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	<title>faq-o-matic.net &#187; Yusuf Dikmenoglu</title>
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	<description>Das Autoren-Blog der IT-Community</description>
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		<title>RSAT: Fehlende Reiter bei der Dom&#228;nenverwaltung</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Jul 2008 14:30:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Yusuf Dikmenoglu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Active Directory]]></category>
		<category><![CDATA[Administration]]></category>
		<category><![CDATA[Vista]]></category>
		<category><![CDATA[Windows Server 2008]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit Windows Vista und Windows Server 2008 existiert das „Administration Pack“ (kurz: Adminpak) nicht mehr. Im Adminpak, das es seit Windows 2000 gab, sind s&#228;mtliche administrativen Snap-Ins wie z.B. Active Directory-Benutzer und -Computer (ADBuC), das DNS- oder DHCP-Snap-In usw. enthalten. Das Adminpak hat den Vorteil, dass es sich auf einer Windows-2000- bzw. Windows-XP-Admin-Workstation installieren l&#228;sst [...]<h3>Verwandte Beiträge:</h3><ol>
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Windows Vista und Windows Server 2008 existiert das „Administration Pack“ (kurz: Adminpak) nicht mehr. Im Adminpak, das es seit Windows 2000 gab, sind s&auml;mtliche administrativen Snap-Ins wie z.B. Active Directory-Benutzer und -Computer (ADBuC), das DNS- oder DHCP-Snap-In usw. enthalten. Das Adminpak hat den Vorteil, dass es sich auf einer Windows-2000- bzw. Windows-XP-Admin-Workstation installieren l&auml;sst und danach von dem Client aus die Dom&auml;ne und die Infrastruktur-Dienste administriert werden k&ouml;nnen. F&uuml;r jeden Administrator eines der Pflicht-Tools, das auf seiner Workstation nicht fehlen darf.</p>
<p>Lange Zeit gabt es f&uuml;r Windows Vista gar keine M&ouml;glichkeit, mit unterst&uuml;tzten Methoden eine Windows-Infrastruktur fernzuverwalten. Nur mit Umwegen gelang es etwa, eine funktionsreduzierte Adminpak-Installation hinzubekommen. Erst anderthalb Jahre nach dem Vista-Release kam die Abhilfe: Der Nachfolger des Adminpaks nennt sich „Remote Server Administration Tools“ (RSAT). Die RSAT k&ouml;nnen unter den Vista-Versionen Business, Enterprise und Ultimate installiert werden und unterst&uuml;tzen sowohl die x86- als auch die x64-Architektur. Die Voraussetzung f&uuml;r die RSAT ist das Service Pack 1 f&uuml;r Windows Vista. Aber: Ganz vollst&auml;ndig sind die Tools zun&auml;chst nicht. Wie man dem f&uuml;r zwei wichtige F&auml;lle abhilft, beschreibt dieser Artikel.</p>
<p><span id="more-862"></span><br />
<h3>In Betrieb nehmen</h3>
<p>Die RSAT lassen sich hier herunterladen:</p>
<ul>
<li>Downloaddetails: Microsoft Remoteserver-Verwaltungstools f&uuml;r Windows Vista 32-Bit Edition (KB941314) <br /><a href="http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?displaylang=de&amp;FamilyID=9ff6e897-23ce-4a36-b7fc-d52065de9960">http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?displaylang=de&amp;FamilyID=9ff6e897-23ce-4a36-b7fc-d52065de9960</a>
<li>Downloaddetails: Microsoft Remoteserver-Verwaltungstools f&uuml;r Windows Vista SP1 64-Bit Edition (KB941314)<a href="http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?displaylang=de&amp;FamilyID=d647a60b-63fd-4ac5-9243-bd3c497d2bc5"> <br />http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?displaylang=de&amp;FamilyID=d647a60b-63fd-4ac5-9243-bd3c497d2bc5</a> </li>
</ul>
<p>Nach der Installation der RSAT m&uuml;ssen noch die gew&uuml;nschten Tools aktiviert werden. Damit etwa die AD-Snap-Ins angezeigt werden, gilt es die folgenden Schritte durchzuf&uuml;hren:</p>
<ol>
<li>Im ersten Schritt ist in der Systemsteuerung unter <i>Programme und Funktionen</i> auf der linken Seite die Aufgabe <i>Windows-Funktionen ein- oder ausschalten</i> auszuw&auml;hlen.
<li>Im zweiten Schritt kann im darauf erscheinenden Dialogfenster <i>Windows-Funktionen</i> unter dem Punkt <i>Remoteserver-Verwaltungstools &#8211; Rollenverwaltungstools &#8211; Tools f&uuml;r die Active Directory-Dom&auml;nendienste</i> die Komponente <i>Tools f&uuml;r Active Directory-Dom&auml;nencontroller</i> aktiviert werden. </li>
</ol>
<p>Anschlie&szlig;end stehen dem Administrator die drei AD-Snap-Ins (dsa.msc, dssite.msc und domain.msc) samt dem <i>ADSI Edit</i> in gewohnter Weise in der Systemsteuerung unter Verwaltung zur Verf&uuml;gung. Wer die Programme lieber &uuml;ber das Startmen&uuml; aufruft, geht &auml;hnlich vor wie unter Windows XP: Rechtsklick auf das Startmen&uuml;, Befehl „Eigenschaften“. Dort das Men&uuml; anpassen und ausw&auml;hlen: „Systemverwaltung: Im Men&uuml; Alle Programme anzeigen“ (fast ganz unten in der Liste).</p>
<h3>Da fehlt doch was?</h3>
<p>Wenn man nun in der MMC <i>Active Directory-Benutzer und –Computer</i> unter <i>Ansicht</i> die <i>Erweiterten Features</i> aktiviert, erscheinen weniger Reiter in den Eigenschaften eines Benutzerkontos als auf einem DC oder unter einem Windows-XP-Client mit installiertem Adminpak. </p>
<p>M&ouml;chte man aber die Einstellung „Terminaldienste-Benutzerprofil“ im Reiter <i>Terminaldienstprofile</i> konfigurieren, ist man gezwungen, diese Konfiguration entweder per RDP oder per <i>Turnschuh</i> direkt am DC vorzunehmen. Denn der Reiter <i>Terminaldienstprofile,</i> in dem diese Einstellung vorgenommen werden kann, erscheint auf einem Vista-Client nicht. Wer nun glaubt, dass dies an einem Windows-2008-basierenden Active Directory liegt und die Reiter in einer Windows-2000- oder Windows-Server-2003-Umgebung erscheinen, der irrt. Egal, in welcher Dom&auml;ne sich der Vista-Client befindet, die Reiter erscheinen zu keinem Zeitpunkt.</p>
<p>Nun gibt es aber eine <b>nicht supportete</b> M&ouml;glichkeit, den Reiter <i>Terminaldienstprofile</i> und noch weitere drei Reiter in den RSAT anzuzeigen. Dazu sind die folgenden Schritte notwendig:</p>
<ol>
<li>Zuerst m&uuml;ssen entweder von einem Mitgliedsserver unter Windows Server 2008, auf dem unter den <i>Features</i> die Komponente <i>Tools f&uuml;r Active Directory-Dom&auml;nencontroller</i> installiert wurde, oder von einem Windows Server 2008 DC die beiden Dateien <br />%windir%\system32\tsuserex.dll und %windir%\system32\de-DE\tsuserex.dll.mui auf den Vista-Client in die gleichen Verzeichnisse kopiert werden. Dabei ist auf die gleiche Architektur zu achten. Das bedeutet, die beiden Dateien m&uuml;ssen von einem 32-Bit-Server stammen, wenn es sich um einen 32-Bit-Vista-Client handelt.
<li>Falls es sich um englische Systeme handelt, so lautet der Pfad zu der Datei „ususerex.dll.mui“ folgenderma&szlig;en: %windir%\system32\en-US\tsuserex.dll.mui.
<li>Auf dem Vista-Client gilt es dann mit administrativen Rechten diesen Befehl auszuf&uuml;hren: <br />regsvr32.exe tsuserex.dll.
<li>Anschlie&szlig;end stehen die folgenden vier Reiter ohne Funktionsverlust zus&auml;tzlich auf dem Vista-Client zur Verf&uuml;gung: </li>
</ol>
<ul>
<li>Remote&uuml;berwachung
<li>Sitzungen
<li>Terminaldienstprofile
<li>Umgebung </li>
</ul>
<p><a href="http://www.faq-o-matic.net/wp-content/uploads/2008/08/image.png"><img style="border-top-width: 0px; border-left-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-right-width: 0px" height="244" alt="image" src="http://www.faq-o-matic.net/wp-content/uploads/2008/08/image-thumb.png" width="198" border="0"></a>&nbsp;</p>
<p>Mit dem folgenden Befehl verschwinden die Reiter wieder: </p>
<p>regsvr32.exe tsuserex.dll /u</p>
<h3>Der Reiter <i>Attribut-Editor</i> unter Windows Vista</h3>
<p>Der Reiter <i>Attribut-Editor,</i> der sich in Dom&auml;nen unter Windows Server 2008 in der MMC „Active Directory-Benutzer und -Computer“ in den Eigenschaften der Objekte befindet, ist eine Erleichterung f&uuml;r den Administrator, um &Auml;nderungen von einzelnen Attributen direkt am Objekt vorzunehmen. Der Reiter erscheint jedoch erst, wenn unter Ansicht in der MMC „Active Directory-Benutzer und -Computer“, die <em>Erweiterten Features</em> aktiviert wurden. </p>
<p>Bis zu Windows-Server-2003-Zeiten musste der Administrator die &Auml;nderungen an einzelnen Attributen in Objekten z.B. mit ADSI Edit durchf&uuml;hren. Nun kann er das von einem Vista-Client oder einem Windows Server 2008, auf dem die RSAT und anschlie&szlig;end die Komponente <i>Tools f&uuml;r Active Directory-Dom&auml;nencontroller</i> installiert wurden, durchf&uuml;hren.</p>
<p>Befindet sich der Vista-Client in einer Umgebung unter Windows Server 2008, erscheint standardm&auml;&szlig;ig beim Aufruf der Eigenschaften eines Objekts in der MMC <i>ADBuC</i> der Reiter <i>Attribut-Editor</i>. Ist jedoch der Vista-Client oder ein Windows Server 2008 (worauf die Komponente <i>Tools f&uuml;r Active Directory-Dom&auml;nencontroller</i> installiert ist) Mitglied einer Windows-2000- oder Windows-Server-2003-Gesamtstruktur, so erscheint der Reiter nicht. Der Grund daf&uuml;r ist, dass die Windows-2000-/2003-Gesamtstruktur diesen Reiter nicht kennt. Denn bei einem Upgrade einer Windows-2000- oder Windows-Server-2003-Dom&auml;ne auf Windows Server 2008 werden einige Schema- und Konfigurations&auml;nderungen in Active Directory ausgef&uuml;hrt, von denen eine genau diesen Reiter betriffr. Das ADPREP /FORESTPREP von der Windows-Server-2008-DVD aktualisiert n&auml;mlich auch den <i>Display Specifier</i> in der Konfigurationspartition, der genau diesen Reiter zum Vorschein bringt. Diese &Auml;nderung existiert nat&uuml;rlich in einer Gesamtstruktur unter Windows 2000/2003 nicht. Man kann sie aber wie folgt mit Dom&auml;nen-Admin Rechten der Root-Dom&auml;ne h&auml;ndisch hinzuf&uuml;gen:</p>
<ol>
<li>Mit ADSIEdit oder LDP, die sich beide in den Windows Support Tools befinden, gilt es zuerst zu diesem Pfad zu navigieren: <br /><em>CN=computer-Display,CN=407,CN=DisplaySpecifiers,CN=Configuration,DC=&lt;Root-Dom&auml;ne&gt;</em> <br />Dort angekommen, ruft man mit einem Rechtsklick auf “computer-Display” die Eigenschaften auf und f&uuml;gt im Attribut “adminPropertyPages” diese Zeile hinzu: <br /><em>8,{c7436f12-a27f-4cab-aaca-2bd27ed1b773}</em>
<li>Als n&auml;chstes ruft man die Eigenschaften von dem Objekt “default-Display” auf: <br /><em>CN=default-Display,CN=407,CN=DisplaySpecifiers,CN=Configuration,DC=&lt;Root-Dom&auml;ne&gt; <br /></em>Dort ist dann in dem Attribut “adminPropertyPages”, das sich ebenfalls in den Eigenschaften des Objekts befindet, dieser Wert einzutragen: <br /><em>4,{c7436f12-a27f-4cab-aaca-2bd27ed1b773}</em>
<li>Zum Schluss ist noch in den Eigenschaften des Objekts “user-Display”, das sich in diesem Pfad befindet: <br /><em>CN=user-Display,CN=407,CN=DisplaySpecifiers,CN=Configuration,DC=&lt;Root-Dom&auml;ne&gt;</em> <br />im Attribut “adminPropertyPages” dieser Wert einzutragen: <br /><em>10,{c7436f12-a27f-4cab-aaca-2bd27ed1b773}</em> </li>
</ol>
<p>Handelt es sich um englische Systeme, so muss die &Auml;nderung nicht im Container „CN=407“, sondern „CN=409“ erfolgen; Entsprechendes gilt f&uuml;r andere Sprachen. Des Weiteren kann bei den einzutragenden Werten die Zahl links vom Komma variieren. In den jeweiligen Objekten befinden sich bereits mehrere Werte im Attribut „adminPropertyPages“. Es sollte lediglich eine Zahl vergeben werden, die noch nicht existiert.</p>
<p>Anschlie&szlig;end steht der Reiter <i>Attribut-Editor</i> in der MMC <i>ADBuC</i> zur Verf&uuml;gung, nat&uuml;rlich nur, wenn die „Erweiterten Features“ unter Ansicht aktiviert wurden.</p>
<p>Die &Auml;nderungen an den Objekten werden in der Konfigurationspartition durchgef&uuml;hrt, die bekanntlich in der Gesamtstruktur repliziert wird und somit alle Dom&auml;nen in der Gesamtstruktur betrifft. </p>
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</ol>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Wie bekomme ich heraus, wann ein Benutzerkonto angelegt wurde?</title>
		<link>http://www.faq-o-matic.net/2007/03/11/wie-bekomme-ich-heraus-wann-ein-benutzerkonto-angelegt-wurde/</link>
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		<pubDate>Sun, 11 Mar 2007 03:42:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Yusuf Dikmenoglu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Active Directory]]></category>
		<category><![CDATA[AD: Erweiterte Abfragen]]></category>

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<p><span id="more-490"></span>
<p>Eine Abfrage der Erstellungsdaten per Skript k&ouml;nnte folgenderma&szlig;en aussehen:<br /><em>How Can I Get a List of All the Objects that have been Added to Active Directory Since a Specified Date?</em><br /><a href="http://www.microsoft.com/technet/scriptcenter/resources/qanda/jan06/hey0125.mspx">http://www.microsoft.com/technet/scriptcenter/resources/qanda/jan06/hey0125.mspx</a></p>
<p>Ein &auml;hnliches Attribut ist Create-Time-Stamp (RFC 2251). Es ist zwar im Schema definiert, aber es enth&auml;lt selbst keinen Wert. Die Attributwerte werden allerdings im Moment der Abfrage errechnet. Diese Art von Attribut wird &#034;Operational Attribute&#034; oder auch &#034;Constructed Attribute&#034; genannt. Da das Attribut Create-Time-Stamp &#034;constructed&#034;&nbsp; ist, kann es nicht repliziert werden. Sein Wert wird auch nicht in den GC &uuml;bertragen.</p>
<p>Um die Kompatibilit&auml;t mit X.500/LDAP herzustellen, erh&auml;lt man bei einer Abfrage des Attributs Create-Time-Stamp den Wert von When-Created zur&uuml;ck. M&ouml;chte man dieses Attribut per Skript abfragen, so muss dies explizit &uuml;ber die GetInfoEx-Methode erfolgen.<br /><a href="http://msdn2.microsoft.com/en-us/library/ms675468.aspx">http://msdn2.microsoft.com/en-us/library/ms675468.aspx</a><br /><a href="http://www.microsoft.com/technet/scriptcenter/guide/sas_ads_jdaa.mspx?mfr=true">http://www.microsoft.com/technet/scriptcenter/guide/sas_ads_jdaa.mspx?mfr=true</a></p>
<h6>MMC Snap-In &#034;Active Directory-Benutzer und -Computer&#034;</h6>
<p>Recht einfach l&auml;sst sich das Erstellungsdatum eines Benutzerobjekts &uuml;ber die grafische Benutzerverwaltung anzeigen. Im Snap-In &#034;Active Directory-Benutzer und -Computer&#034; ist es notwendig, unter &#034;Ansicht&#034; die Option &#034;Erweiterte Funktionen&#034; zu aktivieren, um weitere Registerkarten im Benutzerobjekt anzeigen zu lassen. Anschlie&szlig;end ruft mandie Eigenschaften des gew&uuml;nschten Benutzers auf. Im Reiter Objekt befindet sich der Eintrag &quot;Erstellt am&quot;.</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/Yusuf-When-Created-1-ADUC.gif"><img style="WIDTH:100px;" src="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/Yusuf-When-Created-1-ADUC.gif" width="100" border="0" alt="" /></a></p>
<h6>MMC Active Directory Service Interface Editor &#8211; ADSIEdit</h6>
<p>Es ist ebenfalls m&ouml;glich, mit ADSIEdit.msc (aus den Windows Support Tools) sich das Attribut anzeigen zu lassen. Dazu ist ADSIEdit.msc &uuml;ber &#034;Start/Ausf&uuml;hren/ADSIEdit.msc&#034; aufzurufen und die Domain-Partition zu &ouml;ffnen (falls noch keine Verbindung besteht). Als n&auml;chstes erweitert man die Eintr&auml;ge &#034;Domain&#034; sowie den Container DC=&lt;Dom&auml;ne&gt;,DC=&lt;TLD&gt;. Im Anschluss navigiert man zu dem Container, in dem sich die Benutzerobjekte befinden, und w&auml;hlt mit einem Rechtsklick auf das Benutzerobjekt &#034;CN=&lt;Benutzername&gt;&#034; die Eigenschaften aus.&nbsp; Nun kann man im Eigenschaften-Fenster des Benutzers das Attribut &#034;whenCreated&#034; kontrollieren.</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/Yusuf-When-Created-2-ADSIEdit.gif"><img style="WIDTH:100px;" src="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/Yusuf-When-Created-2-ADSIEdit.gif" width="100" border="0" alt="" /></a></p>
<h6>Befehlszeilen-Abfrage mit DSQUERY</h6>
<p>Neben der grafischen Oberfl&auml;che l&auml;sst sich das Attribut auch &uuml;ber die Befehlszeile abfragen. Dazu bietet sich eines der DS-Tools, dass im Windows Server 2003 Betriebssystem integriert ist an. Das Tool das sich dazu eignet, hei&szlig;t dsquery. Der Befehl f&uuml;r die Abfrage k&ouml;nnte folgenderma&szlig;en lauten (alles in einer Zeile):</p>
<p><em>dsquery * domainroot -filter &quot;(&amp;(objectClass=User)(objectCategory=Person))&quot; -attr distinguishedName sAMAccountName whenCreated -Limit 0</em></p>
<p><a href="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/Yusuf-When-Created-3-DSQuery.gif"><img style="WIDTH:100px;" src="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/Yusuf-When-Created-3-DSQuery.gif" width="100" border="0" alt="" /></a></p>
<p><em>How do I know what attribute names to use when performing a &#39;DSQUERY *&#39;?</em><br /><a href="http://www.jsifaq.com/SF/Tips/Tip.aspx?id=7992"><font color="#375190">http://www.jsifaq.com/SF/Tips/Tip.aspx?id=7992</font></a></p>
<p><em>Dsquery</em><br /><a href="http://www.microsoft.com/technet/prodtechnol/windowsserver2003/de/library/ServerHelp/46ba1426-43fd-4985-b429-cd53d3046f01.mspx?mfr=true"><font color="#375190">http://www.microsoft.com/technet/prodtechnol/windowsserver2003/de/library/ServerHelp/46ba1426-43fd-4985-b429-cd53d3046f01.mspx?mfr=true</font></a></p>
<h6>Befehlszeilen-Abfrage mit ADFind</h6>
<p>Ein weiteres Befehlszeilenprogramm, das auf keinem administrativen PC fehlen sollte, ist das von Joe Richards entwickelte Tool&nbsp;&quot;ADFind&quot;. Die Abfrage k&ouml;nnte z.B. folgenderma&szlig;en lauten:&nbsp;&nbsp; </p>
<p><em>Adfind -b DC=&lt;Dom&auml;ne&gt;,DC=&lt;TLD&gt; -f &#034;&amp;(objectclass=user)(objectcategory=person)&quot; sAMAccountName whencreated</em></p>
<p><a href="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/Yusuf-When-Created-4-ADFind.gif"><img style="WIDTH:100px;" src="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/Yusuf-When-Created-4-ADFind.gif" width="100" border="0" alt="" /></a></p>
<p>Download: <a href="http://www.joeware.net/win/free/tools/adfind.htm"><font color="#375190">http://www.joeware.net/win/free/tools/adfind.htm</font></a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>NAP &#8211; Network Access Protection</title>
		<link>http://www.faq-o-matic.net/2006/09/04/nap-network-access-protection/</link>
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		<pubDate>Mon, 04 Sep 2006 18:14:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Yusuf Dikmenoglu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Vista]]></category>
		<category><![CDATA[Windows]]></category>
		<category><![CDATA[Windows Server 2008]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit NAP, der Network Access Protection, m&#246;chte Microsoft die Sicherheit von Netzwerken dadurch erh&#246;hen, dass jedes Windows-System erst dann Zugang zum Netzwerk erh&#228;lt, wenn es vorher festgelegte Sicherheitsanforderungen erf&#252;llt. NAP ist also eine Richtlinien-Durchsetzungs-Komponente des Windows-Servers, welche jedes System pr&#252;ft und ggf. Anpassungen automatisch durchf&#252;hrt. IT-Verantwortliche haben nun die M&#246;glichkeit Richtlinien einzurichten, die den Zugriff [...]<h3>Verwandte Beiträge:</h3><ol>
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<p>Weiterhin soll mit NAP das „Zusammenspiel“ zus&auml;tzlicher Technologien gef&ouml;rdert sowie der Schutz gegen Spy-/Malware und Viren erh&ouml;ht werden, sobald Computer auf Unternehmensnetzwerke zugreifen. NAP wurde also entworfen, um dem Administrator ein weiteres Hilfsmittel im t&auml;glichen Berufsleben zur Verf&uuml;gung zu stellen. NAP kann aber nicht verhindern, dass sich nicht autorisierte Anwender unerlaubten Zugang zum Netzwerk verschaffen, um somit evtl. Viren einzuschleusen oder Angriffe zu starten.</p>
<p>Eigentlich sollte NAP schon in Windows Server 2003 R2 integriert sein, kommt nun aber vermutlich erst mit Windows Server 2008 auf den Markt. NAP ist allerdings bereits in Windows Vista und den aktuellen Betas von Windows Server 2008 enthalten. Mit NAP werden die folgen drei Aspekte ber&uuml;cksichtigt:</p>
<p><strong>1. Die G&uuml;ltigkeit der Netzwerkrichtlinien</strong></p>
<p>Wenn ein Computer eine Verbindung mit dem Netzwerk aufbauen m&ouml;chte, wird zuerst der aktuelle Sicherheitsstatus des Clients &uuml;berpr&uuml;ft, und zwar anhand der Zugangsrichtlinien, die der Administrator festgelegt hat. Kommt lediglich die NAP-&Uuml;berwachung zum Einsatz, so wird eine Verletzung der Richtlinien zwar notiert, aber dem unsicheren Client trotzdem der Zugang zum Netzwerk gew&auml;hrt. Ist stattdessen das NAP f&uuml;r die strikte Isolation konfiguriert, wird dem Client bei Nichterf&uuml;llung der Zugangsrichtlinien der Zugriff auf das Netzwerk verwehrt.</p>
<p><strong>2. Die Einhaltung und Erf&uuml;llung der Netzwerkrichtlinien</strong></p>
<p>NAP stellt dem Administrator diverse Werkzeuge zur Verf&uuml;gung, womit sich die gew&uuml;nschten Unternehmensrichtlinien leicht einrichten bzw. erreichen lassen. Computer, die diese Richtlinien nicht erf&uuml;llen, werden zun&auml;chst isoliert und in einen Quarant&auml;nebereich verschoben (sog. Netzwerkisolation).</p>
<p><strong>3. Die Netzwerkisolation</strong></p>
<p>Erf&uuml;llt ein Client die gew&uuml;nschten Richtlinien nicht, so kann der Client in einen Quarant&auml;nebereich verschoben werden, um nachtr&auml;glich die gew&uuml;nschte Sicherheitskonfiguration nachzuholen. Alternativ kann dem Client aber auch der Zugriff auf das komplette Netzwerk oder auf bestimmte Bereiche verweigert werden. Schlie&szlig;lich ist es ebenfalls m&ouml;glich einen Quarant&auml;nebereich f&uuml;r Gast-PCs zu erstellen, die somit keinen Zugriff auf das Unternehmensnetzwerk haben, aber z.B. ins Internet d&uuml;rfen.</p>
<p>Bisher hat der Administrator eine &Uuml;berpr&uuml;fung des Benutzernamens und/oder der IP vorgenommen. Mit NAP bekommt er nun dar&uuml;ber hinaus die M&ouml;glichkeit, die folgenden festgelegten Policys (Richtlinien) zu pr&uuml;fen:</p>
<ul>
<li>Zentrale Konfiguration der Richtlinien </li>
<li>Automatische Aktualisierung der Systeme, um permanente Einhaltung der Sicherheitsrichtlinien sicherzustellen</li>
<li>&Uuml;berpr&uuml;fung der Systeme noch vor dem Zugang bzw. der Kommunikation mit dem Netzwerk</li>
<li>Wahlweise Isolation der Systeme in einen Quarant&auml;nebereich des Netzes, bis die Systeme auf den aktuellen Stand gebracht werden</li>
</ul>
<p>Mit diesen M&ouml;glichkeiten wird eine weitere H&uuml;rde f&uuml;r den Zugang zu einem Netzwerk errichtet und dieses auf der anderen Seite nat&uuml;rlich weiter abgesichert. Zum Beispiel ist es nun m&ouml;glich festzulegen, dass auf den Systemen der vorgeschriebene (und sich auf dem aktuellen Stand befindende) Virenscanner, das vorgeschriebene Betriebssystem und/oder die korrekt konfigurierte lokale Firewall installiert sein m&uuml;ssen. Diese Einstellungen sind gerade f&uuml;r Laptop-Anwender bzw. Heim-Arbeitspl&auml;tze sehr wichtig. So kann man sicherstellen, dass sich jedes System, das sich am Netzwerk anmelden m&ouml;chte, sei es per VPN/RAS oder direkt, den Firmenrichtlinien entspricht. Anderenfalls ist eine Anmeldung nicht m&ouml;glich. Durch diese Sicherheitsrichtlinien ist die Netzwerkkommunikation wesentlich sicherer, denn so ist gew&auml;hrleistet, dass sich von einem Heimarbeitsplatz oder einem HotSpot kein Virus/Wurm/Trojaner/Mal-/Spyware sich ins Firmennetz einschleusen kann. NAP kann ebenfalls um Anwendungen von Drittanbietern erweitert werden, so dass ggf. noch andere Voraussetzung erf&uuml;llt werden m&uuml;ssen, wie z.B. Update-Stand der einzelnen Programme usw.<br />
NAP umfasst Server- und Client-Komponenten:</p>
<ul>
<li>NAP-f&auml;hige Clients (Windows Vista, Longhorn Server), die folgende Dienste unterst&uuml;tzen; DHCP, RAS/VPN, IEEE 802.1x sowie IPSec</li>
<li>NAP-f&auml;hige Server (ab Longhorn Server), die die gleichen Dienste unterst&uuml;tzen wie der Client (IEEE 802.1x, DHCP etc.) und worauf ein IAS ausgef&uuml;hrt werden kann</li>
<li>IAS (= Internet Authentication Service) Server (der auf einem Longhorn Server l&auml;uft), der die Systeme auf die Einhaltung der Richtlinien hin &uuml;berpr&uuml;ft</li>
<li>Richtlinienserver, die festlegen, wie der Status eines jeden Systems, das ins Netzwerk m&ouml;chte, sein muss und ggf. weitere Patches/Anwendungen f&uuml;r die Systeme bereith&auml;lt</li>
<li>Zertifikatsserver (unter Longhorn), die IPSec-f&auml;higen NAP-Systemen Zertifikate ausstellen</li>
</ul>
<p>Die Client-Komponente besteht aus dem SHA (= System Health Agent), der z.B. daf&uuml;r sorgt, dass die Virenscannersignatur oder die St&auml;nde des Betriebssystemupdates an den Richtlinienserver &uuml;bermittelt werden. Ein weiterer Teil der Client-Komponente ist der Quarant&auml;neagent. Dieser ist f&uuml;r den Pflegestatus des NAP–Clients zust&auml;ndig und kommuniziert diese Information an die dar&uuml;ber liegenden (SHA) und an die darunter liegenden (QEC = Quarantine Enforcement Client) Dienste. Die dritte und letzte Komponente des Clients ist die QEC (= Quarantine Enforcement Client )-Komponente. Es gibt f&uuml;r jeden Netzwerkverbindungs-Dienst einen Agenten der z.B. f&uuml;r DHCP, VPN-Verbindungen oder IPSec zust&auml;ndig ist. Die SHAs &uuml;bergeben SoHs (Statement of Health), die z.B. den Status der zuletzt installierten Betriebssystemupdates oder des Virenscanners pr&uuml;fen und an die Quarant&auml;neagenten &uuml;bermitteln.</p>
<p>Screenshot von Windows Vista:</p>
<p><a target="_blank" href="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/yusuf-nap.jpg"><img border="0" width="220" src="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/yusuf-nap.jpg" height="138" /></a></p>
<p>Die Server-Architektur von NAP besteht aus dem NAP-Server, dem IAS-Server, dem Quarant&auml;neserver und einer Schicht mit SHV (= System Health Validators)-Komponenten. Der IAS-Server empf&auml;ngt vom NAP-Server bzw. von der Komponente QES eine Liste mit den SoHs, die der Client &uuml;ber RADIUS an den Server &uuml;bermittelt hat. Der IAS vermittelt zwischen dem NAP-Server und dem Quarant&auml;neserver. Der Quarant&auml;neserver erstellt Systemanalysen anhand der vorgegebenen Richtlinien und ist f&uuml;r die Kommunikation zwischen jeder SHV und dem IAS zust&auml;ndig.</p>
<p>Die SHV-Komponente ist wie beim Client der SHA (= System Health Agent) f&uuml;r die Aktualit&auml;t der Virenscannersignatur und der Betriebssystemupdates verantwortlich und &uuml;bermittelt diese an den jeweiligen Richtlinienserver. Beispielsweise &uuml;bermittelt ein bestimmter SHV die Informationen &uuml;ber den Virenscanner an einen bestimmten Richtlinienserver und eine andere SHV &uuml;bermittelt die St&auml;nde des Betriebssystemupdates an einen anderen bestimmten Richtlinienserver.<br />
Des Weiteren gestaltet sich der Quarant&auml;nebereich von NAP folgenderma&szlig;en:</p>
<ul>
<li>Jeder DHCP-Client bezieht seine IP-Adresse von einem DHCP-Server. Daher gibt es einen DHCP-Quarant&auml;nebereich, so dass, wann immer ein Client eine IP-Adresse anfordert bzw. diese erneuert, der DHCP-Server die Zugangsanforderung &uuml;berpr&uuml;fen kann und somit entscheidet, wie die Anfrage des Clients weiter verarbeitet wird. Dieses ist die einfachste und schw&auml;chste Netzwerkisolation.</li>
<li>Dann gibt es noch die IPSec-Quarant&auml;ne, die nichts anderes macht als zu &uuml;berpr&uuml;fen, ob der Status der Quarant&auml;neclients in Ordnung ist und (wenn dem so ist) vom Zertifikatsserver X.509 Zertifikate f&uuml;r die Clients abzurufen. Diese werden im privaten Netz von den NAP-Clients f&uuml;r die Authentifizierung sowie IPSec-Kommunikation zwischen den NAP-Clients ben&ouml;tigt. Bei dieser Variante k&ouml;nnen lediglich die Clients eine Kommunikation aufbauen, die auch &uuml;ber einen g&uuml;ltigen Status verf&uuml;gen. Mit IPSec ist es m&ouml;glich Anforderungen basierend auf IP-Adressen oder Portnummern zu definieren. Anders als bei der DHCP- sowie VPN-Quarant&auml;ne grenzt die IPSec-Quarant&auml;ne die Kommunikation auf die Verbindung und die &Uuml;bertragung einer g&uuml;ltigen IP-Konfiguration der Clients ein. Mit der IPSec-Quarant&auml;ne erreicht man die st&auml;rkste Isolation. </li>
<li>Schlie&szlig;lich gibt es noch die VPN-Quarant&auml;ne. Hier werden die Anforderungen f&uuml;r den Zugriff auf das Netzwerk vom VPN-Server gesetzt – und zwar immer dann, wenn sich ein Client per VPN mit dem Netzwerk verbinden m&ouml;chte. Mit diesem Quarant&auml;nebereich wird eine sehr starke Netzwerkisolation erreicht.</li>
</ul>
<p>Diese &Uuml;berpr&uuml;fungsarten k&ouml;nnen erweitert werden, indem Softwarehersteller SHAs f&uuml;r den NAP-Client und SHVs f&uuml;r den IAS-Server, den NAP-Server und ggf. f&uuml;r den Richtlinienserver herstellen.</p>
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		<title>Dom&#228;nencontroller mit DCDIAG pr&#252;fen</title>
		<link>http://www.faq-o-matic.net/2006/08/14/domaenencontroller-mit-dcdiag-pruefen/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Aug 2006 15:35:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Yusuf Dikmenoglu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Active Directory]]></category>
		<category><![CDATA[Administration]]></category>
		<category><![CDATA[Troubleshooting]]></category>

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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>(Dieser Artikel bezieht sich auf&nbsp;Windows Server 2003 R2; die meisten Hinweise sind aber auch f&uuml;r andere Versionen anwendbar.)</em></p>
<p>DCDIAG &uuml;berpr&uuml;ft den Status der Dom&auml;nencontroller in Active Directory auf ihre Funktionsf&auml;higkeit. Es pr&uuml;ft die Replikation, die Topologie und Funktion von Active Directory und liefert eine Zusammenfassung der Ergebnisse mit detaillierten Informationen zu jedem getesteten Dom&auml;nencontroller und eine Diagnose etwaiger Sicherheitsfehler. Des Weiteren wird DNS (Domain Name System) bez&uuml;glich der folgenden Punkte gepr&uuml;ft: Konnektivit&auml;t, Verf&uuml;gbarkeit von Diensten, Weiterleitungen und Stammhinweise, Delegierung, dynamische Updates, Registrierung von Locatoreintr&auml;gen, externe Namensaufl&ouml;sung und Unternehmensinfrastruktur. </p>
<p><span id="more-608"></span>
<p>DCDIAG.exe ist ein Kommandozeilen-Programm und befindet sich mit weiteren n&uuml;tzlichen Tools wie NetDIAG, NetDOM, LDP etc. in den &#034;Windows Support Tools&#034;, die sich wiederum auf der Windows-CD im Verzeichnis &#034;Support\Tools&#034; befinden (SUPTOOLS.MSI). Es sollte darauf geachtet werden, dass man immer die richtige Version der Tools zum Betriebssystem benutzt, also nicht etwa das DCDIAG von Windows 2000 in einem Netzwerk unter Windows 2003 anwendet. </p>
<h6>Ausgabe des Befehls &#034;DCDIAG&#034;</h6>
<p><em>Hinweis: Diese Ausgabe von DCDIAG wurde ohne eine weitere Angabe eines Schalters ausgef&uuml;hrt.</em></p>
<p><font face="courier new,courier,monospace">Domain Controller Diagnosis</font></p>
<p><font face="courier new,courier,monospace">Performing initial setup:<br />&nbsp;&nbsp; Done gathering initial info.</font></p>
<p><font face="courier new,courier,monospace">Doing initial required tests<br />&nbsp;&nbsp; <br />&nbsp;&nbsp; Testing server: Mainz\MZDCON01<br />&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Starting test: Connectivity<br />&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;. MZDCON01 passed test Connectivity</font></p>
<p>Mit diesem Test wird &uuml;berpr&uuml;ft, ob der Dom&auml;nencontroller im DNS registriert ist, ob er per Ping erreichbar ist und ob er per RPC (= Remote Procedure Call) bzw. LDAP (= Lightweight Directory Access Protocol) erreichbar ist. <br />Hierdurch wird festgestellt,&nbsp; ob eine Verbindung zum Active Directory besteht, der mit dem Eintrag &#034;passed&#034; quittiert sein muss.</p>
<p><font face="courier new,courier,monospace">Doing primary tests<br />&nbsp;&nbsp; <br />&nbsp;&nbsp; Testing server: Mainz\MZDCON01<br />&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Starting test: Replications<br />&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;. MZDCON01 passed test Replications</font></p>
<p>Hier geht es um die &Uuml;berpr&uuml;fung der zeitgerechten Replikation mit weiteren Dom&auml;nencontrollern und ob Replikationsprobleme mit anderen DCs bestehen. Dieser Eintrag muss auf &#034;passed&#034; stehen. Wenn man erst vor kurzem (&lt; 30 Min.) einen Dom&auml;nencontroller installiert hat, kann es zu einem &#034;failed&#034; kommen. Hier sollte man es nach ca. 1 Std. erneut versuchen und darauf achten, das dieser Eintrag dann zu &#034;passed&#034; ge&auml;ndert wurde. </p>
<p><font face="courier new,courier,monospace">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Starting test: NCSecDesc<br />&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;. MZDCON01 passed test NCSecDesc</font></p>
<p>Bei diesem Eintrag wurde gepr&uuml;ft, ob eine Verbindung mit LDAP zum Active Directory vorhanden ist. Dieser Test muss unbedingt mit einem &#034;passed&#034; abgeschlossen werden. Falls hier kein positiver Eintrag erscheint, sondern ein &#034;failed&#034;, k&ouml;nnte dies auf ein DNS-Problem zur&uuml;ckzuf&uuml;hren sein.<br />&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />&nbsp;<font face="courier new,courier,monospace">Starting test: NetLogons<br />&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;. MZDCON01 passed test NetLogons</font></p>
<p>Hier wurde gepr&uuml;ft, ob eine Anmeldung am Active Directory m&ouml;glich war und die Anmeldeinformationen ausreichen, um die Replikation stattfinden bzw. fortfahren zu lassen. Auch hier muss der Eintrag &#034;passed&#034; erscheinen. </p>
<p>&nbsp;<font face="courier new,courier,monospace">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Starting test: Advertising<br />&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;. MZDCON01 passed test Advertising</font></p>
<p>Mit diesem Test &uuml;berpr&uuml;ft DCDIAG, ob die Anmeldung am Active Directory m&ouml;glich war und ob der Dom&auml;nencontroller in der Lage ist, sich im Active Directory bekannt zu geben. Falls dieser Test nicht erfolgreich mit &#034;passed&#034; abgeschlossen wird, kann das Problem auch darin bestehen, dass der Netlogon Dienst &#034;h&auml;ngt&#034; oder nicht starten konnte.</p>
<p><font face="courier new,courier,monospace">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Starting test: KnowsOfRoleHolders<br />&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;. MZDCON01 passed test KnowsOfRoleHolders</font></p>
<p>Dieser Test pr&uuml;ft, ob sich der Dom&auml;nencontroller zu allen f&uuml;nf FSMO-Rollen im Active Directory, verbinden konnte, die sich entweder auf ihm selbst oder auf einem anderen Dom&auml;nencontroller befinden. Es leuchtet unmittelbar ein, dass dieser Test selbstverst&auml;ndlich mit einem &#034;passed&#034; beendet werden muss.</p>
<p>&nbsp;<font face="courier new,courier,monospace">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Starting test: RidManager<br />&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;. MZDCON01 passed test RidManager</font></p>
<p>An dieser Stelle pr&uuml;ft das Tool, ob der Dom&auml;nencontroller, der die Rolle des RID-Masters innehat, erreichbar ist und ob die Informationen richtig sind. Auch dieser Test muss mit einem &#034;passed&#034; abgeschlossen werden.</p>
<p>&nbsp;<font face="courier new,courier,monospace">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Starting test: MachineAccount<br />&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;. MZDCON01 passed test MachineAccount</font></p>
<p>Hier wird gepr&uuml;ft, ob das Computerkonto im Active Directory in Ordnung ist und ob das Computerkonto sich richtig registriert hat. Man kann den Parameter&nbsp; &#034;/RecreateMachineAccount&#034; verwenden, um eine Reparatur zu versuchen, falls das Computerkonto fehlt. Mit &#034;/FixMachineAccount&#034; kann man die Computerkontoeinstellungen korrigieren, wenn diese falsch sein sollten. Ein Testabschluss mit &#034;passed&#034; ist hier zwingend erforderlich.</p>
<p>Tipp: Falls DCDIAG Fehler bei dem Test von &#034;MachineAccount&#034; melden sollte, kann man diese mit dem Schalter /FIX beheben. Der Schalter &#034;FIX&#034; behebt Fehler im SPN (Service Principal Name) des Dom&auml;nencontroller-Computerkonto-Objekts.</p>
<p>&nbsp;<font face="courier new,courier,monospace">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Starting test: Services<br />&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;. MZDCON01 passed test Services</font></p>
<p>Hier wird &uuml;berpr&uuml;ft, ob die Dom&auml;nencontroller-Dienste laufen. </p>
<p><font face="courier new,courier,monospace">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Starting test: ObjectsReplicated<br />&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;. MZDCON01 passed test ObjectsReplicated</font></p>
<p>An dieser Stelle wird gepr&uuml;ft, ob der Dom&auml;nencontroller sein Computerkonto und die DSA (= Directory Service Agent)-Objekte repliziert hat. Mit den Parametern &#034;/objectdn:dn&#034; mit &#034;/n:nc&#034;, kann man zus&auml;tzlich ein weiteres zu &uuml;berpr&uuml;fendes Objekt angeben. Des Weiteren wird gepr&uuml;ft, ob alle Objekte des Active Directory mit den anderen Dom&auml;nencontrollern repliziert worden sind. </p>
<p><font face="courier new,courier,monospace">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Starting test: frssysvol<br />&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;. MZDCON01 passed test frssysvol</font></p>
<p>Hier wird gepr&uuml;ft, ob der FRS (= File Replication Service) die Anmeldeskripte und GPOs im SYSVOL-Verzeichnis mit anderen Dom&auml;nencontrollern repliziert hat.&nbsp; </p>
<p>&nbsp;<font face="courier new,courier,monospace">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Starting test: frsevent<br />&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;. MZDCON01 passed test frsevent</font></p>
<p>Bei diesem Test des FRSEVENT wird gepr&uuml;ft, ob Fehler bzw. Probleme mit dem File Replication Service bestehen. Falls die Replikation der SYSVOL-Freigabe nicht ordnungsgem&auml;&szlig; durchgef&uuml;hrt werden konnte, k&ouml;nnte dies auf ein Problem mit den Richtlinien hindeuten.</p>
<p>&nbsp;<font face="courier new,courier,monospace">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Starting test: kccevent<br />&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;. MZDCON01 passed test kccevent</font></p>
<p>Hier stellt der Knowledge Consistency Checker sicher, dass dieser Dom&auml;nencontroller alle weiteren Dom&auml;nencontroller finden kann, um Replikationsverbindungen aufzubauen.</p>
<p>&nbsp;<font face="courier new,courier,monospace">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Starting test: systemlog<br />&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; An Error Event occured.&nbsp; EventID: 0xC0002715<br />&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Time Generated: 05/11/2006&nbsp;&nbsp; 18:41:27<br />&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; (Event String could not be retrieved)<br />&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;. MZDCON01 passed test systemlog</font></p>
<p>Hier wird gepr&uuml;ft, ob das System fehlerfrei l&auml;uft. DCDIAG pr&uuml;ft das SYSTEM-Eventlog und gibt die Fehlermeldungen der letzten 60 Minuten aus, was man aber nat&uuml;rlich auch selbst mit einem Blick in das System-Log pr&uuml;fen kann.</p>
<p>&nbsp;&nbsp;<font face="courier new,courier,monospace">&nbsp;&nbsp;&nbsp; Starting test: VerifyReferences<br />&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;. MZDCON01 passed test VerifyReferences</font></p>
<p>Dieser Test &uuml;berpr&uuml;ft, ob bestimmte Systemreferenzen wie der File Replication Service (FRS) und die Replikationsinfrastruktur intakt sind.</p>
<p><font face="courier new,courier,monospace">&nbsp;&nbsp; Running partition tests on : ForestDnsZones<br />&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Starting test: CrossRefValidation<br />&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;. ForestDnsZones passed test CrossRefValidation</font></p>
<p>Dieser Test &uuml;berpr&uuml;ft die G&uuml;ltigkeit von Querverweisen der ForestDNSZones-Anwendungsverzeichnispartition.</p>
<p>&nbsp;<font face="courier new,courier,monospace">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Starting test: CheckSDRefDom<br />&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;. ForestDnsZones passed test CheckSDRefDom</font></p>
<p>Dieser Test &uuml;berpr&uuml;ft, ob in der ForestDNSZones&nbsp; Anwendungsverzeichnispartition eine &#034;reference domain&#034; gesetzt ist. </p>
<p>Hinweis: &#034;CheckSDRefDom&#034; pr&uuml;ft, ob f&uuml;r die Partition eine &#034;Security Desriptor Reference Domain (SDRefDom)&quot; konfiguriert ist. Diese SDRefDom wird speziell bei Anwendungspartitionen verwendet, die Replikate auf DCs verschiedener Dom&auml;nen im Forest besitzen k&ouml;nnen, um zu entscheiden, aus welcher Dom&auml;ne der &#034;Default Security Descriptor&quot; verwendet werden soll.</p>
<p>&nbsp;<font face="courier new,courier,monospace">&nbsp; Running partition tests on : DomainDnsZones<br />&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Starting test: CrossRefValidation<br />&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;. DomainDnsZones passed test CrossRefValidation</font></p>
<p>Dieser Test &uuml;berpr&uuml;ft die G&uuml;ltigkeit von Querverweisen der DomainDNSZones-Anwendungsverzeichnispartition.</p>
<p>&nbsp;&nbsp;<font face="courier new,courier,monospace">&nbsp;&nbsp;&nbsp; Starting test: CheckSDRefDom<br />&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;. DomainDnsZones passed test CheckSDRefDom</font></p>
<p>Dieser Test &uuml;berpr&uuml;ft, ob in der DomainDNSZones-Anwendungsverzeichnispartition eine &#034;reference domain&quot; gesetzt ist. </p>
<p>&nbsp;&nbsp; <br />&nbsp;<font face="courier new,courier,monospace">&nbsp; Running partition tests on : Schema<br />&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Starting test: CrossRefValidation<br />&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;. Schema passed test CrossRefValidation</font></p>
<p>Dieser Test &uuml;berpr&uuml;ft die G&uuml;ltigkeit von Querverweisen in der Schemapartition.</p>
<p>&nbsp;<font face="courier new,courier,monospace">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Starting test: CheckSDRefDom<br />&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;. Schema passed test CheckSDRefDom<br /></font>&nbsp;&nbsp; <br />Dieser Test &uuml;berpr&uuml;ft, ob in der Schemapartition eine &#034;reference domain&quot; gesetzt ist. </p>
<p><font face="courier new,courier,monospace">&nbsp;&nbsp; Running partition tests on : Configuration<br />&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Starting test: CrossRefValidation<br />&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;. Configuration passed test CrossRefValidation</font></p>
<p>Dieser Test &uuml;berpr&uuml;ft die G&uuml;ltigkeit von Querverweisen in der Konfigurationspartition.</p>
<p>&nbsp;<font face="courier new,courier,monospace">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Starting test: CheckSDRefDom<br />&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;. Configuration passed test CheckSDRefDom<br /></font>&nbsp;&nbsp; <br />Dieser Test &uuml;berpr&uuml;ft, ob in der Konfigurationspartition eine &#034;reference domain&quot; gesetzt ist. </p>
<p><font face="courier new,courier,monospace">&nbsp;&nbsp; Running partition tests on : intra<br />&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Starting test: CrossRefValidation<br />&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;. intra passed test CrossRefValidation</font></p>
<p>Dieser Test &uuml;berpr&uuml;ft die G&uuml;ltigkeit von Querverweisen in der Anwendungsverzeichnispartition INTRA.</p>
<p>&nbsp;&nbsp;<font face="courier new,courier,monospace">&nbsp;&nbsp;&nbsp; Starting test: CheckSDRefDom<br />&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;. intra passed test CheckSDRefDom<br /></font>&nbsp;&nbsp; <br />Dieser Test &uuml;berpr&uuml;ft, ob in der INTRA-Anwendungsverzeichnispartition eine &#034;reference domain&quot; gesetzt ist. </p>
<p><font face="courier new,courier,monospace">&nbsp;&nbsp; Running enterprise tests on : intra.dikmenoglu.de<br />&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Starting test: Intersite<br />&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;. intra.dikmenoglu.de passed test Intersite</font></p>
<p>Hier wird gepr&uuml;ft, ob der ISTG (= Intersite Topology Generator) arbeitet. Zudem wird abgesch&auml;tzt, wann automatisch ein anderer als ITSG ernannt wird.</p>
<p>&nbsp;&nbsp;<font face="courier new,courier,monospace">&nbsp;&nbsp;&nbsp; Starting test: FsmoCheck<br />&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;. intra.dikmenoglu.de passed test FsmoCheck</font></p>
<p>Dieser Test &uuml;berpr&uuml;ft, ob der Dom&auml;nencontroller den Dienst KDC (= Key Distribution Center-Schl&uuml;sselverteilungscenter) kontaktiert und ob er einen Zeitserver, einen bevorzugten Zeitserver, einen Dom&auml;nencontroller, der die Rolle des PDC-Emulators innehat, und einen globalen Katalog erreichen kann. Dieser Test pr&uuml;ft nicht die Erreichbarkeit aller 5 bestehenden FSMO-Rolleninhaber. </p>
<h6>Schalter f&uuml;r DCDIAG</h6>
<p>Mit dem Schalter &#034;/V&#034; (Verbose) kann man sich weiterreichende Informationen anzeigen lassen, die bei der Fehlersuche n&uuml;tzlich sein k&ouml;nnten.</p>
<p>Der Schalter &#034;/FIX&#034; hat nur Auswirkung auf den &#034;MachineAccount&#034;-Test. Dieser Test repariert den SPN (= Service Principal Name) auf dem Dom&auml;nencontroller-Computerkonto-Objekt. Wenn Probleme mit dem Computerkonto eines DCs bestehen sollten, d&uuml;rfte der Schalter /Fix der richtige sein.</p>
<p>Mit dem Schalter &#034;/A&#034; testet man alle Dom&auml;nencontroller, die sich am gleichen Standort befinden.</p>
<p>Mit &#034;/E&#034; werden alle Server in der Gesamtstruktur getestet. Dieser Schalter &uuml;berschreibt den Schalter &#034;/A&#034;.</p>
<p>Um sich nur die Fehler auf dem Dom&auml;nencontroller anzeigen zu lassen, benutzt man den Schalter &#034;/Q&#034;.</p>
<p>Mit dem Schalter &#034; /S:&lt;Dom&auml;nencontroller&gt;&#034; kann man von dem Server, auf welchem sich das Tool DCDIAG befindet, jeden beliebigen Dom&auml;nencontroller testen. Das Gute daran ist, dass man nicht auf jedem Server/DC das DCDIAG ausf&uuml;hren muss, sondern das Ganze von einem einzigen Server aus ausf&uuml;hren kann.</p>
<p>Wenn man die Ausgabe von DCDIAG in ein Logfile haben m&ouml;chte, muss nun der Schalter &#034;/F:Logfile.txt&#034; angegeben werden, wobei &#034;Logfile&#034; den Dateinamen des Logs darstellt und dieser nat&uuml;rlich ge&auml;ndert werden kann. Wenn man den Schalter so wie in diesem Beispiel eingibt, wird das Log in der Root von C: erstellt, also &#034;C:\Logfile.txt&#034;. Man kann nat&uuml;rlich auch mit dem Befehl &#034;C.\dcdiag &gt; C:\dcdiaglog.txt&#034; ein Logfile erstellen lassen.</p>
<p>Ein &auml;hnlicher Schalter ist &#034;/FERR:Errorlog.txt&#034;. Dieser Befehl erstellt ein Logfile, das nur fatale Fehler enth&auml;lt.</p>
<p>M&ouml;chte man einen einzigen Test testen, verwendet man den Schalter &#034;/TEST:Testname&#034; (z.B. C:\dcdiag /test:Netlogons). Zus&auml;tzlich wird immer der Test &#034;Connectivity&#034; ausgef&uuml;hrt, egal, welchen Test man pr&uuml;fen m&ouml;chte. Dies kann auch nicht abgestellt werden.</p>
<p>Der Schalter &#034;/C&#034; (steht f&uuml;r Comprehensive und bedeutet ausf&uuml;hrlich bzw. &uuml;bergreifend) kann verwendet werden, wenn man detaillierte Angaben erhalten m&ouml;chte.&nbsp; </p>
<p>M&ouml;chte man wissen, ob ein Dom&auml;nencontroller z.B. einen GC oder Key Distribution Center zur Verf&uuml;gung stellt, so gilt es folgenden Parameter einzugeben &#034;/V /S:&lt;Dom&auml;nencontrollername&gt; /test:advertising&#034; </p>
<p>Mit &#034;/U:Dom&auml;ne\Benutzername /P:{* | Password | &quot;&quot;} &#034; kann man ein anderes Benutzerkonto angeben, falls man derzeit mit eingeschr&auml;nkten Rechten angemeldet sein sollte.<br />Falls das Benutzerkonto kein Kennwort haben sollte, gibt man &lt;&#034;"&gt; ein. M&ouml;chte man das Kennwort nicht sofort eingeben, kann man zun&auml;chst auch &lt;*&gt; eingeben. Dann wird man, nach Best&auml;tigen des Befehls, nach dem Kennwort gefragt. </p>
<h6>Beispiel</h6>
<p>Dieses Skript erzeugt ein Log (als TXT) und speichert dieses unter C:\DCDIAG.txt ab. Eine eventuell vorher bestehende DCDIAG.TXT auf C:\ wird dabei gel&ouml;scht. Damit wird jeder DC in der Gesamtstruktur ausf&uuml;hrlich getestet. Wenn der Test durchlaufen und das Log erstellt wurde, &ouml;ffnet sich das Log automatisch.<br />Evtl. muss man den Pfad zum Programm-Verzeichnis (Support Tools) entsprechend der eigenen Umgebung anpassen.</p>
<p><font face="courier new,courier,monospace">@echo off</font></p>
<p><font face="courier new,courier,monospace">c:<br />cd \<br />cd &quot;program files\support tools&quot;</font></p>
<p><font face="courier new,courier,monospace">del c:\dcdiag.txt<br />dcdiag /e /c /v /s:DC-Name /f:c:\dcdiag.txt<br />start c:\dcdiag.txt</font></p>
<p>Eine &Uuml;bersicht der einzelnen m&ouml;glichen Parameter bekommt man mit dem Schalter &#034;/?&#034; oder hier: <a href="http://technet2.microsoft.com/WindowsServer/en/Library/39d6c272-5c2e-4db0-a79a-4d8fbf52dd411033.mspx?mfr=true">http://technet2.microsoft.com/WindowsServer/en/Library/39d6c272-5c2e-4db0-a79a-4d8fbf52dd411033.mspx?mfr=true</a></p>
<p>Weitere Beispiel-Ausgaben von DCDIAG kann man hier sehen:<br /><a href="http://technet2.microsoft.com/WindowsServer/en/Library/824f106c-a90b-421b-aa44-ebc1403c8b4c1033.mspx?mfr=true">http://technet2.microsoft.com/WindowsServer/en/Library/824f106c-a90b-421b-aa44-ebc1403c8b4c1033.mspx?mfr=true</a></p>
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</ol>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Sichern und Wiederherstellen von GPOs &#252;ber die GPMC</title>
		<link>http://www.faq-o-matic.net/2006/08/04/sichern-und-wiederherstellen-von-gpos-ueber-die-gpmc/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Aug 2006 15:42:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Yusuf Dikmenoglu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Active Directory]]></category>
		<category><![CDATA[Administration]]></category>
		<category><![CDATA[Datensicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Gruppenrichtlinien]]></category>
		<category><![CDATA[Wiederherstellung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer mit Gruppenrichtlinien arbeitet, sollte sich auch Gedanken &#252;ber die Sicherung sowie Wiederherstellung der GPOs (Group Policy Object) machen. Das Sichern von GPOs ist zwar m&#246;glich, das R&#252;cksichern einzelner Richtlinien gestaltet sich da schon schwieriger. Durch das Sichern eines Gruppenrichtlinienobjektes werden die Daten des GPOs in das Dateisystem kopiert. Folgende Informationen sind darin enthalten: Einstellungen [...]<h3>Verwandte Beiträge:</h3><ol>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer mit Gruppenrichtlinien arbeitet, sollte sich auch Gedanken &uuml;ber die Sicherung sowie Wiederherstellung der GPOs (Group Policy Object) machen. Das Sichern von GPOs ist zwar m&ouml;glich, das R&uuml;cksichern einzelner Richtlinien gestaltet sich da schon schwieriger. Durch das Sichern eines Gruppenrichtlinienobjektes werden die Daten des GPOs in das Dateisystem kopiert. Folgende Informationen sind darin enthalten:</p>
<p><span id="more-609"></span>
<ul>
<li>Einstellungen des Gruppenrichtlinienobjekts
<li>Vom Benutzer angegebene Beschreibung der Sicherung
<li>Datums- und Zeitstempel der Erstellung der Sicherung
<li>Der GUID (Globally Unique Identifier) des Gruppenrichtlinienobjekts und die Dom&auml;ne
<li>Die freigegebene Zugriffssteuerungsliste (Discretionary Access Control List, DACL) im Gruppenrichtlinienobjekt
<li>Die WMI-Filterverkn&uuml;pfung, falls vorhanden, nicht jedoch der Filter selbst
<li>Verkn&uuml;pfungen zu IP-Sicherheitsrichtlinien, falls vorhanden
<li>XML-Bericht mit den Einstellungen des Gruppenrichtlinienobjekts, die als HTML-Text innerhalb der Gruppenrichtlinien-Verwaltungskonsole angezeigt werden k&ouml;nnen</li>
</ul>
<p>Es werden nur die Daten eines Gruppenrichtlinienobjekts gespeichert, die sich innerhalb des GPO befindet. Die Daten die sich au&szlig;erhalb des GPO befinden, wie z.B.:</p>
<ul>
<li>WMI-Filter
<li>IP-Sicherheitsrichtlinie
<li>Die Verkn&uuml;pfung zu einem Standort/Dom&auml;ne/OU</li>
</ul>
<p>werden nicht mitgesichert und stehen bei der Wiederherstellung nicht zur Verf&uuml;gung.</p>
<p>Mit der Gruppenrichtlinien-Verwaltungskonsole GPMC (Group Policy Management Console) kann man Gruppenrichtlinien (automatisiert) sichern, wiederherstellen, importieren sowie kopieren. Mit der Datensicherung der GPMC ist es nicht nur m&ouml;glich GPOs r&uuml;ckzusichern, sondern es k&ouml;nnen auch Einstellungen von GPOs aus Sicherungen in andere Richtlinien importiert werden. Falls Gruppenrichtlinienobjekte in andere Dom&auml;nen oder Gesamtstrukturen kopiert oder importiert werden sollen, helfen Migrationstabellen dabei, Sicherheitsprinzipale (SID) und UNC-Pfade im Quell-Gruppenrichtlinienobjekt auf die neuen Werte im Ziel-Gruppenrichtlinienobjekt zu aktualisieren. Dadurch ist es z.B. auch m&ouml;glich, Gruppenrichtlinienobjekte aus einer Testumgebung in die Produktivumgebung zu &uuml;berf&uuml;hren.&nbsp; <br />Eine Migrationstabelle wird als XML-Datei mit der Dateierweiterung .MIGTABLE gespeichert und l&auml;sst sich mit dem in der GPMC integrierten &#034;Migration Table Editor&#034; bearbeiten.</p>
<p>Wenn die GPMC nicht zum Einsatz kommt, w&uuml;rde man zur Sicherung sowie Wiederherstellung von Gruppenrichtlinien, genauso f&uuml;r den Im- und Export, dass System State sichern bzw. wiederherstellen und somit w&auml;ren zwei Serverneustarts f&auml;llig. Damit man f&uuml;r eine R&uuml;cksicherung &#034;einer&#034; Gruppenrichtlinie nicht gleich den System State r&uuml;cksichern muss, bietet auch hier die GPMC ihre Funktionen an. Da die GPMC scriptingf&auml;hig ist, werden 37 Skripts im Pfad &#034;%PROGRAMFILES%\GPMC\Scripts&#034; mit installiert. Dort gibt es z.B. das &#034;BackupAllGPOs&#034;-Skript, das man dazu nutzen kann, sich per Batch t&auml;glich die GPOs zu sichern. So l&auml;sst sich die R&uuml;cksicherung eines GPO leichter handhaben.</p>
<p>Die Sicherung der Richtlinien &uuml;ber die GPMC findet grunds&auml;tzlich auf Festplatte statt, und es ist nicht m&ouml;glich, die Sicherung direkt auf ein Bandlaufwerk zu schreiben.</p>
<p>In der GPMC hat man die M&ouml;glichkeit entweder einzelne (was z.B. ideal vor einer Richtlinien&auml;nderung w&auml;re) oder alle Richtlinien zu sichern. Mit einem Rechtsklick auf den Container &#034;Gruppenrichtlinienobjekte&#034; gilt es den Eintrag &#034;Alle sichern&#038;&#034; auszuw&auml;hlen. Im darauf folgenden Fenster gibt man den Speicherort und eine aussagekr&auml;ftige Beschreibung an:</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/dikmenoglu-gpmc-sichern/Backup-Restore-GPOs-Yusuf-1.gif"><img style="WIDTH:150px;" src="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/dikmenoglu-gpmc-sichern/Backup-Restore-GPOs-Yusuf-1.gif" width="150" border="0" alt="" /></a></p>
<p>Nach der Sicherung bekommt man den Sicherungsstatus angezeigt, in dem angezeigt wird, wie viele Richtlinien erfolgreich bzw. nicht gesichert wurden. <br />Der Speicherort sieht danach wie folgt aus:</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/dikmenoglu-gpmc-sichern/Backup-Restore-GPOs-Yusuf-2.gif"><img style="WIDTH:150px;" src="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/dikmenoglu-gpmc-sichern/Backup-Restore-GPOs-Yusuf-2.gif" width="150" border="0" alt="" /></a></p>
<p>F&uuml;r jede Gruppenrichtlinie wird im angegebenen Speicherort ein Unterordner erstellt, dessen Name eine eindeutige Backup-ID ist. In den Unterordnern wird die Struktur der jeweiligen Richtlinie, wie sie im SYSVOL-Verzeichnis eines DCs existiert, inklusive der INF-, POL- und ADM-Dateien gesichert. Neben den Unterordnern existiert die Datei &#034;manifest.xml&#034;, die daf&uuml;r dient, dass die gesicherten GPOs anhand ihres benutzerfreundlichen Namens identifiziert werden k&ouml;nnen. </p>
<p>Die GPMC erzeugt (jeweils in einem Ordner) zus&auml;tzlich drei XML-Dateien, die wichtige Informationen bezgl. der Gruppenrichtlinie sowie Sicherung enthalten.<br />Diese sind:</p>
<ul>
<li>Backup.xml: Hier werden Informationen wie z.B. Berechtigungen, DNS- sowie NetBIOS-Dom&auml;nenname, WMI-Filter, Versionsinfos und Gruppenrichtlinienerweiterungen gespeichert.
<li>Bkupinfo.xml: Diese (versteckte) Datei enth&auml;lt eher allgemeine Informationen wie z.B. die Gruppenrichtlinien-GUID, den Dom&auml;nennamen, den Dom&auml;nencontroller, der die Sicherung durchgef&uuml;hrt hat, die Sicherungszeit sowie die Beschreibung.
<li>Gpreport.xml: Diese Datei speichert die Eigenschaften der Gruppenrichtlinie wie Deaktivierungen, Verkn&uuml;pfungen und Berechtigungen.</li>
</ul>
<p><a href="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/dikmenoglu-gpmc-sichern/Backup-Restore-GPOs-Yusuf-3.gif"><img style="WIDTH:150px;" src="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/dikmenoglu-gpmc-sichern/Backup-Restore-GPOs-Yusuf-3.gif" width="150" border="0" alt="" /></a></p>
<p>Ebenfalls lassen sich die Sicherungen &uuml;ber das Kontextmen&uuml; des Containers &#034;Gruppenrichtlinienobjekte&#034; verwalten. Das Dialogfeld &ouml;ffnet sich standardm&auml;&szlig;ig in dem Pfad, in dem die letzte Sicherung durchgef&uuml;hrt wurde. Hier kann man sich eine &Uuml;bersicht &uuml;ber alle gesicherten GPOs in einem Pfad anzeigen lassen:</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/dikmenoglu-gpmc-sichern/Backup-Restore-GPOs-Yusuf-4.gif"><img style="WIDTH:150px;" src="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/dikmenoglu-gpmc-sichern/Backup-Restore-GPOs-Yusuf-4.gif" width="150" border="0" alt="" /></a></p>
<p>Mit dem Kontrollk&auml;stchen &#034;F&uuml;r jedes Gruppenrichtlinienobjekt nur die neueste Version anzeigen&#034; l&auml;sst sich die Ansicht der Sicherungen auf die jeweils aktuellste Version beschr&auml;nken.<br />&nbsp;&nbsp; <br />&Uuml;ber die Schaltfl&auml;che &#034;Wiederherstellen&#034; l&auml;sst sich die ausgew&auml;hlte Richtlinie wiederherstellen. Dabei w&uuml;rde eine evtl. bestehende Gruppenrichtlinie &uuml;berschrieben werden. </p>
<p>Mit &#034;L&ouml;schen&#034; kann die ausgew&auml;hlte GPO-Sicherung oder mehrere Sicherung durch bet&auml;tigen der STRG-Taste markiert und gel&ouml;scht werden.&nbsp; </p>
<p>&Uuml;ber die Schaltfl&auml;che &#034;Einstellungen anzeigen&#038;&#034; l&auml;sst sich ein HTML-Bericht anzeigen, der die konfigurierten Einstellungen wie vorhandene WMI-Filter, verkn&uuml;pfte Container usw. anzeigen l&auml;sst.</p>
<p>Download: GPMC mit SP1<br /><a href="http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?FamilyID=0a6d4c24-8cbd-4b35-9272-dd3cbfc81887&amp;DisplayLang=de">http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?FamilyID=0a6d4c24-8cbd-4b35-9272-dd3cbfc81887&amp;DisplayLang=de</a></p>
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		<title>Das Geheimnis der Tombstone Lifetime</title>
		<link>http://www.faq-o-matic.net/2006/07/28/das-geheimnis-der-tombstone-lifetime/</link>
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		<pubDate>Fri, 28 Jul 2006 15:29:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Yusuf Dikmenoglu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Active Directory]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Attribut &#034;tombstoneLifetime&#034; im Active Directory bestimmt, wie lange ein gel&#246;schtes Objekt in der Active-Directory-Datenbank bestehen bleibt (Tombstone = Grabstein), bis es von dem &#034;Garbage Collection&#034; Prozess auf einem DC endg&#252;ltig gel&#246;scht bzw. entfernt wird. Seit Windows 2000 lag die Tomstone Lifetime bei 60 Tagen; mit dem Service Pack 1 f&#252;r Windows Server 2003 wurde [...]<h3>Verwandte Beiträge:</h3><ol>
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<p><span id="more-607"></span>
<p>Das tombstoneLifetime-Attribut findet man (beispielsweise mit ADSIEdit) unter:<br /><em>CN=Directory Service,CN=Windows NT,CN=Services,CN=Configuration,DC=&lt;Domain&gt;,DC=&lt;TLD&gt;<br /></em>Die Tombstone Lifetime gilt f&uuml;r den ganzen Forest und kann nicht f&uuml;r jede Dom&auml;ne separat eingestellt werden. Entscheidend ist, wie der erste DC eines Forests installiert wurde. Letztlich sieht die TombstoneLifetime auf den einzelnen Serverversionen wie folgt aus:</p>
<ol>
<li>Neu installierter Windows 2000 DC (mit allen SPs) : 60 Tage (Attribut = &lt;not set&gt;)
<li>Upgrade von NT / 2000 DC auf 2003 DC : 60 Tage (Attribut = &lt;not set&gt;)
<li>Upgrade von NT / 2000 DC auf 2003 SP1 DC : 60 Tage (Attribut = &lt;not set&gt;)
<li>Upgrade von NT / 2000 DC auf 2003 SP1 / R2 DC : 60 Tage (Attribut = &lt;not set&gt;)
<li>Neu installierter Windows 2003 DC : 60 Tage (Attribut = &lt;not set&gt;)
<li>Upgrade von 2003 DC auf 2003 SP1 DC : 60 Tage (Attribut = &lt;not set&gt;)
<li>Upgrade von 2003 DC auf 2003 SP1 / R2 DC : 60 Tage (Attribut = &lt;not set&gt;)
<li>Neu installierter Windows 2003 SP1 DC : 180 Tage (Attribut = 180)
<li>Neu installierter Windows 2003 R2 DC (NUR CD1) : 180 Tage (Attribut : 180)</li>
</ol>
<p>Wichtig ist: Wenn man sich das Attribut mit ADSI Edit anschaut, und es steht auf &#034;&lt;not set&gt;&#034;, bedeutet dies immer, dass die Tombstone Lifetime 60 Tage betr&auml;gt. Erst wenn dort ein anderer Wert angezeigt wird, gilt dieser &#8211; egal, ob er manuell oder &uuml;ber das System eingetragen wurde. Die Systemvorgabe wird bei der Installation des ersten Dom&auml;nencontroller im Forest durch den Active-Directory-Installationsassistenten (dcpromo) aus der Datei &#034;schema.ini&#034; vom Verzeichnis %windir%\system32 erzeugt. Diese Datei enth&auml;lt Angaben zum Basisschema der jeweiligen Betriebssystemversion. Installiert man den Server von einer Windows-Server-2003-CD, hat die schema.ini korrekterweise keinen Eintrag zur Tombstone Lifetime. Installiert man den Server von einer CD mit Windows Server 2003 SP1 (slipstreamed), so existiert in der Schema.ini der Eintrag &quot;tombstoneLifetime=180&quot;. Das ist ebenfalls richtig.<br />Der schema.ini-Eintrag sieht wie folgt aus:</p>
<p><font face="courier new,courier,monospace">; Explict TSL default set in W2K3 SP1 to increase shelf-life of backups and allow longer<br />; disconnection times.<br />tombstoneLifetime=180</font></p>
<p>Installiert man den Dom&auml;nencontroller mit der ersten CD von Windows Server 2003 R2 (bevor man die zweite CD installiert), so existiert der Eintrag &quot;tombstoneLifetime=180&quot; noch. Nach der Installation der zweiten R2-CD verschwindet der Eintrag aus der schema.ini. Dieses ist sicherlich so nicht beabsichtigt und scheint ein Bug zu sein.</p>
<p>Das kann man auch einfach auf den CDs kontrollieren. Auf der ersten R2-CD im Pfad &#034;i386&#034; existiert in der schema.ini der Eintrag &#034;tombstoneLifetime=180&#034;. In der schema.ini-Datei, die sich auf der zweiten R2-CD in den Pfaden <br />&#034;\CMPNENTS\R2\PACKAGES\COREBINS\I386\SCHEMA.INI&quot; sowie &#034;\CMPNENTS\R2\ADPREP&#034; befindet, existiert dieser Eintrag nicht. Da diese Datei bei der Installation der zweiten CD die bereits im System vorhandene Datei &uuml;berschreibt, l&auml;uft ein Active Directory, das auf dieser Basis installiert wird, wieder mit einer Tombstone Lifetime von 60 Tagen. Entscheidend ist stets die schema.ini-Dateiversion des ersten installierten Dom&auml;nencontrollers.</p>
<p>Installiert man also den Server mit der ersten R2-CD, stuft ihn zum Dom&auml;nencontroller und installiert danach die zweite R2 CD, bleibt der Wert &#034;180&#034; erhalten. Installiert man den Server mit der ersten und der zweiten R2-CD, stuft ihn zum Dom&auml;nencontroller, ist der Wert &lt;not set&gt; definiert, was 60 Tage bedeutet. </p>
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		<title>Wie aktualisiert man einen Dom&#228;nencontroller auf Windows Server 2003 R2?</title>
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		<pubDate>Wed, 31 May 2006 15:01:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Yusuf Dikmenoglu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Active Directory]]></category>
		<category><![CDATA[Administration]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>

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<p><span id="more-603"></span>
<ul>
<li>Windows Server 2003 SP1 muss installiert sein
<li>Die zweite CD von der R2 Version muss vorhanden sein
<li>Der Windows Server 2003 R2 Produkt-Key muss vorhanden sein (was auch eine g&uuml;ltige Lizenz voraussetzt: Entweder hat man R2 neu erworben oder man verf&uuml;gt f&uuml;r den vorhandenen Windows Server 2003 &uuml;ber eine Software Assurance)</li>
</ul>
<p>Wenn man die CD2 in den Server einlegt, erscheint dieses Fenster.<br />Klickt man nun auf den Men&uuml;punkt &#034;Windows Server 2003 R2 Setup fortsetzen&#034;&#038;</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/dikmenoglu_r2-update/image002.jpg"><img style="WIDTH:150px;" src="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/dikmenoglu_r2-update/image002.jpg" width="150" border="0" alt="" /></a></p>
<p>&#038; wird man dann darauf hingewiesen, dass zuerst ein Schemaupdate durchf&uuml;hren muss, ehe man auf R2 updaten kann:</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/dikmenoglu_r2-update/image004.jpg"><img style="WIDTH:150px;" src="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/dikmenoglu_r2-update/image004.jpg" width="150" border="0" alt="" /></a></p>
<p>Also gilt es, zuerst in die Kommandozeile zu gehen, ins Verzeichnis &#034;CD-LaufwerkCMPNENTSR2ADREP&#034; zu wechseln und von dort den Befehl &#034;adprep /forestprep&#034; auszuf&uuml;hren. ADPREP sollte man auf dem Dom&auml;nencontroller ausf&uuml;hren, der die Rolle des Schemamasters innehat, da es sich ja um eine Anpassung des Active Directory-Schemas handelt.</p>
<p>Hinweis: Nicht das ADPREP von der ersten 2003 R2 &#8211; CD benutzen, sondern von der zweiten CD! Sonst geschieht Folgendes: <a href="http://support.microsoft.com/kb/917385/en-us">http://support.microsoft.com/kb/917385/en-us</a></p>
<p><a href="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/dikmenoglu_r2-update/image006.jpg"><img style="WIDTH:150px;" src="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/dikmenoglu_r2-update/image006.jpg" width="150" border="0" alt="" /></a></p>
<p>Nach Best&auml;tigung des Befehls &#034;adprep /forestprep&#034; erh&auml;lt man einige Informationen, die auf n&ouml;tige Voraussetzungen f&uuml;r die anderen DCs hinweisen. Falls diese Bedingungen erf&uuml;llt sind, geht es weiter mit der Eingabe von &#034;C&#034; und ENTER. Falls man an dieser Stelle abbrechen m&ouml;chte, muss man mit einer beliebigen Taste und anschlie&szlig;ender Best&auml;tigung durch ENTER diesen Vorgang beenden. </p>
<p><a href="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/dikmenoglu_r2-update/image008.jpg"><img style="WIDTH:150px;" src="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/dikmenoglu_r2-update/image008.jpg" width="150" border="0" alt="" /></a></p>
<p>Falls alles korrekt gelaufen ist, wird die Schemaaktualisierung mit einer Erfolgsmeldung beendet.</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/dikmenoglu_r2-update/image010.jpg"><img style="WIDTH:150px;" src="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/dikmenoglu_r2-update/image010.jpg" width="150" border="0" alt="" /></a><br />Nun kann man mit dem Update auf R2 beginnen. Mit Klick auf &#034;Windows Server 2003 R2 Setup fortsetzen&#034; kann das Update starten.</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/dikmenoglu_r2-update/image011.jpg"><img style="WIDTH:150px;" src="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/dikmenoglu_r2-update/image011.jpg" width="150" border="0" alt="" /></a></p>
<p>Der Assistent begr&uuml;&szlig;t den User mit der &#034;Willkommens-Seite&#034;. Hier kann man zun&auml;chst noch ausw&auml;hlen, dass eine Desktopverkn&uuml;pfung mit dem Dokument, das die neuen Features vom R2 beschreibt, erstellt wird.</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/dikmenoglu_r2-update/image013.jpg"><img style="WIDTH:150px;" src="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/dikmenoglu_r2-update/image013.jpg" width="150" border="0" alt="" /></a></p>
<p>Im n&auml;chsten Fenster muss der R2-Produkt-Key eingegeben werden:</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/dikmenoglu_r2-update/image015.jpg"><img style="WIDTH:150px;" src="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/dikmenoglu_r2-update/image015.jpg" width="150" border="0" alt="" /></a></p>
<p>Nach der Eingabe erscheint das Fenster mit der EULA, dem Lizenzvertrag f&uuml;r Endbenutzer, dem man zustimmen muss. Anschlie&szlig;end klickt man auf &#034;Weiter&#034;.</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/dikmenoglu_r2-update/image017.jpg"><img style="WIDTH:150px;" src="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/dikmenoglu_r2-update/image017.jpg" width="150" border="0" alt="" /></a></p>
<p>Bevor das Update tats&auml;chlich startet, erh&auml;lt man nun nochmals eine Zusammenfassung der Aktionen:</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/dikmenoglu_r2-update/image019.jpg"><img style="WIDTH:150px;" src="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/dikmenoglu_r2-update/image019.jpg" width="150" border="0" alt="" /></a></p>
<p>Anhand der Fortschritts-Anzeige kann man beobachten, wie weit der Vorgang fortgeschritten ist:</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/dikmenoglu_r2-update/image021.jpg"><img style="WIDTH:150px;" src="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/dikmenoglu_r2-update/image021.jpg" width="150" border="0" alt="" /></a></p>
<p>Falls alles reibungslos funktioniert hat, beendet man dann das Update mit einem Klick auf &#034;Fertig stellen&#034;:</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/dikmenoglu_r2-update/image023.jpg"><img style="WIDTH:150px;" src="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/dikmenoglu_r2-update/image023.jpg" width="150" border="0" alt="" /></a></p>
<p>Nun hat man den Dom&auml;nencontroller auf Windows Server 2003 R2 aktualisiert.</p>
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		<title>Wie kann man einen Dom&#228;nencontroller unter Windows Server 2003 umbenennen?</title>
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		<pubDate>Sun, 28 May 2006 14:54:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Yusuf Dikmenoglu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Active Directory]]></category>
		<category><![CDATA[Administration]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>

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<p><span id="more-602"></span></p>
<p>Es gibt zwei M&ouml;glichkeiten, einen Dom&auml;nencontroller umzubenennen. Die erste Variante l&auml;uft &uuml;ber das GUI (Graphical User Interface) ab, die andere &uuml;ber das Tool Netdom, das in den Windows Support Tools enthalten ist. Bei der Umbenennung &uuml;ber die grafische Oberfl&auml;che spielt die Dom&auml;nenfunktionsebene keine Rolle, daher kann der DC jederzeit umbenannt werden. Voraussetzung f&uuml;r die Umbenennung &uuml;ber Netdom ist, dass sich die Dom&auml;nenfunktionsebene zwingend im Modus &#034;Windows Server 2003&#034; befinden muss.</p>
<p>Man sollte darauf achten, dass zu dem Zeitpunkt der Namens&auml;nderung keine Client-Server-Aktivit&auml;ten stattfinden, sonst kann es zu Problemen kommen.</p>
<h6>Vorgehensweise &uuml;ber das GUI</h6>
<p>&Uuml;ber &#034;Start &#8211; Einstellungen &#8211; Systemsteuerung &#8211; System&#034; oder mit einem Rechtsklick auf &#034;Arbeitsplatz&#034; und Auswahl von &#034;Eigenschaften&#034; erscheint das Fenster &#034;Systemeigenschaften&#034;</p>
<p>Im Reiter &#034;Computername&#034; klickt man dann auf &#034;&Auml;ndern&#034;</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/dikmenoglu_dc_umbenennen/DC-umbenennen-Yusuf-1.gif"><img border="0" width="300" alt="Zum Vergr&ouml;&szlig;ern bitte klicken!" src="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/dikmenoglu_dc_umbenennen/DC-umbenennen-Yusuf-1.gif" /></a></p>
<p>Es erscheint eine Warnmeldung, die zun&auml;chst gelesen werden sollte. Akzeptiert man die Warnung, best&auml;tigt man mit OK. Andernfalls kann man den Vorgang mit ABBRECHEN an dieser Stelle beenden:</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/dikmenoglu_dc_umbenennen/DC-umbenennen-Yusuf-2.gif"><img border="0" width="300" alt="Zum Vergr&ouml;&szlig;ern bitte klicken!" src="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/dikmenoglu_dc_umbenennen/DC-umbenennen-Yusuf-2.gif" /></a></p>
<p>Im darauf folgenden Fenster kann man im Feld &#034;Computername&#034; den neuen Computernamen eingeben.</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/dikmenoglu_dc_umbenennen/DC-umbenennen-Yusuf-3.gif"><img border="0" width="300" alt="Zum Vergr&ouml;&szlig;ern bitte klicken!" src="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/dikmenoglu_dc_umbenennen/DC-umbenennen-Yusuf-3.gif" /></a></p>
<p>Wenn man den neuen Computernamen eingegeben hat und dieser l&auml;nger als 15 Zeichen ist, &amp;</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/dikmenoglu_dc_umbenennen/DC-umbenennen-Yusuf-4.gif"><img border="0" width="300" alt="Zum Vergr&ouml;&szlig;ern bitte klicken!" src="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/dikmenoglu_dc_umbenennen/DC-umbenennen-Yusuf-4.gif" /></a></p>
<p>&amp; erscheint ein Hinweisfenster mit der Meldung, dass der NetBIOS-Name auf 15 Zeichen gek&uuml;rzt wird:</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/dikmenoglu_dc_umbenennen/DC-umbenennen-Yusuf-5.gif"><img border="0" width="300" alt="Zum Vergr&ouml;&szlig;ern bitte klicken!" src="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/dikmenoglu_dc_umbenennen/DC-umbenennen-Yusuf-5.gif" /></a></p>
<p>Idealerweise w&auml;hlt man einen Namen, der den Konventionen entspricht:</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/dikmenoglu_dc_umbenennen/DC-umbenennen-Yusuf-6.gif"><img border="0" width="300" alt="Zum Vergr&ouml;&szlig;ern bitte klicken!" src="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/dikmenoglu_dc_umbenennen/DC-umbenennen-Yusuf-6.gif" /></a></p>
<p>Wenn der neue Computername eingegeben wurde und man das Fenster mit OK best&auml;tigt hat, muss man einen Benutzer eingeben, der Mitglied der Gruppe &#034;Dom&auml;nen-Administratoren&#034; ist oder &uuml;ber die entsprechenden Rechte verf&uuml;gt:</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/dikmenoglu_dc_umbenennen/DC-umbenennen-Yusuf-7.gif"><img border="0" width="300" alt="Zum Vergr&ouml;&szlig;ern bitte klicken!" src="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/dikmenoglu_dc_umbenennen/DC-umbenennen-Yusuf-7.gif" /></a></p>
<p>Nach erfolgter Authentifizierung des Benutzers und erfolgreichem Umbenennen des Dom&auml;nencontrollers wird man zum Schluss darauf hingewiesen, dass die &Auml;nderungen erst nach einem Neustart wirksam werden: </p>
<p><a href="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/dikmenoglu_dc_umbenennen/DC-umbenennen-Yusuf-8.gif"><img border="0" width="300" alt="Zum Vergr&ouml;&szlig;ern bitte klicken!" src="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/dikmenoglu_dc_umbenennen/DC-umbenennen-Yusuf-8.gif" /></a></p>
<p>Nach Best&auml;tigung dieser Meldung mit OK muss zum Abschluss ein Neustart durchgef&uuml;hrt werden.</p>
<p>Jetzt gilt es noch, das DNS zu kontrollieren bzw. statische Eintr&auml;ge im DNS und WINS und wo der Servername sonst noch eine Rolle spielt (z.B. Netzwerk-Applikationen) zu korrigieren.</p>
<p>Tipp: Falls die Clients eine Netzwerk-Applikation ausf&uuml;hren, basierend auf dem Servernamen, kann man sich mit einem CNAME Eintrag im DNS behelfen.</p>
<h6>Vorgehensweise &uuml;ber das in den Windows Support Tools enthaltene Programm &#034;Netdom&#034;</h6>
<p>Um NETDOM zu nutzen, m&uuml;ssen die Windows Support Tools installiert werden. Diese befinden sich auf der Windows-Server-2003-CD im Verzeichnis &#034;Support&#034; &#8211; oder man l&auml;dt sie von der Microsoft-Webseite herunter: <a href="http://download.microsoft.com/download/3/e/4/3e438f5e-24ef-4637-abd1-981341d349c7/WindowsServer2003-KB892777-SupportTools-x86-ENU.exe">http://download.microsoft.com/download/3/e/4/3e438f5e-24ef-4637-abd1-981341d349c7/WindowsServer2003-KB892777-SupportTools-x86-ENU.exe</a></p>
<p>Um den Dom&auml;nencontroller von MZDCON01 in DOMCON01 umzubenennen, geht man wie folgt vor:</p>
<p>1. In ein CMD-Fenster muss Folgendes eingegeben werden:<br />
<font face="courier new,courier,monospace">netdom computername &lt;FQDN&gt; /add:&lt;FQDN mit neuem Namen&gt;<br />
</font>In diesem Beispiel also:<br />
<font face="courier new,courier,monospace">netdom computername mzdcon01.intra.dikmenoglu.de /add:DOMCON01.intra.dikmenoglu.de</font></p>
<p>Falls sich die Dom&auml;ne nicht im Dom&auml;nenfunktionsmodus &#034;Windows Server 2003&#034; befindet, bekommt man nach Best&auml;tigung des Befehls eine Fehlermeldung, so wie hier im Screenshot angezeigt:</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/dikmenoglu_dc_umbenennen/DC-umbenennen-Yusuf-9.gif"><img border="0" width="300" alt="Zum Vergr&ouml;&szlig;ern bitte klicken!" src="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/dikmenoglu_dc_umbenennen/DC-umbenennen-Yusuf-9.gif" /></a></p>
<p>2. Nach Heraufstufen des Dom&auml;nenmodus auf &#034;Windows Server 2003&#034; l&auml;uft der Befehl durch:</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/dikmenoglu_dc_umbenennen/DC-umbenennen-Yusuf-10.gif"><img border="0" width="300" alt="Zum Vergr&ouml;&szlig;ern bitte klicken!" src="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/dikmenoglu_dc_umbenennen/DC-umbenennen-Yusuf-10.gif" /></a></p>
<p>Mit diesem Befehl wird der ServicePrincipalName (SPN) im Active Directory f&uuml;r das Computerkonto aktualisiert. Weiterhin wird im DNS ein Resource Record mit dem neuen Namen registriert.</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/dikmenoglu_dc_umbenennen/DC-umbenennen-Yusuf-11.gif"><img border="0" width="300" alt="Zum Vergr&ouml;&szlig;ern bitte klicken!" src="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/dikmenoglu_dc_umbenennen/DC-umbenennen-Yusuf-11.gif" /></a></p>
<p>Nach der Eingabe des Befehls muss die Replikation mit den anderen Dom&auml;nencontrollern abgewartet werden. Erst wenn die &Auml;nderung des SPN sowie der DNS-Eintrag sich repliziert haben, kann es mit dem Umbenennen weiter gehen. Mit ADSIEDIT.msc, das sich durch die Windows Support Tools mitinstalliert, kann man kontrollieren, ob der neue Name in den Eigenschaften des DCs (im Attribut &#034;msDS-AdditionalDnsHostName&#034;), hinzugef&uuml;gt wurde. Das Attribut steht in der Dom&auml;nenpartition, das sich im folgenden Distinguished Name (DN) befindet, wobei der DN in diesem Beispiel lautet:<br />
<em>DC=intra, DC=dikmenoglu, DC=de, OU=Domain Controllers, CN=MZDCON01</em>.</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/dikmenoglu_dc_umbenennen/DC-umbenennen-Yusuf-12.gif"><img border="0" width="300" alt="Zum Vergr&ouml;&szlig;ern bitte klicken!" src="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/dikmenoglu_dc_umbenennen/DC-umbenennen-Yusuf-12.gif" /></a></p>
<p>3. Nun gilt es, den soeben hinzugef&uuml;gten neuen Namen DOMCON01 mit folgender Eingabe als prim&auml;ren Namen zu deklarieren:<br />
<font face="courier new,courier,monospace">netdom computername mzdcon01.intra.dikmenoglu.de /makeprimary:DOMCON01.intra.dikmenoglu.de</font></p>
<p><a href="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/dikmenoglu_dc_umbenennen/DC-umbenennen-Yusuf-13.gif"><img border="0" width="300" alt="Zum Vergr&ouml;&szlig;ern bitte klicken!" src="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/dikmenoglu_dc_umbenennen/DC-umbenennen-Yusuf-13.gif" /></a></p>
<p>Der neue Distinguished Name lautet nun:<br />
<em>DC=intra, DC=dikmenoglu, DC=de, OU=Domain Controllers, CN=DOMCON01</em>.<br />
Weiterhin steht im Attribut &#034;msDS-AdditionalDnsHostName&#034; ebenfalls der Name &#034;MZDCON01.intra.dikmenoglu.de&#034; und nicht mehr DOMCON01. Nach dieser &Auml;nderung muss ein Neustart des Servers durchgef&uuml;hrt werden, was aber auch in der Meldung steht.</p>
<p>4. Zum Abschluss muss noch der &#034;alte&#034; Servername MZDCON01 entfernt werden.<br />
Dies geschieht mit dem folgenden Befehl:<br />
<font face="courier new,courier,monospace">netdom computername DOMCON01.intra.dikmenoglu.de /remove:MZDCON01.intra.dikmenoglu.de</font></p>
<p><a href="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/dikmenoglu_dc_umbenennen/DC-umbenennen-Yusuf-14.gif"><img border="0" width="300" alt="Zum Vergr&ouml;&szlig;ern bitte klicken!" src="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/dikmenoglu_dc_umbenennen/DC-umbenennen-Yusuf-14.gif" /></a></p>
<p>Auch hier gilt es zu &uuml;berpr&uuml;fen, ob sich die &Auml;nderungen bzw. die L&ouml;schung auf die anderen Dom&auml;nencontroller repliziert haben bzw. das DNS zu kontrollieren, ob die SRV-Records aktualisiert wurden (_gc, _kerberos, _kpasswd, _ldap), ggf. &#034;alte&#034; Eintr&auml;ge bestehen und wenn ja, diese anzupassen oder zu entfernen.</p>
<p>5. Man kann auch den Computernamen mit folgendem Befehl auf dem Server &auml;ndern:<br />
<font face="courier new,courier,monospace">netdom renamecomputer mzdcon01.intra.dikmenoglu.de /newname:DOMCON01</font><br />
Danach &ouml;ffnet sich ein kleines Fenster und das NetDom fragt nach, ob man mit dieser &Auml;nderung fortfahren m&ouml;chte:</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/dikmenoglu_dc_umbenennen/DC-umbenennen-Yusuf-15.gif"><img border="0" width="300" alt="Zum Vergr&ouml;&szlig;ern bitte klicken!" src="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/dikmenoglu_dc_umbenennen/DC-umbenennen-Yusuf-15.gif" /></a></p>
<p>Wenn man diese Meldung mit &#034;Ja&#034; best&auml;tigt, wird der Computername ge&auml;ndert. Auch hier werden die &Auml;nderungen erst beim n&auml;chsten Neustart &uuml;bernommen:</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/dikmenoglu_dc_umbenennen/DC-umbenennen-Yusuf-16.gif"><img border="0" width="300" alt="Zum Vergr&ouml;&szlig;ern bitte klicken!" src="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/dikmenoglu_dc_umbenennen/DC-umbenennen-Yusuf-16.gif" /></a></p>
<p>Danach muss erneut das DNS kontrolliert und die Eintr&auml;ge m&uuml;ssen ggf. angepasst werden.</p>
<p>Mit dem folgenden Befehl kann man feststellen, welche (alternativen/prim&auml;ren) Namen f&uuml;r den Server konfiguriert wurden:<br />
<font face="courier new,courier,monospace">netdom computername &lt;FQDN&gt; /enumerate:</font></p>
<p>Falls Exchange auf dem Server l&auml;uft, ist dieser Artikel zu beachten<br />
<a href="http://support.microsoft.com/?id=842116">http://support.microsoft.com/?id=842116</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Benutzermigration mit ADMT v3: How-To</title>
		<link>http://www.faq-o-matic.net/2006/05/01/benutzermigration-mit-admt-v3/</link>
		<comments>http://www.faq-o-matic.net/2006/05/01/benutzermigration-mit-admt-v3/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 01 May 2006 14:22:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Yusuf Dikmenoglu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Active Directory]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>

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<p><span id="more-600"></span><br />
<h6>Was sind die Voraussetzungen, um das &#034;Active Directory Migration Tool&#034; in der Version 3 einzusetzen?</h6>
<ul>
<li>Eine bestehende &#034;physikalische&#034; Verbindung zwischen den Dom&auml;nen (LAN, WAN, VPN).
<li>Eine Vertrauensstellung, zumindest &#034;One-Way&#034;, so dass in der Quelldom&auml;ne festgelegt wird, dass der Zieldom&auml;ne vertraut werden soll. Optional kann die Zieldom&auml;ne derart konfiguriert werden, der Quelldom&auml;ne zu vertrauen. Dies erleichtert zwar die Konfiguration, ist jedoch nicht erforderlich, um die ADMT-Migration abzuschlie&szlig;en.
<li>Funktionierende Namensaufl&ouml;sung.
<li>Idealerweise Dom&auml;nen-Administrator-Rechte in der Quell- sowie Zieldom&auml;ne oder zumindest das Recht, Konten in der Quell- und Zieldom&auml;ne zu erstellen und zu l&ouml;schen.
<li>Wenn Computerkonten verschoben/migriert werden sollen, m&uuml;ssen diese bei Anwendung des ADMT gestartet sein, da das Tool auf den Rechnern einen Agenten installieren muss.
<li>Die Zieldom&auml;ne muss Windows 2000 oder 2003 ausf&uuml;hren und sich zwingend im einheitlichen Modus befinden (dies ist anders als noch in der Version ADMT 2.0).</li>
</ul>
<p>Das Tool muss auf einem Server und kann nicht auf einer Workstation installiert werden, es wird auch auf dem Server eine MSDE installiert. Die unterst&uuml;tzten Systeme sowie der Download des Tools k&ouml;nnen hier nachgelesen bzw. gedownloadet werden:<br /><a href="http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?displaylang=de&amp;FamilyID=6F86937B-533A-466D-A8E8-AFF85AD3D212">http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?displaylang=de&amp;FamilyID=6F86937B-533A-466D-A8E8-AFF85AD3D212</a></p>
<p>In dem Beispiel, das ich hier zeige, habe ich einen User von der Rootdom&auml;ne in eine Subdom&auml;ne migriert (im gleichen Forest). Bitte habt Verst&auml;ndnis daf&uuml;r, dass ich nicht jedes Szenario vorf&uuml;hren kann, da es dann nicht mehr bei einem &#034;kleinen How-To&#034; bleiben, sondern zu einem W&auml;lzer werden w&uuml;rde. <img src='http://www.faq-o-matic.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>1. Nach dem Installieren des ADMT auf dem Quell-Server taucht ein weiteres MMC unter START &#8211; PROGRAMME &#8211; VERWALTUNG &#8211; ACTIVE DIRECTORY MIGRATION TOOL auf. Nach dem Aufruf des Tools kann man mit einem &#034;Rechtsklick&#034; auf den Stamm-Ordner ausw&auml;hlen, welche Aktion man ausf&uuml;hren m&ouml;chte. Da ich einen User migrieren m&ouml;chte, habe ich &#034;User Account Migration Wizard&#034; gew&auml;hlt:</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/dikmenoglu-admt/ADMTv3-Yusuf-1.JPG"><img style="WIDTH:150px;" src="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/dikmenoglu-admt/ADMTv3-Yusuf-1.JPG" width="150" border="0" alt="" /></a></p>
<p>2. Danach begr&uuml;&szlig;t der Wizard den User, und mit einem Klick auf &#034;Weiter&#034; geht es zum n&auml;chsten Schritt:</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/dikmenoglu-admt/ADMTv3-Yusuf-2.JPG"><img style="WIDTH:150px;" src="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/dikmenoglu-admt/ADMTv3-Yusuf-2.JPG" width="150" border="0" alt="" /></a></p>
<p>3. Hier muss man nun die Quell- sowie Zieldom&auml;ne (NetBIOS-Name der Dom&auml;ne) samt der jeweiligen Dom&auml;nencontroller angeben. Ganz wichtig, die DCs, die die Rolle des &#034;RID-Master&#034; haben, m&uuml;ssen erreichbar sein. Hinweis: Die Zieldom&auml;ne muss sich im einheitlichen Modus befinden!</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/dikmenoglu-admt/ADMTv3-Yusuf-3.JPG"><img style="WIDTH:150px;" src="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/dikmenoglu-admt/ADMTv3-Yusuf-3.JPG" width="150" border="0" alt="" /></a></p>
<p>4. An diesem Punkt w&auml;hlt man dann &#034;Select users from Domain&#034;:</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/dikmenoglu-admt/ADMTv3-Yusuf-4.JPG"><img style="WIDTH:150px;" src="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/dikmenoglu-admt/ADMTv3-Yusuf-4.JPG" width="150" border="0" alt="" /></a></p>
<p>5. Im n&auml;chsten Fenster geht es mit einem Klick auf &#034;Add&#038;&#034; weiter:</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/dikmenoglu-admt/ADMTv3-Yusuf-5.JPG"><img style="WIDTH:150px;" src="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/dikmenoglu-admt/ADMTv3-Yusuf-5.JPG" width="150" border="0" alt="" /></a></p>
<p>6. Hier gilt es nun, die gew&uuml;nschten User auszuw&auml;hlen, die in die &#034;neue&#034; Dom&auml;ne migriert/verschoben werden sollen:</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/dikmenoglu-admt/ADMTv3-Yusuf-6.JPG"><img style="WIDTH:150px;" src="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/dikmenoglu-admt/ADMTv3-Yusuf-6.JPG" width="150" border="0" alt="" /></a></p>
<p>7. Wenn man dann die Userkonten ausgew&auml;hlt hat und &#034;Weiter&#034; klickt, gelangt man zu dem nachfolgenden Fenster. Hier muss man festlegen, in welchem Ordner bzw. in welcher Organisationseinheit das Konto in der ZIEL-Dom&auml;ne erstellt werden soll. Mit Klick auf &#034;Browse&#038;&#034; :</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/dikmenoglu-admt/ADMTv3-Yusuf-7.JPG"><img style="WIDTH:150px;" src="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/dikmenoglu-admt/ADMTv3-Yusuf-7.JPG" width="150" border="0" alt="" /></a></p>
<p>8. ..gelangt man zu diesem Fenster (der Zieldom&auml;ne). In diesem Beispiel wird &#034;Users&#034;ausgew&auml;hlt:</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/dikmenoglu-admt/ADMTv3-Yusuf-8.JPG"><img style="WIDTH:150px;" src="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/dikmenoglu-admt/ADMTv3-Yusuf-8.JPG" width="150" border="0" alt="" /></a></p>
<p>11. Wenn man die Option &#034;Migrate associated user groups&#034; nicht ausw&auml;hlt, erscheint die nachfolgende Meldung:</p>
<p>9. Dann taucht der aufgel&ouml;ste DN-Name ( Distinguished-Name) auf und mit<br />einem Klick auf &#034;Weiter&#034; geht&#039;s zum n&auml;chsten Fenster:</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/dikmenoglu-admt/ADMTv3-Yusuf-9.JPG"><img style="WIDTH:150px;" src="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/dikmenoglu-admt/ADMTv3-Yusuf-9.JPG" width="150" border="0" alt="" /></a></p>
<p>10. Hier kann man nun verschiedene Optionen ausw&auml;hlen, wie&nbsp; servergespeicherte Profile, Update der User-Rechte, Migration der Gruppen-Konten:</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/dikmenoglu-admt/ADMTv3-Yusuf-10.JPG"><img style="WIDTH:150px;" src="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/dikmenoglu-admt/ADMTv3-Yusuf-10.JPG" width="150" border="0" alt="" /></a></p>
<p><a href="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/dikmenoglu-admt/ADMTv3-Yusuf-11.JPG"><img style="WIDTH:150px;" src="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/dikmenoglu-admt/ADMTv3-Yusuf-11.JPG" width="150" border="0" alt="" /></a></p>
<p>Falls es sich nicht um zahlreiche Konten mit verstrickten Gruppenkonten handelt, kann man diese Meldung vernachl&auml;ssigen.</p>
<p>12. Im Anschluss daran folgt dieses Fenster. Je nachdem, welche Optionen vorher ausgew&auml;hlt wurden, stehen hier eventuell nochmals weitere Optionen zur Verf&uuml;gung. Der Assistent erfragt, was bei einem Konflikt wie z.B. einem doppelten Usernamen gemacht werden soll:</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/dikmenoglu-admt/ADMTv3-Yusuf-12.JPG"><img style="WIDTH:150px;" src="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/dikmenoglu-admt/ADMTv3-Yusuf-12.JPG" width="150" border="0" alt="" /></a></p>
<p>13. Nun klickt man auf &#034;Fertig stellen&#034; und die Migration kann ablaufen:</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/dikmenoglu-admt/ADMTv3-Yusuf-13.JPG"><img style="WIDTH:150px;" src="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/dikmenoglu-admt/ADMTv3-Yusuf-13.JPG" width="150" border="0" alt="" /></a></p>
<p>14. Wenn der Vorgang abgeschlossen ist, erscheint folgende Meldung:</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/dikmenoglu-admt/ADMTv3-Yusuf-14.JPG"><img style="WIDTH:150px;" src="/wp-content/uploads/artikel/dikmenoglu/dikmenoglu-admt/ADMTv3-Yusuf-14.JPG" width="150" border="0" alt="" /></a></p>
<p>Mit einem Klick auf &#034;View Log&#034; kann man sich Details des Vorgangs anschauen.<br />Somit hat man User von A nach B verschoben.</p>
<p>WICHTIG: Innerhalb eines Forests werden die Konten nicht kopiert, sondern verschoben.</p>
<p>15. Der User kann sich danach in der neuen Dom&auml;ne anmelden.<br />Dieser wird bei der ersten Anmeldung aufgefordert, ein neues Kennwort zu vergeben, da der Password Migration Wizard nicht ausgef&uuml;hrt wurde. </p>
<p>Ich m&ouml;chte an dieser Stelle nochmals hier auf die SidHistory aufmerksam machen: Falls sich der Vorgang innerhalb eines Forests abspielt, wandert die SidHistory automatisch mit. Wenn die SidHistory nicht mitwandert, muss man ggf. die Rechtestruktur f&uuml;r Objekte von Hand vergeben. Das ist sicherlich bei 10-20 Konten kein Problem, aber bei mehr als 50 Konten sieht es nat&uuml;rlich anders aus.</p>
<p>Hier noch mal die wichtigsten Links in der Zusammenfassung:</p>
<p>Download von AMT v. 3:<br /><a href="http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?displaylang=de&amp;FamilyID=6F86937B-533A-466D-A8E8-AFF85AD3D212">http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?displaylang=de&amp;FamilyID=6F86937B-533A-466D-A8E8-AFF85AD3D212</a></p>
<p>Ein sehr guter Microsoft-Artikel zum ADMT, allerdings in der Version 2:<br /><a href="http://support.microsoft.com/default.aspx/kb/326480">http://support.microsoft.com/default.aspx/kb/326480</a></p>
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</ol>]]></content:encoded>
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		<title>Active Directory-Replikation</title>
		<link>http://www.faq-o-matic.net/2006/04/26/active-directory-replikation/</link>
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		<pubDate>Wed, 26 Apr 2006 15:08:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Yusuf Dikmenoglu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Active Directory]]></category>
		<category><![CDATA[AD: Replikation]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Standorte: die physikalische Komponente des Active Directory sowie die Topologie des Netzes</strong></p>
<p><a href="/wp-content/uploads/business/719018.jpg"><img src="/wp-content/uploads/business/719018.jpg" align="left" border="0" alt="" /></a>Ein Standort besteht aus einem oder mehreren Subnetzen und muss einer Standortverkn&uuml;pfung angeh&ouml;ren. Dabei kann ein Standort mehreren Dom&auml;nen und eine Dom&auml;ne kann mehreren Standorten angeh&ouml;ren. In erster Linie besteht der Sinn von Standorten darin, dass man sowohl standortintern (Intra-Site) als auch standort&uuml;bergreifend (Inter-Site) die Replikationsabl&auml;ufe verwalten kann. Dort kann man durch Kosten, Intervall, Bridgeheadserver und Replikationspartner die Replikation beeinflussen. Damit die Replikation auch ordnungsgem&auml;&szlig; verl&auml;uft, wird auf allen Dom&auml;nencontrollern ein Konsistenzpr&uuml;fungsdienst (Knowledge Consistency Checker &#8211; KCC) ausgef&uuml;hrt, der st&auml;ndig pr&uuml;ft ob sich an den Gegebenheiten etwas ver&auml;ndert hat. Falls das so ist, passt der Prozess KCC die Replikationstopologie den Gegebenheiten an.</p>
<p><span id="more-598"></span>
<p>Mit dem Snap-In &#034;Active Directory-Standorte und -Dienste&#034; kann man seine Unternehmensstruktur abbilden. Dort kann man unter anderem:</p>
<ul>
<li>Standorte erstellen
<li>Standorte umbenennen
<li>Standorte l&ouml;schen
<li>Subnetze erstellen
<li>Standorte einem Subnetz zuordnen
<li>Subnetze l&ouml;schen
<li>Globaler-Katalog-Server erzeugen
<li>Intervalle zur Replikation festlegen (standardm&auml;&szlig;ig alle 180 Minuten, min. 15 bis max. 10.080 Minuten)
<li>Replikation an bestimmten Wochentagen oder zu bestimmten Zeiten festlegen, z.B. nur nachts
<li>Repliziervorgang &#034;sofort&#034; einsetzen (jetzt replizieren)</li>
</ul>
<p>Die Replikation zwischen DCs innerhalb des gleichen Standortes basiert auf Benachrichtigungen, die innerhalb von f&uuml;nf Minuten nach einer Objekt&auml;nderung ausgegeben wird. Wenn eine &Auml;nderung an einem Objekt vorgenommen wurde, dauert es in der Regel 15 Sekunden, bis eine &Auml;nderungsnachricht (Change Notification) an den n&auml;chstliegenden Replikationspartner versandt wird. Wenn der Quelldom&auml;nencontroller mehrere Replikationspartner hat, werden nach und nach Benachrichtigungen, standardm&auml;&szlig;ig alle 3 Sekunden, an die weiteren Replikationspartner versandt (bei der Gesamtstrukturfunktionsebene Windows Server 2003). </p>
<p>Wenn die Dom&auml;ne von Windows Server 2000 auf Windows Server 2003 aktualisiert wurde oder die Gesamtstruktur sich im &#034;Windows Server 2000&#034;-Modus befindet, sind es 300 Sekunden f&uuml;r eine Replikationsank&uuml;ndigung und 30 Sekunden Wartezeit (Verz&ouml;gerung) f&uuml;r die weiteren Replikationspartner (Verh&auml;ltnis 15/3 zu 300/30). Der Grund f&uuml;r diese deutliche Verk&uuml;rzung der Replikationsverz&ouml;gerung besteht darin, dass sich der Replikationsdatenverkehr als deutlich geringer herausgestellt hat, als die Entwickler beim Entwurf der ersten Active Directory-Versionen f&uuml;r Windows 2000 angenommen hatten.</p>
<p>Bei einigen Verzeichnis&auml;nderungen wie z.B. &#034;Konto gesperrt&#034; oder &Auml;nderungen an den Kennwort-Policys bzw. &Auml;nderung des Dom&auml;nen-Administrator-Kennworts gelten die 15 Sekunden Wartezeit nicht, sondern die Replikation erfolgt sofort. Diese sofortige Replikation wird auch als dringende Replikation bezeichnet. </p>
<p>Zeitpl&auml;ne sind von immenser Bedeutung. Wenn z.B. eine bestimmte Zeit lang nichts ver&auml;ndert und damit auch keine Replikation erfolgen w&uuml;rde, so repliziert das Active Directory dennoch standardm&auml;&szlig;ig alle 6 Stunden, um sicherzustellen, dass alle Dom&auml;nencontroller auf dem aktuellen Stand sind und dass die Replikationstopologie intakt ist und keine Verbindungsprobleme bestehen.</p>
<p>Wenn ein Client bootet und sich anmelden m&ouml;chte, meldet er sich standardm&auml;&szlig;ig an einem Dom&auml;nencontroller innerhalb des eigenen Standortes an, und wenn er eine Dienst-Anfrage startet, fragt er an einem Dom&auml;nencontroller desselben Standortes an. Der Client geh&ouml;rt automatisch dem Standort an, welchem der Server angeh&ouml;rt, der dem Client seine Anmeldeinformationen (IP, DNS, usw.) &uuml;bermittelt hat. Falls der Server oder der Client eine IP-Adresse hat, die keinem Standort zugeordnet ist, wird der Server bzw. Client automatisch dem zuerst erstellten Standort zugeordnet, dem Standort &#034;Standardname-des-ersten-Standorts&#034;.</p>
<p>Active Directory repliziert Verzeichnisinformationen innerhalb eines Standortes (Intra-Site) h&auml;ufiger als zwischen verschiedenen Standorten. So erhalten die Dom&auml;nencontroller mit den schnellsten Verbindungen, also die, die bestimmte Verzeichnisinformationen am ehesten ben&ouml;tigen, die replizierten Daten zuerst.</p>
<p>Die Dom&auml;nencontroller in den anderen Standorten erhalten die &Auml;nderungen ebenfalls, nur nicht so h&auml;ufig, um Bandbreite zu sparen. Die Replikation zwischen den Standorten (Inter-Site) wird von Active Directory anders behandelt als standortintern, da standort&uuml;bergreifend weniger Bandbreite zur Verf&uuml;gung steht als standortintern. Standortintern geschieht die Replikation unkomprimiert, w&auml;hrend sie standort&uuml;bergreifend komprimiert repliziert wird.</p>
<p>Bei entsprechend konfigurierten Diensten kann das Datenvolumen bei der standortinternen Active Directory-Replikation Folgendes enthalten:</p>
<ul>
<li>&Auml;nderung an der Active Directory-Datenbank (NTDS.dit)
<li>Replikation des SYSVOL-Ordners
<li>Replikation des DFS (Distributed File Systems)</li>
</ul>
<h6>Beispiele f&uuml;r das Einrichten eines oder mehrerer Standorte</h6>
<p>Das &#034;optimale&#034; Replikationsverhalten h&auml;ngt sehr von der physikalischen Struktur des Netzwerks ab. Wenn z.B. ein Unternehmen nur einen Standort (ein Netz) mit hoher Bandbreite hat, empfiehlt sich ein Einzelstandort. Falls das Unternehmen mehrere Standorte hat, die evtl. durch &#034;langsame&#034; WAN Anbindungen untereinander verbunden sind, dann sollten mehrere Standorte eingerichtet werden, um das Replikationsverhalten pr&auml;ziser zu steuern. Auch reduziert sich im Zusammenhang mit der Authentifizierung die Wartezeit und die Netzwerklast ist geringer im WAN.</p>
<p>Vorteile eines Einzelstandorts sind:</p>
<ul>
<li>Einfache Replikation
<li>Replikation geschieht mehr oder weniger automatisch durch &Auml;nderungsnachricht &#8211; dadurch sind alle DCs stets auf dem aktuellen Stand
<li>Keine Replikationskonfiguration
<li>Weniger Hardware
<li>Weniger Administration</li>
</ul>
<p>Vorteile mehrerer Standorte sind:</p>
<ul>
<li>Bessere Steuerung und effiziente Ausnutzung der WAN-Bandbreite bei der Replikation
<li>Reduzierung der Wartezeiten bei der Authentifizierung (Client sucht zuerst einen Dom&auml;nencontroller am gleichen Standort, um sich anzumelden).
<li>Pr&auml;zise Replikationssteuerung durch relative Kostenkontrolle</li>
</ul>
<h6>KCC (Knowledge Consistency Checker)</h6>
<p>Der KCC (= Konsistenzpr&uuml;fungsdienst) ist ein Prozess des Active Directory und daf&uuml;r zust&auml;ndig, dass die Verbindung zwischen den Replikationspartnern besteht und in der Gesamtstruktur eine effiziente Replikationstopologie entsteht. Ebenfalls sorgt der KCC f&uuml;r eine Konsistenz der verteilten Active Directory-Datenbank auf allen Dom&auml;nencontrollern in der Gesamtstruktur. Wenn z.B. eine Verbindung/Leitung ausf&auml;llt, stellt der KCC wieder eine neue Verbindung zum Replikationspartner her. In der Regel nimmt der KCC alle 15 Minuten eine erneute Berechnung der Replikationstopologie f&uuml;r den Dom&auml;nencontroller vor, damit &Auml;nderungen an der Active Directory-Struktur automatisch ber&uuml;cksichtigt werden und somit ein manuelles Eingreifen nicht erforderlich ist. Der Administrator kann weitere Verbindungen erstellen. Falls aber die Verbindung an irgendeiner Stelle abbricht, greift der KCC erneut ein und behebt dies. Dabei wird das Verfahren des Least-Cost-Spanning-Tree-Algorithmus (Inter-Site = standort&uuml;bergreifend) angewendet, das auf Bandbreiteneffizienz ausgelegt ist.</p>
<p>Der KCC erstellt anhand eines Ringentwurfs automatisch eine effiziente Replikationstopologie innerhalb eines Standortes (Intra-Site) und eine f&uuml;r die standort&uuml;bergreifende Replikation (zwischen den Standorten &#8211; Inter-Site).<br />Diese Ringtopologie versucht zwecks Fehlertoleranz mindestens zwei Verbindungen zu jedem Dom&auml;nencontroller zu erstellen mit maximal 3 Hops zwischen den beliebigen DCs (dies wegen Reduzierung der Replikationswartezeit). Weiter erstellt der KCC f&uuml;r jede Verzeichnispartition eine eigene Replikationstopologie (Schema-, Konfigurations-, Anwendungs- sowie Dom&auml;nenverzeichnispartition). Er &uuml;berwacht (dynamisch) permanent die Gegebenheiten wie z.B., wenn DCs einem Standort hinzugef&uuml;gt, entfernt oder verschoben werden, die Kosten sich &auml;ndern oder wenn ein Dom&auml;nencontroller nicht erreichbar ist. In diesen F&auml;llen &#034;justiert&#034; der KCC nach, so dass die Replikation weiter reibungslos verl&auml;uft. </p>
<p>Falls man nicht m&ouml;chte, dass der KCC die Replikationstopologie automatisch erstellt, kann man dies abstellen. Das bedeutet aber, dass man selbst f&uuml;r die Replikation des evtl. bestehenden VPNs zust&auml;ndig ist, und was noch viel wichtiger ist, man bemerkt nicht sofort, wenn ein Replikationsproblem besteht. Zwar beschreibt dieser Artikel, wie man das KCC deaktiviert, aber die Empfehlung ist: Finger weg &#8211; der KCC macht seine Arbeit schnell und ordentlich: <a href="http://support.microsoft.com/kb/242780/de">http://support.microsoft.com/kb/242780/de</a></p>
<h6>ISTG (Intersite Topology Generator)</h6>
<p>Der ISTG ist eine Komponente des KCC und f&uuml;r die Verwaltung und &Uuml;berwachung von standort&uuml;bergreifenden Replikationsverbindungen verantwortlich. Er ermittelt den jeweiligen Bridgeheadserver eines Standortes (den Dom&auml;nencontroller, der f&uuml;r die konkrete Replikationsverbindung zwischen zwei Standorten zust&auml;ndig ist), und falls dieser nicht&nbsp; mehr zur Verf&uuml;gung steht, sucht er sich einen neuen. Der erste Dom&auml;nencontroller eines Standortes bekommt automatisch die Rolle des ISTG zugewiesen &#8211; auch wenn weitere DCs dem Standort hinzugef&uuml;gt werden, beh&auml;lt er diese Funktion. Erst wenn dieser erste DC nicht mehr zur Verf&uuml;gung steht, wird die Rolle an einen anderen Dom&auml;nencontroller dieses Standortes vergeben.</p>
<p>In einem bestimmten Intervall (standardm&auml;&szlig;ig 30 Minuten) informiert der ISTG die anderen DCs des gleichen Standortes, dass er noch vorhanden ist. Das Intervall kann man &uuml;ber folgenden Registry-Schl&uuml;ssel beeinflussen: &#034;HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\Services\NTDS\Parameters&#034;<br />(Attribut &quot;InterSiteTopologyGenerator&quot;). </p>
<p>Falls das Intervall verstreicht und die Information nicht repliziert wurde, geht der KCC davon aus, das dieser DC nicht mehr zur Verf&uuml;gung steht und bestimmt einen neuen Dom&auml;nencontroller, der die Rolle des ISTG &uuml;bernimmt.<br />Im Active Directory des Windows 2000 Server hatte der ISTG-Algorithmus seine Grenzen und arbeitete ab ca. 300 Standorten nicht mehr effizient, so dass man diesen ISTG-Algorithmus ausschalten und die Definition und Verwaltung von Verbindungen manuell erledigen musste. Bei Windows Server 2003 wurde die Skalierbarkeit erheblich erweitert und nun ist es auch m&ouml;glich, bei 3.000 Standorten immer noch eine effiziente Replikationstopologie zu ermitteln.&nbsp; </p>
<h6>FRS (File Replication Service)</h6>
<p>Der Dateireplikationsdienst ist zust&auml;ndig f&uuml;r die Replikation der Daten im SYSVOL Verzeichnis eines Dom&auml;nencontrollers. FRS wird unter Windows 2000 und Windows Server 2003 bis SP1 zudem f&uuml;r die Replikation des verteilten Dateisystems (DFS = Distributed File System) verwendet. An dieser Stelle sei erw&auml;hnt, dass sich dieses Verhalten in Windows Server 2003 R2 &auml;ndert, dort repliziert DFS sich &uuml;ber sein eigenes Replikationsverfahren.</p>
<p>Die eigentlichen Inhalte von Gruppenrichtlinien werden nicht im Active Directory gespeichert, sondern im Dateisystem eines Dom&auml;nencontrollers(ADM-Dateien, POL-Dateien, Skripts usw.). In einer Umgebung, in der mehrere Dom&auml;nencontroller existieren, sorgt FRS daf&uuml;r, dass die Daten im Active Directory und auch im SYSVOL-Verzeichnis erfolgreich auf alle DCs repliziert werden, damit auch jeder Benutzer sowie Client &uuml;berall die gleichen Einstellungen erh&auml;lt &#8211; egal von welchem Dom&auml;nencontroller er angemeldet wird. Der FRS arbeitet so wie das Active Directory nach der Multi-Master-Replikation, so dass &Auml;nderungen an jedem Dom&auml;nencontroller zul&auml;ssig sind. Anders als bei der Active Directory-Replikation werden die Daten bei FRS standort&uuml;bergreifend nicht komprimiert, daher kann es bei gro&szlig;en Datenmengen eine Weile dauern, bis alle Daten repliziert worden sind, ebenso wie die Erst-Replikation eines Dom&auml;nencontroller eine gewisse Zeit in Anspruch nimmt. </p>
<p>FRS speichert Logs, die ggf. bei Problemen behilflich sein k&ouml;nnen, im Verzeichnis &#034;%Systemroot%\Debug&#034; mit den Namen Ntfrs_0001.log bis Ntfrs_0005.log. Ebenfalls wird ein Log-File erstellt (Ntfrsapi.log), wenn ein Server zum Dom&auml;nencontroller herauf- oder herabgestuft wird.</p>
<p>FRS hat folgende Inhalts- und Datengrenzen:</p>
<ul>
<li>Eine maximale Dateigr&ouml;&szlig;e von 20 GB
<li>Maximal 64 GB an Daten
<li>Maximal 500.000 Dateien unter dem Replikationsstamm
<li>Maximal 1.000.000 gleichzeitige &Auml;nderungsanforderungen</li>
</ul>
<p>Ferner hat FRS folgende Topologiegrenzen:</p>
<ul>
<li>Maximal 1.000 Replikationspartner
<li>Maximal 150 Repliken pro Computer</li>
</ul>
<h6>Replikations-Transport-Protokolle</h6>
<p>Das Active Directory repliziert standardm&auml;&szlig;ig &uuml;ber Remoteprozeduraufrufe (Remote Procedure Call = RPC) over Internetprotokoll (IP). Diese Protokolle werden sowohl f&uuml;r die standortinterne als auch die standort&uuml;bergreifende Replikation verwendet. F&uuml;r die Sicherheit bei der &Uuml;bertragung der Daten durch diese Protokolle sorgt einmal die Authentifizierung mit dem Kerberos V5-Authentifizierungsprotokoll und des Weiteren die Datenverschl&uuml;sselung. Eine Komprimierung der Daten findet dabei nicht statt. Die standort&uuml;bergreifende IP-Replikation benutzt standardm&auml;&szlig;ig Zeitpl&auml;ne, die sich aber auch ignorieren lassen. </p>
<p>Als weiteres Protokoll kann auch SMTP (Simple Mail Transfer Protocol) verwendet werden. SMTP kann aber NUR standort&uuml;bergreifend eingesetzt werden und nicht standortintern. Da SMTP kein sicheres Protokoll ist, braucht man ebenfalls eine Organisationszertifizierungsstelle (CA), um die Replikationsinformationen digital signieren und verschl&uuml;sseln zu k&ouml;nnen. Nur so kann sichergestellt werden, dass die gesendeten Daten unver&auml;ndert und die Echtzeit den Daten auf der Empf&auml;ngerseite entsprechen. Eine weitere Einschr&auml;nkung ist, dass man zwar die Schema-, Konfigurations- sowie Anwendungsverzeichnispartition replizieren kann, jedoch nicht die Dom&auml;nenverzeichnispartition. Aus diesen Gr&uuml;nden wird dieses Verfahren in der Praxis&nbsp;so gut wie&nbsp;nie eingesetzt.</p>
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