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	<title>faq-o-matic.net &#187; Design</title>
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	<description>Das Autoren-Blog der IT-Community</description>
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		<title>Hyper-V-Sizing: Virtuelle und echte CPUs</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Jan 2011 06:24:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils Kaczenski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Virtualisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Windows Server 2008 R2]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine wichtige Frage bei der Virtualisierung betrifft die Ausstattung der Host-Server mit CPUs und die damit zusammenh&#228;ngende Zahl von virtuellen Maschinen, die auf einem solchen Host betrieben werden k&#246;nnen. Zwar ist der wichtigste limitierende Faktor immer der Arbeitsspeicher, doch auch das CPU-Sizing ist nat&#252;rlich von Interesse. F&#252;r die meisten virtuellen Umgebungen ist es problemlos m&#246;glich, [...]<h3>Verwandte Beiträge:</h3><ol>
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.faq-o-matic.net/wp-content/uploads/2011/01/image3.png"><img style="background-image: none; border-right-width: 0px; margin: 0px 10px 10px 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; float: left; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px; padding-top: 0px" title="image" border="0" alt="image" align="left" src="http://www.faq-o-matic.net/wp-content/uploads/2011/01/image_thumb3.png" width="160" height="166" /></a><img src="http://vg07.met.vgwort.de/na/fc5958e71b8f41c7bf098727e631b90f" width="1" height="1" alt="" align="left" />Eine wichtige Frage bei der Virtualisierung betrifft die Ausstattung der Host-Server mit CPUs und die damit zusammenh&auml;ngende Zahl von virtuellen Maschinen, die auf einem solchen Host betrieben werden k&ouml;nnen. Zwar ist der wichtigste limitierende Faktor immer der Arbeitsspeicher, doch auch das CPU-Sizing ist nat&uuml;rlich von Interesse.</p>
<p>F&uuml;r die meisten virtuellen Umgebungen ist es problemlos m&ouml;glich, den Prozessor zu “&uuml;berbuchen”, d.h. den virtuellen Servern mehr CPUs zuzuweisen, als tats&auml;chlich physisch im Host-Server vorhanden sind. Zu den Hauptaufgaben des Hypervisors geh&ouml;rt es ja schlie&szlig;lich, den VMs Rechenzeit zuzuteilen. Im Falle von Hyper-V 2.0 (als mit Windows Server 2008 R2 auf dem Hostsystem) gilt ein Verh&auml;ltnis zwischen 4:1 und 8:1 als sinnvoll. Microsoft leistet bei Servervirtualisierung Unterst&uuml;tzung f&uuml;r ein Verh&auml;ltnis von bis zu 8:1; nur f&uuml;r VDI-Umgebungen (virtuelle Desktops) mit virtuellen Windows-7-Rechnern liegt die Grenze bei 12:1. </p>
<p>Was aber bedeuten diese Angaben?</p>
<p>  <span id="more-2936"></span>
<p>Ein typischer Host-Server f&uuml;r Virtualisierung hat heute zwei physische CPUs mit jeweils vier CPU-Kernen (Cores). Auf diese Cores kommt es an. Das ebenfalls einsetzbare <a href="http://www.faq-o-matic.net/2011/01/06/zwei-hyper-v-faqs-pagefile-und-hyper-threading/">Hyper-Threading</a> erh&ouml;ht zwar in bestimmten Zusammenh&auml;ngen die Zahl der “sichtbaren” Prozessoren, ist im Fall der Virtualisierung aber nicht von Interesse. Unser Beispielserver hat also acht CPU-Kerne, die er f&uuml;r die Virtualisierung einsetzen und an die VMs verteilen kann.</p>
<p>Ein Verh&auml;ltnis von 4:1 bedeutet nun, dass jeder CPU-Kern in vier virtuelle CPUs (vCPUs) “aufgeteilt” wird. Das ist ein rein rechnerischer Vorgang, der besagt, dass ein CPU-Kern problemlos vier CPUs f&uuml;r virtuelle Maschinen darstellen kann (also treibt jeder Kern in einem Viertel der verf&uuml;gbaren Zeit jeweils eine bestimmte VM an). Diese rechnerische Gr&ouml;&szlig;e ergibt in unserem Beispiel nun also vier mal acht, sprich 32 vCPUs, die auf die VMs verteilt werden k&ouml;nnen. Legt man ein Verh&auml;ltnis von 8:1 zugrunde, so kommt man sogar auf 64 vCPUs.</p>
<p>Direkt umgerechnet hie&szlig;e das nun also f&uuml;r das Verh&auml;ltnis 4:1, dass auf dem Server bis zu 32 virtuelle Server mit jeweils einer virtuellen CPU problemlos laufen sollten. Beim Verh&auml;ltnis 8:1 k&auml;me man sogar auf 64 VMs zu je einer vCPU. Weist man einzelnen VMs mehr als eine vCPU zu, so ver&auml;ndert sich nat&uuml;rlich die Gesamtzahl an m&ouml;glichen VMs.</p>
<h4>Vorsicht: Der Host muss auch arbeiten!</h4>
<p>Viele Admins &uuml;bersehen aber, dass auch der Host selbst f&uuml;r seine Arbeit Reserven braucht, und zwar sowohl Arbeitsspeicher als auch CPU-Leistung. Eine Faustformel besagt, dass man “einen halben Core” an CPU-Leistung und zwei bis vier Gigabytes an RAM f&uuml;r den Host reservieren sollte. Macht bei der Grundlage 4:1 also zwei vCPUs, bei der Grundlage 8:1 vier vCPUs, die man f&uuml;r den Host zur&uuml;ckh&auml;lt, also nicht an VMs zuweist. </p>
<p>Bleiben bei der 4:1-Zuordnung also 30 vCPUs und bei der 8:1-Aufteilung 60 vCPUs f&uuml;r die tats&auml;chlichen VMs. Wie oben erw&auml;hnt, stellt bei einer solchen Leistungsreserve aber sicher der Arbeitsspeicher das tats&auml;chliche Limit dar.</p>
<h4>Immer rein – kost ja nix!?</h4>
<p>Diese gro&szlig;e Reserve sollte nun aber nicht dazu verleiten, den virtuellen Servern einfach ein paar mehr CPUs zuzuordnen, nach dem Motto “viel hilft viel, und wir haben’s ja”. Leider haben die letzten Jahre bei “echten”, also physischen Servern dazu gef&uuml;hrt, dass die allermeisten Systeme hoffnungslos &uuml;berdimensioniert waren. Solche Server verf&uuml;gen &uuml;ber CPU und RAM im &Uuml;berfluss, weil man ja schlicht keine Maschinen mit geringerer Ausstattung mehr bekam.</p>
<p>In der Virtualisierung w&auml;re das aber ein Irrweg. Hier gilt die Devise “so wenig wie m&ouml;glich”. Ein Server, der nicht mehr als eine CPU braucht, sollte also auch als VM nicht mehr als eine vCPU bekommen. Sonst steht man schnell vor dem Problem, dass man die Ressourcen des Hosts zu gro&szlig;z&uuml;gig verteilt und damit unflexibel wird.</p>
<p>Mehrfach-CPUs in virtuellen Servern haben aber auch einen weiteren Nachteil: Eine VM mit vier vCPUs kann vom Hypervisor immer nur dann Rechenzeit erhalten, wenn gleichzeitig vier “echte” CPU-Cores frei sind (denn nur die echten CPUs k&ouml;nnen ja die Rechenarbeit erledigen). Hat der Admin zu gro&szlig;z&uuml;gig verteilt und viele Server mit einer, zwei und vier vCPUs auf seinem Host gemischt, kann es bei hoher Auslastung durchaus sein, dass der Hypervisor nur selten vier CPU-Kerne gleichzeitig an eine VM zuteilen kann. Im Effekt w&auml;re eine solche VM also “langsamer” als erwartet, weil ihre vier virtuellen CPUs st&auml;ndig auf Rechenzeit warten, aber nur selten welche bekommen. Zwar tritt ein solches Ph&auml;nomen nur in Grenzsituationen auf, aber dann ist es um so nachteiliger.</p>
<h4>Rechnerisch vs. real</h4>
<p>Diese Berechnungsgrundlagen gelten vor allem f&uuml;r produktive Systeme, f&uuml;r die ein verl&auml;ssliches Leistungsniveau wichtig ist und f&uuml;r die der Support durch den Hersteller gewahrt bleiben muss. Es gibt keine “harte” Limitierung auf ein bestimmtes Verh&auml;ltnis von virtuellen zu realen CPUs. In einem Testsystem wird man problemlos auch h&ouml;here Dichten als 8:1 hinbekommen. Nur endet eben der Microsoft-Support f&uuml;r VM-Server bei 8:1, weil die Praxis in anspruchsvollen Umgebungen zeigt, dass bei h&ouml;herer Dichte allzu oft Engp&auml;sse auftreten. F&uuml;r andere Virtualisierer gelten &uuml;brigens sehr &auml;hnliche Berechnungsformeln.</p>
<p><strong>Vorsicht auch:</strong> Bei bestimmten Applikationen kann es durchaus sein, dass der Applikationshersteller striktere Limitierungen setzt. Bevor man also seine Hosts zu voll packt, ist Planung und Recherche angesagt.</p>
<p>Mehr dazu:</p>
<p>[Ratio vCPU vs. LP mit SP1 erh&ouml;ht - German Virtualization Blog - Site Home - TechNet Blogs]    <br /><a href="http://blogs.technet.com/b/germanvirtualizationblog/archive/2011/01/12/ratio-vcpu-vs-lp-mit-sp1-erh-246-ht.aspx">http://blogs.technet.com/b/germanvirtualizationblog/archive/2011/01/12/ratio-vcpu-vs-lp-mit-sp1-erh-246-ht.aspx</a> </p>
<p>[Requirements and Limits for Virtual Machines and Hyper-V in Windows Server 2008 R2]    <br /><a href="http://technet.microsoft.com/en-us/library/ee405267(WS.10).aspx">http://technet.microsoft.com/en-us/library/ee405267(WS.10).aspx</a></p>
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		<title>Warum der Hyper-V-Host keine (!) weiteren Dienste ausf&#252;hren sollte</title>
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		<pubDate>Mon, 03 May 2010 18:09:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils Kaczenski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
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<p><span id="more-2315"></span></p>
<p>Technisch ist es m&ouml;glich, Dienste in der <em>Parent Partition</em> (“auf dem Host”) auszuf&uuml;hren. Es ist aber dringend davon abzuraten – je nach Applikation ist diese Konfiguration sogar “unsupported”, denn: Anders als viele annehmen, ist der “Host” mitnichten unbesch&auml;ftigt, wenn er keine weiteren Dienste ausf&uuml;hrt. Ganz im Gegenteil steht er bei allen Virtualisierern ziemlich unter Dampf, denn er f&uuml;hrt ja die VMs aus!</p>
<p>Bei Hyper-V und den anderen Paravirtualisierern kommt noch ein weiterer Umstand dazu: Jeder I/O (also jeder Netzwerk- oder Storage-Zugriff) wird durch die Parent Partition geleitet, weil dort die Treiber installiert sind. Wenn die Parent Partition nun noch weitere Dienste ausf&uuml;hren muss, stehen die daf&uuml;r n&ouml;tigen Ressourcen nicht dem VMs zur Verf&uuml;gung. Wer also weitere Dienste auf dem “Host” installiert, schadet seiner gesamten Virtualisierungsumgebung.</p>
<p>Es gibt aber auch Sicherheitsprobleme, wenn neben Hyper-V weitere Anwendungen laufen. Da die Parent Partition in Hyper-V (ebenso wie etwa in XenServer) eine privilegierte Stellung hat und &uuml;ber den <em>VMBus</em> den gesamten ein- und ausgehenden Datenverkehr s&auml;mtlicher VMs steuert, darf sie nicht kompromittiert werden. Schon dadurch verbietet sich der Einsatz weiterer Dienste auf dem “Host”.</p>
<p>Dazu kommt, dass die Netzwerkkonfiguration der Parent Partition sich ver&auml;ndert, sobald man Hyper-V aktiviert. Jede zugewiesene Netzwerkkarte wird zu einem virtuellen Switch, und die VMs erhalten zugriff auf virtualisierte (“synthetische”) Netzwerkkarten. Jeder nicht durch Hyper-V kontrollierte Netzwerkzugriff wird so zu einem immensen Risiko f&uuml;r Stabilit&auml;t und Sicherheit.</p>
<p>Und nicht zuletzt gibt es auch lizenzrechtliche Einschr&auml;nkungen*: Wer die Standard- oder Enterprise Edition von Windows Server 2008/R2 einsetzt, bekommt mit der Lizenz f&uuml;r den physischen Server eine bzw. vier VM-Lizenzen mitgeliefert. Man darf mit derselben Lizenz, die auf der Hardware “installiert” ist, also eine bzw. bis zu vier VMs mit Windows Server 2008/R2 betreiben, ohne zus&auml;tzlich Geld auszugeben. Das gilt aber nur, solange die physische Installation nichts au&szlig;er der Hyper-V-Rolle ausf&uuml;hrt (sowie die direkt dazu geh&ouml;renden Management-Werkzeuge). Aktiviert man “auf dem Host” eine weitere Rolle oder installiert einen zus&auml;tzlichen Dienst, so ben&ouml;tigt auch die Parent Partition eine eigene, separate Lizenz.</p>
<p>Also: <strong>Ein Hyper-V-Host ist ein Hyper-V-Host ist ein Hyper-V-Host.</strong> Er ist kein Fileserver, DC, Backupserver oder was auch immer. Solche Dienste installiert man als VM und l&auml;sst sie dann innerhalb von Hyper-V laufen. Ein totales No-Go ist es, die Hyper-V-Rolle nachtr&auml;glich auf einem Produktionsserver zu aktivieren, der bereits Dienste ausf&uuml;hrt.</p>
<p>Dabei ist nat&uuml;rlich auch zu ber&uuml;cksichtigen, dass die Parent Partition &uuml;ber gen&uuml;gend Reserven verf&uuml;gen muss, um ihrer Aufgabe gerecht zu werden. Ein Daumenwert sind 2-4 GB Speicher und eine bis zwei vCPU f&uuml;r den Host (entspricht “einem halben bis ganzen Core”). G&ouml;nnt man ihm zu wenig, wird die gesamte VM-Umgebung des Servers instabil laufen und vor Performanceproblemen stehen.</p>
<p><em>(*Aussagen zu Microsofts Lizenzbedingungen sind hier nicht rechtsverbindlich und dienen nur der Illustration der Zusammenh&auml;nge.)</em></p>
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		<title>MAP: Kapazit&#228;tsanalyse f&#252;r Hyper-V</title>
		<link>http://www.faq-o-matic.net/2009/02/24/map-kapazittsanalyse-fr-hyper-v/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Feb 2009 16:30:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils Kaczenski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Tools]]></category>
		<category><![CDATA[Virtualisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Windows Server 2008]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Einer der vielen m&ouml;glichen Ans&auml;tze, ein Virtualisierungsprojekt zu beginnen, besteht in der Abbildung der aktuell vorhandenen Serverumgebung auf eine virtuelle Infrastruktur. Als N&auml;herung ist das ein durchaus sinnvoller Gedanke, denn einen gro&szlig;en Teil der vorhandenen Umgebung wird man sicher weiter betreiben wollen. W&uuml;rde man dabei stehen bleiben, verschenkte man jedoch einen Gro&szlig;teil des Potenzials, das die Virtualisierung bietet: Eine reine 1:1-&Uuml;bernahme senkt weder den administrativen Aufwand noch die Komplexit&auml;t der Umgebung. So richtig entfaltet die Modernisierung nur dann ihre M&ouml;glichkeiten, wenn sie einige Schritte weitergeht.</p>
<p>Trotzdem bleibt die wichtige Frage, wie viel physische Technik man denn aufwenden muss, um die vorhandene Infrastruktur zu virtualisieren. Um sie zu beantworten, bieten einige Hersteller ihre Werkzeuge an. Neben kommerziellen Anwendungen, die mit vielen ausgefeilten Funktionen gl&auml;nzen, gibt es auch ein kostenloses Programm von Microsoft, das die grundlegenden Fragen durchaus ordentlich beantworten kann. Insbesondere wenn man eine Virtualisierung mit Hyper-V plant, bietet das Microsoft Assessment and Planning Toolkit (MAP) eine wertvolle und doch kostenlose Handreichung.</p>
<p> <span id="more-1150"></span>
<p>Die Software findet sich hier mit einem allgemeinen &Uuml;berblick zum kostenlosen Download:</p>
<p>[Microsoft Assessment and Planning Toolkit]   <br /><a href="http://technet.microsoft.com/en-us/library/bb977556.aspx">http://technet.microsoft.com/en-us/library/bb977556.aspx</a></p>
<p>Wie alle Anwendungen dieser Art sammelt auch MAP die realen Leistungsdaten der zu virtualisierenden (Windows-) Server und schreibt sie in eine zentrale Datenbank. Von dort k&ouml;nnen sie f&uuml;r Reports und Empfehlungen ausgewertet werden. Diese Auswertung &uuml;bernimmt das Tool selbst und erzeugt auf Basis leistungsf&auml;higer Algorithmen Empfehlungen f&uuml;r die Platzierung der virtuellen Maschinen auf physischen Hosts.</p>
<p>Sinnvollerweise l&auml;sst man MAP die Leistungsdaten &uuml;ber einen l&auml;ngeren Zeitraum sammeln, etwa eine oder mehrere Wochen, damit ein realistischer Ausschnitt entsteht, der auch Lastspitzen ber&uuml;cksichtigt. Die Sammlung erfolgt &uuml;ber die WMI-Schnittstelle der Windows-Zielsysteme und sollte nicht unterbrochen werden – eine der Einschr&auml;nkungen von MAP ist, dass es seine Sammlung in einem zusammenh&auml;ngenden Vorgang ausf&uuml;hren will.</p>
<p>Zur Installation reicht ein XP- oder Vista-System aus, auf dem Office 2003 oder 2007 installiert ist. Anspruchsvolle Umgebungen werden ein Serversystem vorziehen. Auf jeden Fall sollte man auf gro&szlig;z&uuml;gigen Arbeitsspeicher Wert legen. Ein Dokument, das dem Download beiliegt, macht n&auml;here Angaben.</p>
<p>MAP installiert eine eigene Instanz von SQL Server Express. Zwar ist es technisch m&ouml;glich, auf einen vorhandenen SQL Server zuzugreifen, doch es empfiehlt sich nicht besonders, denn MAP erwartet eine SQL-Instanz namens “MAP”, auf die es exklusiven Zugriff hat. Der Grund daf&uuml;r ist, dass auf diese Weise zahlreiche Vorg&auml;nge in der Datenbank recht schlank und effizient abgehandelt werden k&ouml;nnen – auch wenn es eigentlich nicht der eleganteste Weg ist. Also: Bei der Vorgabe bleiben und SQL Express nutzen.</p>
<p>Die Office-Installation auf dem MAP-Rechner ist n&ouml;tig, damit MAP seine Analysen und Reports erzeugen kann. Dazu ben&ouml;tigt es auch die Microsoft Office Primary Interop Assemblies. Anders als in der Setup-Anleitung angegeben, befinden sich diese f&uuml;r Office 2007 nicht auf der Office-CD, sondern als Download auf Microsofts Webseite.</p>
<p>[Download details: 2007 Microsoft Office System Update: Redistributable Primary Interop Assemblies]   <br /><a href="http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?FamilyID=59daebaa-bed4-4282-a28c-b864d8bfa513&amp;DisplayLang=en">http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?FamilyID=59daebaa-bed4-4282-a28c-b864d8bfa513&amp;DisplayLang=en</a></p>
<p>Durch diese und andere Voraussetzungen dauert es ein wenig, bis man mit der MAP-Installation loslegen kann. Ist es einmal geschafft, dann bietet MAP eine ganze Reihe an Assistenten zur Analyse. Derjenige, der hier interessiert, ist der Server Virtualization and Consolidation Wizard, der in zwei Phasen vorgeht. In der ersten Phase sind die Leistungsdaten zu sammeln, die das Werkzeug dann in der zweiten Phase auswertet. </p>
<h3>Schritt f&uuml;r Schritt: Daten sammeln und auswerten</h3>
<h4>Phase 1: Daten sammeln</h4>
<p><a href="http://www.faq-o-matic.net/wp-content/uploads/2009/02/mapschritt1selectdatabase.png"><img title="MAP-Schritt1-SelectDatabase" style="border-top-width: 0px; display: inline; border-left-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-right-width: 0px" height="154" alt="MAP-Schritt1-SelectDatabase" src="http://www.faq-o-matic.net/wp-content/uploads/2009/02/mapschritt1selectdatabase-thumb.png" width="244" border="0" /></a> </p>
<p>Schritt 1: Anlegen oder ausw&auml;hlen der Datenbank, in der MAP die gesammelten Leistungsdaten ablegt. F&uuml;r jede Sammlung erzeugt MAP eine komplett neue Datenbank in der MAP-Instanz des SQL Server. Achtung: Die Zugriffsrechte werden f&uuml;r den User gesetzt, der MAP ausf&uuml;hrt. Danach w&auml;hlt man die Option “Capture performance metrics for server consolidation”.</p>
<p><a href="http://www.faq-o-matic.net/wp-content/uploads/2009/02/mapschritt2importcomputernames.png"><img title="MAP-Schritt2-ImportComputernames" style="border-top-width: 0px; display: inline; border-left-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-right-width: 0px" height="203" alt="MAP-Schritt2-ImportComputernames" src="http://www.faq-o-matic.net/wp-content/uploads/2009/02/mapschritt2importcomputernames-thumb.png" width="244" border="0" /></a> </p>
<p>Schritt 2: Um die Rechner auszuw&auml;hlen, f&uuml;r die MAP die Leistungsdaten sammeln soll, bereitet man eine Textdatei vor. Diese enth&auml;lt die Namen der Server, je ein Name pro Zeile. Diese Datei gibt man hier im Assistenten an, und man wird sie meist auch sp&auml;ter in der Auswertungsphase nutzen.</p>
<p><a href="http://www.faq-o-matic.net/wp-content/uploads/2009/02/mapschritt3wmicredentials.png"><img title="MAP-Schritt3-WMICredentials" style="border-top-width: 0px; display: inline; border-left-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-right-width: 0px" height="203" alt="MAP-Schritt3-WMICredentials" src="http://www.faq-o-matic.net/wp-content/uploads/2009/02/mapschritt3wmicredentials-thumb.png" width="244" border="0" /></a> </p>
<p>Schritt 3: MAP verbindet sich per WMI mit den auszuwertenden Servern. Dazu sind Adminrechte auf den Zielrechnern n&ouml;tig. In einer Dom&auml;ne wird man meist ein Dom&auml;nen-Adminkonto oder einen vergleichbaren Account angeben k&ouml;nnen, doch der Assistent l&auml;sst auch eine Angabe mehrerer Konten zu, die MAP dann der Reihe nach durchprobiert.</p>
<p><a href="http://www.faq-o-matic.net/wp-content/uploads/2009/02/mapschritt4setendtime.png"><img title="MAP-Schritt4-SetEndTime" style="border-top-width: 0px; display: inline; border-left-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-right-width: 0px" height="203" alt="MAP-Schritt4-SetEndTime" src="http://www.faq-o-matic.net/wp-content/uploads/2009/02/mapschritt4setendtime-thumb.png" width="244" border="0" /></a> </p>
<p>Schritt 4: Das war es auch schon fast. MAP legt sofort mit seiner Datensammlung los und beendet diese zu einem definierten Zeitpunkt. Achtung: Um einen Virtualisierungs-Report zu erzeugen, ben&ouml;tigt MAP pro Server mindestens 24 Datens&auml;tze. Da es diese alle 5 Minuten sammelt und auch mal ein Abfrageintervall erfolglos bleiben kann, sollte man auch f&uuml;r erste Tests mindestens zweieinhalb Stunden vorgeben.</p>
<p><a href="http://www.faq-o-matic.net/wp-content/uploads/2009/02/mapschritt5gathering.png"><img title="MAP-Schritt5-Gathering" style="border-top-width: 0px; display: inline; border-left-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-right-width: 0px" height="194" alt="MAP-Schritt5-Gathering" src="http://www.faq-o-matic.net/wp-content/uploads/2009/02/mapschritt5gathering-thumb.png" width="244" border="0" /></a> </p>
<p>Schritt 5: Nun sammelt MAP eine Weile.</p>
<h4>Phase 2: Auswerten und empfehlen</h4>
<p><a href="http://www.faq-o-matic.net/wp-content/uploads/2009/02/mapschritt6recommendationhyperv.png"><img title="MAP-Schritt6-RecommendationHyperV" style="border-top-width: 0px; display: inline; border-left-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-right-width: 0px" height="203" alt="MAP-Schritt6-RecommendationHyperV" src="http://www.faq-o-matic.net/wp-content/uploads/2009/02/mapschritt6recommendationhyperv-thumb.png" width="244" border="0" /></a> </p>
<p>Schritt 1: Nach dem Abschluss der Datensammlung w&auml;hlt man die Option “Prepare recommendations for server consolidation”. Der Assistent fragt dann die einzusetzende Virtualisierungsplattform ab – im Regelfall wohl Hyper-V.</p>
<p><a href="http://www.faq-o-matic.net/wp-content/uploads/2009/02/mapschritt7recommendationhost.png"><img title="MAP-Schritt7-RecommendationHost" style="border-top-width: 0px; display: inline; border-left-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-right-width: 0px" height="203" alt="MAP-Schritt7-RecommendationHost" src="http://www.faq-o-matic.net/wp-content/uploads/2009/02/mapschritt7recommendationhost-thumb.png" width="244" border="0" /></a> </p>
<p>Schritt 2: Nun kann man dem MAP vorgeben, welche Hardwareklasse man f&uuml;r Hyper-V einzusetzen gedenkt. Die wichtigsten Eckdaten typischer Hardware lassen sich ausw&auml;hlen. Das wiederholt sich noch mal f&uuml;r die Platten- und die Netzwerkausstattung.</p>
<p>Schritt 3: Nach Abschluss des Reportings offenbart sich eine weitere Beschr&auml;nkung des MAP: Es legt seine Reports im Dokumente-Ordner des Benutzers ab, der MAP gestartet hat. Das l&auml;sst sich auch nicht konfigurieren. Wer MAP also per runas mit einem anderen Konto ausgef&uuml;hrt hat, kommt nur auf Umwegen an die Dokumente heran (ein Word- und ein Excel-Dokument). Der folgende Screenshot zeigt, wie man es hinkriegt:</p>
<p><a href="http://www.faq-o-matic.net/wp-content/uploads/2009/02/image5.png"><img title="image" style="border-top-width: 0px; display: inline; border-left-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-right-width: 0px" height="142" alt="image" src="http://www.faq-o-matic.net/wp-content/uploads/2009/02/image-thumb5.png" width="244" border="0" /></a> </p>
<p>Wer direkt mit dem MAP-ausf&uuml;hrenden Konto angemeldet ist, kann nat&uuml;rlich gleich die Excel- und Worddateien &ouml;ffnen. Die Excel-Datei mit dem Namensteil “Recommendations” gibt ausf&uuml;hrliche Daten an, warum MAP eine bestimmte Verteilung von VMs auf die physischen Hosts empfiehlt. Das Word-Dokument begr&uuml;ndet diese Auswahl ausf&uuml;hrlich, allerdings nur auf Englisch.</p>
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		<title>Wie viel [XYZ] kann Active Directory speichern?</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Feb 2009 09:53:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils Kaczenski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Active Directory]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>

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<p>Das Dokument wird regelm&auml;&szlig;ig erg&auml;nzt und ist daher einen Link-Favoriten wert:</p>
<p>[Active Directory Maximum Limits]    <br /><a href="http://technet.microsoft.com/en-us/library/cc756101.aspx">http://technet.microsoft.com/en-us/library/cc756101.aspx</a></p>
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		<title>\\ice:2008: Hype oder Nutzen in der IT &#8211; die Folien</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Sep 2008 08:54:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils Kaczenski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Administration]]></category>
		<category><![CDATA[Community]]></category>
		<category><![CDATA[Datensicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
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		<category><![CDATA[x64]]></category>

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<p>Der Foliensatz liegt im XPS-Format vor, ein Viewer daf&uuml;r ist notwendig (in Vista bereits enthalten, f&uuml;r andere <a href="http://www.microsoft.com/downloads/info.aspx?na=22&amp;p=1&amp;SrcDisplayLang=en&amp;SrcCategoryId=&amp;SrcFamilyId=&amp;u=%2fdownloads%2fdetails.aspx%3fFamilyID%3db8dcffdd-e3a5-44cc-8021-7649fd37ffee%26DisplayLang%3den" target="_blank">hier</a> auffindbar).</p>
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		<title>Globaler Katalog vs. Infrastruktur-Master</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Oct 2007 06:32:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulf B. Simon-Weidner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Active Directory]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>

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<p>Es gibt eine in den Newsgroups h&auml;ufig gestellte Frage, die ich aufkl&auml;ren m&ouml;chte:</p>
<p><strong>Frage:</strong> Darf der Infrastruktur-Master auf einem Dom&auml;nencontroller laufen, der auch Global Catalog Server ist?</p>
<p><span id="more-694"></span></p>
<p><strong>Antwort:</strong> Eine &uuml;bliche Antwort hierauf beruht auf einem falsch verstandenen Ger&uuml;cht. Hiernach d&uuml;rfe der Infrastruktur-Master (IM) nur dann auf einem Global Catalog Server (GC) laufen, wenn jeder Dom&auml;nencontroller (DC) im gesamten Forest ein Global Catalog Server sei. Dieses Ger&uuml;cht beruht allerdings auf missverst&auml;ndlichen Formulierungen.</p>
<p>Die Aufgabe des Infrastruktur-Masters besteht darin, Objekte der eigenen Dom&auml;ne mit Objekten anderer Dom&auml;nen im gleichen Forest zu vergleichen und m&ouml;gliche Unterschiede (insbesondere dom&auml;nen&uuml;bergreifende Gruppenmitgliedschaften) zu korrigieren. Wenn nun der Server, der die IM-Rolle h&auml;lt, gleichzeitig Globaler Katalog ist, wird er niemals einen Unterschied feststellen, weil er ja bereits eine Teilkopie jedes Objekts im ganzen Forest hat. Daher wird der IM in diesem Fall in seiner eigenen Dom&auml;ne niemals eine &Auml;nderung an solchen Objekten durchf&uuml;hren. Wenn allerdings jeder DC innerhalb der Dom&auml;ne auch GC ist, hat der IM schlicht nichts zu tun, denn jeder GC kennt ohnehin alle Objekte anderer Dom&auml;nen. Wenn man sich nun also ansieht, was der IM zu tun hat, wird es klar, dass die IM-Rolle auf einem GC laufen darf, wenn es sich um ein Einzeldom&auml;nen-Netzwerk handelt (denn dann gibt es keine anderen Dom&auml;nen, von denen Objekte repliziert werden). Ebenso klar ist, dass die IM-Rolle auf einem GC laufen darf, wenn der Forest aus mehreren Dom&auml;nen besteht, aber jeder DC in der eigenen Dom&auml;ne auch GC ist (kein Bedarf an Objektvergleichen, weil der GC sowieso &#034;alles&#034; wei&szlig;).</p>
<p>Also ist die folgende Infrastruktur eine g&uuml;ltige Konfiguration:</p>
<p><strong><em>Dom&auml;ne A</em></strong></p>
<ul>
<li>A-DC1 (GC + IM)</li>
<li>A-DC2 (GC)</li>
<li>A-DC3 (muss GC sein!)</li>
</ul>
<p><strong><em>Dom&auml;ne B</em></strong></p>
<ul>
<li>B-DC1 (GC)</li>
<li>B-DC2 (IM)</li>
<li>B-DC3 bis B-DCx (GC oder nicht spielt hier keine Rolle)</li>
</ul>
<p>In der ersten Dom&auml;ne muss der IM keine Informationen aus anderen Dom&auml;nen abrufen, weil der GC &#034;alles&#034; bereits kennt. Die andere Dom&auml;ne hat den IM auf einem Nicht-GC, also ruft der IM Informationen aus den anderen Dom&auml;nen ab und repliziert sie bei Bedarf auf die anderen DCs.</p>
<p>Der folgende KB-Artikel stellt dies richtig dar: [FSMO placement and optimization on Active Directory domain controllers]<br />
<a href="http://support.microsoft.com/kb/223346/EN-US/">http://support.microsoft.com/kb/223346/EN-US/</a></p>
<p><strong>Um es also kurz zu machen:</strong></p>
<p>Der Infrastruktur-Master <strong>darf nicht</strong> auf einem Global Catalog Server laufen, wenn <em>alle</em> folgenden Voraussetzungen gegeben sind:</p>
<ul>
<li>es gibt mehrere Dom&auml;nen im Forest <strong>und</strong></li>
<li>es gibt Dom&auml;nencontroller in derselben Dom&auml;ne, die nicht Global Catalog Server sind.</li>
</ul>
<p>Der Infrastruktur-Master <strong>darf</strong> auf einem Global Catalog Server laufen, wenn <em>mindestens eine</em> der folgenden Voraussetzungen gegeben ist:</p>
<ul>
<li>es gibt nur eine Dom&auml;ne im Forest <strong>und/oder</strong></li>
<li>jeder Dom&auml;nencontroller in derselben Dom&auml;ne ist auch Global Catalog Server</li>
</ul>
<p>Hier noch zwei erg&auml;nzende Links (Dank an Tatjana Aggoussi):</p>
<ul>
<li>248047 Phantoms, Tombstones and the Infrastructure Master<br />
<a href="http://support.microsoft.com/?id=248047">http://support.microsoft.com/?id=248047</a></li>
<li>Details about the Active Directory EventId 1419<br />
<a href="http://www.microsoft.com/technet/support/ee/result.aspx?EvtSrc=Active+Directory&amp;EvtID=1419&amp;ProdName=Windows+Operating+System&amp;LCID=1033&amp;ProdVer=5.0">http://www.microsoft.com/technet/support/ee/result.aspx?EvtSrc=Active+Directory&amp;EvtID=1419&amp;ProdName=Windows+Operating+System&amp;LCID=1033&amp;ProdVer=5.0</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Welches Dom&#228;nenmodell ist das Beste f&#252;r Active Directory?</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Jun 2007 23:51:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils Kaczenski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Active Directory]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese Frage l&#228;sst sich am besten mit Radio Eriwan beantworten: Im Prinzip ja. Wer es detaillierter wissen m&#246;chte, kommt leider um eine in IT-Kreisen nicht immer beliebte Aufgabe nicht herum: Er&#246;rtern der Anforderungen. Active Directory erm&#246;glicht eine Vielzahl von Dom&#228;nenmodellen, die sehr unterschiedliche Anspr&#252;che erf&#252;llen k&#246;nnen. Dom&#228;nen k&#246;nnen einzeln stehen, in einer Struktur (Tree) angeordnet [...]<h3>Verwandte Beiträge:</h3><ol>
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<span id="more-483"></span></p>
<p>Active Directory erm&ouml;glicht eine Vielzahl von Dom&auml;nenmodellen, die sehr unterschiedliche Anspr&uuml;che erf&uuml;llen k&ouml;nnen. Dom&auml;nen k&ouml;nnen einzeln stehen, in einer Struktur (Tree) angeordnet sein oder sich in komplexen Konstrukten mit mehreren einzelnen Strukturen (Forest) zusammenfinden. Grunds&auml;tzlich gilt das KISS-Prinzip: Keep it simple, stupid! Der Ausgangspunkt der &Uuml;berlegungen sollte also immer das Einzeldom&auml;nenmodell sein, denn es bietet den geringsten Hardware- und Administrationsaufwand.</p>
<p>So einfach ist es aber oft nicht. Daher folgt hier eine sehr kurze &Uuml;bersicht der wichtigsten Vor- und Nachteile verschiedener &uuml;blicher Modelle. Zu dieser &Uuml;bersicht ist auch folgender Artikel sehr interessant, der Diskussionen der internationalen AD-Expertenstzene zusammenfasst:</p>
<p>[Multiple Domain Forests: Still a Valid Design Model? &gt; ActiveDir.org &gt; ActiveDir Articles]<br />
<a href="http://www.activedir.org/Articles/tabid/54/articleType/ArticleView/articleId/68/Default.aspx">http://www.activedir.org/Articles/tabid/54/articleType/ArticleView/articleId/68/Default.aspx</a></p>
<h3>Dom&auml;nenmodelle mit einem gemeinsamen Forest</h3>
<p>Ein Forest (in der deutschen &Uuml;bersetzung: Gesamtstruktur) bildet die oberste Einheit eines gemeinsamen Active Directory. Alle Dom&auml;nen eines Forests haben ein gemeinsames Schema (Datenbankdefinition), einen gemeinsamen Global Catalog und eine gemeinsame AD-Konfiguration. Zudem sind einige Gruppen einmalig im Forest vorhanden (z.B. Organisations-Admins). W&auml;hrend administrativ jede Dom&auml;ne einen eigenen Sicherheitsbereich darstellt, durch den Ressourcenzugriffe weitgehend auf Benutzer der eigenen Dom&auml;ne eingegrenzt werden k&ouml;nnen, ist die Sicherheitstrennung nicht absolut: Einem Admin aus einer beteiligten Dom&auml;ne kann es gelingen, in andere Dom&auml;nen desselben Forests einzudringen (das ist nicht trivial, aber m&ouml;glich). Wenn also eine echte Sicherheitstrennung zwischen Gesch&auml;ftsbereichen erforderlich ist, m&uuml;ssen die Bereiche auf eigenst&auml;ndige, getrennte Forests verteilt werden. F&uuml;r zusammenh&auml;ngende Unternehmen sind in der Regel Modelle mit einem gemeinsamen Forest am vorteilhaftesten.</p>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td><strong>Modell</strong></td>
<td><strong>Beschreibung</strong></td>
<td><strong>Pro</strong></td>
<td><strong>Contra</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>Einzeldom&auml;ne</td>
<td>Eine einzelne Dom&auml;ne wird f&uuml;r das gesamte Unternehmen erzeugt. Die interne Struktur wird durch Organisationseinheiten (OUs) gebildet. Die Replikation wird durch AD-Standorte (Sites) gesteuert.</td>
<td>
<ul>
<li>Einfachster Entwurf</li>
<li>Minimaler Aufwand f&uuml;r Hardware und Administration</li>
<li>Einfacher Namensraum</li>
<li>Einheitliches Sicherheitsmodell</li>
<li>Keine hierarchische Anordnung von Dom&auml;nen</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>Zuk&uuml;nftige Erweiterungen k&ouml;nnten mehr al seine Dom&auml;ne n&ouml;tig machen</li>
<li>Dom&auml;nenobjekte sind auf derselben Ebene wie Forest-Objekte</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Leere Stammdom&auml;ne(Empty Root Domain)</td>
<td>Ein Modell mit mindestens zwei Dom&auml;nen, von denen eine als Stammdom&auml;ne fungiert (in der keine produktiven Objekte enthalten sind). Die anderen Dom&auml;nen sind untergeordnet (Subdom&auml;nen) und enthalten die tats&auml;chlich genutzten Objekte. Der Namensraum ist strikt hierarchisch.</td>
<td>
<ul>
<li>Trennung der Forest-Objekte (z.B. Gruppe Organisations-Admins) von den Dom&auml;nenobjekten</li>
<li>Unternehmens­gliederungen k&ouml;nnen als Sicherheits­einheiten getrennt werden</li>
<li>Verwaltung des Forests kann als Aufgabe des Gesamtunternehmens entworfen werden (in Unternehmens­gruppen)</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>Komplexes Design</li>
<li>H&ouml;herer Aufwand f&uuml;r Hardware und Administration</li>
<li>Komplexerer Namensraum</li>
<li>Getrennte Sicherheits­bereiche</li>
<li>Die Stammdom&auml;ne ist kritisch f&uuml;r Zugriffe zwischen allen Dom&auml;nen</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Flache Gesamt­struktur(Same-Level Forest)</td>
<td>Mehrere Dom&auml;nen, die einen gemeinsamen Forest bilden, werden auf derselben Ebene angeordnet. Die erste Dom&auml;ne ist die Stammdom&auml;ne, aber es gibt keine hierarchische Anordnung. Mehrere Namensr&auml;ume werden verwendet, aber es gibt ein gemeinsames Schema und einen Globalen Katalog.</td>
<td>
<ul>
<li>Mehrere Stamm-Namensr&auml;ume werden verwendet</li>
<li>Keine hierarchische Anordnung von Dom&auml;nen</li>
<li>Unternehmens­gliederungen k&ouml;nnen als Sicherheits­einheiten getrennt werden</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>Komplexes Design</li>
<li>H&ouml;herer Aufwand f&uuml;r Hardware und Administration</li>
<li>Komplexerer Namensraum</li>
<li>Getrennte Sicherheits­bereiche</li>
<li>Die Stammdom&auml;ne ist kritisch f&uuml;r Zugriffe zwischen allen Dom&auml;nen</li>
<li>Die Forest-Objekte werden durch nur eine Dom&auml;ne kontrolliert</li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Weitere Anmerkungen:</p>
<ul>
<li>Keines der Modelle erlaubt eine zuk&uuml;nftige Eingliederung oder Abtrennung von Dom&auml;nen oder Teilstrukturen. Active Directory erm&ouml;glicht nicht die Verbindung getrennter AD-Umgebungen. In solchen F&auml;llen w&auml;re stets eine Migration n&ouml;tig, in der (mindestens) Teile der Zielumgebung neu aufgebaut werden m&uuml;ssen.</li>
<li>Der Replikationsverkehr steht in keinem direkten Zusammenhang mit einem der Modelle. Die AD-Replikation wird ausschlie&szlig;lich durch AD-Standorte (Sites) gesteuert und nicht durch Dom&auml;nen. Es gibt f&uuml;r die Replikation keine messbaren Vorteile durch ein Modell mit mehr oder weniger Dom&auml;nen.</li>
<li>Jedes der hier vorgestellten Modelle verf&uuml;gt &uuml;ber ein gemeinsames Schema und einen gemeinsamen Globalen Katalog.</li>
<li>Es gibt keinen einfachen Zusammenhang zwischen dem Dom&auml;nenmodell und der Sicherheit. Kein Dom&auml;nenmodell ist pauschal &#034;sicherer&#034; als irgendein anderes.</li>
<li>Neben den hier vorgestellten Modellen gibt es zahlreiche Variationsm&ouml;glichkeiten. Diese m&uuml;ssen stets auf den Bedarf des Unternehmens abgestimmt werden.</li>
</ul>
<h3>Modelle mit mehreren Forests</h3>
<p>Sobald zwei Active-Directory-Dom&auml;nen unabh&auml;ngig voneinander installiert wurden, bilden sie jeweils einen eigenen Forest. Active Directory erm&ouml;glicht es nicht, eine Dom&auml;ne aus einem Forest in einen anderen Forest einzugliedern (siehe auch oben). Zwischen Dom&auml;nen unterschiedlicher Forests k&ouml;nnen externe Vertrauensstellungen eingerichtet werden, sodas gezielte Ressourcenzugriffe m&ouml;glich und administrierbar werden. Es gibt jedoch keinen gemeinsamen Global Catalog, kein gemeinsames Schema und keine gemeinsame Konfiguration. Beim Exchange-Einsatz ist zu beachten, dass der Forest die Organisationsgrenze ist: Das Globale Adressbuch etwa enth&auml;lt nur Eintr&auml;ge aus dem eigenen Forest, und auch das einfache Verschieben von Mailboxen funktioniert nur innerhalb des Forest.</p>
<p>In manchen Situationen gibt es Gr&uuml;nde daf&uuml;r, innerhalb eines Unternehmens oder Unternehmensverbunds mit mehreren getrennten Forests zu arbeiten. Hier einige Beispiele:</p>
<ul>
<li>Eine Testumgebung oder ein bestimmter Arbeitsbereich sollen vollst&auml;ndig von der Produktivumgebung getrennt werden.</li>
<li>Es ist eine wirksame Sicherheitstrennung zwischen mehreren Bereichen n&ouml;tig. Innerhalb desselben Forests kann ein Administrator einer Dom&auml;ne sich administrative Rechte in einer anderen Dom&auml;ne verschaffen (das ist nicht einfach, aber es ist m&ouml;glich). Nur wenn mit getrennten Forests gearbeitet wird, bestehen echte getrennte Sicherheitsbereiche f&uuml;r die Windows-Ressourcen.</li>
<li>Eine Firma schlie&szlig;t sich mit einer anderen zusammen, und beide betreiben bereits ein Active Directory.</li>
<li>Es soll auf eine neue Umgebung migriert werden.</li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Welcher Name ist der beste f&#252;r eine AD-Dom&#228;ne?</title>
		<link>http://www.faq-o-matic.net/2007/06/08/welcher-name-ist-der-beste-fuer-eine-ad-domaene/</link>
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		<pubDate>Fri, 08 Jun 2007 15:43:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils Kaczenski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Active Directory]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>

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<p><span id="more-482"></span></p>
<p>Zun&auml;chst einmal ben&ouml;tigt jede AD-Dom&auml;ne nicht einen, sondern zwei Namen: Einen DNS-Namen und einen NetBIOS-Namen. Beide m&uuml;ssen nicht &uuml;bereinstimmen, sie brauchen noch nicht einmal etwas miteinander zu tun zu haben. Erfahrungsgem&auml;&szlig; wird die Alltagsadministration aber einfacher, wenn beide Namen eine logische Verbindung zueinander haben.</p>
<p><strong>DNS-Name</strong></p>
<p>Grunds&auml;tzlich besteht ein DNS-Dom&auml;nenname aus mindestens zwei Teilen, die mit einem Punkt getrennt sind. Als Zeichen kommen nur die Buchstaben a bis z, die Ziffen 0 bis 9 und der Bindestrich in Betracht. Andere Zeichen l&auml;sst Windows zwar teilweise zu, das sollte man aus Kompatibilit&auml;tsgr&uuml;nden aber bleiben lassen. Der gesamte DNS-Name darf bis zu 255 Zeichen lang sein, und einzelne Labels (Abschnitte zwischen zwei Punkten) d&uuml;rfen maximal 63 Zeichen umfassen.</p>
<p>F&uuml;r die Auswahl des DNS-Dom&auml;nennamens gibt es drei &uuml;bliche Modelle, die die folgende Tabelle darstellt.</p>
<p><strong>Update Juli 2008: </strong>Im Sommer 2008 wurde bekannt, dass in K&uuml;rze TLDs allgemein frei gegeben werden, d.h. grunds&auml;tzlich kann sich jeder eine TLD ausdenken und diese registrieren. Das wird zwar teurer als eine &#034;normale&#034; Domain, aber es wird m&ouml;glich sein. Man muss also davon ausgehen, dass &#034;selbst ausgedachte&#034; bzw. &#034;generische&#034; TLDs &uuml;berhaupt nicht mehr f&uuml;r private Namensr&auml;ume geeignet sind. Vielleicht gibt es in diesem Zuge endlich eine Festlegung f&uuml;r private Namensr&auml;ume, aber ich w&uuml;rde mich nicht darauf verlassen.</p>
<p>Das ist eine neue Situation. Ich modifiziere also meine Empfehlung und empfehle nur noch Domains, die einem selbst geh&ouml;ren (Modell 1 und 2 der Tabelle). Die folgende &Uuml;bersicht gebe ich daher nur noch aus historischen Gr&uuml;nden.</p>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td><strong>Modell</strong></td>
<td><strong>Beispiel</strong></td>
<td><strong>Pro</strong></td>
<td><strong>Contra</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>AD-Name gleicht der Internet-Dom&auml;ne</td>
<td>contoso.com</td>
<td>
<ul class="top">
<li>Leicht zu merken</li>
<li>Spiegelt die Identit&auml;t des Unternehmens wider</li>
<li>Relativ kurzer DNS-Name</li>
<li>Name ist eindeutig f&uuml;r das Unternehmen registriert</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>Zus&auml;tzliche Konfiguration n&ouml;tig, um interne von externen Ressourcen zu trennen</li>
<li>Name h&auml;ngt vom Namen des Unternehmens ab</li>
<li>Name des Unternehmens wird auf alle Subdom&auml;nen vererbt</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>AD-Name ist eine Subdom&auml;ne der Internet-Dom&auml;ne</td>
<td>ad.contoso.com<br />
intern.contoso.com</td>
<td>
<ul>
<li>Lockere Verbindung zur Unternehmensidentit&auml;t</li>
<li>Der &uuml;bergeordnete Name ist eindeutig f&uuml;r das Unternehmen registriert</li>
<li>Leichte Trennung interner und externer Namen</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>Name h&auml;ngt vom Namen des Unternehmens ab</li>
<li>Name des Unternehmens wird auf alle Subdom&auml;nen vererbt</li>
<li>L&auml;ngerer DNS-Name</li>
<li>Das erste DNS-Label ist generisch</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Generischer Name</td>
<td>ad.zz<br />
intern.zz</td>
<td>
<ul>
<li>AD-Name ist unabh&auml;ngig vom Unternehmensnamen</li>
<li>Keine Konflikte mit externen Ressourcen</li>
<li>Registrierung eines Namens unn&ouml;tig, wenn ein lokaler Namensraum genutzt wird</li>
<li>Kurzer Name m&ouml;glich</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>AD-Name spiegelt nicht die Unternehmensidentit&auml;t wider</li>
<li>Name k&ouml;nnte f&uuml;r Benutzer schwer zu merken sein</li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><strong>Unternehmensname oder nicht?</strong></p>
<p>Viele Berater und Admins tendieren dazu, ganz selbstverst&auml;ndlich die Dom&auml;ne nach dem Unternehmen zu benennen. So nahe liegend dies ist: In manchen F&auml;llen entstehen daraus Probleme. &Auml;ndert etwa das Unternehmen seinen Namen, so ist es schnell politisch erw&uuml;nscht (wenn nicht gefordert), die Dom&auml;ne umzubenennen. Ein solcher Vorgang ist aber alles andere als trivial und m&uuml;ndet in manchen Situationen in einer kompletten Netzwerkmigration. Es ist auch gar nicht einmal so unwahrscheinlich, dass dieser Fall eintritt, denn die Bildung einer Unternehmensgruppe durch Ausgr&uuml;ndung einer Abteilung oder durch Zukauf einer anderen Firma ist ein durchaus h&auml;ufig genutztes kaufm&auml;nnisches Mittel.</p>
<p>Es ist sehr &auml;rgerlich, wenn der einzige Grund, eine gut funktionierende Umgebung aufzugeben, in ihrem veralteten Namen besteht. Aus diesem Grunde spricht durchaus einiges f&uuml;r einen abstrakten Dom&auml;nennamen, der unabh&auml;ngig vom Unternehmensnamen ist.</p>
<p><strong>Welche Top Level Domain?</strong></p>
<p>Falls ein generischer Name genutzt wird, der nicht dem Namen des Unternehmens bzw. der Internet-Dom&auml;ne entspricht, sollte dieser entweder bei einer Registrierungsstelle (z. B. DeNIC) registriert werden, oder es sollte ein lokaler Namensraum eingesetzt werden. Leider gibt es f&uuml;r solche lokalen Zwecke keine offiziell vorgesehene Top Level Domain (TLD, der DNS-Namensteil, der ganz rechts im Namen steht). Die oft eingesetzte TLD &#034;.local&#034; ist problematisch, weil sie, anders als oft vermutet, nicht f&uuml;r lokale Zwecke reserviert ist. Sie wird einerseits im kommenden IP-Adressierungsstandard IPv6 f&uuml;r Adressen im lokalen Netzwerk verwendet und andererseits in Apples &#034;Rendezvous&#034;-Protokoll. Viele andere, oft &#034;selbsterfundene&#034; TLDs wie &#034;.priv&#034;, &#034;.intern&#034;, &#034;.dom&#034; oder &auml;hnliche Varianten sind ebenso problematisch, denn es kann nicht ausgeschlossen werden, dass solche TLDs k&uuml;nftig offiziell verwendet werden (vgl. &#034;.biz&#034;, &#034;.aero&#034; oder &#034;.museum&#034;).</p>
<p>Viele betrachten hier einen Abschnitt der ISO-Norm 3166 als aussagekr&auml;ftig, die internationale L&auml;nderk&uuml;rzel definiert. Die Internet-Koordinationsstelle IANA hat sich in der Vergangenheit bei den TLD-Definitionen an dieser Norm orientiert. Dort sind die Buchstabenkombinationen &#034;ZZ&#034;, &#034;AA&#034;, &#034;QM-QZ&#034; und &#034;XA-XZ&#034; als &#034;benutzerdefiniert&#034; eingeordnet. Zwar besteht keine Verpflichtung f&uuml;r die IANA, diese Zuweisung zu &uuml;bernehmen, und ebenso wenig ist diese Norm f&uuml;r alle Zeiten festgeschrieben. Trotzdem wird von vielen Experten die TLD &#034;.zz&#034; als geeignet f&uuml;r interne Zwecke angesehen.</p>
<p><strong>NetBIOS-Name</strong></p>
<p>Auch weiterhin werden NetBIOS-Namen in Windows-Netzwerken ihre Bedeutung haben (vgl. &#034;Brauche ich noch WINS, wenn ich ein AD betreibe?&#034;, http://www.faq-o-matic.net/content/view/126/45/). Daher muss eine AD-Dom&auml;ne einen NetBIOS-Namen tragen. Mit diesem Namen werden Benutzer meist auch mehr Kontakt haben als mit dem DNS-Namen, denn in den meisten Netzwerken wird die Anmeldung mit dem klassischen Format &#034;DOM&Auml;NE\Benutzer&#034; durchgef&uuml;hrt (bzw. mit dem zweizeiligen Anmeldefenster, in dem erst der Benutzername und dann der NetBIOS-Dom&auml;nenname angegeben wird).</p>
<p>Der NetBIOS-Name muss in der Dom&auml;ne und im ganzen Windows-Netzwerk eindeutig sein. Sofern eine netzwerk&uuml;bergreifende WINS-Replikation genutzt wird, muss der Name sogar im ganzen Replikationsbereich eindeutig sein. Das bedeutet: Kein Computer, keine andere Dom&auml;ne und keine Arbeitsgruppe d&uuml;rfen diesen Namen bereits verwenden.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Was muss ich beim DNS f&#252;r Active Directory beachten? (Reloaded)</title>
		<link>http://www.faq-o-matic.net/2007/01/09/was-muss-ich-beim-dns-fuer-active-directory-beachten-reloaded/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Jan 2007 14:55:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils Kaczenski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Active Directory]]></category>
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		<category><![CDATA[Namensaufloesung]]></category>

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		<description><![CDATA[DNS ist eines der wichtigsten Themen im Zusammenhang mit Active Directory. Ein FAQ-Artikel kann hier keine umfassende Anleitung geben. Da aber viele Administratoren nicht genau wissen, was sie beim DNS ber&#252;cksichtigen m&#252;ssen, hier ein paar Hinweise. Update 3. August 2010: Microsoft hat nun eine eigene &#034;offizielle&#034; und umfassende Liste an Empfehlungen ver&#246;ffentlicht. Siehe dazu: [faq-o-matic.net [...]<h3>Verwandte Beiträge:</h3><ol>
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vg09.met.vgwort.de/na/e13a40dd607047088162ba3223911475" alt="" width="1" height="1" align="left" />DNS ist eines der wichtigsten Themen im Zusammenhang mit Active Directory. Ein FAQ-Artikel kann hier keine umfassende Anleitung geben. Da aber viele Administratoren nicht genau wissen, was sie beim DNS ber&uuml;cksichtigen m&uuml;ssen, hier ein paar Hinweise.</p>
<blockquote><p>Update 3. August 2010: Microsoft hat nun eine eigene &#034;offizielle&#034; und umfassende Liste an Empfehlungen ver&ouml;ffentlicht. Siehe dazu:</p>
<p>[faq-o-matic.net » DNS f&uuml;r AD: Die offiziellen Empfehlungen]<br />
<a href="http://www.faq-o-matic.net/2010/08/03/dns-fr-ad-die-offiziellen-empfehlungen/">http://www.faq-o-matic.net/2010/08/03/dns-fr-ad-die-offiziellen-empfehlungen/</a></p></blockquote>
<p><span id="more-572"></span></p>
<p>Man beachte: Es gibt drei wesentliche Problemquellen im Zusammenhang mit Active Directory und Exchange:</p>
<ul>
<li>Namensaufl&ouml;sung</li>
<li>Namensaufl&ouml;sung</li>
<li>Namensaufl&ouml;sung</li>
</ul>
<p>Beim DNS-Design k&ouml;nnen einfache von komplexeren Umgebungen unterschieden werden. Unter &#034;einfach&#034; sind hier Netzwerke mit einem einzigen Standort zu verstehen, in denen ein zusammenh&auml;ngendes IP-Subnetz f&uuml;r das LAN verwendet wird. In diesen Umgebungen f&uuml;hren die folgenden Empfehlungen zu einer sinnvollen DNS-Umgebung:</p>
<ul>
<li>Alle DCs sollten als DNS-Server konfiguriert sein.<br />
(Zudem sollte es zwei WINS-Server geben, idealerweise auch auf den DCs. Viel mehr als zwei sollten es normalerweise nicht sein.)</li>
<li>Der Name der DNS-Zone wird identisch mit dem AD-Namen gew&auml;hlt.</li>
<li>Konfigurationsoptionen der DNS-Zone: &#034;Active-Directory-integriert&#034;, sichere Updates zulassen.<br />
(Dadurch ist es nur einmalig n&ouml;tig, die Zone einzurichten. Alle anderen DCs, die auch DNS-Server sind, erhalten die Zone automatisch, sie muss dort nicht separat eingerichtet werden. Einfach DNS-Server installieren und eine Weile warten.)</li>
<li>Der Name von AD und DNS sollte ein echter DNS-Name sein, also (mindestens) einen Punkt und eine TLD enthalten und somit kein Single-Label-DNS darstellen!<br />
(Hei&szlig;t: &#034;firma.de&#034; oder &#034;ad.firma.de&#034; und nicht nur &#034;firma&#034;!)</li>
<li>Eine Reverse-Lookup-Zone f&uuml;r das Netzwerk ist nicht zwingend erforderlich, hilft aber, manche Probleme zu vermeiden.</li>
<li>Jedes Dom&auml;nenmitglied sollte mindestens zwei der DCs als DNS-Server eingetragen bekommen (und idealerweise auch mindestens zwei WINS-Server). Das l&auml;sst sich &uuml;ber DHCP sehr effizient einrichten.<br />
<strong>Achtung:</strong> Auf keinen Fall einen externen DNS-Server (z.B. den des Providers) bei einem Client eintragen!<br />
Falls eine Internet-Namensaufl&ouml;sung durch die Clients gew&uuml;nscht ist, sollte man auf den DNS-Server einen Forwarder (Weiterleitung) auf den DNS-Server des Providers bzw. auf einen anderen externen DNS-Server eintragen.</li>
<li>Jeder DC bzw. DNS-Server muss selbst nat&uuml;rlich auch als DNS-Client konfiguriert sein.<br />
Grunds&auml;tzlich ist es empfehlenswert, dass der prim&auml;re Eintrag auf einen anderen DNS-Server zeigt und der sekund&auml;re auf die eigene Adresse. Dadurch lassen sich einige Fehlersituationen vermeiden.</li>
<li>In den DNS-Client-Einstellungen des DNS-Servers sollten stets reale IP-Adressen eingetragen werden; die Loopback-Adresse 127.0.0.1, die der dcpromo-Assistent eintr&auml;gt, sollte durch die echte Adresse ersetzt werden.<br />
<em>(Achtung, diese Empfehlung ist umstritten. So spricht Microsofts Support oft eine gegenteilige Empfehlung aus. Da unsere Empfehlung auf Problemen beruht, die vor mehreren Jahren beobachtet wurden &#8211; siehe etwa <a href="http://support.microsoft.com/kb/254715/en-us" target="_blank">einen alten KB-Eintrag </a>-, beharren wir nicht auf diesem Punkt. Die Loopback-Adresse kann z.B. besser sein, wenn sich die IP-Adresse des Servers mal &auml;ndert.)</em></li>
<li>Die DCs m&uuml;ssen korrekt im DNS eingetragen sein (A-Eintr&auml;ge, SRV-Eintr&auml;ge, PTR-Eintr&auml;ge).<br />
Um dies zu erzwingen ggf. im CMD-Fenster ausf&uuml;hren (nacheinander):<br />
<span style="font-family: courier new,courier,monospace;">ipconfig /flushdns<br />
ipconfig /registerdns<br />
net stop netlogon<br />
net start netlogon</span></li>
<li>Jeder Client und jeder Server muss im DNS eingetragen sein, und zwar vor allem in der Forward-, zus&auml;tzlich gern auch in der Reverse-Lookup-Zone. Bei richtiger Konfiguration geschehen die Eintragungen automatisch.</li>
</ul>
<p>In komplexeren Umgebungen, die aus mehreren IP-Subnetzen und/oder aus mehreren Standorten bestehen, sollten weitere Empfehlungen ber&uuml;cksichtigt werden, damit DNS nicht zur &#034;Insel&#034; wird. Folgendes Szenario k&ouml;nnte auftreten:</p>
<blockquote style="margin-right: 0px;" dir="ltr"><p>Am Hauptstandort ist Active Directory mit mehreren DNS-Servern korrekt konfiguriert. Nun soll ein Dom&auml;nencontroller f&uuml;r eine Niederlassung aufgesetzt werden. Um den Vorgang effizient zu halten, wird der DC zun&auml;chst am Hauptstandort installiert und konfiguriert &#8211; logischerweise mit den IP-Adressen des Hauptstandorts. Der fertige Dom&auml;nencontroller wird in die Niederlassung gebracht. Bei der Inbetriebnahme vor Ort wird seine IP-Konfiguration auf das Subnetz der Niederlassung angepasst. Der prim&auml;re DNS-Eintrag zeigt auf den Server selbst, denn er hat ja DNS installiert, und durch die bereits erfolgte Replikation kann er alle vorhandenen Ressourcen aufl&ouml;sen. Alles in Butter also. Alles in Butter?</p>
<p>Nein. Denn die Dom&auml;nencontroller am Hauptstandort haben in ihren DNS-Zonen noch die &#034;alte&#034; IP-Adresse des Niederlassungs-DC stehen. Da dieser prim&auml;r seine eigene DNS-Datenbank nutzt, wird auch nur diese aktualisiert. Die DNS-Server am Hauptstandort k&ouml;nnen also den Namen des Niederlassungs-DCs nicht aufl&ouml;sen. Dadurch schl&auml;gt die Active-Directory-Replikation fehl, und die Niederlassung wird zur Insel. &Auml;hnliche Effekte k&ouml;nnen auftreten, wenn an einem der Standorte die IP-Adressen ge&auml;ndert werden.</p></blockquote>
<p>Um solche Situationen zu vermeiden, sollte in Netzwerken mit mehreren Standorten eine DNS-Sterntopologie aufgebaut werden: Die DNS-Server der Au&szlig;enstellen zeigen mit ihrem prim&auml;ren DNS-Eintrag auf einen Server des Hauptstandorts. Dadurch aktualisieren sie dort ihre eigenen Eintr&auml;ge, die dann durch die DNS-Replikation (idealerweise integriert in die AD-Replikation) an alle anderen DNS-Server verteilt werden. Der sekund&auml;re bzw. weitere DNS-Server-Eintr&auml;ge k&ouml;nnen dann auf Server des eigenen Standorts bzw. auf die lokale Maschine zeigen, damit Unterbrechungen der WAN-Verbindung nicht zu lokalen Betriebsunterbrechungen f&uuml;hren. Eine solche Konfiguration vermeidet auch Probleme bei n&auml;chtr&auml;glichen &Auml;nderungen der IP-Subnets.</p>
<p>Nat&uuml;rlich sollten diese Konfigurationen stets aktuell dokumentiert werden, damit m&ouml;gliche Fehler schnell aufgedeckt werden k&ouml;nnen.</p>
<p>Zu diesem Thema vergleiche auch folgenden Newsgroup-Thread: <a href="http://groups.google.com/group/microsoft.public.de.german.windows.server.active_directory/browse_frm/thread/74b695bc8bfb8c73/afaa9654ec6f3f82?hl=de#afaa9654ec6f3f82"><span style="text-decoration: underline;">http://groups.google.com/group/microsoft.public.de.german.windows.server.active_directory/browse_frm/thread/74b695bc8bfb8c73/afaa9654ec6f3f82?hl=de#afaa9654ec6f3f82</span></a></p>
<p>F&uuml;r hilfreiche Anmerkungen au&szlig;erdem besten Dank an <a href="http://www.msxfaq.de/" target="_blank">Frank Carius</a>.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Active Directory-Replikation</title>
		<link>http://www.faq-o-matic.net/2006/04/26/active-directory-replikation/</link>
		<comments>http://www.faq-o-matic.net/2006/04/26/active-directory-replikation/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 26 Apr 2006 15:08:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Yusuf Dikmenoglu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Active Directory]]></category>
		<category><![CDATA[AD: Replikation]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>

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		<description><![CDATA[Standorte: die physikalische Komponente des Active Directory sowie die Topologie des Netzes Ein Standort besteht aus einem oder mehreren Subnetzen und muss einer Standortverkn&#252;pfung angeh&#246;ren. Dabei kann ein Standort mehreren Dom&#228;nen und eine Dom&#228;ne kann mehreren Standorten angeh&#246;ren. In erster Linie besteht der Sinn von Standorten darin, dass man sowohl standortintern (Intra-Site) als auch standort&#252;bergreifend [...]<h3>Verwandte Beiträge:</h3><ol>
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Standorte: die physikalische Komponente des Active Directory sowie die Topologie des Netzes</strong></p>
<p><a href="/wp-content/uploads/business/719018.jpg"><img src="/wp-content/uploads/business/719018.jpg" align="left" border="0" alt="" /></a>Ein Standort besteht aus einem oder mehreren Subnetzen und muss einer Standortverkn&uuml;pfung angeh&ouml;ren. Dabei kann ein Standort mehreren Dom&auml;nen und eine Dom&auml;ne kann mehreren Standorten angeh&ouml;ren. In erster Linie besteht der Sinn von Standorten darin, dass man sowohl standortintern (Intra-Site) als auch standort&uuml;bergreifend (Inter-Site) die Replikationsabl&auml;ufe verwalten kann. Dort kann man durch Kosten, Intervall, Bridgeheadserver und Replikationspartner die Replikation beeinflussen. Damit die Replikation auch ordnungsgem&auml;&szlig; verl&auml;uft, wird auf allen Dom&auml;nencontrollern ein Konsistenzpr&uuml;fungsdienst (Knowledge Consistency Checker &#8211; KCC) ausgef&uuml;hrt, der st&auml;ndig pr&uuml;ft ob sich an den Gegebenheiten etwas ver&auml;ndert hat. Falls das so ist, passt der Prozess KCC die Replikationstopologie den Gegebenheiten an.</p>
<p><span id="more-598"></span>
<p>Mit dem Snap-In &#034;Active Directory-Standorte und -Dienste&#034; kann man seine Unternehmensstruktur abbilden. Dort kann man unter anderem:</p>
<ul>
<li>Standorte erstellen
<li>Standorte umbenennen
<li>Standorte l&ouml;schen
<li>Subnetze erstellen
<li>Standorte einem Subnetz zuordnen
<li>Subnetze l&ouml;schen
<li>Globaler-Katalog-Server erzeugen
<li>Intervalle zur Replikation festlegen (standardm&auml;&szlig;ig alle 180 Minuten, min. 15 bis max. 10.080 Minuten)
<li>Replikation an bestimmten Wochentagen oder zu bestimmten Zeiten festlegen, z.B. nur nachts
<li>Repliziervorgang &#034;sofort&#034; einsetzen (jetzt replizieren)</li>
</ul>
<p>Die Replikation zwischen DCs innerhalb des gleichen Standortes basiert auf Benachrichtigungen, die innerhalb von f&uuml;nf Minuten nach einer Objekt&auml;nderung ausgegeben wird. Wenn eine &Auml;nderung an einem Objekt vorgenommen wurde, dauert es in der Regel 15 Sekunden, bis eine &Auml;nderungsnachricht (Change Notification) an den n&auml;chstliegenden Replikationspartner versandt wird. Wenn der Quelldom&auml;nencontroller mehrere Replikationspartner hat, werden nach und nach Benachrichtigungen, standardm&auml;&szlig;ig alle 3 Sekunden, an die weiteren Replikationspartner versandt (bei der Gesamtstrukturfunktionsebene Windows Server 2003). </p>
<p>Wenn die Dom&auml;ne von Windows Server 2000 auf Windows Server 2003 aktualisiert wurde oder die Gesamtstruktur sich im &#034;Windows Server 2000&#034;-Modus befindet, sind es 300 Sekunden f&uuml;r eine Replikationsank&uuml;ndigung und 30 Sekunden Wartezeit (Verz&ouml;gerung) f&uuml;r die weiteren Replikationspartner (Verh&auml;ltnis 15/3 zu 300/30). Der Grund f&uuml;r diese deutliche Verk&uuml;rzung der Replikationsverz&ouml;gerung besteht darin, dass sich der Replikationsdatenverkehr als deutlich geringer herausgestellt hat, als die Entwickler beim Entwurf der ersten Active Directory-Versionen f&uuml;r Windows 2000 angenommen hatten.</p>
<p>Bei einigen Verzeichnis&auml;nderungen wie z.B. &#034;Konto gesperrt&#034; oder &Auml;nderungen an den Kennwort-Policys bzw. &Auml;nderung des Dom&auml;nen-Administrator-Kennworts gelten die 15 Sekunden Wartezeit nicht, sondern die Replikation erfolgt sofort. Diese sofortige Replikation wird auch als dringende Replikation bezeichnet. </p>
<p>Zeitpl&auml;ne sind von immenser Bedeutung. Wenn z.B. eine bestimmte Zeit lang nichts ver&auml;ndert und damit auch keine Replikation erfolgen w&uuml;rde, so repliziert das Active Directory dennoch standardm&auml;&szlig;ig alle 6 Stunden, um sicherzustellen, dass alle Dom&auml;nencontroller auf dem aktuellen Stand sind und dass die Replikationstopologie intakt ist und keine Verbindungsprobleme bestehen.</p>
<p>Wenn ein Client bootet und sich anmelden m&ouml;chte, meldet er sich standardm&auml;&szlig;ig an einem Dom&auml;nencontroller innerhalb des eigenen Standortes an, und wenn er eine Dienst-Anfrage startet, fragt er an einem Dom&auml;nencontroller desselben Standortes an. Der Client geh&ouml;rt automatisch dem Standort an, welchem der Server angeh&ouml;rt, der dem Client seine Anmeldeinformationen (IP, DNS, usw.) &uuml;bermittelt hat. Falls der Server oder der Client eine IP-Adresse hat, die keinem Standort zugeordnet ist, wird der Server bzw. Client automatisch dem zuerst erstellten Standort zugeordnet, dem Standort &#034;Standardname-des-ersten-Standorts&#034;.</p>
<p>Active Directory repliziert Verzeichnisinformationen innerhalb eines Standortes (Intra-Site) h&auml;ufiger als zwischen verschiedenen Standorten. So erhalten die Dom&auml;nencontroller mit den schnellsten Verbindungen, also die, die bestimmte Verzeichnisinformationen am ehesten ben&ouml;tigen, die replizierten Daten zuerst.</p>
<p>Die Dom&auml;nencontroller in den anderen Standorten erhalten die &Auml;nderungen ebenfalls, nur nicht so h&auml;ufig, um Bandbreite zu sparen. Die Replikation zwischen den Standorten (Inter-Site) wird von Active Directory anders behandelt als standortintern, da standort&uuml;bergreifend weniger Bandbreite zur Verf&uuml;gung steht als standortintern. Standortintern geschieht die Replikation unkomprimiert, w&auml;hrend sie standort&uuml;bergreifend komprimiert repliziert wird.</p>
<p>Bei entsprechend konfigurierten Diensten kann das Datenvolumen bei der standortinternen Active Directory-Replikation Folgendes enthalten:</p>
<ul>
<li>&Auml;nderung an der Active Directory-Datenbank (NTDS.dit)
<li>Replikation des SYSVOL-Ordners
<li>Replikation des DFS (Distributed File Systems)</li>
</ul>
<h6>Beispiele f&uuml;r das Einrichten eines oder mehrerer Standorte</h6>
<p>Das &#034;optimale&#034; Replikationsverhalten h&auml;ngt sehr von der physikalischen Struktur des Netzwerks ab. Wenn z.B. ein Unternehmen nur einen Standort (ein Netz) mit hoher Bandbreite hat, empfiehlt sich ein Einzelstandort. Falls das Unternehmen mehrere Standorte hat, die evtl. durch &#034;langsame&#034; WAN Anbindungen untereinander verbunden sind, dann sollten mehrere Standorte eingerichtet werden, um das Replikationsverhalten pr&auml;ziser zu steuern. Auch reduziert sich im Zusammenhang mit der Authentifizierung die Wartezeit und die Netzwerklast ist geringer im WAN.</p>
<p>Vorteile eines Einzelstandorts sind:</p>
<ul>
<li>Einfache Replikation
<li>Replikation geschieht mehr oder weniger automatisch durch &Auml;nderungsnachricht &#8211; dadurch sind alle DCs stets auf dem aktuellen Stand
<li>Keine Replikationskonfiguration
<li>Weniger Hardware
<li>Weniger Administration</li>
</ul>
<p>Vorteile mehrerer Standorte sind:</p>
<ul>
<li>Bessere Steuerung und effiziente Ausnutzung der WAN-Bandbreite bei der Replikation
<li>Reduzierung der Wartezeiten bei der Authentifizierung (Client sucht zuerst einen Dom&auml;nencontroller am gleichen Standort, um sich anzumelden).
<li>Pr&auml;zise Replikationssteuerung durch relative Kostenkontrolle</li>
</ul>
<h6>KCC (Knowledge Consistency Checker)</h6>
<p>Der KCC (= Konsistenzpr&uuml;fungsdienst) ist ein Prozess des Active Directory und daf&uuml;r zust&auml;ndig, dass die Verbindung zwischen den Replikationspartnern besteht und in der Gesamtstruktur eine effiziente Replikationstopologie entsteht. Ebenfalls sorgt der KCC f&uuml;r eine Konsistenz der verteilten Active Directory-Datenbank auf allen Dom&auml;nencontrollern in der Gesamtstruktur. Wenn z.B. eine Verbindung/Leitung ausf&auml;llt, stellt der KCC wieder eine neue Verbindung zum Replikationspartner her. In der Regel nimmt der KCC alle 15 Minuten eine erneute Berechnung der Replikationstopologie f&uuml;r den Dom&auml;nencontroller vor, damit &Auml;nderungen an der Active Directory-Struktur automatisch ber&uuml;cksichtigt werden und somit ein manuelles Eingreifen nicht erforderlich ist. Der Administrator kann weitere Verbindungen erstellen. Falls aber die Verbindung an irgendeiner Stelle abbricht, greift der KCC erneut ein und behebt dies. Dabei wird das Verfahren des Least-Cost-Spanning-Tree-Algorithmus (Inter-Site = standort&uuml;bergreifend) angewendet, das auf Bandbreiteneffizienz ausgelegt ist.</p>
<p>Der KCC erstellt anhand eines Ringentwurfs automatisch eine effiziente Replikationstopologie innerhalb eines Standortes (Intra-Site) und eine f&uuml;r die standort&uuml;bergreifende Replikation (zwischen den Standorten &#8211; Inter-Site).<br />Diese Ringtopologie versucht zwecks Fehlertoleranz mindestens zwei Verbindungen zu jedem Dom&auml;nencontroller zu erstellen mit maximal 3 Hops zwischen den beliebigen DCs (dies wegen Reduzierung der Replikationswartezeit). Weiter erstellt der KCC f&uuml;r jede Verzeichnispartition eine eigene Replikationstopologie (Schema-, Konfigurations-, Anwendungs- sowie Dom&auml;nenverzeichnispartition). Er &uuml;berwacht (dynamisch) permanent die Gegebenheiten wie z.B., wenn DCs einem Standort hinzugef&uuml;gt, entfernt oder verschoben werden, die Kosten sich &auml;ndern oder wenn ein Dom&auml;nencontroller nicht erreichbar ist. In diesen F&auml;llen &#034;justiert&#034; der KCC nach, so dass die Replikation weiter reibungslos verl&auml;uft. </p>
<p>Falls man nicht m&ouml;chte, dass der KCC die Replikationstopologie automatisch erstellt, kann man dies abstellen. Das bedeutet aber, dass man selbst f&uuml;r die Replikation des evtl. bestehenden VPNs zust&auml;ndig ist, und was noch viel wichtiger ist, man bemerkt nicht sofort, wenn ein Replikationsproblem besteht. Zwar beschreibt dieser Artikel, wie man das KCC deaktiviert, aber die Empfehlung ist: Finger weg &#8211; der KCC macht seine Arbeit schnell und ordentlich: <a href="http://support.microsoft.com/kb/242780/de">http://support.microsoft.com/kb/242780/de</a></p>
<h6>ISTG (Intersite Topology Generator)</h6>
<p>Der ISTG ist eine Komponente des KCC und f&uuml;r die Verwaltung und &Uuml;berwachung von standort&uuml;bergreifenden Replikationsverbindungen verantwortlich. Er ermittelt den jeweiligen Bridgeheadserver eines Standortes (den Dom&auml;nencontroller, der f&uuml;r die konkrete Replikationsverbindung zwischen zwei Standorten zust&auml;ndig ist), und falls dieser nicht&nbsp; mehr zur Verf&uuml;gung steht, sucht er sich einen neuen. Der erste Dom&auml;nencontroller eines Standortes bekommt automatisch die Rolle des ISTG zugewiesen &#8211; auch wenn weitere DCs dem Standort hinzugef&uuml;gt werden, beh&auml;lt er diese Funktion. Erst wenn dieser erste DC nicht mehr zur Verf&uuml;gung steht, wird die Rolle an einen anderen Dom&auml;nencontroller dieses Standortes vergeben.</p>
<p>In einem bestimmten Intervall (standardm&auml;&szlig;ig 30 Minuten) informiert der ISTG die anderen DCs des gleichen Standortes, dass er noch vorhanden ist. Das Intervall kann man &uuml;ber folgenden Registry-Schl&uuml;ssel beeinflussen: &#034;HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\Services\NTDS\Parameters&#034;<br />(Attribut &quot;InterSiteTopologyGenerator&quot;). </p>
<p>Falls das Intervall verstreicht und die Information nicht repliziert wurde, geht der KCC davon aus, das dieser DC nicht mehr zur Verf&uuml;gung steht und bestimmt einen neuen Dom&auml;nencontroller, der die Rolle des ISTG &uuml;bernimmt.<br />Im Active Directory des Windows 2000 Server hatte der ISTG-Algorithmus seine Grenzen und arbeitete ab ca. 300 Standorten nicht mehr effizient, so dass man diesen ISTG-Algorithmus ausschalten und die Definition und Verwaltung von Verbindungen manuell erledigen musste. Bei Windows Server 2003 wurde die Skalierbarkeit erheblich erweitert und nun ist es auch m&ouml;glich, bei 3.000 Standorten immer noch eine effiziente Replikationstopologie zu ermitteln.&nbsp; </p>
<h6>FRS (File Replication Service)</h6>
<p>Der Dateireplikationsdienst ist zust&auml;ndig f&uuml;r die Replikation der Daten im SYSVOL Verzeichnis eines Dom&auml;nencontrollers. FRS wird unter Windows 2000 und Windows Server 2003 bis SP1 zudem f&uuml;r die Replikation des verteilten Dateisystems (DFS = Distributed File System) verwendet. An dieser Stelle sei erw&auml;hnt, dass sich dieses Verhalten in Windows Server 2003 R2 &auml;ndert, dort repliziert DFS sich &uuml;ber sein eigenes Replikationsverfahren.</p>
<p>Die eigentlichen Inhalte von Gruppenrichtlinien werden nicht im Active Directory gespeichert, sondern im Dateisystem eines Dom&auml;nencontrollers(ADM-Dateien, POL-Dateien, Skripts usw.). In einer Umgebung, in der mehrere Dom&auml;nencontroller existieren, sorgt FRS daf&uuml;r, dass die Daten im Active Directory und auch im SYSVOL-Verzeichnis erfolgreich auf alle DCs repliziert werden, damit auch jeder Benutzer sowie Client &uuml;berall die gleichen Einstellungen erh&auml;lt &#8211; egal von welchem Dom&auml;nencontroller er angemeldet wird. Der FRS arbeitet so wie das Active Directory nach der Multi-Master-Replikation, so dass &Auml;nderungen an jedem Dom&auml;nencontroller zul&auml;ssig sind. Anders als bei der Active Directory-Replikation werden die Daten bei FRS standort&uuml;bergreifend nicht komprimiert, daher kann es bei gro&szlig;en Datenmengen eine Weile dauern, bis alle Daten repliziert worden sind, ebenso wie die Erst-Replikation eines Dom&auml;nencontroller eine gewisse Zeit in Anspruch nimmt. </p>
<p>FRS speichert Logs, die ggf. bei Problemen behilflich sein k&ouml;nnen, im Verzeichnis &#034;%Systemroot%\Debug&#034; mit den Namen Ntfrs_0001.log bis Ntfrs_0005.log. Ebenfalls wird ein Log-File erstellt (Ntfrsapi.log), wenn ein Server zum Dom&auml;nencontroller herauf- oder herabgestuft wird.</p>
<p>FRS hat folgende Inhalts- und Datengrenzen:</p>
<ul>
<li>Eine maximale Dateigr&ouml;&szlig;e von 20 GB
<li>Maximal 64 GB an Daten
<li>Maximal 500.000 Dateien unter dem Replikationsstamm
<li>Maximal 1.000.000 gleichzeitige &Auml;nderungsanforderungen</li>
</ul>
<p>Ferner hat FRS folgende Topologiegrenzen:</p>
<ul>
<li>Maximal 1.000 Replikationspartner
<li>Maximal 150 Repliken pro Computer</li>
</ul>
<h6>Replikations-Transport-Protokolle</h6>
<p>Das Active Directory repliziert standardm&auml;&szlig;ig &uuml;ber Remoteprozeduraufrufe (Remote Procedure Call = RPC) over Internetprotokoll (IP). Diese Protokolle werden sowohl f&uuml;r die standortinterne als auch die standort&uuml;bergreifende Replikation verwendet. F&uuml;r die Sicherheit bei der &Uuml;bertragung der Daten durch diese Protokolle sorgt einmal die Authentifizierung mit dem Kerberos V5-Authentifizierungsprotokoll und des Weiteren die Datenverschl&uuml;sselung. Eine Komprimierung der Daten findet dabei nicht statt. Die standort&uuml;bergreifende IP-Replikation benutzt standardm&auml;&szlig;ig Zeitpl&auml;ne, die sich aber auch ignorieren lassen. </p>
<p>Als weiteres Protokoll kann auch SMTP (Simple Mail Transfer Protocol) verwendet werden. SMTP kann aber NUR standort&uuml;bergreifend eingesetzt werden und nicht standortintern. Da SMTP kein sicheres Protokoll ist, braucht man ebenfalls eine Organisationszertifizierungsstelle (CA), um die Replikationsinformationen digital signieren und verschl&uuml;sseln zu k&ouml;nnen. Nur so kann sichergestellt werden, dass die gesendeten Daten unver&auml;ndert und die Echtzeit den Daten auf der Empf&auml;ngerseite entsprechen. Eine weitere Einschr&auml;nkung ist, dass man zwar die Schema-, Konfigurations- sowie Anwendungsverzeichnispartition replizieren kann, jedoch nicht die Dom&auml;nenverzeichnispartition. Aus diesen Gr&uuml;nden wird dieses Verfahren in der Praxis&nbsp;so gut wie&nbsp;nie eingesetzt.</p>
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