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	<title>faq-o-matic.net &#187; Wiederherstellung</title>
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		<title>Windows Image Backup: Server-Sicherung zur Laufzeit und Wiederherstellung</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Jan 2011 05:59:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bent Schrader</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datensicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Wiederherstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Windows Server 2008]]></category>
		<category><![CDATA[Windows Server 2008 R2]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Artikel erschien zuerst auf Bents Blog. Seit Windows Server 2008 (also Kernel 6.0.x) ist die Komponente Windows Image Backup (Windows Server-Sicherungsfeatures) im Betriebssystem integriert. Dies gilt auch f&#252;r die Client-Versionen Windows Vista und Windows 7. W&#228;hrend die Funktion bei den Client-Betriebssystemen bereits vorinstalliert ist (Windows-Sicherung), muss das Feature auf einem Server zwar erst installiert [...]<h3>Verwandte Beiträge:</h3><ol>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Dieser Artikel erschien zuerst auf <a href="http://bent-blog.de/windows/windows-image-backup-server-sicherung-zur-laufzeit-und-wiederherstellung-for-free/">Bents Blog</a>.</em></p>
<p>Seit <span style="color: #003366;">Windows Server 2008</span> (also Kernel <span style="color: #003366;">6.0.x</span>) ist die Komponente <span style="color: #003366;">Windows Image Backup (Windows Server-Sicherungsfeatures) </span>im Betriebssystem integriert. Dies gilt auch f&uuml;r die Client-Versionen <span style="color: #003366;">Windows Vista</span> und <span style="color: #003366;">Windows 7</span>. W&auml;hrend die Funktion bei den Client-Betriebssystemen bereits vorinstalliert ist (<span style="color: #003366;">Windows-Sicherung</span>), muss das Feature auf einem Server zwar erst installiert werden, geh&ouml;rt aber eben zum Lieferumfang. Das Programm erm&ouml;glicht die vollst&auml;ndige Sicherung des Systems auf einen externen Datentr&auml;ger (bspw. eine USB-Festplatte) oder eine Freigabe im Netzwerk. Bandlaufwerke werden<strong> nicht</strong> unterst&uuml;tzt. Das Programm eignet sich eingeschr&auml;nkt f&uuml;r eine regelm&auml;&szlig;ige Datensicherung – f&uuml;r <span style="color: #003366;">Disaster-Recovery-Zwecke</span> ist es aber nahezu perfekt. Auf einem Client-Betriebssystem &#8211; wie etwa Windows 7 &#8211; kann ich den Einsatz als Backup-Programm wiederum empfehlen, handelt es sich auf einem solchen System oftmals doch um geringere Datenmengen.</p>
<h4><strong> </strong></h4>
<p><span id="more-2922"></span></p>
<h4><strong>Installation</strong></h4>
<p>Wer das Feature installiert, sollte auch gleichzeitig die <span style="color: #003366;">Befehlszeilentools</span> ausw&auml;hlen. Dahinter verbirgt sich das Kommandozeilen-Tool <span style="color: #003366;"><em>wbadmin</em></span>, mit dem eine Skript-basierte Sicherung m&ouml;glich wird.</p>
<p><a class="fancybox" href="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2010/12/feature-wbackup.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-625" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="Feature: Windows Server-Sicherung" src="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2010/12/feature-wbackup-300x161.jpg" border="0" alt="" width="300" height="161" /></a></p>
<p>Nach der Installation kann man &uuml;ber die grafische Konsole (<em>Start, Programme, Verwaltung, Windows Server-Sicherung</em>) eine <span style="color: #003366;">Einmalsicherung</span> durchf&uuml;hren, einen <span style="color: #003366;">Sicherungszeitplan</span> erstellen oder <span style="color: #003366;">Wiederherstellungsoptionen</span> w&auml;hlen. Die grafische Konsole und ihre Funktionen unterscheidet sich bei der Server- und der Client-Version, ich gehe hier nur auf die Server-Variante n&auml;her ein.</p>
<h3><strong>Backup</strong></h3>
<h4><strong>Voraussetzungen</strong></h4>
<p>Typischerweise existiert in einer Serverumgebung immer ein Backupserver, der alle zu sichernden Daten final auf ein Band schreibt &#8211; unabh&auml;ngig von der verwendeten Backupsoftware. Auf diesem Backupserver richtet man auf einem Laufwerk mit entsprechend freier Kapazit&auml;t einen neuen Ordner ein</p>
<blockquote><p><strong>[Volume]</strong>\Backup</p></blockquote>
<p>und gibt diesen anschlie&szlig;end im Netzwerk frei (bspw. Freigabename <span style="color: #003366;">&#034;Sicherungen&#034;</span>). In den Berechtigungseinstellungen der Freigabe wird f&uuml;r den Benutzer &#034;Jeder&#034; der Vollzugriff gesetzt. Im Reiter <span style="color: #003366;">Sicherheit</span> des Ordners k&ouml;nnen nun (bspw. innerhalb einer Dom&auml;ne) die entsprechenden Benutzer (oder Gruppen) mit den erforderlichen Schreibrechten hinzugef&uuml;gt werden. Anschlie&szlig;end kann auf den zu sichernden Server(n) die neue Netzwerkfreigabe</p>
<blockquote><p>\\<strong>Backupserver</strong>\Sicherungen</p></blockquote>
<p>genutzt werden. Dadurch lassen sich schnell einfache, mehrstufige Sicherungen der Server einrichten.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Hinweis</strong></span>: W&auml;hrend der Erstellung dieses Artikels ist mir durch Hinweise verschiedener Leser (<em>Danke an Nils und Tim</em>) aufgefallen, dass es gro&szlig;e Unterschiede zwischen den Versionen der Windows Server-Sicherung von <span style="color: #003366;">Windows Server 2008</span> und <span style="color: #003366;"><strong>R2</strong></span> gibt. Bei Einsatz eines <span style="color: #003366;">Windows Server 2008 R2</span> ist die Sicherung n&auml;mlich um ein Vielfaches einfacher, da diese einen wesentlich gr&ouml;&szlig;eren Funktionsumfang bietet. Das Backup wird deswegen f&uuml;r beide Server-Versionen gesondert betrachtet.</p>
<h4><strong>Windows Server 2008﻿</strong></h4>
<p>Bei der <span style="color: #003366;">Einmalsicherung</span> hat der Administrator mehrere Optionen zur Auswahl:</p>
<p><a class="fancybox" href="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2010/12/backup-options.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-630" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="Windows Server-Sicherung: Optionen" src="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2010/12/backup-options-300x127.jpg" border="0" alt="" width="300" height="127" /></a></p>
<p>Die vollst&auml;ndige Sicherung sichert<strong> alle</strong> lokalen Laufwerke, w&auml;hrend bei der benutzerdefinierten Auswahl Laufwerke ausgeschlossen werden k&ouml;nnen. Eine Sicherung einzelner Verzeichnisse oder Dateien ist <strong>nicht</strong> m&ouml;glich, es werden nur komplette Laufwerke gesichert. Das Systemvolume wird <strong>immer</strong> dann gesichert, wenn die Option <span style="color: #003366;">&#034;Systemwiederherstellung aktivieren&#034;</span> genutzt wird. Als Ziel kann entweder ein weiterer Datentr&auml;ger (<strong>kein</strong> weiteres Volume auf dem selben Datentr&auml;ger auf dem sich das Systemvolume befindet) oder die oben beschriebene, neu erstellte Netzwerkfreigabe verwendet werden:</p>
<p><a class="fancybox" href="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2010/12/backup-target.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-631" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="Windows Server-Sicherung: Backup-Ziel" src="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2010/12/backup-target-300x139.jpg" border="0" alt="" width="300" height="139" /></a></p>
<p>Der Vorteil der Sicherung besteht darin, dass die Betriebssystem-integrierten VSS-Funktionen (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Volume_Shadow_Copy_Service" target="_blank">Volume Shadow Copy Services</a>) genutzt werden.</p>
<p><a class="fancybox" href="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2010/12/backup-gui-nw.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-637" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="Windows Server-Sicherung: Einmalsicherung im Netzwerk" src="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2010/12/backup-gui-nw-286x300.jpg" border="0" alt="" width="286" height="300" /></a></p>
<p>Dadurch wird zur Laufzeit ein konsistentes Backup erstellt, dass jederzeit f&uuml;r eine Systemwiederherstellung verwendet werden kann. Auf dem Backupserver wird durch die Sicherung die folgende Verzeichnisstruktur erstellt:</p>
<blockquote><p>\\[<strong>Backupserver</strong>]\Backup\WindowsImageBackup\[<strong>Server</strong>]\Backup [<strong>Date</strong>][<strong>Time</strong>]</p></blockquote>
<p>Der Servername ist dabei der Name des gesicherten Systems. In dem untersten Backup-Ordner befinden sich nach der Sicherung einige XML-Dateien (Konfigurationsdaten) und die Sicherung als VHD-Datei (<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/VHD_(file_format)" target="_blank">Virtual Hard Disk</a>). Bei der Sicherung mehrerer, verschiedener Systeme (durchaus auch zur gleichen Zeit) befinden sich unterhalb des Ordners <em><span style="color: #003366;">WindowsImageBackup</span></em> dann die entsprechenden Ordner mit den jeweiligen Servernamen. So gibt es eine zentrale Stelle aller Sicherungsabbilder, die zur Wiederherstellung genutzt und vom Backupserver auf Band gesichert werden k&ouml;nnen.</p>
<p>Leider lassen sich mit Hilfe des <span style="color: #003366;">Sicherungszeitplanes</span> beim Windows Server 2008 keine Sicherungen auf Netzlaufwerke planen, es k&ouml;nnen lediglich lokale Datentr&auml;ger genutzt werden. Steht kein solcher zus&auml;tzlicher Datentr&auml;ger zur Verf&uuml;gung bricht die Einrichtung des Zeitplanes mit folgender Fehlermeldung ab:</p>
<p><a href="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2010/12/backup-task-nodisk.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-634" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="Windows Server-Sicherung: kein Datentr&auml;ger verf&uuml;gbar" src="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2010/12/backup-task-nodisk-300x134.jpg" border="0" alt="" width="300" height="134" /></a></p>
<p>Doch es gibt Abhilfe in Form eines Skriptes. Ich habe f&uuml;r diese Zwecke ein einfaches Batch (CMD-Datei) geschrieben (Voraussetzung sind die installierten Befehlszeilentools):</p>
<blockquote><p>@echo off<br />
set logfile=[LOGFILE]<br />
echo Backup-Start: %DATE% um %TIME% Uhr &gt; %logfile%<br />
echo &#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;- &gt;&gt; %logfile%<br />
wbadmin start backup -backuptarget:\\[BACKUPSERVER]\[FREIGABE] -include:c:,d: -allcritical -quiet &gt;&gt; %logfile%<br />
echo &#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;- &gt;&gt; %logfile%<br />
echo Backup-Ende:  %DATE% um %TIME% Uhr &gt;&gt; %logfile%</p></blockquote>
<p>In dem Skript sind die Variablen<span style="color: #003366;"> [LOGFILE]</span> durch den Pfad und Dateinamen der Protokolldatei zu ersetzten &#8211; sofern ben&ouml;tigt. Die Variablen <span style="color: #003366;">[BACKUPSERVER]</span> und<span style="color: #003366;"> [FREIGABE</span>] m&uuml;ssen mit dem Namen des Zielservers und dessen Freigabe ersetzt werden. Au&szlig;erdem m&uuml;ssen die Laufwerksbuchstaben nach der <span style="color: #003366;"><em>-include</em></span> Option entsprechend dem jeweiligen System angepasst werden (Komma-getrennt). Der Schalter <span style="color: #003366;"><em>-allCritical</em></span> bewirkt, dass automatisch alle Volumes in die Sicherung eingebunden werden, die f&uuml;r eine vollst&auml;ndige Wiederherstellung des Systems ben&ouml;tigt werden (Systemvolume). Das Skript kann nun als <span style="color: #003366;">Task in der Aufgabenplanung</span> des Servers verwendet werden, um die Systeme bspw. t&auml;glich in der Nacht zu sichern.</p>
<h4>Windows Server 2008 R2</h4>
<p>In der neuen Version der Windows Server-Sicherung des R2 hat sich einiges getan. Im Gegensatz zur alten Version k&ouml;nnen nun &#8211; sowohl bei der Einmalsicherung als auch mit Hilfe des Sicherungszeitplanes &#8211; fein granulierte Sicherungselemente ausgew&auml;hlt werden. W&auml;hlt man den &#034;<span style="color: #003366;">Benutzerdefinierten Konfigurationstyp</span>&#034;, so lassen sich in Elemente bis auf Dateiebene zur Sicherung hinzuf&uuml;gen:</p>
<p><a class="fancybox" href="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2010/12/wds-r2-sicherungsauswahl.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-724" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="WDS: 2008 R2 Sicherungsauswahlliste" src="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2010/12/wds-r2-sicherungsauswahl-300x170.jpg" border="0" alt="" width="300" height="170" /></a></p>
<p>Da der Sicherungszeitplan des Windows Server 2008 R2 nun als Zieltyp auch Netzwerkfreigaben unterst&uuml;tzt, wird das obige Skript nicht mehr ben&ouml;tigt. Stattdessen w&auml;hlt man die zu sichernden Elemente, wie</p>
<ul>
<li>Bare-Metal-Recovery</li>
<li>Systemstatus (wird bei Bare-Metal-Recovery automatisch gew&auml;hlt)</li>
<li>Systemvolume (wird bei Bare-Metal-Recovery automatisch gew&auml;hlt)</li>
<li>zus&auml;tzliche Ordner oder Dateien auf weiteren Volumes</li>
</ul>
<p>aus. Unter den erweiterten Einstellungen lassen sich dann au&szlig;erdem noch Ausschl&uuml;sse definieren (allerdings nur von Elementen auf zus&auml;tzlichen, nicht Bare-Metal-Recovery-relevanten Volumes) und VSS-Einstellungen konfigurieren. Danach kann eine t&auml;gliche Sicherungszeit oder auch mehrmalig pro Tag definiert werden:</p>
<p><a class="fancybox" href="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2010/12/wds-r2-time.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-725" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="WDS: 2008 R2: Sicherungszeitoptionen" src="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2010/12/wds-r2-time-300x223.jpg" border="0" alt="" width="300" height="223" /></a></p>
<p>Der Clou &#8211; und damit wesentlicher Vorteil und Unterschied zur Version vom Windows Server 2008 &#8211; ist aber, dass als Sicherungsziel nun ein freigegebener Netzwerkordner angegeben werden kann:</p>
<p><a class="fancybox" href="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2010/12/wds-r2-target.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-726" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="WDS: 2008 R2: Sicherungsziel - Netzwerkfreigabe" src="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2010/12/wds-r2-target-300x223.jpg" border="0" alt="" width="300" height="223" /></a></p>
<p>Nach der Eingabe der Benutzerauthentifizierung wird die Sicherung eingerichtet und im Hauptfenster des WDS angezeigt:</p>
<p><a class="fancybox" href="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2010/12/wds-r2-main.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-727" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="WDS: 2008 R2: Sicherungs&uuml;bersicht" src="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2010/12/wds-r2-main-300x126.jpg" border="0" alt="" width="300" height="126" /></a></p>
<h4>Windows Server 2008 und R2</h4>
<p>Die Dauer einer (initialen) Sicherung ist abh&auml;ngig von der Gr&ouml;&szlig;e der Volumes und den installierten Anwendungen, den durchschnittlichen &Auml;nderungsdaten der zu sichernden Volumes, der Geschwindigkeit der Festplatten und des Netzwerkes &#8211; typischerweise ben&ouml;tigt sie mehrere Minuten. Beschleunigen l&auml;sst sich dieses Verhalten aber durch die Aktivierung der Funktion <span style="color: #003366;">Schattenkopien</span> auf dem bzw. den Quell-Laufwerk(en):</p>
<p><a class="fancybox" href="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2010/12/shadow-copy-settings.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-690" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="Laufwerksoption: Schattenkopien" src="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2010/12/shadow-copy-settings-300x230.png" border="0" alt="" width="300" height="230" /></a></p>
<p>Wird diese Funktion aktiviert, werden diese Schattenkopien f&uuml;r die Sicherung verwendet. Abh&auml;ngig von der &Auml;nderungsrate der Daten auf dem Quell-Laufwerk(en) dauert eine wiederholte Sicherung nur noch wenige Sekunden bis zu einigen Minuten. Eine akzeptable Zeit und eine super Funktion, wie ich finde.</p>
<blockquote><p>Um Missverst&auml;ndnisse zu vermeiden, sei an dieser Stelle gesagt, dass mit dieser Variante &#8211; egal ob Windows Server 2008 oder 2008 R2 &#8211; KEINE inkrementellen Sicherungen erstellt werden. Das vorherige Backup wird immer durch die neue Sicherung ersetzt.</p></blockquote>
<p>Die Version und die Art der Verwendung eines erstellten Backups f&uuml;r die Wiederherstellung kann mit Hilfe des Befehls</p>
<blockquote><p>wbadmin get version -machine:[Server] -backuptarget:\\[Backupserver]\[Freigabe]</p></blockquote>
<p>&uuml;berpr&uuml;ft werden. Die Verwendung des<em><span style="color: #003366;"> -allcritical</span></em> Schalters bei der Sicherung bewirkt, dass die Sicherung f&uuml;r ein &#034;<span style="color: #003366;">Bare-Metal-Recovery</span>&#034; verwendet werden kann:</p>
<p><a class="fancybox" href="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2010/12/wbadmin-get-versions.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-682" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="WBADMIN: Get Versions" src="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2010/12/wbadmin-get-versions-300x54.png" border="0" alt="" width="300" height="54" /></a></p>
<h3><strong>Recovery</strong></h3>
<p>Leider wird &#8211; viel zu oft &#8211; die Wiederherstellung (in unterschiedlichen Szenarien) von Daten vernachl&auml;ssigt oder erst gar nicht betrachtet. Dabei bedeutet eine funktionierende Datensicherung <strong>nicht</strong>, dass im <em>Worst Case</em> ein System innerhalb k&uuml;rzester Zeit auch wieder betriebsbereit ist. Hier sind ebenfalls mehrstufige Konzepte notwendig und vor allen Dingen <strong>zu testen</strong>. F&uuml;r die Windows Server-Sicherung betrachte ich hier den Fall, dass der Server vollst&auml;ndig wiederhergestellt werden muss (S<em>tart from scratch</em> oder auch <em>Bare Metal Recovery</em>).</p>
<p>Zu Beginn ben&ouml;tigt man den Installationsdatentr&auml;ger des ehemals installierten Betriebssystems. Experten k&ouml;nnen sich auch mit Hilfe des <a href="http://www.microsoft.com/downloads/en/details.aspx?familyid=C7D4BC6D-15F3-4284-9123-679830D629F2&amp;displaylang=en" target="_blank">WAIK</a> (<span style="color: #003366;">Windows Automated Installation Kit</span>) ein eigenes Startabbild erstellen und dieses auf einem <a title="Windows-Bereitstellungsdienste – Installation(en) leicht gemacht" href="http://bent-blog.de/windows/windows-bereitstellungsdienste-installationen-leicht-gemacht/">WDS-Server via PXE</a> bereitstellen &#8211; was den Vorgang deutlich komfortabler und schneller macht. Beim Booten vom Installations-Datentr&auml;ger muss im Installationsmen&uuml; der Punkt <span style="color: #003366;">Computerreparaturoptionen</span> ausgew&auml;hlt werden:</p>
<p><a class="fancybox" href="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2010/12/recovery-dvd-menu.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-639" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="Recovery: Computerreparaturoptionen" src="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2010/12/recovery-dvd-menu-300x221.jpg" border="0" alt="" width="300" height="221" /></a></p>
<p>Im folgenden Fenster kann man f&uuml;r das betreffende System eventuell ben&ouml;tigte Treiber (bspw. Netzwerk) laden (USB wird unterst&uuml;tzt), um Zugriff auf das Sicherungsabbild im Netzwerk zu erhalten. Da das System &#034;jungfr&auml;ulich&#034; ist, wird hier logischerweise kein installiertes Betriebssystem angezeigt.</p>
<p><a class="fancybox" href="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2010/12/recovery-options.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-641" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="Systemwiederherstellungsoptionen" src="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2010/12/recovery-options-300x227.jpg" border="0" alt="" width="300" height="227" /></a></p>
<p>Anschlie&szlig;end ist die <span style="color: #003366;">Windows-Complete PC-Wiederherstellung</span> zu starten:</p>
<p><a class="fancybox" href="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2010/12/recovery-complete-pc.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-640" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="Windows Complete PC-Wiederherstellung" src="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2010/12/recovery-complete-pc-300x50.jpg" border="0" alt="" width="300" height="50" /></a></p>
<p>Die erste Warnmeldung kann ignoriert und abgebrochen werden:</p>
<p><a class="fancybox" href="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2010/12/recovery-warning.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-642" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="Warnung: keine Sicherung gefunden" src="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2010/12/recovery-warning-300x136.jpg" border="0" alt="" width="300" height="136" /></a></p>
<p>Danach w&auml;hlt man den Punkt &#034;<span style="color: #003366;">Andere Sicherung wiederherstellen</span>&#034; und w&auml;hlt unter &#034;<span style="color: #003366;">Erweitert</span>&#034; den Punkt &#034;<span style="color: #003366;">Im Netzwerk nach einer Sicherung suchen</span>&#034; aus:</p>
<p><a class="fancybox" href="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2010/12/recovery-nw-search.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-643" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="Wiederherstellung: im Netzwerk suchen" src="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2010/12/recovery-nw-search-300x114.jpg" border="0" alt="" width="300" height="114" /></a></p>
<p>Danach wird das Netzwerk gestartet und eine IP Adresse vom DHCP Server (<em><span style="color: #800000;">erforderlich!</span></em>) empfangen. Anschlie&szlig;end kann das Verzeichnis auf dem Backupserver angegeben werden:</p>
<p><a class="fancybox" href="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2010/12/recovery-nw.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-644" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="Wiederherstellung: Ort der Sicherung" src="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2010/12/recovery-nw-300x142.jpg" border="0" alt="" width="300" height="142" /></a></p>
<p>Nun muss man sich noch authentifizieren um Zugriff auf die Sicherung zu erhalten und bekommt im folgenden Fenster die existierenden Sicherungen angezeigt.</p>
<p><a class="fancybox" href="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2010/12/recovery-image.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-646" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="Wiederherstellung: Auswahl der Sicherung" src="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2010/12/recovery-image-300x193.jpg" border="0" alt="" width="300" height="193" /></a></p>
<p>Im n&auml;chsten Schritt muss noch das (oder die) entsprechende Volume(s) ausgew&auml;hlt werden, die wiederhergestellt werden sollen.</p>
<p><a class="fancybox" href="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2010/12/recovery-drive.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-647" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="Wiederherstellung: Auswahl des Datentr&auml;gers" src="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2010/12/recovery-drive-300x172.jpg" border="0" alt="" width="300" height="172" /></a></p>
<p>Zum Abschluss kann man noch entscheiden, ob ein (Ziel-)Datentr&auml;ger von der Wiederherstellung ausgeschlossen, zus&auml;tzliche Treiber installiert, der Computer nach der Wiederherstellung neu gestartet oder ein CHKDSK ausgef&uuml;hrt werden soll.</p>
<p><a class="fancybox" href="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2010/12/recovery-laststep.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-648" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="Wiederherstellung: Datentr&auml;ger ausschlie&szlig;en" src="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2010/12/recovery-laststep-300x209.jpg" border="0" alt="" width="300" height="209" /></a></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">Achtung</span></strong>: Um b&ouml;se &Uuml;berraschung zu vermeiden, eine wichtige Information zur Gr&ouml;&szlig;e des Zieldatentr&auml;gers. Der Datentr&auml;ger, auf dem die Volumes (System und evtl. weitere) wiederhergestellt werden sollen, darf <strong>nicht</strong> kleiner sein als der urspr&uuml;ngliche Datentr&auml;ger &#8211; die Wiederherstellung kann sonst die Partitionsdaten nicht einrichten und meldet einen Fehler. Der umgekehrte Fall funktioniert problemlos.</p>
<p>Die Wiederherstellung dauert abh&auml;ngig von der Netzwerkgeschwindigkeit und der Gr&ouml;&szlig;e der Sicherung einige Minuten.</p>
<p><a class="fancybox" href="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2010/12/recovery-process.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-649" style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="Wiederherstellung: Fortschritt" src="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2010/12/recovery-process-300x123.jpg" border="0" alt="" width="300" height="123" /></a></p>
<p>Das System wird im Anschluss neu gestartet. Je nach Einsatz des Servers sind evtl. noch weitere R&uuml;cksicherungsschritte notwendig (bspw. durch Backupl&ouml;sung auf Dateiebene), das System ist aber sofort &#8211; mit seiner urspr&uuml;nglichen Konfiguration &#8211; einsatzbereit und nutzbar.</p>
<h4><strong>Fazit</strong></h4>
<p><strong></strong>Wie schon erw&auml;hnt, nutze ich das Feature nur als automatisierte Recovery Option, sie ersetzt keinesfalls eine Backupl&ouml;sung zum Zwecke der Wiederherstellung einzelner Dateien oder deren St&auml;nde. Auf Grund der M&ouml;glichkeit der Sicherung eines Systems zur Laufzeit, sowie der extrem schnellen Aktualisierungs-Sicherungen und der Integration im Betriebssystem (Sicherung und Wiederherstellung) bin ich von dem Produkt begeistert. Die Integration in einem mehrstufigen Sicherungskonzept, ist aus meiner Sicht deshalb sinnvoll und funktional. So sichern wir typischerweise Serversysteme immer mehrfach: mit Hilfe der Windows Server-Sicherung zu Recovery-Zwecken und zus&auml;tzlich auf Datei-Ebene mit einem weiteren Backup-Produkt. Man sollte immer bedenken: Eine Wiederherstellung kann immer nur dann z&uuml;gig funktionieren, wenn bereits im Vorfeld verschiedene Faktoren beachtet und getestet wurden.</p>
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</ol>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>AD: Betriebsmaster-Ausfall &#8211; was tun?</title>
		<link>http://www.faq-o-matic.net/2010/09/09/ad-betriebsmaster-ausfall-was-tun/</link>
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		<pubDate>Thu, 09 Sep 2010 06:33:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils Kaczenski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Active Directory]]></category>
		<category><![CDATA[Datensicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Wiederherstellung]]></category>

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		<description><![CDATA[In Gespr&#228;chen &#252;ber die Datensicherung und Wiederherstellung von Active Directory kommt immer wieder die Frage auf: Was mache ich denn, wenn einer der Betriebsmaster ausgefallen ist? Oft gefolgt von der Frage: Sollte ich mein AD-Backup auf dem Rolleninhaber ausf&#252;hren? Dahinter steht oft eine ungenaue Vorstellung von den Betriebsmastern. Im Folgenden daher ein paar Hinweise dazu. [...]<h3>Verwandte Beiträge:</h3><ol>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="" align="left" src="http://vg06.met.vgwort.de/na/a5f0b18b2ca64985a6321dc42298dfbe" width="1" height="1" />In Gespr&auml;chen &uuml;ber die Datensicherung und Wiederherstellung von Active Directory kommt immer wieder die Frage auf: Was mache ich denn, wenn einer der Betriebsmaster ausgefallen ist? Oft gefolgt von der Frage: Sollte ich mein AD-Backup auf dem Rolleninhaber ausf&uuml;hren?</p>
<p>Dahinter steht oft eine ungenaue Vorstellung von den Betriebsmastern. Im Folgenden daher ein paar Hinweise dazu.</p>
<p> <span id="more-2588"></span><br />
<h4>Was sind Betriebsmaster?</h4>
<p>In der Multi-Master-Replikation von Active Directory ist grunds&auml;tzlich jeder Dom&auml;nencontroller (DC) einer Dom&auml;ne vollst&auml;ndig schreibberechtigt f&uuml;r die AD-Datenbank. Dabei gibt es gar nicht “eine” Datenbank, sondern jeder DC hat seine eigene, unabh&auml;ngige Kopie. Diese gleichen alle DCs &uuml;ber ein sehr leistungsf&auml;higes Replikationssystem ab.</p>
<p>Selbstverst&auml;ndlich kann es dabei zu Replikationskonflikten kommen. Im einfachsten Fall haben zwei DCs dasselbe Objekt (z.B. einen User) ge&auml;ndert. Welche &Auml;nderung greift nun? Einen &Uuml;berblick &uuml;ber die Replikation und die Konfliktbehandlung hat Philipp F&ouml;ckeler vor Kurzem hier gegeben:</p>
<p>[faq-o-matic.net » Active-Directory-Replikation im Detail]    <br /><a href="http://www.faq-o-matic.net/2010/08/31/active-directory-replikation-im-detail/">http://www.faq-o-matic.net/2010/08/31/active-directory-replikation-im-detail/</a> </p>
<p>Nun ist diese Form der Konfliktaufl&ouml;sung f&uuml;r “normale” Daten und Vorg&auml;nge v&ouml;llig ausreichend. Es gibt aber ein paar Dinge, die man besser nicht dem “Zufall” &uuml;berlassen sollte, weil sie zu kritisch f&uuml;r Active Directory sind. Dazu z&auml;hlen etwa &Auml;nderungen am AD-Schema (also der Datenbank-Definition, die festlegt, welche Objekte man &uuml;berhaupt speichern kann und wie diese beschaffen sein m&uuml;ssen) oder das Erzeugen neuer Dom&auml;nen. In solchen F&auml;llen entst&uuml;nde ein undefinierter Zustand, wenn zwei DCs unabh&auml;ngig voneinander z.B. dieselbe Datenfeld-Definition &auml;ndern oder eine neue Dom&auml;ne mit demselben Namen erzeugten.</p>
<p>Daher sind einige solcher Funktionen nur auf jeweils einem DC in der Dom&auml;ne bzw. sogar im Forest m&ouml;glich. Man nennt diese Funktionen “Flexible Single-Master Operations” (FSMO). Der DC, der eine solche Funktion aus&uuml;bt, ist der “FSMO Role Owner” oder im Deutschen “Betriebsmaster”.</p>
<p>Hier (nochmal) eine kurze &Uuml;bersicht:</p>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="2" width="522">
<tbody>
<tr>
<td valign="top" width="119"><strong>Rolle</strong></td>
<td valign="top" width="80"><strong>Bereich</strong></td>
<td valign="top" width="321"><strong>Funktion</strong></td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="119">PDC-Emulator</td>
<td valign="top" width="80">Dom&auml;ne</td>
<td valign="top" width="321">Zentraler Zeitserver, Steuerung kritischer Replikationsprozesse, einiges Weitere. Fr&uuml;her war diese Rolle deshalb wichtig, weil sie Clients unter NT 4.0 vorgaukelte, der PDC zu sein.</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="119">RID-Master</td>
<td valign="top" width="80">Dom&auml;ne</td>
<td valign="top" width="321">Verteilen von RID-Pools (Relative Identifier), mit denen die anderen DCs eindeutige SIDs (Security Identifier) erzeugen k&ouml;nnen (f&uuml;r User, Gruppen, Computer).</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="119">Infrastruktur-Master</td>
<td valign="top" width="80">Dom&auml;ne</td>
<td valign="top" width="321">Abgleich der Dom&auml;nen-Daten mit denen des Global Catalog. In Einzeldom&auml;nen praktisch funktionslos.</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="119">Domain Naming Master</td>
<td valign="top" width="80">Forest</td>
<td valign="top" width="321">Erzeugen neuer Dom&auml;nen im Forest. Der DNS-Master stellt eindeutige Dom&auml;nennamen sicher.</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="119">Schema-Master</td>
<td valign="top" width="80">Forest</td>
<td valign="top" width="321">Verwaltet die Master-Kopie des Schema. Nur auf diesem DC kann man das Schema &auml;ndern.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h4>Wie wichtig sind Betriebsmaster?</h4>
<p>Die Betriebsmaster sind f&uuml;r den ordnungsgem&auml;&szlig;en Betrieb des Active Directory zwingend notwendig. Allerdings ranken sich aus diesem Grund auch einige Mythen um diese Funktionen. Daher hier ein paar n&auml;here Hinweise.</p>
<ul>
<li>Wenn eine oder mehrere der Betriebsmaster-Funktionen nicht erreichbar sind, wird AD auf Dauer nicht richtig funktionieren. Wichtig ist dabei der Aspekt “auf Dauer”: Wenn eine solche Funktion nur kurze Zeit offline ist, stellt das in fast keiner Situation ein Problem dar. </li>
<li>Der Ausfall eines Betriebsmaster-DC stellt also keinen Grund zur Hektik dar! Man hat ausreichend Zeit, die Situation zu bewerten und die n&auml;chsten Schritte festzulegen. </li>
<li>Die Betriebsmaster-Funktionen erzeugen auch in gro&szlig;en Umgebungen keine nennenswerte zus&auml;tzliche Last auf den Servern. Es ist nicht n&ouml;tig, daf&uuml;r “gr&ouml;&szlig;ere” Serverhardware vorzusehen. </li>
<li>Aus diesem Grund gibt es auch in fast keiner Umgebung einen Grund, die Betriebsmasterrollen auf mehrere DCs zu verteilen. Es hat sich die Empfehlung eingeb&uuml;rgert, die FSMO-Rollen auf dem DC zu belassen, auf dem sie urspr&uuml;nglich sind, solange dieser Server nicht au&szlig;er Betrieb geht.      <br />Aus Windows-2000-Zeiten gibt es noch Empfehlungen, wie man die Rollen verteilen soll. Diese Empfehlungen sind heute nicht mehr ad&auml;quat (sie waren schon unter Windows 2000 f&uuml;r fast alle Umgebungen zu hoch gegriffen). </li>
<li>Es ist allerdings wichtig, den administrativen Zugang zu Betriebsmaster-Funktionen einzugrenzen. Das gilt aber eigentlich f&uuml;r alle administrativen Funktionen, insbesondere wenn sie AD betreffen. </li>
</ul>
<h4>Wie verwalte ich Betriebsmaster?</h4>
<p>Dazu haben wir ein paar &auml;ltere Artikel, die immer noch zutreffen:</p>
<p>[faq-o-matic.net » Wie verwalte ich die speziellen Dom&auml;nencontroller-Rollen?]    <br /><a href="http://www.faq-o-matic.net/2005/03/22/wie-verwalte-ich-die-speziellen-domaenencontroller-rollen/">http://www.faq-o-matic.net/2005/03/22/wie-verwalte-ich-die-speziellen-domaenencontroller-rollen/</a> </p>
<p>[faq-o-matic.net » Wie kann ich Betriebsmasterrollen offline &uuml;bertragen?]    <br /><a href="http://www.faq-o-matic.net/2004/11/12/wie-kann-ich-betriebsmasterrollen-offlineuebertragen/">http://www.faq-o-matic.net/2004/11/12/wie-kann-ich-betriebsmasterrollen-offlineuebertragen/</a> </p>
<h4>Was tun, wenn ein Betriebsmaster ausf&auml;llt?</h4>
<p>Sollte der DC, der eine (oder besser: mehrere) Betriebsmaster-Rollen h&auml;lt, ausfallen, so ist das Wichtigste: Ruhe bewahren. Im Wesentlichen gilt es zwei Situationen zu unterscheiden.</p>
<ol>
<li><strong>Handelt es sich um ein vor&uuml;bergehendes Problem?        <br /></strong>Falls das Problem absehbar innerhalb weniger Tage zu beheben ist, so braucht man einfach gar nichts zu tun au&szlig;er den ausgefallenen Server zu reparieren. Alle normalen Vorg&auml;nge innerhalb der AD-Administration laufen unbeeindruckt weiter: Anmelden, Zugriffsrechte verwalten, neue Objekte erzeugen. Das Wesentliche, das nicht mehr geht: Neue Dom&auml;nen anlegen (aber wie oft tut man das schon?) und das Schema bearbeiten (was auch nicht h&auml;ufiger geschieht). In Ausnahmef&auml;llen kann es sein, dass man keine neuen Sicherheitsobjekte (User, Gruppen, Computer) mehr erzeugen kann (weil keine neuen RIDs mehr frei sind), aber das tritt erst nach mehreren 100 neuen Objekten auf – auch das d&uuml;rfte in den meisten Umgebungen nicht innerhalb von wenigen Tagen der Fall sein.       <br />Sobald der FSMO-Rolleninhaber wieder online ist, funktionieren alle Vorg&auml;nge wieder. </li>
<li><strong>Handelt es sich um ein bleibendes Problem?        <br /></strong>Ist absehbar, dass der ausgefallene Server nicht wieder online gehen kann – etwa wegen eines kompletten Hardwareschadens –, so plant man in Ruhe die &Uuml;bertragung der FSMO-Rollen auf einen der anderen DCs. Der eigentliche Vorgang ist in dem oben verlinkten Artikel beschrieben.       <br />Nach der Rollen-&Uuml;bertragung auf einen anderen DC entfernt man den “gestorbenen” alten DC aus dem AD (seit Windows 2008 reicht es aus, das Computerobjekt in “Active Directory-Benutzer und –Computer” zu l&ouml;schen).       <br /><strong>Wichtig:</strong> Nun muss man sicherstellen, dass der ausgefallene DC auch nach einer m&ouml;glichen Reparatur <em>nie</em> wieder online ans Netz geht. Muss man die Maschine doch noch einmal hochfahren, um etwa Daten zu retten, so tut man dies <em>ohne Netzwerkverbindung zum AD</em>. Ist die Hardware repariert, so l&ouml;scht man die Festplatte und installiert Windows neu – erst dann darf der Server wieder Kontakt zum AD bekommen. </li>
</ol>
<h4>Sollte ich die AD-Datensicherung auf einem Betriebsmaster ausf&uuml;hren?</h4>
<p>Nach den obigen Ausf&uuml;hrungen d&uuml;rfte klar sein, dass der Ausfall eines Betriebsmasters keine kritische Situation darstellt. Es entstehen also keine Vorteile daraus, das AD-Backup auf einem Betriebsmaster auszuf&uuml;hren. Man sollte sich einfach an die Grundlinie halten, das AD auf mindestens zwei DCs pro Dom&auml;ne regelm&auml;&szlig;ig zu sichern.</p>
<p>In gro&szlig;en Umgebungen mit mehr als zwei DCs ist es sogar empfehlenswert, das AD-Backup gerade <em>nicht</em> auf einem Betriebsmaster zu machen. Dahinter steht folgende &Uuml;berlegung: Wenn man die Betriebsmasterrolle mal auf einen anderen DC verschiebt und dann ein AD-Backup zur&uuml;ckspielen muss, in dem der Rolleninhaber noch der vorherige Server ist, dann kann es dazu kommen, dass nach dem Restore pl&ouml;tzlich zwei DCs sich f&uuml;r den Betriebsmaster halten. Auch das ist keine unbehebbare Situation, aber man kann sie einfach vermeiden, wenn man die Wahl hat, das Backup auf einem Nicht-FSMO-DC zu machen.</p>
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		<item>
		<title>Fallen und Auswege beim Recovery von Active Directory</title>
		<link>http://www.faq-o-matic.net/2010/03/31/fallen-und-auswege-beim-recovery-von-active-directory/</link>
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		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 18:44:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils Kaczenski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Active Directory]]></category>
		<category><![CDATA[Troubleshooting]]></category>
		<category><![CDATA[Wiederherstellung]]></category>

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		<title>Lazarus erweckt gel&#246;schte AD-Objekte bequem wieder zum Leben</title>
		<link>http://www.faq-o-matic.net/2010/01/21/lazarus-erweckt-gelschte-ad-objekte-bequem-wieder-zum-leben/</link>
		<comments>http://www.faq-o-matic.net/2010/01/21/lazarus-erweckt-gelschte-ad-objekte-bequem-wieder-zum-leben/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 07:22:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Föckeler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Active Directory]]></category>
		<category><![CDATA[Tools]]></category>
		<category><![CDATA[Wiederherstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Windows Server 2008 R2]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit Windows Server 2008 R2 hat Microsoft den Active Directory Recycle Bin eingef&#252;hrt. Dieses Feature verspricht eine vollst&#228;ndige Wiederherstellung von gel&#246;schten AD Objekten mit allen Eigenschaften. Da freut sich der AD Administrator, denn bei der in fr&#252;heren Versionen zur Verf&#252;gung stehenden Tombstone Reanimation geht die referenzielle Integrit&#228;t der wiederhergestellten Objekte verloren (Gruppenmitgliedschaften und andere Link-Attribute). [...]<h3>Verwandte Beiträge:</h3><ol>
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<li><a href='http://www.faq-o-matic.net/2011/10/10/dynamische-objekte-in-ad-unbekannt-und-gefhrlich/' rel='bookmark' title='Dynamische Objekte in AD: Unbekannt und gef&auml;hrlich'>Dynamische Objekte in AD: Unbekannt und gef&auml;hrlich</a> <small>Es ist weithin unbekannt, dass Active Directory bereits seit Windows...</small></li>
<li><a href='http://www.faq-o-matic.net/2003/11/17/wie-stelle-ich-das-ad-wieder-her/' rel='bookmark' title='Wie stelle ich das AD wieder her?'>Wie stelle ich das AD wieder her?</a> <small>Grunds&auml;tzlich ist ein Restore des AD in einer richtig aufgebauten...</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Windows Server 2008 R2 hat Microsoft den <strong>Active Directory Recycle Bin</strong> eingef&uuml;hrt. Dieses Feature verspricht eine vollst&auml;ndige Wiederherstellung von gel&ouml;schten AD Objekten mit allen Eigenschaften. Da freut sich der AD Administrator, denn bei der in fr&uuml;heren Versionen zur Verf&uuml;gung stehenden <em>Tombstone Reanimation</em> geht die referenzielle Integrit&auml;t der wiederhergestellten Objekte verloren (Gruppenmitgliedschaften und andere Link-Attribute).</p>
<p>So weit, so sch&ouml;n. Nun fragen sich viele beim Blick auf Ihren Windows 2008 Dom&auml;nen-Controller: &#034;Wo ist denn nun der angek&uuml;ndigte AD-Papierkorb? Man sieht ja gar nichts!&#034;</p>
<p><span id="more-2060"></span></p>
<p>Tatsache ist:</p>
<ul>
<li>Beim <em>AD Recycle Bin</em> handelt es sich nicht um eine Erweiterung, die man als &#034;Papierkorb&#034; in den grafischen Admin-Utilties sieht, es ist lediglich ein technische Feature, das die Objekte im altbekannten Container &#034;<strong>Deleted Objects</strong>&#034; komplett wiederherstellbar macht. Dieser versteckte Systemorder befindet sich in jeder Active-Directory-Partition in der Root, l&auml;sst sich aber in den Standard-Utilities (z.B. <em>Active Directory Users and Computers, ADSI Edit</em>) nicht anzeigen.</li>
<li>Das <em>AD Recycle Bin</em> ist standardm&auml;&szlig;ig deaktiviert, man muss also zuerst Hand anlegen, bevor man gel&ouml;schte Objekte ohne gro&szlig;en Aufwand wiederherstellen kann. Die Aktivierung des AD-Recycle-Bin-Features gelingt &uuml;brigens nur, wenn der <em>Functional Level</em> des gesamten AD-Forests auf Windows Server 2008 R2 steht, es m&uuml;ssen also alle DCs im Forest mindestens mit Windows Server 2008 R2 laufen. Einmal aktiviert, stehen die M&ouml;glichkeiten des <em>AD Recycle Bin</em> im gesamten Forest zur Verf&uuml;gung.</li>
<li>Es gibt f&uuml;r Objekte im Recycle Bin nun zwei verschiedene Zust&auml;nde: &#034;<strong>Deleted</strong>&#034; und &#034;<strong>Recycled</strong>&#034;. Lediglich im Zustand &#034;<strong>Deleted</strong>&#034; k&ouml;nnen Objekte noch zur&uuml;ckgeholt werden, Sie verbleiben danach als &#034;<strong>Recycled</strong>&#034;-Objekte nur noch zum Zweck der internen AD Replikation in der Datenbank, bevor sie endg&uuml;ltig verschwinden:
<p><a href="http://www.faq-o-matic.net/wp-content/uploads/2010/01/clip_image002.jpg"><img style="border-width: 0px" src="http://www.faq-o-matic.net/wp-content/uploads/2010/01/clip_image002_thumb.jpg" border="0" alt="clip_image002" width="279" height="117" /></a></li>
</ul>
<p>Es existieren die beiden Werte <strong>msDS-deletedObjectLifetime</strong> und <strong>tombstoneLifetime</strong>, die die Aufenthaltsdauer der Objekte im Deleted-Objects-Container steuern. In einer reinrassigen (sprich neu installierten) Windows-2008-R2-Umgbung sind beide Werte standardm&auml;&szlig;ig auf 180 Tage gesetzt.</p>
<p>In einem <a href="http://technet.microsoft.com/en-us/library/dd392261(WS.10).aspx"><strong>AD Recycle Bin Artikel im Technet</strong></a> sind alle entsprechenden Details dargelegt, hier wird auch beschrieben, wie der <em>AD Recycle Bin</em> mit Powershell-Befehlen aktiviert wird und wie man dann mit <em>Get-ADObject</em> und <em>Restore-ADObject</em> die Wiederherstellung in der Power Shell durchf&uuml;hrt.</p>
<p>Dieses Verfahren ist jedoch recht umst&auml;ndlich, wenn z.B. aus Versehen ein OU mit Unter-OUs und vielen Objekten darin gel&ouml;scht wurde. Dann muss man diese Objekte n&auml;mlich umst&auml;ndlich identifizieren (wer sch&uuml;ttelt schon schnell mal einen <em>Get-ADObject</em>-Filter aus dem &Auml;rmel, der alle Objekte umfasst, die innerhalb der letzten Stunde gel&ouml;scht wurden?) und dann wiederherstellen, aber bitte die gel&ouml;schten OUs zuerst, denn <em>Restore-Object</em> kann zusammen mit Objekten nicht automatisch ihre ebenfalls gel&ouml;schten dar&uuml;ber liegenden Container wiederherstellen.</p>
<p>All dies hat mich dazu bewogen, ein kostenloses grafisches Utility zu entwickeln, das den bequemen Zugriff auf den &#034;Deleted Objects&#034;-Container, die Wiederherstellung der gel&ouml;schten Objekte und die Aktivierung/Konfiguration des AD-Recycle-Bin-Features erlaubt: <strong>LAZARUS</strong>.</p>
<p><a href="http://www.ldapexplorer.com/de/lazarus.htm"><strong>Die LAZARUS Version 1.0.1 steht hier zum Download zur Verf&uuml;gung</strong></a>. Urspr&uuml;nglich war Lazarus ein Ableger meines kommerziellen LDAP Browsers &#034;LEX &#8211; The LDAP Explorer&#034; &#8211; in beiden werkelt die gleiche Browser-Engine unter der Motorhaube.</p>
<p><a href="http://www.faq-o-matic.net/wp-content/uploads/2010/01/clip_image004.jpg"><img style="border-width: 0px" src="http://www.faq-o-matic.net/wp-content/uploads/2010/01/clip_image004_thumb.jpg" border="0" alt="clip_image004" width="292" height="203" /></a></p>
<p>LAZARUS kann nun Folgendes:</p>
<ul>
<li>Den Deleted-Objects-Container und dessen Inhalt anzeigen (<em>falls dieser nicht zu sehen ist: In manchen Umgebungen kann nur der vordefinierte Administrator auf den Deleted-Objects-Container zugreifen, obwohl eigentlich eine Mitgliedschaft in den &#039;Administratoren&#039; der Dom&auml;ne ausreichen sollte!</em>)</li>
<li>Die gel&ouml;schten Objekte k&ouml;nnen bequem einzeln oder alle in einem Schritt per Mausklick an ihrem urspr&uuml;nglichen Platz oder an einem anderen Container wiederhergestellt werden.</li>
<li>Soll ein Objekt wiederhergestellt werden, dessen beherbergender Container auch gel&ouml;scht wurde, so wird dieser automatisch auch wiederhergestellt.</li>
<li>Das ganze klappt auch f&uuml;r AD-LDS-Umgebungen &#8211; LAZARUS kommt mit einem entsprechenden Dialog zum Aufbau von LDAP Connections zu beliebigen AD-Systemen (auch Dom&auml;nen- oder Forest-&uuml;bergreifend).</li>
<li>Ist der <em>AD Recycle Bin</em> nicht aktiv, dann kann er mit LAZARUS per Mausklick aktiviert werden (dazu braucht man jedoch Schreibrechte in der <em>AD Configuration Partition</em>, muss also Enterprise-Admin sein)</li>
<li>Alle Werte, die bestimmen, wie lange die gel&ouml;schten Objekte im Deleted-Objects-Container verharren und wiederherstellbar sind, k&ouml;nnen bequem &uuml;berpr&uuml;ft und gesetzt werden.<br />
<a href="http://www.faq-o-matic.net/wp-content/uploads/2010/01/clip_image005.gif"><img style="border-width: 0px" src="http://www.faq-o-matic.net/wp-content/uploads/2010/01/clip_image005_thumb.gif" border="0" alt="clip_image005" width="280" height="181" /></a></li>
</ul>
<p>Einige wichtige technische Informationen zu LAZARUS:</p>
<p>LAZARUS l&auml;uft unter Windows XP, Vista, Windows 7, Windows Sever 2003, Windows Server 2008 (und den jeweiligen R2-Fassungen). Eine explizite Installation von Binaries oder DLLs ist nicht notwendig, kopiert einfach die ausf&uuml;hrbare LAZARUS-Datei auf ein lokales Laufwerk und startet die Applikation.</p>
<p>Technische Voraussetzung: <a href="NET%20Framework%202.0%20Runtime%20Environment"><strong>.NET Framework 2.0 Runtime Environment</strong></a>. Die Laufzeitumgebung .NET Framework ist auf jedem Windows Vista, Windows 7 oder Windows Server 2008 bereits vorhanden, so dass Ihr hier LAZARUS verwenden k&ouml;nnen, ohne vorher .NET installieren zu m&uuml;ssen. Beachtet hierbei, dass die Betriebssysteme auf den neuesten Stand mit allen Hotfixes aktualisiert werden m&uuml;ssen, um &uuml;ber die passende .NET-Framework-Version zu verf&uuml;gen.</p>
<p>F&uuml;r Fragen und Anregungen bez&uuml;glich LAZARUS stehe ich gerne zur Verf&uuml;gung, einfach das <a href="http://community.ldapexplorer.com"><strong>LAZARUS-Forum in der LEX Online Community</strong></a> verwenden.</p>
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		<title>5 Jahre, 5 mal 5 Backup-Lizenzen</title>
		<link>http://www.faq-o-matic.net/2010/01/20/5-jahre-5-mal-5-backup-lizenzen/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Jan 2010 04:55:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils Kaczenski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Community]]></category>
		<category><![CDATA[Datensicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Events]]></category>
		<category><![CDATA[Tools]]></category>
		<category><![CDATA[Wiederherstellung]]></category>

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		<description><![CDATA[Zu unserem f&#252;nften Geburtstag haben wir ein besonderes Schmankerl f&#252;r unsere Leserinnen und Leser: Wir verlosen 25 Lizenzen der neuartigen Backup- und Versionierungs-Software Oops!Backup. Mit diesem Programm erh&#228;lt man eine komfortable Zeitmaschine f&#252;r alle Arten von Dokumenten: Versehentlich einen Abschnitt im Word-Dokument gel&#246;scht und gespeichert? Kein Problem – zur&#252;ck zum Stand von vor einer Stunde. [...]<h3>Verwandte Beiträge:</h3><ol>
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.faq-o-matic.net/wp-content/uploads/2010/01/ACOPLogo.png"><img style="border-right-width: 0px; margin: 0px 10px 10px 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="ACOP-Logo" border="0" alt="ACOP-Logo" align="left" src="http://www.faq-o-matic.net/wp-content/uploads/2010/01/ACOPLogo_thumb.png" width="124" height="73" /></a> Zu unserem <a href="http://www.faq-o-matic.net/?s=%225+Jahre%22">f&uuml;nften Geburtstag</a> haben wir ein besonderes Schmankerl f&uuml;r unsere Leserinnen und Leser: Wir verlosen 25 Lizenzen der neuartigen Backup- und Versionierungs-Software Oops!Backup. Mit diesem Programm erh&auml;lt man eine komfortable Zeitmaschine f&uuml;r alle Arten von Dokumenten: Versehentlich einen Abschnitt im Word-Dokument gel&ouml;scht und gespeichert? Kein Problem – zur&uuml;ck zum Stand von vor einer Stunde. Vorgestern ein Bild gel&ouml;scht? Kein Problem, sehen wir in den Ordner und klicken uns zur&uuml;ck, bis das Bild wieder da ist.</p>
<p> <span id="more-2048"></span>
<p>Oops!Backup wurde <a href="http://www.heise.de/ct/inhalt/2010/02/52">in c’t 2/2010 vorgestellt</a>. Gemeinsam mit dem Hersteller <a href="http://www.altaro.com/">Altaro</a> verlosen wir 25 Lizenzen der Software, die Benutzerdaten unter Windows XP bis Windows 7 sichern und sehr komfortabel versionsweise wiederherstellen kann. Die Verlosung l&auml;uft von unserem Geburtstag am 1. Februar 2010 an f&uuml;r f&uuml;nf Wochen, und jede Woche gibt es f&uuml;nf Lizenzen f&uuml;r euch. Schaut also regelm&auml;&szlig;ig hier vorbei!</p>
<p>Ab dem 1. Februar 2010 findet ihr das Teilnahmeformular <a href="http://www.faq-o-matic.net/verlosung-oopsbackup">hier bei uns</a>.</p>
<p>Hier die Pressemitteilung von faq-o-matic.net und Altaro zum Thema:</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Welchen Wert soll man der &#8222;Deleted Object Lifetime&#8220; zuweisen?</title>
		<link>http://www.faq-o-matic.net/2010/01/14/welchen-wert-soll-man-der-deleted-object-lifetime-zuweisen/</link>
		<comments>http://www.faq-o-matic.net/2010/01/14/welchen-wert-soll-man-der-deleted-object-lifetime-zuweisen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 07:22:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Frommherz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Active Directory]]></category>
		<category><![CDATA[Wiederherstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Windows Server 2008 R2]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Frage aus den englischsprachigen Microsoft Newsgroups (sinngem&#228;&#223;): Gibt es eine Empfehlung, welchen Wert man der ‚Deleted Object Lifetime‘ zuweisen soll? Gibt es Pros und Contras zu gr&#246;&#223;eren/kleineren Werten? Seit Windows Server 2008 R2 besitzt Active Directory eine Papierkorb-Funktion. Der Papierkorb hilft, gel&#246;schte Objekte ohne viel h&#228;ndische Arbeit wiederherzustellen. Der Mehrwert des Papierkorbs ist, dass [...]<h3>Verwandte Beiträge:</h3><ol>
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Frage aus den englischsprachigen Microsoft Newsgroups (sinngem&auml;&szlig;):</p>
<blockquote><p>Gibt es eine Empfehlung, welchen Wert man der ‚Deleted Object Lifetime‘ zuweisen soll? Gibt es Pros und Contras zu gr&ouml;&szlig;eren/kleineren Werten?</p>
</blockquote>
<p>Seit Windows Server 2008 R2 besitzt Active Directory eine Papierkorb-Funktion. Der Papierkorb hilft, gel&ouml;schte Objekte ohne viel h&auml;ndische Arbeit wiederherzustellen. Der Mehrwert des Papierkorbs ist, dass beim L&ouml;schen eines Objektes alle Attributewerte erhalten bleiben – dies war bisher nicht der Fall. Active Directory leert per Vorgabeeinstellung eine Mehrzahl an Attributen bei der L&ouml;schung, was ein direktes Wiederherstellen aus dem Container „Deleted Objects“ schwierig macht.</p>
<p>Die „Deleted Objecte Lifetime“ ist die Zeit, in der ein Objekt im Papierkorb mit all seinen Attributen verweilt, bevor es „recycled“ wird und – wie bekannt – von der Mehrzahl seiner Attribute getrennt wird. Der Recycle-Zustand entspricht also dem „Tombstone“-Zustand in AD ohne den Papierkorb. Der Papierkorb ist also gewisserma&szlig;en eine zus&auml;tzliche Zeitspanne _vor_ dem eigentlichen tombstone.</p>
<p><strong>Weiterlesen?</strong> Der Originalartikel ist in englischer Sprache auf <a href="http://www.frickelsoft.net/blog/?p=235">http://www.frickelsoft.net/blog/?p=235</a> zu finden.</p>
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<li><a href='http://www.faq-o-matic.net/2009/09/07/video-tutorial-active-directory-object-recovery/' rel='bookmark' title='Video-Tutorial: Active Directory Object Recovery'>Video-Tutorial: Active Directory Object Recovery</a> <br /><small>Hinweis: Bei den hier verlinkten Videos handelt es sich (weitgehend)...</small></li>
<li><a href='http://www.faq-o-matic.net/2010/01/21/lazarus-erweckt-gelschte-ad-objekte-bequem-wieder-zum-leben/' rel='bookmark' title='Lazarus erweckt gel&ouml;schte AD-Objekte bequem wieder zum Leben'>Lazarus erweckt gel&ouml;schte AD-Objekte bequem wieder zum Leben</a> <br /><small>Mit Windows Server 2008 R2 hat Microsoft den Active Directory...</small></li>
</ol>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Video-Tutorial: Active Directory Object Recovery</title>
		<link>http://www.faq-o-matic.net/2009/09/07/video-tutorial-active-directory-object-recovery/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Sep 2009 04:54:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils Kaczenski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Active Directory]]></category>
		<category><![CDATA[Datensicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Tools]]></category>
		<category><![CDATA[Troubleshooting]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Wiederherstellung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.faq-o-matic.net/2009/09/07/video-tutorial-active-directory-object-recovery/</guid>
		<description><![CDATA[Hinweis: Bei den hier verlinkten Videos handelt es sich (weitgehend) um Mitschnitte meiner Demos bei der ice:2009 in Lingen. Das Thema meiner Session war: “Active Directory Disaster Recovery: So mache ich’s richtig!”. Wer die Videos zu klein findet, schaut sie sich direkt in unserem Kanal bei YouTube an. Active Directory (AD) enth&#228;lt heute eine ganze [...]<h3>Verwandte Beiträge:</h3><ol>
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Hinweis: Bei den hier verlinkten Videos handelt es sich (weitgehend) um Mitschnitte meiner Demos bei der <a href="http://www.ice-lingen.de">ice:2009 in Lingen</a>. Das Thema meiner Session war: “Active Directory Disaster Recovery: So mache ich’s richtig!”.</p>
<p>Wer die Videos zu klein findet, schaut sie sich direkt <a href="http://www.youtube.com/user/faqomatic" target="_blank">in unserem Kanal bei YouTube</a> an.</p></blockquote>
<p>Active Directory (AD) enth&auml;lt heute eine ganze Reihe von Mechanismen, mit denen sich Datenverluste ausgleichen lassen. Seit dem Erscheinen des AD mit Windows 2000 hat Microsoft diese Mechanismen deutlich ausgebaut, sodass Administratoren einer modernen Umgebung geeignete Mittel bereitstehen, um Objekte wiederherzustellen. Unser Tutorial stellt die wichtigsten Methoden vor, die f&uuml;r alle Windows-Versionen seit Windows 2000 bereitstehen. Dabei konzentrieren wir uns auf Bordmittel und kostenlose Zusatzwerkzeuge.</p>
<p><span id="more-1757"></span></p>
<h3>Was kann denn passieren?</h3>
<p>Um die passende Methode f&uuml;r einen Schadensfall auszuw&auml;hlen, muss zun&auml;chst das Szenario feststehen. M&ouml;gliche Sch&auml;den lassen sich in drei Bereiche aufteilen:</p>
<ul>
<li><strong>Verlust eines Dom&auml;nencontrollers (DC):</strong> Ist nur einer von mehreren DCs einer Dom&auml;ne ausgefallen, so braucht der Administrator normalerweise &uuml;berhaupt keine Recovery-Methode. AD ist fehlertolerant aufgebaut, sodass die Anmeldedienste weiterlaufen, solange mindestens ein DC in der Dom&auml;ne korrekt arbeitet. Um die ausgefallene Maschine zu ersetzen, reicht es – bezogen auf AD – aus, einen neuen Server zu installieren und ihn mit “dcpromo” zum DC hochzustufen. Die AD-Replikation sorgt dann daf&uuml;r, dass der neue DC innerhalb weniger Minuten voll funktionsf&auml;hig ist.</li>
<li><strong>Verlust aller DCs einer Dom&auml;ne:</strong> In diesem Fall ben&ouml;tigt der Administrator selbstverst&auml;ndlich eine vollst&auml;ndige Datensicherung seines AD, um die Dom&auml;ne auf neuer Serverhardware (auch virtuell m&ouml;glich) wiederherzustellen. Daher empfiehlt es sich, regelm&auml;&szlig;ig (z.B. t&auml;glich) mindestens einen DC zu sichern, besser aber mehrere. F&uuml;r das Backup nutzt man hier den “System State”, den alle f&uuml;r Windows-Server geeigneten Backupprogramme sichern k&ouml;nnen. Den Backup- und Restore-Vorgang beleuchten zwei unserer Videos.<br />
<strong>Sonderfall: Forest Recovery.</strong> Wer einen AD-Forest mit mehr als einer Dom&auml;ne betreut, muss im Fall des Komplettverlusts alle Dom&auml;nen wiederherstellen. F&uuml;r jede Dom&auml;ne nutzt man dabei das “normale” Restore-Verfahren (Non-authoritative Restore). Wichtig: Die Wiederherstellung verl&auml;uft von “oben” nach “unten”, also beginnend bei der Root-Dom&auml;ne des Forest. Hierzu gibt es ein sehr gutes Whitepaper bei Microsoft, das im Wesentlichen auf alle AD-Versionen zutrifft:</li>
<p>[Planning for Active Directory Forest Recovery]<br />
<a href="http://technet.microsoft.com/en-us/library/cc786327(WS.10).aspx">http://technet.microsoft.com/en-us/library/cc786327(WS.10).aspx</a></p>
<p>[Download details: Best Practices: Active Directory Forest Recovery]<br />
<a href="http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?FamilyID=3EDA5A79-C99B-4DF9-823C-933FEBA08CFE&amp;displaylang=en">http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?FamilyID=3EDA5A79-C99B-4DF9-823C-933FEBA08CFE&amp;displaylang=en</a></p>
<li><strong>Verlust einzelner Objekte:</strong> Dieser Fall ist der eigentlich interessanteste und bei weitem der h&auml;ufigste. Der Administrator hat Objekte aus der Dom&auml;ne gel&ouml;scht oder &uuml;berschrieben, die er nun wiederherstellen muss. Hierf&uuml;r bietet AD je nach Version unterschiedliche Methoden, die wir im Folgenden und in unseren Videos beleuchten.</li>
</ul>
<p>Den Rahmen f&uuml;r unsere Videos bildet die Pr&auml;sentation von der ice:2009, die ihr bei uns herunterladen k&ouml;nnt:</p>
<p>[faq-o-matic.net » ice:2009: AD-Recovery – die Folien]<br />
<a href="http://www.faq-o-matic.net/2009/08/22/ice2009-ad-recovery-die-folien/">http://www.faq-o-matic.net/2009/08/22/ice2009-ad-recovery-die-folien/</a></p>
<h3>Backup des System State</h3>
<p>Grundlage f&uuml;r ein Recovery-Konzept ist stets das Backup des System State, das man bei Bedarf um weitere Methoden erg&auml;nzen kann. Der “System State” ist eine vordefinierte Schnittstelle des AD, die immer nur vollst&auml;ndig genutzt werden kann. Sie umfasst die AD-Datenbank, aber auch die Konfiguration des Servers. Daher ist der System State leider hardwareabh&auml;ngig. Es empfiehlt sich daher, den System State immer von aktueller Hardware zu sichern, die man im Fall des Falles leicht ersetzen kann. Auch das Sichern von einem virtuellen DC ist empfehlenswert, weil die Virtualisierung eine gewisse Unabh&auml;ngigkeit von konkreter Hardware erm&ouml;glicht und damit Treiberprobleme beim Recovery vermeidet.</p>
<p>Um nicht nur von einem Backup abh&auml;ngig zu sein, empfehlen die meisten Experten, mehr als einen DC regelm&auml;&szlig;ig zu sichern. Ob es sich bei diesen DCs um die Inhaber der Betriebsmasterrollen (FSMO) handelt, ist hingegen nicht wichtig, weil diese Rollen sich im Zweifel leicht auch nachtr&auml;glich verschieben lassen.</p>
<p>Unter Windows 2000 und 2003 reicht das mitgelieferte <em>NTBackup</em> v&ouml;llig f&uuml;r die System-State-Sicherung aus. Ab Windows Server 2008 gibt es <em>NTBackup</em> nicht mehr. Auch das dort vorhandene <em>Windows Server Backup</em> eignet sich f&uuml;r die Sicherung des System State, jedoch muss man hier pr&uuml;fen, wie und auf welches Medium man genau sichert. Das Internet bietet ausreichend Anleitungen daf&uuml;r.</p>
<p>Eine zus&auml;tzliche Empfehlung kommt von uns: Damit man im Fall des Falles die gel&ouml;schten Objekte &uuml;berhaupt identifizieren kann, sollte man beim Backup auch einen Textexport des AD anfertigen und diesen mitsichern. Dazu eignet sich das folgende Kommando:</p>
<p><span style="font-family: Courier New;">csvde –f C:\Daten\AD-Export.txt –u –l sAMAccountName,objectClass,description</span></p>
<p>Unser Video beschreibt den gesamten Vorgang unter Windows Server 2003 R2; im Prinzip funktioniert er aber in allen Windows-Versionen sehr &auml;hnlich.</p>
<div id="scid:5737277B-5D6D-4f48-ABFC-DD9C333F4C5D:f5c6a8cc-7aa3-4ab7-a3cc-995e0612b49d" class="wlWriterEditableSmartContent" style="padding-bottom: 0px; margin: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; float: none; padding-top: 0px">
<div><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="355" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/QkYdvrsFpPE&amp;hl=en" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" src="http://www.youtube.com/v/QkYdvrsFpPE&amp;hl=en"> </embed></object></div>
<div style="clear:both;font-size:.8em;">Video 1: AD-Backup</div>
</div>
<p> </p>
<h3>Non-Authoritative Restore</h3>
<p>Das Restore von einem System State Backup beginnt stets als “Non-Authoritative Restore”. Hiermit setzt man das AD auf einem DC auf den gesicherten Stand zur&uuml;ck. Ist dieser DC nach dem Restore der einzige der Dom&auml;ne (etwa nach einem Komplettausfall aller DCs), so ist man nach diesem Schritt fertig. AD sollte wieder laufen. F&uuml;r die n&ouml;tige Redundanz kann man danach weitere DCs &uuml;ber das normale dcpromo-Verfahren einbinden.</p>
<h3>Authoritative Restore</h3>
<p>Aufw&auml;ndiger ist der Fall, wenn das Restore des System State dazu dient, verlorene Objekte zur&uuml;ckzuerhalten. In Windows 2000 war dies die einzige Methode f&uuml;r das Object Recovery. Seit Windows Server 2003 gibt es zus&auml;tzliche Verfahren, doch es gibt auch heute noch Situationen, in denen das Authoritative Restore angesagt ist, z.B. wenn sehr viele Objekte wiederhergestellt werden m&uuml;ssen.</p>
<p>Das Authoritative Restore erm&ouml;glicht es, bestimmte Objekte wiederherzustellen oder auf einen fr&uuml;heren Stand zur&uuml;ckzusetzen (z.B. wenn das aktuelle Kennwort unbekannt ist, aber das alte noch verf&uuml;gbar ist). Der Trick besteht darin, dass man auf einem DC das Backup des AD wiederherstellt. W&uuml;rde man nun nichts weiter tun, so sorgte die AD-Replikation daf&uuml;r, dass dieser wiederhergestellte DC auf den aktuellen Stand kommt – also werden die Objekte oder Daten wieder gel&ouml;scht, die man eigentlich gerade restaurieren wollte. Daher markiert man direkt nach dem Backup (und vor dem Reboot des DC!) die gew&uuml;nschten Objekte als “aktuell”.</p>
<p>Genau dieser Vorgang ist das Authoritative Restore: Der Administrator setzt manuell die Seriennummern der betreffenden Objekte hoch, sodass die wiederhergestellte Version in der Replikation als die aktuellste Fassung erkannt wird. Auf diese Weise &uuml;berschreibt das wiederhergestellte Objekt auf allen anderen DCs das dort gel&ouml;schte Objekt bzw. die dort gespeicherten Objektdaten.</p>
<p>Das Werkzeug hierzu ist das Kommandozeilenwerkzeug “NTDSUtil”. Ein Authoritative Restore kann nur auf einem DC erfolgen, der sich im Recovery-Modus befindet – in diesen bootet man manuell, der DC ist also f&uuml;r das Netzwerk in dieser Zeit offline. Den n&ouml;tigen Vorgang demonstriert unser Video. Auch hier ist das Verfahren unter allen Windows-Versionen seit 2000 praktisch identisch.</p>
<div id="scid:5737277B-5D6D-4f48-ABFC-DD9C333F4C5D:8afad607-04f0-460f-88c9-100fe838d006" class="wlWriterEditableSmartContent" style="padding-bottom: 0px; margin: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; float: none; padding-top: 0px">
<div><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="355" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/UL0C0yrMqhE&amp;hl=en" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" src="http://www.youtube.com/v/UL0C0yrMqhE&amp;hl=en"> </embed></object></div>
<div style="clear:both;font-size:.8em;">Video 2: Authoritative Restore</div>
</div>
<p> </p>
<p>Das Verfahren, die Gruppenmitgliedschaften per ldfide.exe wiederherzustellen, beschreibt dieser Artikel:</p>
<p>[Run an LDIF file to recover back-links: Active Directory]<br />
<a href="http://technet.microsoft.com/en-us/library/cc786564(WS.10).aspx">http://technet.microsoft.com/en-us/library/cc786564(WS.10).aspx</a></p>
<h3>Tombstone Recovery</h3>
<p>Gel&ouml;schte Objekte entfernt AD nicht gleich aus der Datenbank. Um die Replikation auch in gro&szlig;en Umgebungen zu erm&ouml;glichen, h&auml;lt der Verzeichnisdienst stattdessen alle gel&ouml;schten Objekte als “Tombstone” (Grabstein) in der Datenbank und repliziert sie f&uuml;r l&auml;ngere Zeit &uuml;ber alle DCs. So ist sichergestellt, dass tempor&auml;re Replikationsprobleme nicht dazu f&uuml;hren, dass gel&ouml;schte Daten pl&ouml;tzlich wieder auftauchen. Erst nach Ablauf der “Tombstone Lifetime” entfernt jeder DC die Tombstones aus seiner jeweiligen Datenbank. Je nach Umgebung betr&auml;gt die Tombstone Lifetime standardm&auml;&szlig;ig 60 bzw. 180 Tage.</p>
<p>Der Tombstone enth&auml;lt fast keine Detaildaten mehr, doch die wichtigsten Informationen sind noch vorhanden: Der Objektname, die Security-ID (SID) und einige Replikations-Metadaten. Seit Windows Server 2003 ist es m&ouml;glich, einen Tombstone wieder in ein ordentliches Objekt zur&uuml;ckzuverwandeln und es damit nach einer L&ouml;schung wiederherzustellen.</p>
<p>Leider bringt Windows selbst kein Werkzeug mit, um das Tombstone Recovery auszuf&uuml;hren. Es gibt aber kostenlose Werkzeuge, die das tun, etwa ADRestore von Sysinternals.</p>
<p>[AdRestore]<br />
<a href="http://technet.microsoft.com/de-de/sysinternals/bb963906.aspx">http://technet.microsoft.com/de-de/sysinternals/bb963906.aspx</a></p>
<p>Ein wiederhergestellter Tombstone umfasst aber eben nur die Rumpfdaten des Objekts. Zus&auml;tzliche Informationen wie Adressdaten, das Kennwort oder Gruppenmitgliedschaften fehlen. Dadurch ist nach dem Recovery stets Handarbeit angesagt. Um diese zu vereinfachen und die wichtigsten Daten (mit Ausnahme des Kennworts) automatisch wiederherzustellen, eignet sich mein Skript-Werkzeug Werding.</p>
<p>[faq-o-matic.net » Active-Directory-Daten online wiederherstellen]<br />
<a href="http://www.faq-o-matic.net/2006/11/19/active-directory-daten-online-wiederherstellen/">http://www.faq-o-matic.net/2006/11/19/active-directory-daten-online-wiederherstellen/</a></p>
<p>Unser Video zeigt den Vorgang auf Basis von Windows Server 2003. Er funktioniert ebenfalls in allen Folgeversionen, nicht aber unter Windows 2000.</p>
<div id="scid:5737277B-5D6D-4f48-ABFC-DD9C333F4C5D:26386a71-228f-4382-a843-e80ee59d7655" class="wlWriterEditableSmartContent" style="padding-bottom: 0px; margin: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; float: none; padding-top: 0px">
<div><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="355" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/GiEew8ceMK4&amp;hl=en" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" src="http://www.youtube.com/v/GiEew8ceMK4&amp;hl=en"> </embed></object></div>
<div style="clear:both;font-size:.8em;">Video 3: Tombstone Recovery</div>
</div>
<p> </p>
<h3>AD-Snapshots</h3>
<p>Seit Windows Server 2008 kann der Administrator Snapshots des AD anfertigen. Dabei handelt es sich um Momentaufnahmen des Datenbestandes. Einen solchen Snapshot kann man als Read-only-Version online verf&uuml;gbar machen, indem man ihn mit dem Dienstprogramm <em>dsamain.exe</em> als LDAP-Verzeichnis auf einem beliebigen TCP-Port startet. Mit Hilfe der dort nachlesbaren Daten kann man dann “historische” Werte aus dem “alten” AD auslesen, um sie z.B. nach einem Tombstone-Recovery auf die wiederhergestellten Rumpf-Objekte zu &uuml;bertragen. Zur Nutzung der Snapshots reicht ein einziger DC mit Windows Server 2008 oder h&ouml;her aus, ein bestimmter Modus des AD ist nicht n&ouml;tig.</p>
<p>Von Haus aus geht dies aber leider nur manuell. Fredrik Lindstr&ouml;m hat daher ein Werkzeug entwickelt, das den aktuellen Stand des AD mit einem Snapshot vergleicht. Das Werkezug erm&ouml;glicht es dabei gleich, gel&ouml;schte Objekte wiederherzustellen und &uuml;berschriebene Daten zur&uuml;ckzusetzen. Dieses <em>“Directory Services Comparison Tool (DSCT)” </em>erleichtert den Umgang mit Snapshots ungemein.</p>
<p>[DSCT - Lindstr&ouml;m]<br />
<a href="http://lindstrom.nullsession.com/?cat=7">http://lindstrom.nullsession.com/?cat=7</a></p>
<p>Bei der Entwicklung des Programms hat Fredrik einen Bug in Windows Server 2008 gefunden, den Microsoft erst in Windows Server 2008 R2 korrigiert hat (einen Bugfix f&uuml;r 2008 wird es voraussichtlich nicht geben!). Dieser Bug bewirkt, dass der AD-Snapshot eine h&ouml;here Seriennummer (Update Sequence Number, USN) hat als das Live-AD. Dadurch sehen die Daten des Snapshots stets neuer aus als die wirklich aktuellen Daten. Als Workaround f&uuml;r diesen Bug kann das DSCT die USNs des Live-AD “gewaltsam” hochz&auml;hlen. Erst danach sind unter Windows Server 2008 automatische Vergleiche zwischen dem Snapshot und dem AD m&ouml;glich. (In Windows Server 2008 R2 besteht dieses Problem, wie gesagt, nicht mehr.)</p>
<p>Unser Video demonstriert die Arbeit mit dem DSCT.</p>
<div id="scid:5737277B-5D6D-4f48-ABFC-DD9C333F4C5D:8118e756-4df4-43f4-82ac-990390be20cc" class="wlWriterEditableSmartContent" style="padding-bottom: 0px; margin: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; float: none; padding-top: 0px">
<div><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="355" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/RQzpdq9Y4jY&amp;hl=en" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" src="http://www.youtube.com/v/RQzpdq9Y4jY&amp;hl=en"></embed></object></div>
<div style="clear:both;font-size:.8em;">Video 4: AD-Snapshots</div>
</div>
<p> </p>
<p>Mehr dazu beschreibt unser Artikel zu AD-Snapshots:</p>
<p>[faq-o-matic.net » Windows Server 2008: Snapshots des Active Directory]<br />
<a href="http://www.faq-o-matic.net/2007/04/30/windows-server-2008-snapshots-des-active-directory/">http://www.faq-o-matic.net/2007/04/30/windows-server-2008-snapshots-des-active-directory/</a></p>
<h3>AD-Papierkorb</h3>
<p>Erst mit Windows Server 2008 R2 hat Microsoft den jahrelang ge&auml;u&szlig;erten Kundenwunsch erf&uuml;llt und bietet einen “Papierkorb” im Active Directory an. Damit steht, &auml;hnlich wie in Anwenderprogrammen oder im Dateisystem, eine M&ouml;glichkeit zur Verf&uuml;gung, versehentliche L&ouml;schungen r&uuml;ckg&auml;ngig zu machen.</p>
<p>Dazu f&uuml;hrt das AD einen neuen Zustand f&uuml;r Objekte ein, und zwar den Zustand “Recycled Object”. Im Kern verbirgt sich dahinter ein erweiterter Tombstone: Statt wie fr&uuml;her fast alle Daten eines Tombstones zu entfernen, beh&auml;lt AD f&uuml;r einen Tombstone einfach das komplette Objekt bei. Dadurch w&auml;chst nat&uuml;rlich in gro&szlig;en Umgebungen der Umfang der AD-Datenbank an – daher ist das Feature standardm&auml;&szlig;ig auch nicht aktiviert.</p>
<p>Den AD-Papierkorb kann man nur ein-, aber nicht ausschalten. Zudem l&auml;sst er sich nur f&uuml;r den gesamten Forest aktivieren, aber nicht f&uuml;r einzelne Dom&auml;nen. Alle Dom&auml;nen m&uuml;ssen dabei im Modus “Windows Server 2008 R2” oder h&ouml;her laufen. Details dazu hat Yusuf Dikmenoglu dargestellt:</p>
<p>[LDAP://Yusufs.Directory.Blog/ - Der Active Directory-Papierkorb im Windows Server 2008 R2]<br />
<a href="http://blog.dikmenoglu.de/PermaLink,guid,18ffdd1d-9bad-4ae6-ad21-7e1a9f36d635.aspx">http://blog.dikmenoglu.de/PermaLink,guid,18ffdd1d-9bad-4ae6-ad21-7e1a9f36d635.aspx</a></p>
<p>Unser Video zeigt das Aktivieren und das Nutzen des AD-Papierkorbs mit der PowerShell sowie mit einem kleinen kostenlosen Zusatztool.</p>
<div id="scid:5737277B-5D6D-4f48-ABFC-DD9C333F4C5D:db527666-da5f-44e2-b0a1-9012ba041dd2" class="wlWriterEditableSmartContent" style="padding-bottom: 0px; margin: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; float: none; padding-top: 0px">
<div><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="355" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/1YTit1B2kJc&amp;hl=en" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" src="http://www.youtube.com/v/1YTit1B2kJc&amp;hl=en"></embed></object></div>
<div style="clear:both;font-size:.8em;">Video 5: AD-Papierkorb</div>
</div>
<p> </p>
<p>Hier der Link zu dem Tool “ADRecycleBin”:</p>
<p>[ADRecycleBin]<br />
<a href="http://overall.ca/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=40&amp;Itemid=66">http://overall.ca/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=40&amp;Itemid=66</a></p>
<h3>Erweiterte &Uuml;berwachung</h3>
<p>Windows Server 2008 hat noch eine weitere Funktion eingef&uuml;hrt, die sich zum Wiederherstellen &uuml;berschriebener Daten eignet: Die erweiterte &Uuml;berwachung des Verzeichnisdienstes. Aktiviert man sie, so protokolliert ein DC jede &Auml;nderung an Attributwerten im Ereignisprotokoll.</p>
<p>Wie bei jeder Windows-&Uuml;berwachung ist auch diese an zwei Stellen zu konfigurieren: Zun&auml;chst schaltet man per Gruppenrichtlinie die &Uuml;berwachung selbst ein. Das muss auf allen DCs einer Dom&auml;ne geschehen, sinnvollerweise also &uuml;ber die Default “Domain Controllers Policy” oder ein anderes GPO, das an die OU “Domain Controllers” gebunden ist. Als zweiter Schritt ist die &Uuml;berwachung bei den jeweiligen Objekten zu aktivieren, also z.B. f&uuml;r eine wichtige OU und deren Unterobjekte. Wie es geht, zeigt unser Video.</p>
<div id="scid:5737277B-5D6D-4f48-ABFC-DD9C333F4C5D:9dc561ee-5b15-43ff-a91a-62461b758b93" class="wlWriterEditableSmartContent" style="padding-bottom: 0px; margin: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; float: none; padding-top: 0px">
<div><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="355" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/O7mw88aePpU&amp;hl=en" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" src="http://www.youtube.com/v/O7mw88aePpU&amp;hl=en"></embed></object></div>
<div style="clear:both;font-size:.8em;">Video 6: Erweiterte &Uuml;berwachung</div>
</div>
<p> </p>
<p>Diese Funktion hat allerdings zwei T&uuml;cken: Zum einen erzeugt jede einzelne &Auml;nderung einen Event-Eintrag – ein ge&auml;ndertes Attribut gleich zwei, einmal f&uuml;rs L&ouml;schen und einmal f&uuml;rs Schreiben des neuen Wertes. Zum anderen protokolliert nur der &auml;ndernde DC diese Daten. Will man also wissen, was ge&auml;ndert wurde, muss man alle DCs der Dom&auml;ne abfragen. Dies erleichtert &uuml;brigens das oben genannte <em>DSCT</em> – ein gro&szlig;er Umstand bleibt es gleichwohl. Dabei sollte man auch beachten, dass so nat&uuml;rlich eine sehr gro&szlig;e Datenmenge entsteht. Wer diese Funktion nutzt, muss also gleichzeitig ein Event-Management etablieren, das die Ereignisprotokolle regelm&auml;&szlig;ig sichert oder exportiert und dann ggf. l&ouml;scht.</p>
<h3>Das richtige Werkzeug</h3>
<p>Keine der Backup- und Recovery-Funktionen deckt alle Zwecke ab. Wer f&uuml;r die Wartung einer AD-Umgebung verantwortlich ist, sollte sich also seinen Werkzeugkoffer aus den bestehenden M&ouml;glichkeiten zusammenstellen. Dabei k&ouml;nnen die folgenden &Uuml;bersichten vielleicht hilfreich sein.</p>
<h4>Verf&uuml;gbarkeit der Methoden</h4>
<table border="1" cellspacing="0" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td valign="top"> </td>
<td valign="top"><strong>Windows 2000</strong></td>
<td valign="top"><strong>Windows Server 2003/R2</strong></td>
<td valign="top"><strong>Windows Server 2008</strong></td>
<td valign="top"><strong>Windows Server 2008 R2</strong></td>
</tr>
<tr>
<td valign="top"><strong>System State Backup/ Restore</strong></td>
<td valign="top">
<p align="center">ja</p>
</td>
<td valign="top">
<p align="center">ja</p>
</td>
<td valign="top">
<p align="center">ja</p>
</td>
<td valign="top">
<p align="center">ja</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top"><strong>Tombstone Recovery</strong></td>
<td valign="top">
<p align="center">nein</p>
</td>
<td valign="top">
<p align="center">ja</p>
</td>
<td valign="top">
<p align="center">ja</p>
</td>
<td valign="top">
<p align="center">ja</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top"><strong>Werding</strong></td>
<td valign="top">
<p align="center">ja</p>
</td>
<td valign="top">
<p align="center">ja</p>
</td>
<td valign="top">
<p align="center">ja</p>
</td>
<td valign="top">
<p align="center">ja</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top"><strong>AD-Snapshots</strong></td>
<td valign="top">
<p align="center">nein</p>
</td>
<td valign="top">
<p align="center">nein</p>
</td>
<td valign="top">
<p align="center">ja</p>
</td>
<td valign="top">
<p align="center">ja</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top"><strong>Erweiterte &Uuml;bewachung</strong></td>
<td valign="top">
<p align="center">nein</p>
</td>
<td valign="top">
<p align="center">nein</p>
</td>
<td valign="top">
<p align="center">ja</p>
</td>
<td valign="top">
<p align="center">ja</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top"><strong>AD-Papierkorb</strong></td>
<td valign="top">
<p align="center">nein</p>
</td>
<td valign="top">
<p align="center">nein</p>
</td>
<td valign="top">
<p align="center">nein</p>
</td>
<td valign="top">
<p align="center">ja</p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h4>Anwendbarkeit in Szenarien</h4>
<table border="1" cellspacing="0" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td valign="top"> </td>
<td valign="top"><strong>Auth. Restore</strong></td>
<td valign="top"><strong>Non-a. Restore</strong></td>
<td valign="top"><strong>Tomb. Rec.</strong></td>
<td valign="top"><strong>Wer-ding</strong></td>
<td valign="top"><strong>Snap-shot</strong></td>
<td valign="top"><strong>Erw. &Uuml;berw.</strong></td>
<td valign="top"><strong>AD-Papk.</strong></td>
</tr>
<tr>
<td valign="top"><strong>Alle DCs ausge-<br />
fallen</strong></td>
<td valign="top">
<p align="center">nein</p>
</td>
<td valign="top">
<p align="center">ja</p>
</td>
<td valign="top">
<p align="center">nein</p>
</td>
<td valign="top">
<p align="center">nein</p>
</td>
<td valign="top">
<p align="center">nein</p>
</td>
<td valign="top">
<p align="center">nein</p>
</td>
<td valign="top">
<p align="center">nein</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top"><strong>Forest ausge-<br />
fallen</strong></td>
<td valign="top">
<p align="center">nein</p>
</td>
<td valign="top">
<p align="center">ja</p>
</td>
<td valign="top">
<p align="center">nein</p>
</td>
<td valign="top">
<p align="center">nein</p>
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&uuml;berschrieben</strong></td>
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		</item>
		<item>
		<title>ice:2009: AD-Recovery &#8211; die Folien</title>
		<link>http://www.faq-o-matic.net/2009/08/22/ice2009-ad-recovery-die-folien/</link>
		<comments>http://www.faq-o-matic.net/2009/08/22/ice2009-ad-recovery-die-folien/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 22 Aug 2009 21:23:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils Kaczenski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Active Directory]]></category>
		<category><![CDATA[Community]]></category>
		<category><![CDATA[Events]]></category>
		<category><![CDATA[Wiederherstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Windows Server 2003]]></category>
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		<category><![CDATA[Windows Server 2008 R2]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier die Folien zu meiner Session “Active Directory Disaster Recovery: Wie mache ich’s richtig?” auf der ice:2009 in Lingen. Fast 100 Teilnehmer waren live dabei. Besten Dank an alle, es hat riesigen Spa&#223; gemacht! Da (fast) alle meine Demos diesmal als Video vorproduziert waren, werde ich diese in K&#252;rze ebenfalls zur Verf&#252;gung stellen. Hier noch [...]<h3>Verwandte Beiträge:</h3><ol>
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<p>Da (fast) alle meine Demos diesmal als Video vorproduziert waren, werde ich diese in K&uuml;rze ebenfalls zur Verf&uuml;gung stellen. </p>
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<p> <span id="more-1714"></span>
<p>Hier noch ein paar Links zu den vorgestellten Tools:</p>
<ul>
<li>Werding (Skript zum Backup und Restore von Attributwerten, insbesondere im Zusammenhang mit Tombstone Recovery)</li>
<p>[faq-o-matic.net » Active-Directory-Daten online wiederherstellen]     <br /><a href="http://www.faq-o-matic.net/2006/11/19/active-directory-daten-online-wiederherstellen/">http://www.faq-o-matic.net/2006/11/19/active-directory-daten-online-wiederherstellen/</a></p>
<li>ADRestore von Sysinternals</li>
<p>[AdRestore]     <br /><a href="http://technet.microsoft.com/en-us/sysinternals/bb963906.aspx">http://technet.microsoft.com/en-us/sysinternals/bb963906.aspx</a></p>
<li>AD Explorer von Sysinternals</li>
<p>[AD Explorer]     <br /><a href="http://technet.microsoft.com/en-us/sysinternals/bb963907.aspx">http://technet.microsoft.com/en-us/sysinternals/bb963907.aspx</a></p>
<li>Directory Service Comparison Tool von Fredrik Lindstr&ouml;m</li>
<p>[Directory Service Comparison Tool 1.3.3.X]     <br /><a href="http://lindstrom.nullsession.com/?page_id=11">http://lindstrom.nullsession.com/?page_id=11</a></p>
<li>ADRecycleBin von Overall Solutions</li>
<p>[ADRecycleBin]     <br /><a href="http://overall.ca/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=40&amp;Itemid=66">http://overall.ca/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=40&amp;Itemid=66</a></p>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>[Update] Bug im DSCT: Kein Recovery bei Backslash im Namen</title>
		<link>http://www.faq-o-matic.net/2009/08/18/bug-im-dsct-kein-recovery-bei-backslash-im-namen/</link>
		<comments>http://www.faq-o-matic.net/2009/08/18/bug-im-dsct-kein-recovery-bei-backslash-im-namen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 18 Aug 2009 06:51:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils Kaczenski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Active Directory]]></category>
		<category><![CDATA[Tools]]></category>
		<category><![CDATA[Wiederherstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Windows Server 2008]]></category>
		<category><![CDATA[Windows Server 2008 R2]]></category>

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<p>Gestern habe ich einen Bug in der aktuellen Fassung 1.3.2.X gefunden, der in speziellen Situationen das Recovery von Objekten verhindert. Der Fehler ist gemeldet, und Fredrik wird sich drum k&uuml;mmern.</p>
<blockquote><p>Update: Bereits einen Tag sp&auml;ter hat Fredrik das Problem behoben. Die korrigierte Version 1.3.3.X arbeitet wie gew&uuml;nscht und steht zum Download bereit.</p>
<p>[DSCT 1.3.3.X]     <br /><a href="http://lindstrom.nullsession.com/?p=199">http://lindstrom.nullsession.com/?p=199</a></p>
</blockquote>
<p> <span id="more-1585"></span>
<p>Derzeit bereite ich n&auml;mlich meine Session “Active Directory Disaster Recovery: Wie mache ich’s richtig” f&uuml;r die <a href="http://www.ice-lingen.de/">ice:2009 in Lingen</a> vor. Dazu nutze ich (wie immer) meine <a href="http://www.faq-o-matic.net/2007/05/13/die-contoso-domaenenobjekte-importieren/">Contoso-Demoumgebung</a> mit 150 realistischen Benutzerkonten. Dort sind die Benutzernamen nach dem Format “Nachname, Vorname” aufgebaut, wie es in vielen deutschsprachigen Umgebungen &uuml;blich ist. Dieses Namensschema hat eine Besonderheit: Im AD-Objektnamen (genauer: im Distinguished Name von LDAP-Objekten) ist das Komma ein Trennzeichen f&uuml;r die Elemente des Pfades. Taucht also ein Komma im Namen selbst auf, so muss dies maskiert werden, und zwar mit einem Backslash. Der Name von Ellen Bogen w&auml;re also in diesem Format: “CN=Bogen\, Ellen”.</p>
<p>Bei meiner Vorbereitung wollte ich ein gel&ouml;schtes Objekt dieser Art wiederherstellen, doch DSCT meldete einen Fehler. Dieser besagt, dass der Verzeichnisdienst keine Anforderungen entgegennehme. Ich bekam schon einen Schreck und bef&uuml;rchtete, mein Demo-AD (eins von dreien!) sei kaputt. Ist es aber gar nicht.</p>
<p><a href="http://www.faq-o-matic.net/wp-content/uploads/2009/08/DSCTBug.png"><img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="DSCT-Bug" border="0" alt="DSCT-Bug" src="http://www.faq-o-matic.net/wp-content/uploads/2009/08/DSCTBug_thumb.png" width="244" height="154" /></a> </p>
<p>In Wirklichkeit schl&auml;gt hier der Bug in DSCT zu: Es kann Objekte mit Backslash im Namen nicht wiederherstellen. Bei Objekten ohne Backslash klappt es wie gew&uuml;nscht.</p>
<p>In K&uuml;rze wird es sicher eine korrigierte Fassung des hervorragenden Werkzeugs geben.</p>
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</ol>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Warum muss eine Datenbank zum Backup konsistent sein?</title>
		<link>http://www.faq-o-matic.net/2009/03/20/warum-muss-eine-datenbank-zum-backup-konsistent-sein/</link>
		<comments>http://www.faq-o-matic.net/2009/03/20/warum-muss-eine-datenbank-zum-backup-konsistent-sein/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 20 Mar 2009 18:58:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils Kaczenski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datensicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Exchange]]></category>
		<category><![CDATA[SQL Server]]></category>
		<category><![CDATA[Wiederherstellung]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus einer Diskussion: Ein Berater ist der Ansicht, ein sog. “Hot Backup” einer relationalen Datenbank wie SQL Server, Oracle oder Exchange sei kein Problem, wenn man sie mit einem SAN-Snapshot herstellt. Die Gefahr einer Inkonsistenz der Datenbank sei zu vernachl&auml;ssigen, weil sehr unwahrscheinlich. Das Argument, dass “Hot Backups” vom Datenbankhersteller nicht supportet seien, ziehe nicht, denn es gehe um die Praxis.</p>
<p>Warum irrt er?</p>
<p> <span id="more-1214"></span>
<p>Zum einen: f&uuml;r mich ist &quot;kein Herstellersupport&quot; ein schlagendes Sachargument, denn ich habe schon zahlreiche Situationen erlebt, in denen man ohne den Hersteller das jeweilige System h&auml;tte einstampfen k&ouml;nnen. </p>
<p>Zum anderen aber – technisch argumentiert: Eine Datenbank wie SQL Server (aber auch alle anderen) arbeitet nach dem &quot;Lazy Writer&quot;-Prinzip. Das bedeutet folgenden Ablauf (schematisch vereinfacht): </p>
<ol>
<li>Eine Applikation fordert eine &Auml;nderung von Daten an (UPDATE oder INSERT usw.).</li>
<li>SQL Server l&auml;dt die betreffenden Datenbankseiten in den Cache (=RAM) bzw. lokalisiert sie dort.</li>
<li>SQL Server schreibt die &Auml;nderung ins Transaktionsprotokoll.</li>
<li>SQL Server &auml;ndert die Seiten im Cache (=RAM).</li>
<li>SQL Server sendet der Applikation ein Acknowledge &uuml;ber die &Auml;nderung.</li>
<li>Erst beim n&auml;chsten Intervall schreibt SQL Server die Daten in die Datenbankdatei, aber im Regelfall nicht sofort. (Steigert Performance, weil es Random Writes einspart.) </li>
</ol>
<p>Wenn nun nach Schritt 5 der Strom weg ist &#8211; oder man eben einen Snapshot macht -, entsprechen die Daten auf der Platte nicht dem Stand, der an die Applikation berichtet wurde. Nun k&ouml;nnte man argumentieren: Kein Problem, daf&uuml;r hat man ja das Transaktionsprotokoll. Richtig, hat man auch, und genau daf&uuml;r ist es da. Das setzt aber voraus, dass das Protokoll auch nutzbar ist &#8211; und sich auf exakt demselben Stand (hier also Schritt 3) befindet. Nun liegt das Log aber i.d.R. auf einer anderen LUN als die Datenbank. Ist es also im Falle des &quot;Hot Backups&quot; per Snapshot (oder wie immer) auf demselben Stand? Das wage ich energisch zu bezweifeln. </p>
<p>Selbst in einem normalen Strom-weg-Szenario ohne Snapshot bleibt hier ein Risiko, denn es kann ja sein, dass das Transaktionsprotokoll besch&auml;digt ist. Wenn man hier noch ein Risiko in seinem Backup hat, macht das aus meiner Sicht ein bisschen viel Risiko f&uuml;r einen sensiblen Bereich. </p>
<p>Man kann das auch variieren: Eine Datenbank kann ja auch selbst auf mehrere LUNs verteilt sein &#8211; gerade bei gro&szlig;en Datenbanken gibt es mehrere Gr&uuml;nde daf&uuml;r. Nun betrifft ein Update beispielsweise mehrere Tabellen, die in Datenbankdateien auf mehreren LUNs liegen. Es muss hierbei schon mit schwarzer Magie zugehen, wenn man erwartet, dieses Szenario in einem &quot;Hot Backup&quot; konsistent hinzubekommen. Wir reden ja u.U. von High-Performance-Datenbanken, in der tausende Transaktionen in einer Sekunde verarbeitet werden. </p>
<p>Das muss man aber gar nicht so weit f&uuml;hren. Auch eine Transaktion in einer “ganz normalen” Datenbank, die nicht &uuml;ber mehrere LUNs verteilt ist, kann Datenbankseiten auf ganz unterschiedlichen Plattenbereichen betreffen. Nat&uuml;rlich m&uuml;ssen diese &Auml;nderungen alle gemeinsam geschrieben werden (oder eben gar nicht). Ein “Hot Backup” wie ein Snapshot kann aber nicht wissen, wann eine Transaktion abgeschlossen ist und “fotografiert” einfach mitten rein. Hier kann ein weiteres Problem auftreten: Eine Datenbankseite wird gar nicht vollst&auml;ndig geschrieben (“Torn Page”). Ein solches Problem wird u.U. nicht beim anschlie&szlig;enden Durchlauf der Transaktionsprotokolle beim Neustart der Datenbank behoben und bleibt unentdeckt. Je nach Konfiguration der Datenbank hat man also das Risiko unbrauchbarer Daten – oder die Datenbank h&auml;lt an, weil sie das Problem bemerkt hat (“Torn Page Detection”) und fordert zum Restore aus einem Backup auf. Dumm, wenn das Restore gerade der Grund f&uuml;r das Problem war.</p>
<p>Auch der manchmal vorgeschlagene “Ausweg”, Datenbank- und Transaktionsprotokolldateien auf dieselbe LUN zu legen, um mit einem einzigen Snapshot arbeiten zu k&ouml;nnen, ist also kein echter Ausweg. Zumal man dies bei belasteten Datenbanken schon deshalb nicht machen wird, weil ein Transaktionsprotokoll auch mal pl&ouml;tzlich sehr stark anwachsen kann und auf einer separaten LUN besser aufgehoben ist.</p>
<p>Und das Argument mit &quot;unwahrscheinlich&quot; wird schon von der Praxis widerlegt, denn im Support gibt es st&auml;ndig Anwenderprobleme, die auf Inkonsistenzen durch falsche Datenbanksicherungen zur&uuml;ckzuf&uuml;hren sind. Das hat z.B. &uuml;berhaupt nichts mit der Dauer zu tun, die ein Snapshot zum Erzeugen braucht, sondern liegt einfach in der Art, wie relationale Datenbanken ihre Daten ablegen. </p>
<p>Schlie&szlig;lich bleibt das Nutzenargument: SQL Server hat etwa mit der VSS-Schnittstelle eine eingebaute (und supportete) M&ouml;glichkeit, f&uuml;r Backupzwecke eine Konsistenz zu erzeugen. Warum darauf verzichten und ein noch so kleines Risiko eingehen?</p>
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	</channel>
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