</p></blockquote>
<p>Dies erm&ouml;glicht sp&auml;ter eine sehr einfache Zuordnung von ILO-Board zu Server und umgekehrt. In der Verwaltung des ILO wechselt man nun unter <em>Administration, Security, SSL Certificate</em> in die Certificate Administration.</p>
<p><a href="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2011/04/ilo-cert-request.jpg"><img style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="Zertifikatimport im ILO-Board (Schritt 1)" src="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2011/04/ilo-cert-request-300x203.jpg" border="0" alt="" width="300" height="203" /></a></p>
<p>Seit der ILO Firmware Version 2.05 (ILO2) ist es m&ouml;glich, das als Domain Name (wird sp&auml;ter in der URL verwendet) der Short Name oder der FQDN im Zertifikat verwendet werden soll (bisher immer nur Short Name). Danach kann im Schritt 2 ein sogenannter “<em>Certificate Request</em>“ erzeugt werden. Dieser ist Base64 kodiert und im PKCS #10 Format – weitere Informationen zu den Public Key Cryptography Standards im folgenden <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/PKCS">Link</a>.</p>
<p><a href="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2011/04/ilo-cert-request2.jpg"><img style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="Zertifikatimport im ILO-Board (Schritt 2)" src="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2011/04/ilo-cert-request2-300x159.jpg" border="0" alt="" width="300" height="159" /></a></p>
<p>Diesen Request kopiert man in die Zwischenablage und &ouml;ffnet parallel die Webseite der internen Zertifizierungsstelle im Browser:</p>
<blockquote><p>http://&lt;Servername&gt;/certsrv</p></blockquote>
<p>Hier w&auml;hlt man die Aufgabe “Ein Zertifikat anfordern“, im zweiten Schritt die Option “erweiterte Zertifikatanforderung” und danach den Link auf die Zertifikatanforderung, die eine Base64-codierte oder PKCS10-Datei verwendet. Hier kopiert man den Inhalt der Zwischenablage in das Feld “Gespeicherte Anforderung” und w&auml;hlt als Zertifikatvorlage “Webserver” aus:</p>
<p><a href="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2011/04/Cert-admin1.jpg"><img style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="Microsoft Zertifikatdienste: Ausstellung des Webserver-Zertifikats" src="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2011/04/Cert-admin1-278x300.jpg" border="0" alt="" width="278" height="300" /></a></p>
<p>Nach der Einsendung der Anforderung kann das ausgestellte Zertifikat (werden Zertifikate nicht automatisch durch die Zertifizierungsstelle ausgestellt, muss der Administrator dies manuell tun) als Base64-codierte Datei herunterladen:</p>
<p><a href="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2011/04/Cert-admin2.jpg"><img style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="Microsoft Zertifikatdienste: Ausstellung des Webserver-Zertifikats" src="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2011/04/Cert-admin2-300x124.jpg" border="0" alt="" width="300" height="124" /></a></p>
<p>Diese Datei (certnew.cer) &ouml;ffnet man mit einem Editor (meine erste Wahl ist hier nach wie vor <a href="http://bent-blog.de/windows/windows-notepad-ersatz-notepad-in-neuer-version/">NotePad++</a>) und kopiert den Inhalt wiederum in die Zwischenablage. Im Anschluss wechselt man wieder in das Browser-Fenster des ILO-Boards und f&uuml;gt den Inhalt der Zwischenablage im Schritt 3 “<em>Import Certificate</em>” im Feld X.509 Certificate Data ein:</p>
<p><a href="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2011/04/ilo-cert-request3.jpg"><img style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="Zertifikatimport im ILO-Board (Schritt 3)" src="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2011/04/ilo-cert-request3-300x156.jpg" border="0" alt="" width="300" height="156" /></a></p>
<p>Nach der Best&auml;tigung des erfolgreichen Zertifikatimports muss das ILO-Board neu gestartet werden und pr&auml;sentiert sich anschlie&szlig;end im Browser mit folgender Adressleiste:</p>
<p><a href="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2011/04/url-after.jpg"><img style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="Adresszeile des Browsers mit g&uuml;ltigem Zertifikat" src="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2011/04/url-after-300x10.jpg" border="0" alt="" width="300" height="10" /></a></p>
<p>Der Vollst&auml;ndigkeit halber geschieht das allerdings nur unter folgenden Bedingungen:</p>
<ul>
<li>der richtige Name wird in der URL verwendet (Short Name vs. FQDN)</li>
<li>das Zertifikat der Stammzertifizierungsstelle (Root-CA) befindet sich in den Vertrauensw&uuml;rdigen Stammzertifizierungsstellen auf dem Computer (Automatisierung via Gruppenrichtlinien: <em>Computerkonfiguration, Sicherheitseinstellungen, Richtlinien &ouml;ffentlicher Schl&uuml;ssel/Vertrauensw&uuml;rdige Stammzertifizierungsstellen</em>)</li>
</ul>
<p>Die Einbindung eines integrierten Webserver-Zertifikates f&uuml;r die HP System Management Homepage (SMH) erfolgt &auml;hnlich. Nach der Installation der Software (im HP ProLiant Support Pack enthalten) im Betriebssystem ist die SMH im Browser &uuml;ber</p>
<blockquote><p>https://&lt;Servername&gt;:2381</p></blockquote>
<p>erreichbar. Nach erfolgreicher Authentifizierung ist die Erstellung einer Zertifikatanforderung &uuml;ber <em>Settings, Security, Local Server Certificate</em> erreichbar:</p>
<p><a href="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2011/04/smh-request.jpg"><img style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="HP System Management Homepage: Zertifikatanforderung" src="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2011/04/smh-request-300x170.jpg" border="0" alt="" width="300" height="170" /></a></p>
<p>Bevor die eigentliche Zertifikatanforderung erstellt wird, hat der Administrator die M&ouml;glichkeit, im Feld “Alternative Names” weitere Servernamen (mit Semikolon getrennt) einzugeben, die im Zertifikat ber&uuml;cksichtigt werden sollen. (Ohne weitere Namen wird der Short Name verwendet, hier kann zus&auml;tzlich der FQDN eingetragen werden.)</p>
<p>Die Zertifikatanforderung wird von der SMH immer als Datei <strong>req_cr.prm</strong> im Ordner <strong>C:\hp\sslshare</strong> abgelegt. Der Inhalt dieser Datei liegt ebenfalls im Format PKCS #10 vor und ist Base64-codiert. Die Einreichung der Anforderung innerhalb der Microsoft Zertifikatdienste ist identisch mit der oben beschriebenen Vorgehensweise. Allerdings muss das so erstellte Zertifikat f&uuml;r die SMH als Zertifikatskette (certnew.p7b) im Format PKCS #7 Base64-codiert gespeichert werden:</p>
<p><a href="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2011/04/cert-chain.jpg"><img style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="Zertifkatexport als Zertifikatkette" src="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2011/04/cert-chain-300x107.jpg" border="0" alt="" width="300" height="107" /></a></p>
<p>Der Inhalt dieser Datei kann nun innerhalb der SMH importiert werden:</p>
<p><a href="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2011/04/smh-import-cert.jpg"><img style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="Import der Zertifikatkette in der SMH" src="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2011/04/smh-import-cert-300x276.jpg" border="0" alt="" width="300" height="276" /></a></p>
<p>Wird der erfolgreiche Import des Zertifikats von der SMH gemeldet, muss der Dienst im Anschluss neu gestartet werden:</p>
<p><a href="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2011/04/smh-service.jpg"><img style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="Dienst der System Management Homepage" src="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2011/04/smh-service-300x28.jpg" border="0" alt="" width="300" height="28" /></a></p>
<p>Auch hier wird nun im Browser das neue Zertifikat als vertrauensw&uuml;rdig interpretiert, solange sich das Root-CA-Zertifikat in den vertrauensw&uuml;rdigen Stammzertifizierungsstellen befindet.</p>
<h5>Fazit</h5>
<p>Die Erstellung von Webserver-Zertifikaten (SSL) f&uuml;r ILO-Boards oder die HP System Management Homepage innerhalb einer Windows Dom&auml;ne mit installierten Microsoft Zertifikatdiensten ist keine Zauberei und relativ schnell umgesetzt. Die Zertifikatdienste sind kostenlos, relativ schnell installiert (Anleitungen existieren im Internet), integrativ (Gruppenrichtlinien) und lassen sich f&uuml;r viele weitere Szenarien (Verschl&uuml;sselung von Dateisystemen, Benutzerzertifikate f&uuml;r VPN Einwahl) sinnvoll nutzen.</p>
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		<title>Vorsicht Falle! Vererbung im AD</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Mar 2011 07:38:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Wigand</dc:creator>
				<category><![CDATA[Active Directory]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>

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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Active Directory kann man ja, wie allseits bekannt, auf OUs etc. auch  Rechte vergeben. Und nat&uuml;rlich lassen sich diese Rechte auch vererben an  darunter liegende Objekte. Dass diese Vererbung nicht immer ganz einleuchtend  ist, zeigt folgendes Beispiel:</p>
<p>Eine <strong>OU=Deutschland</strong>, darunter eine <strong>OU=Bayern </strong>und darunter eine <strong>OU=Franken</strong>. Dazu noch eine Gruppe  <strong>CN=Bayrisch,OU=Deutschland</strong> und eine Gruppe  <strong>CN=Hessisch,OU=Deutschland</strong>. Alles klar? Wir haben also zwei  Gruppen, &#034;Bayrisch” und “Hessisch”, und eine OU <em>Bayern</em> mit einer  Unter-OU <em>Franken</em>.</p>
<p>Aufgabenstellung: In der OU <em>Bayern</em> sollen nur Mitglieder der Gruppe  “Bayrisch” lesen d&uuml;rfen.<img src="https://mymathom.wordpress.com/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /></p>
<p><strong><span id="more-3063"></span>Erster Ansatz:</strong> F&uuml;r die OU <em>Bayern</em> der Gruppe  “Authentifizierte Benutzer” das Leserecht verweigern und Mitgliedern der Gruppe  ”Bayrisch” das Leserecht gew&auml;hren. Ausprobieren – Fehler! Warum?</p>
<p>Alle Mitglieder der Gruppe “Bayrisch” sind ja automatisch auch Mitglied der  Gruppe “Authentifizierte Benutzer”. Betrachtet man die Rechte auf der OU  <em>Bayern</em>, dann steht da also f&uuml;r ein Mitglied der Gruppe “Bayrisch” ein  “Verweigern” (wegen “Authentifizierte Benutzer) und ein “Lesen” (weil  “Bayrisch”). Verweigern schl&auml;gt Lesen, also darf keiner mehr lesen.</p>
<p><strong>Zweiter Ansatz:</strong> F&uuml;r die Gruppe “Authentifizierte Benutzer”  das Leserecht auf der OU <em>Bayern</em> entfernen (also nur l&ouml;schen, nicht  verweigern anklicken!) und f&uuml;r die Gruppe “Bayrisch” hinzuf&uuml;gen, vererbt nach  unten. Ausprobieren – Geht, aber…</p>
<p>Schaut man sich die Unter-OU <em>Franken </em>an, dann sieht man, dass dort  zwar wie erwartet die Gruppe “Bayrisch” Leserechte hat (vererbt von oben), aber  die “Authentifizierten Benutzer” auch noch. Wir haben das Leserecht ja nur an  der OU <em>Bayern</em> entfernt, nicht an den darunter liegenden OUs. Das  Leserecht f&uuml;r “Authentifizierte Benutzer” wird beim Anlegen der OU dieser direkt  zugewiesen, d. h. nicht vererbt. Nutzt man einen LDAP Browser (LDP oder ADSIEdit  oder &auml;hnliches) und gibt als Basis direkt die Franken-OU an, dann sieht man  wieder alle Inhalte.</p>
<p>Also ist es auch nicht damit getan, an einer obersten OU das Recht zu  l&ouml;schen, da es nicht vererbt wird und somit nicht bei darunter liegenden OUs  entfernt wird.</p>
<p><strong>Dritter Ansatz</strong>: Eigentlich ist es den Bayern egal, wer in  der OU lesen darf, solange es blo&szlig; nicht die Hessen sind. Also w&auml;re ein  m&ouml;glicher Ausweg, auf die OU <em>Bayern</em> der Gruppe “Hessisch” (und allen  anderen unerw&uuml;nschten) einfach das Leserecht zu verweigern, und nat&uuml;rlich  vererbt auf alle darunter liegenden Objekte! Gesagt – getan. Ausprobieren –  Fehler!</p>
<p>Auf der OU <em>Bayern</em> sieht man jetzt ein Leserecht f&uuml;r  “Authentifizierte Benutzer” und ein Verweigern f&uuml;r die Gruppe “Hessisch”. Ein  Hesse darf somit nicht lesen, und das ist auch tats&auml;chlich so. Aber…</p>
<p>Auf der Unter-OU <em>Franken </em>sieht man diese Rechte ebenfalls,  allerdings darf hier ein Hesse nach wie vor lesen (zumindest mit LDP)!  &Uuml;berrascht? Fein!</p>
<p>Wie kommt das? &Uuml;berschreibt ein “Verweigern” nicht immer ein “Erlauben”?  Offenbar nicht.</p>
<p>Active Directory unterscheidet zwischen direkt zugewiesenen Rechten und  vererbten Rechten. Die Reihenfolge der &Uuml;berpr&uuml;fung ist:</p>
<ol>
<li>direkt zugewiesenes Verweigern?</li>
<li>direkt zugewiesenes Erlauben?</li>
<li>vererbtes Verweigern?</li>
<li>vererbtes Erlauben?</li>
</ol>
<p>Sobald eine Bedingung zutrifft, wird die Abarbeitung beendet und der Zugriff  gew&auml;hrt bzw. verweigert. Die Liste wird also <strong>nicht immer vollst&auml;ndig </strong>durchgearbeitet.</p>
<p>Zur&uuml;ck zur OU <em>Franken</em> und die Reihenfolge Schritt f&uuml;r Schritt  durchgehen:</p>
<ol>
<li>direkt zugewiesenes Verweigern? Nein, keines vorhanden. Das “Verweigern” f&uuml;r  die Gruppe “Hessisch” ist ein vererbtes Recht!</li>
<li>direkt zugewiesenes Erlauben? Ja! Das Leserecht f&uuml;r “Authentifizierte  Benutzer” wird, wie oben erw&auml;hnt, beim Erstellen einer OU dieser direkt  zugewiesen. Da ein Mitglied der Gruppe “Hessisch” aber stets auch Mitglied der  Gruppe “Authentifizierte Benutzer” ist, greift hier dieses Recht.</li>
<li>Hier w&uuml;rde der Gruppe “Hessisch” zwar das Lesen verweigert, die Abarbeitung  wurde aber nach Punkt 2 schon abgebrochen. Somit kommt dieses Recht gar nicht  zum Tragen.</li>
</ol>
<p>Interessanterweise verweigert ein ADSIEdit in diesem Fall auch das Lesen auf  die Franken-OU, auch wenn man den DN der OU direkt angibt. Der LDP (und andere  LDAP-Browser) zeigen die OU und den Inhalt aber an, wenn man den direkten Pfad  angibt…</p>
<p>Wie macht man es jetzt richtig? Die korrekte (Consultant)-Antwort lautet:  Kommt drauf an…</p>
<p>Da das Leserecht f&uuml;r “Authentifizierte Benutzer” bei jeder neu angelegten OU  direkt zugewiesen wird, bleibt einem beim geschilderten Szenario nicht viel  anderes &uuml;brig, als entweder auf allen OUs und Unter-OUs die Gruppe  &#034;Authentifizierte Benutzer&#034; rauszul&ouml;schen (nicht Verweigern!), und alle Gruppen,  die Zugriff ben&ouml;tigen, hinzuzuf&uuml;gen (wobei letzteres auf der obersten OU reicht,  da dies problemlos nach unten vererbt werden kann). Taucht dieses Szenario &ouml;fter  auf, dann kann man auch im AD-Schema die Standard-Sicherheitseinstellungen f&uuml;r  eine neu angelegte OU ver&auml;ndern und dort die “Authentifizierten Benutzer”  rausnehmen. Aber Vorsicht: Das gilt f&uuml;r ALLE neuen OUs im gesamten Forest!  Sicherheitseinstellungen an bestehenden OUs werden dadurch nicht ver&auml;ndert.</p>
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		<title>Windows-Gruppen richtig nutzen</title>
		<link>http://www.faq-o-matic.net/2011/03/07/windows-gruppen-richtig-nutzen/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Mar 2011 05:52:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils Kaczenski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Active Directory]]></category>
		<category><![CDATA[Administration]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Windows]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="" align="left" src="http://vg02.met.vgwort.de/na/d2805fdfafb94637810c4f8d8be57288" width="1" height="1" /><a href="http://www.faq-o-matic.net/wp-content/uploads/2011/02/image4.png"><img style="background-image: none; border-right-width: 0px; margin: 0px 10px 10px 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; float: left; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px; padding-top: 0px" title="image" border="0" alt="image" align="left" src="http://www.faq-o-matic.net/wp-content/uploads/2011/02/image_thumb3.png" width="150" height="52" /></a>Bereits seit der ersten Version von Windows NT kennt Microsofts professionelles Betriebssystem Benutzergruppen, die es nutzt, um Rechte und Privilegien innerhalb des Systems sowie Zugriffsrechte auf Objekte (z.B. Dateien) zu erteilen. Die Grundidee dabei ist, dass es erheblich einfacher ist, ein bestimmtes Recht einer Gruppe zuzuteilen und in diese Gruppe dann Benutzerkonten als Mitglieder aufzunehmen. Jedes Mitglied einer Gruppe erh&auml;lt so die Berechtigungen, die f&uuml;r die Gruppe gelten. Dabei kann jeder Benutzer einer (nahezu) beliebigen Anzahl von Gruppen angeh&ouml;ren.</p>
<p>In der Praxis stellt man aber immer wieder fest, dass viele Admins unsicher sind, wie sie Gruppen sinnvoll einsetzen k&ouml;nnen. Das liegt vor allem daran, dass das Gruppenkonzept im Detail erheblich komplexer ist als in der kurzen Darstellung oben. Dieser Artikel fasst daher einige Grundlagen und Empfehlungen zusammen.</p>
<p>  <span id="more-3011"></span><br />
<h3>So viele Arten von Gruppen!</h3>
<p>Das gr&ouml;&szlig;te Verst&auml;ndnisproblem entsteht durch die hohe Anzahl verschiedener Gruppentypen, die Windows bereith&auml;lt. Diese Gruppen verhalten sich in bestimmten Zusammenh&auml;ngen unterschiedlich, daher kommt nicht jeder Gruppentyp f&uuml;r jeden Zweck in Frage. Hier eine kurze Einordnung auf Basis der Technik seit Windows 2000 (als Active Directory eingef&uuml;hrt wurde).</p>
<h4>Lokale Gruppen</h4>
<p>Jeder Windows-Rechner verf&uuml;gt &uuml;ber lokale Gruppen, die teilweise bereits vordefiniert sind, die man aber auch selbst erzeugen kann. Solche lokalen Gruppen existieren und wirken ausschlie&szlig;lich auf dem jeweiligen Computer und haben keine Auswirkung auf andere Rechner. Auch ein Ex- und Import solcher Gruppen ist nicht m&ouml;glich.</p>
<p>Welche Gruppen es lokal gibt, kann man in der Kommandozeile feststellen mit:</p>
<pre>

net localgroup
</pre>
<p>Die Mitglieder einer bestimmten Gruppe bekommt man angezeigt, wenn man deren Namen an das obige Kommando anh&auml;ngt. Je nachdem, welche Software auf einem System installiert ist, kann es durchaus eine gro&szlig;e Anzahl solcher lokalen Gruppen geben. Manuell legt man lokale Gruppen eher selten an, aber je nach Anforderung kann auch das bisweilen vorkommen.</p>
<p>Drei vordefinierte Gruppen verdienen n&auml;here Erw&auml;hnung, weil es sie auf jedem Windows-System gibt und weil sie im gesamten Rechtesystem eine tragende Rolle spielen:</p>
<ul>
<li><strong>Administratoren</strong>
<p>Wer dieser Gruppe angeh&ouml;rt, verf&uuml;gt &uuml;ber volle Verwaltungsrechte auf dem Rechner. Ein Mitglied der “Administratoren” kann jede Systemeinstellung ver&auml;ndern, Software jeder Art installieren und entfernen und sich Rechte und Berechtigungen an jedem Objekt und jeder Datei verschaffen. Zwar ist es durchaus m&ouml;glich, in den Berechtigungseinstellungen etwa einer Datei den Administratoren den Zugriff zu verweigern, aber als Mitglied der “Administratoren” kann ein Benutzer das immer r&uuml;ckg&auml;ngig machen. </p>
<p>H&ouml;here Rechte als “Administrator” kann man in einem Windows-System nicht haben. Auch eine Anmeldung als “Dom&auml;nen-Administrator” oder als “Organisations-Administrator” verschafft einem lokal keine Zugriffe, die man als “Administrator” nicht h&auml;tte! (Zwar vermuten sehr viele Admins, dass dies so sei, aber das ist nur ein Mythos.) </li>
<li><strong>Benutzer</strong>
<p>Um einen Rechner &uuml;berhaupt verwenden zu d&uuml;rfen, muss man der Gruppe “Benutzer” angeh&ouml;ren. Daf&uuml;r sorgt Windows automatisch, wenn man lokale Benutzerkonten erzeugt, weil es diese gleich in die Gruppe “Benutzer” aufnimmt. In einer Windows-Dom&auml;ne wird die Gruppe “Dom&auml;nen-Benutzer” auf jedem Rechner in die jeweils lokalen “Benutzer”-Gruppen aufgenommen: Nur dadurch ist es m&ouml;glich, dass man sich mit einem Dom&auml;nen-Benutzerkonto (standardm&auml;&szlig;ig) an jeden Rechner der Dom&auml;ne anmelden kann. </li>
<li><strong>Hauptbenutzer</strong>
<p>Diese Gruppe verf&uuml;gt auf einem lokalen Computer bis einschlie&szlig;lich Windows XP &uuml;ber erweiterte Berechtigungen. Seit Windows Vista ist die Gruppe zwar noch vorhanden, aber sie verf&uuml;gt nicht mehr &uuml;ber Sonderrechte. </p>
<p>Mitglieder der “Hauptbenutzer” k&ouml;nnen bis Windows XP sehr viele Dinge im System ver&auml;ndern und haben weitgehende Schreibrechte. Dadurch entstehen erhebliche Sicherheitsprobleme, denn mit wenig Aufwand ist es einem Hauptbenutzer in der Praxis m&ouml;glich, sich zum vollwertigen “Administrator” zu machen. Daher ist von der Nutzung dieser Gruppe erheblich abzuraten! </li>
</ul>
<h4>Dom&auml;nenlokale Gruppen</h4>
<p>Im englischen Original hei&szlig;t dieser Gruppentyp “Domain Local Group”, in der deutschen Windows-Oberfl&auml;che ist &uuml;blicherweise von “Gruppe der lokalen Dom&auml;ne” die Rede.</p>
<p>Es handelt sich dabei um Gruppen, die in Active Directory gespeichert sind und auf allen Rechnern derselben Dom&auml;ne zur Erteilung von Berechtigungen genutzt werden k&ouml;nnen. Dom&auml;nenlokale Gruppen k&ouml;nnen auch Mitglieder aus anderen Dom&auml;nen aufnehmen, zu denen eine Vertrauensstellung besteht (Forest-interne Vertrauensstellung oder auch externe Vertrauensstellung); als Mitglieder lassen sich Benutzer- oder Gruppenkonten ausw&auml;hlen. Da dieser Gruppentyp nur in der eigenen Dom&auml;ne sichtbar ist, eignet er sich zur Verwaltung von Zugriffen auf Ressourcen (z.B. Dateiserver, Druckserver, Datenbanken usw.) in der lokalen Dom&auml;ne – daher der Name.</p>
<p>Das Windows-Gruppenkonzept sieht vor, dass man vorwiegend diesen Gruppentyp einsetzt, um in der eigenen Dom&auml;ne Berechtigungen zu verwalten. Die Logik dahinter: Eine Dom&auml;ne fasst &uuml;blicherweise die Ressourcen eines “Hoheitsbereichs” zusammen, und wer diesen Hoheitsbereich verwaltet, soll auch Kontrolle &uuml;ber die Zugriffsrechte haben. Gleichzeitig soll es aber m&ouml;glich sein, auch Anwendern aus anderen, vertrauten Dom&auml;nen die Nutzung einzelner Daten und Dienste zu gestatten, daher kann man in Gruppen dieser Art eben auch Konten der anderen Dom&auml;nen aufnehmen. Das macht die Rechteverwaltung sehr effizient, weil man f&uuml;r ein bestimmtes Zugriffsrecht nur eine einzige Gruppe pflegen und berechtigen muss.</p>
<h4>“Builtin”-Gruppen</h4>
<p>Einen Sonderfall unter den Dom&auml;nenlokalen Gruppen stellen die Gruppen im AD-Container “Builtin” dar. Hierbei handelt es sich um die Lokalen Gruppen der Dom&auml;nencontroller – eigentlich sind es also gar keine Dom&auml;nenlokalen Gruppen, sondern Lokale Gruppen, und daher sind sie auch nur direkt auf den Dom&auml;nencontrollern sichtbar und nutzbar.</p>
<p>Die Builtin-Gruppen dienen dazu, Berechtigungen zu verwalten, die nur direkt auf den Dom&auml;nencontrollern gelten. Wer etwa Mitglied der Gruppe “Builtin\Sicherungsoperatoren” ist, darf ein Backup aller Dom&auml;nencontroller ausf&uuml;hren – aber kein Backup anderer Computer. Es ist dabei nicht m&ouml;glich, diese Berechtigung auf einzelne Dom&auml;nencontroller einzugrenzen, sondern sie gelten immer auf allen DCs. </p>
<p>Es ist wichtig zu wissen, dass die Builtin-Gruppen ausschlie&szlig;lich auf Dom&auml;nencontrollern gelten. In allen allt&auml;glichen Verwaltungsaufgaben kann man den ganzen Container “Builtin” daher praktisch ignorieren, weil die Berechtigungsverwaltung f&uuml;r DCs eher keine Standardaufgabe ist.</p>
<h4>Globale Gruppen</h4>
<p>Die Globalen Gruppen sind ebenfalls in Active Directory gespeichert. Im Unterschied zu den Dom&auml;nenlokalen Gruppen k&ouml;nnen sie nur Mitglieder aus der eigenen Dom&auml;ne enthalten, aber keine Konten aus anderen Dom&auml;nen. Daf&uuml;r sind diese Gruppen aber in anderen, vertrauten Dom&auml;nen sichtbar und k&ouml;nnen dort Berechtigungen erhalten oder auch in Dom&auml;nenlokale Gruppen dieser anderen Dom&auml;ne aufgenommen werden.</p>
<p>Prinzipiell ist dieser Gruppentyp dazu gedacht, Benutzerkonten nach logischen Kriterien zusammenzufassen, also etwa nach Abteilung oder nach Funktion.</p>
<p>Vordefinierte Gruppen dieses Typs umfassen die Dom&auml;nen-Admins und die Dom&auml;nen-Benutzer. &Uuml;blicherweise legt man eine gr&ouml;&szlig;ere Menge dieser Gruppen manuell an, um organisatorische Anforderungen abzudecken.</p>
<h4>Universalgruppen</h4>
<p>In der deutschen Windows-Oberfl&auml;che nennt sich dieser Gruppentyp “Universell”. Gruppen dieser Art k&ouml;nnen Mitglieder aus allen Dom&auml;nen des Forests aufnehmen (aber nicht aus externen vertrauten Dom&auml;nen!) und sind in allen Dom&auml;nen des Forests sichtbar.</p>
<p>Damit eignet sich dieser Gruppentyp in Multi-Dom&auml;nen-Forests dazu, Benutzer dom&auml;nen&uuml;bergreifend zusammenzufassen und ihnen in beliebigen Dom&auml;nen des Forests Berechtigungen zu erteilen. Nun k&ouml;nnte man meinen, dieser Gruppentyp sei damit ja auch der flexibelste und deshalb nur noch mit dieser Sorte arbeiten. Davon ist aber abzuraten: Einerseits erzeugen diese Gruppen einen gewissen Overhead, denn im Unterschied zu den anderen Typen speichert Active Directory sie nicht innerhalb der Dom&auml;ne, sondern im Global Catalog. Andererseits ist dieser Gruppentyp in gro&szlig;en Umgebungen mit mehr als einer Dom&auml;ne schwer abzugrenzen – eben deshalb, weil er Mitglieder aus allen Dom&auml;nen enthalten und gleichzeitig in allen Dom&auml;nen Berechtigungen haben kann. Eine solche Gruppe zu ver&auml;ndern, ist daher immer ein planungs- und analyseintensiver Schritt. </p>
<p>Seit Exchange 2007 allerdings haben Universalgruppen eine besondere Funktion: Exchange akzeptiert nur Gruppen dieses Typs als Verteilergruppen (jedenfalls wenn man sie neu anlegt). Der Grund daf&uuml;r liegt wiederum in Multi-Dom&auml;nen-Forests, in denen nur die Mitglieder von Universalgruppen mit Sicherheit in jeder Teildom&auml;ne des Forests aufl&ouml;sbar sind.</p>
<p>Zu den vordefinierten Gruppen dieses Typs geh&ouml;ren die “Organisations-Admins” (englisch: “Enterprise Admins”) und die “Schema-Admins”.</p>
<h4>Pseudo-Gruppen</h4>
<p>Neben diesen “normalen” Gruppen, die man (zum gr&ouml;&szlig;ten Teil) manuell erzeugen kann und deren Mitgliedschaft durch die Administratoren ausdr&uuml;cklich gepflegt wird, gibt es noch einen weiteren, v&ouml;llig anderen Gruppentyp. Die Pseudo-Gruppen (oft auch als “Systemgruppen” bezeichnet) werden ausschlie&szlig;lich vom Betriebssystem verwaltet, eine manuelle &Auml;nderung der Mitgliedschaft ist nicht m&ouml;glich. In den meisten F&auml;llen entscheidet die Art, wie ein Anwender sich anmeldet, &uuml;ber die Mitgliedschaft. An solche Gruppen werden innerhalb des Betriebssystems, aber durchaus auch an anderen Stellen, Berechtigungen f&uuml;r spezielle Zwecke vergeben.</p>
<p>Einige Beispiele:</p>
<ul>
<li><strong>Authentifizierte Benutzer: </strong>Diese Gruppe enth&auml;lt immer die Anwender, die aktuell g&uuml;ltig an einem System angemeldet sind. Seit Windows XP, Service Pack 2, ist sie funktional identisch mit der Gruppe “Jeder”. Nicht enthalten sind anonyme Anwender, die ohne Anmeldung auf einen Dienst zugreifen, beispielsweise bei einem Webserver. </li>
<li><strong>Interaktiv:</strong> In dieser Gruppe sind alle Benutzer Mitglied, die sich direkt lokal (= “interaktiv”) an ein System angemeldet haben. Dadurch lassen sich die momentanen lokalen Benutzer eines Systems zur Berechtigungsvergabe identifizieren. Nicht enthalten sind Benutzer, die &uuml;ber das Netzwerk einen Dienst nutzen (z.B. beim Zugriff auf einen Dateiserver). </li>
<li><strong>Netzwerk:</strong> Zu dieser Gruppe z&auml;hlen angemeldete Benutzer, die nur &uuml;ber das Netzwerk auf einen Dienst zugreifen. Nicht enthalten sind lokal angemeldete Anwender. </li>
<li><strong>Ersteller/Besitzer:</strong> Dies ist eigentlich keine Gruppe, sondern ein Platzhalter f&uuml;r Berechtigungen. Dar&uuml;ber l&auml;sst sich festlegen, dass der Benutzer, der ein Objekt (z.B. eine Datei) erzeugt hat, bestimmte Rechte an diesem Objekt erhalten soll. </li>
<li><strong>Selbst:</strong> Auch dies ist eigentlich keine Gruppe, sondern ebenfalls ein Platzhalter, der aber nur in Active-Directory-Berechtigungen auftaucht. Mit diesem Platzhalter lassen sich Berechtigungen f&uuml;r den Fall verwalten, dass ein Konto auf sein eigenes AD-Objekt zugreift. &Ouml;ffnet also etwa die Benutzerin “Ute” im AD-Verwaltungsprogramm das Userobjekt “Ute”, dann greift f&uuml;r sie die Berechtigung “Selbst”, denn es ist ja ihr eigenes Objekt. Diesen Kniff nutzt Active Directory f&uuml;r ein paar Standardberechtigungen; so kann z.B. jeder Anwender standardm&auml;&szlig;ig seine eigene Telefonnummer in Active Directory bearbeiten. </li>
</ul>
<p>An vielen Stellen erkennt man solche Gruppen an dem Pr&auml;fix “NT-AUTORIT&Auml;T”.</p>
<h3>Wie Berechtigungen funktionieren</h3>
<p>Windows verwaltet alle Berechtigungen auf der Basis von Security Identifiers (SID). Jedes Sicherheitsobjekt – also jedes Benutzer-, Computer- oder Gruppenkonto – hat einen solchen eindeutigen SID, der sich niemals &auml;ndert. Auf diese Weise ist es m&ouml;glich, ein Objekt umzubenennen, ohne dass es seine Berechtigungen verliert.</p>
<p>Bei der Anmeldung ans System erh&auml;lt jeder Benutzer ein “Access Token”, das u.a. seinen eigenen SID und die SIDs aller Gruppen enth&auml;lt, in denen er Mitglied ist. Dieses Access Token bildet dann seinen Berechtigungsausweis f&uuml;r alle Zugriffe. Da es nur bei der Anmeldung erzeugt wird, sind alle &Auml;nderungen an Gruppenmitgliedschaften, die w&auml;hrend der laufenden Arbeitssitzung erfolgen, wirkungslos. Erst bei der n&auml;chsten Anmeldung wird ein neues Access Token erzeugt, das die dann g&uuml;ltigen Mitgliedschaften umfasst.</p>
<p>Versucht der Anwender, auf bestimmte Daten zuzugreifen, so &uuml;bertr&auml;gt Windows im Hintergrund die genaue Zugriffs-Anforderung und das Access Token an den jeweiligen Dienst. Der Dienst pr&uuml;ft dann die Berechtigungen des Objekts (niedergelegt in der “Access Control List”, ACL), ob f&uuml;r eine oder mehrere SIDs im Access Token des Benutzers die passenden Rechte hinterlegt sind. Nur wenn die Zugriffs-Anforderung durch die vorhandenen Berechtigungen genau erf&uuml;llt werden kann, gibt der Dienst den Zugriff frei, anderenfalls verweigert er ihn (Alles-oder-nichts-Prinzip). Fordert ein Anwender also etwa einen Schreib- und Lesezugriff an, aber seine Berechtigungen erlauben nur den Lesezugriff, dann kann er gar nicht auf das Objekt zugreifen. (In der Praxis merkt man das manchmal nicht, weil eine Applikation in diesem Fall einen erneuten Zugriff nur zum Lesen versuchen k&ouml;nnte.)</p>
<p>Um sich das Access Token anzusehen, kann man das Kommandozeilentoll “whoami” nutzen, das seit Windows Vista immer installiert ist (in fr&uuml;heren Versionen kann man es aus den Support Tools nachinstallieren). Die effektiven Gruppenmitgliedschaften sieht man etwa mit:</p>
<pre>

whoami /groups
</pre>
<p>Alle Eintr&auml;ge des Tokens (einschlie&szlig;lich des Benutzer-SID und der Privilegien auf dem eigenen System) zeigt:</p>
<pre>

whoami /all
</pre>
<h3>Das A-G-DL-P-Prinzip</h3>
<p>Das Gruppenkonzept von Windows und Active Directory wurde nach einem bestimmten Prinzip entworfen, das es Administratoren auch in komplexen Umgebungen erlauben soll, Berechtigungen auf Ressourcen strukturiert und effizient zu verwalten. Dabei orientiert sich Windows an einem rollenbasierten Zugriffsmodell (und zwar schon seit 1993 – viele andere Hersteller haben dieses Modell erst vor Kurzem f&uuml;r sich entdeckt).</p>
<p>Das Prinzip ist bekannt als das “A-G-DL-P-Prinzip”:</p>
<ul>
<li><strong><em>A</em></strong>ccounts (Benutzerkonten) </li>
<li>go in <strong><em>G</em></strong>lobal Groups (Globale Gruppen) </li>
<li>nested in <strong><em>D</em></strong>omain <strong><em>L</em></strong>ocal Groups (Dom&auml;nenlokale Gruppen) </li>
<li>that are granted <strong><em>P</em></strong>ermissions (Berechtigungen) </li>
</ul>
<p>Das Konzept wird oft missverstanden, daher soll ein Beispiel helfen.</p>
<p><a href="http://www.faq-o-matic.net/wp-content/uploads/2011/02/Windows-AGDLP.png"><img style="background-image: none; border-right-width: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px; padding-top: 0px" title="Windows-AGDLP" border="0" alt="Windows-AGDLP" src="http://www.faq-o-matic.net/wp-content/uploads/2011/02/Windows-AGDLP_thumb.png" width="244" height="175" /></a></p>
<p><em>Das A-G-DL-P-Prinzip der Gruppen- und Rechteverwaltung</em></p>
<ul>
<li>Links finden sich die Accounts der Anwender. Diese sind nach logischen Kriterien in Globalen Gruppen zusammengefasst, die hier die Zugeh&ouml;rigkeit zu einer Abteilung, aber auch die Funktion in einem bestimmten Projekt widerspiegeln. </li>
<li>Ganz rechts finden sich die Ressourcen, f&uuml;r die die Zugriffsrechte verwaltet werden sollen: Die CRM-Datenbank (Zugriff erforderlich f&uuml;r den Vertrieb), ein Drucker (Zugriff f&uuml;r alle m&ouml;glich) und eine bestimmte Projekt-Datei (Leserechte f&uuml;r die Technik und voller Zugriff f&uuml;r die Projektleitung). </li>
<li>Der Kniff ist nun: Die DL-Gruppen erzeugt man passend zu den jeweiligen Zugriffsrechten, idealerweise mit sprechenden Namen. Da es f&uuml;r die CRM-Datenbank und den Drucker in diesem Fall nur jeweils ein unterschiedenes Recht gibt, reicht jeweils eine Gruppe aus. F&uuml;r die Projektdatei sind aber zwei Zugriffsarten zu unterscheiden, daher gibt es f&uuml;r jedes Recht eine eigene Gruppe. </li>
<li>Nur diese DL-Gruppen erhalten nun die passenden Berechtigungen. Die Berechtigungsliste (ACL) bleibt dadurch sehr kurz und muss nach diesem Konzept nie wieder ver&auml;ndert werden. </li>
<li>Als Letztes erfolgt die Zuweisung der Globalen Gruppen zu den jeweiligen Dom&auml;nenlokalen Gruppen, und zwar abh&auml;ngig davon, welches Zugriffsrecht die Gruppe haben soll. </li>
</ul>
<p>Ein noch deutlicheres Beispiel aus der Praxis: Eine komplexere Applikation (nennen wir sie “App-L”) soll f&uuml;r den Zugriff auf einem Terminalserver mit Berechtigungen versehen werden. Zu der Applikation geh&ouml;ren die Programmdateien, eine Datenbank und eine Freigabe auf einem Dateiserver. Die Mitglieder des Vetriebs und des Vorstands sollen diese Applikation nutzen k&ouml;nnen. </p>
<ul>
<li>Zun&auml;chst richtet man eine Dom&auml;nenlokale Gruppe f&uuml;r die Zugriffsberechtigungen ein. Nennen wir sie “DL-App-L-Benutzer”. </li>
<li>Diese Gruppe (und nur diese!) erh&auml;lt die Lese- und Ausf&uuml;hrungsberechtigung f&uuml;r die Programmdateien auf dem Terminalserver. Ebenso erh&auml;lt diese Gruppe Zugriffsrechte f&uuml;r die Datenbank und f&uuml;r die Dateifreigabe.<br />
    <br />Mit diesem Schritt sind alle Berechtigungen vollst&auml;ndig und endg&uuml;ltig bearbeitet! </li>
<li>In die Gruppe “DL-App-L-Benutzer” nimmt man nun die beiden Globalen Gruppen “G-Vertrieb” und “G-Vorstand” auf. </li>
</ul>
<p>Aufgrund dieses Modells haben k&uuml;nftig alle Mitglieder der Gruppen “G-Vertrieb” oder “G-Vorstand” die n&ouml;tigen Rechte, um mit der Applikation “App-L” zu arbeiten. Die Berechtigungen muss man nun nie wieder anpassen, auch wenn neue Vertriebsmitarbeiter hinzukommen oder Vorstandsmitglieder das Unternehmen verlassen: Es reicht aus, die Mitgliedschaft in den beiden Globalen Gruppen zu pflegen.</p>
<h3>Best Practice und Grenzen</h3>
<p>Die Gruppen- und Berechtigungsverwaltung nach dem A-G-DL-P-Prinzip erfordert umfangreiche Analyse und Planung. Wer sie aber beherzigt, wird mit einem sehr gut wartbaren Berechtigungskonzept belohnt, das dar&uuml;ber hinaus sehr einfach zu dokumentieren ist. Zumindest f&uuml;r zentrale und komplexe Ressourcen ist die Anwendung dieses Modells sehr zu empfehlen. Auch in Migrationen hat sich das Prinzip sehr bew&auml;hrt, weil es nur wenige &Auml;nderungen erfordert, wenn sich Systeme oder Dom&auml;nen mal &auml;ndern.</p>
<p>In der Alltagsadministration gibt es oft “sofortige” Zugriffs-Anforderungen, die sich nach dem Konzept nicht schnell umsetzen lassen. Wo man hier die Grenze zieht, muss man selbst entscheiden. Die Erfahrung zeigt aber, dass die Ad-hoc-Verwaltung sehr schnell zu einem ausufernden Geflecht von Berechtigungen f&uuml;hrt, das kaum noch nachvollziehbar ist.</p>
<p>Ein Nachteil des Konzepts tritt in sehr gro&szlig;en Umgebungen zutage, denn dort f&uuml;hrt es schnell zu einer sehr gro&szlig;en Zahl von Gruppen und von Gruppenmitgliedschaften. Da das Access Token in seiner Gr&ouml;&szlig;e begrenzt ist, kann ein Benutzer nicht gleichzeitig in mehr als <font style="background-color: #ffff00"></font>ca. 1015 <font style="background-color: #ffff00"></font>Gruppen Mitglied sein (vgl. Knowledge-Base-Artikel 328889). Hier k&ouml;nnen Variationen des Konzepts evtl. helfen. Eine andere Methode in solchen Umgebungen besteht darin, eigene Dom&auml;nen f&uuml;r Anwender- und Ressourcenobjekte zu erzeugen. In diesem Fall “leben” die Dom&auml;nenlokalen Gruppen in der Ressourcen-Dom&auml;ne und bl&auml;hen das Access Token innerhalb der Anwenderdom&auml;ne nicht &uuml;ber Geb&uuml;hr auf.</p>
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</ol>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Remote Wipe unter Windows Phone 7</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Mar 2011 05:32:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils Kaczenski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Exchange]]></category>
		<category><![CDATA[Mobiles Computing]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>

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<p><span id="more-3002"></span></p>
<p>Eine solche Funktion probiert man auf einem produktiv genutzten Smartphone nat&uuml;rlich eher ungern aus. Da ich gerade ein Leihger&auml;t hatte, das ich zur&uuml;ckgeben musste, stand dem aber nichts im Wege – zumal in diesem Fall ja ohnehin alle Daten von dem Ger&auml;t verschwinden m&uuml;ssen.</p>
<p>Seit einiger Zeit ist die “Remote Wipe”-Funktion, die anfangs nur von Exchange-Administratoren aufgerufen werden konnte, auch dem Anwender direkt zug&auml;nglich. Dazu nutzt man Outlook Web App, wo sich unter den “Optionen” der Eintrag “Telefon” findet. Dort wiederum ist f&uuml;r alle verbundenen Smartphones der Befehl “Ger&auml;tzur&uuml;cksetzung” in der Befehlsleiste aufgef&uuml;hrt. (Achtung: Hier nicht den Befehl “L&ouml;schen” nutzen – dieser trennt die Verbindung zwischen Exchange und Smartphone, sendet aber keinen L&ouml;schbefehl!)</p>
<p><a href="http://www.faq-o-matic.net/wp-content/uploads/2011/02/OWA-RemoteWipe.png"><img style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="OWA-RemoteWipe" src="http://www.faq-o-matic.net/wp-content/uploads/2011/02/OWA-RemoteWipe_thumb.png" border="0" alt="OWA-RemoteWipe" width="244" height="126" /></a></p>
<p>Nach einer R&uuml;ckfrage schickt Exchange dann den L&ouml;schbefehl an das Telefon. Dieses setzt sich dann zur&uuml;ck, was der Anwender daran sieht, dass das Telefon unvermittelt neu startet. Nach dem Neustart befindet sich das Ger&auml;t (zumindest im Fall von Windows Phone 7) wieder im Lieferzustand und durchl&auml;uft die Prozedur, die es auch beim allerersten Einschalten aufruft.</p>
<p>In den OWA-Optionen stellt sich die Situation jetzt so dar:</p>
<p><a href="http://www.faq-o-matic.net/wp-content/uploads/2011/02/OWA-RemoteWipe-erfolgreich.png"><img style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="OWA-RemoteWipe-erfolgreich" src="http://www.faq-o-matic.net/wp-content/uploads/2011/02/OWA-RemoteWipe-erfolgreich_thumb.png" border="0" alt="OWA-RemoteWipe-erfolgreich" width="244" height="116" /></a></p>
<p>Es empfiehlt sich nun, das Telefon aus dem Exchange-Postfach zu l&ouml;schen. Auch dies kann der Anwender selbst tun:</p>
<p><a href="http://www.faq-o-matic.net/wp-content/uploads/2011/02/Telefon-lschen.png"><img style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="Telefon l&ouml;schen" src="http://www.faq-o-matic.net/wp-content/uploads/2011/02/Telefon-lschen_thumb.png" border="0" alt="Telefon l&ouml;schen" width="244" height="82" /></a></p>
<p>Entfernt man das Smartphone nicht, so wird es beim n&auml;chsten Versuch, die Synchronisierung mit Exchange neu aufzurufen, gleich erneut das “Remote Wipe” ausgef&uuml;hrt.</p>
<p>Zur&uuml;ck in der Mailbox, sieht der Anwender eine Best&auml;tigungsmail &uuml;ber den Vorgang:</p>
<p><a href="http://www.faq-o-matic.net/wp-content/uploads/2011/02/Besttigung-RemoteWipe.png"><img style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="Best&auml;tigung RemoteWipe" src="http://www.faq-o-matic.net/wp-content/uploads/2011/02/Besttigung-RemoteWipe_thumb.png" border="0" alt="Best&auml;tigung RemoteWipe" width="244" height="152" /></a></p>
<p>Vorsichtshalber weise ich darauf hin, dass Daten von einem Flash-Speicher (ein solcher steckt ja in jedem Smartphone) gar nicht vollst&auml;ndig gel&ouml;scht werden k&ouml;nnen. Windows Phone 7 erlaubt aber keinen Zugriff auf die gel&ouml;schten Daten, und selbst wenn man die Speicherkarte entfernt, nutzt das nichts: Sie ist ger&auml;tespezifisch verschl&uuml;sselt, man kann also au&szlig;erhalb des Ger&auml;ts nicht auf die Daten zugreifen. Gleichwohl bleibt ein Risiko, das alle Smartphone-Typen gleicherma&szlig;en betrifft.</p>
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